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Bild vom Meer - Ostsee Insel Rügen

Sehnsucht, Geheimnisse, Ursprung, Ziel, Ewigkeit und Zeitlosigkeit - das alles finden Sie in Gedichten über das Meer.

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Meeresrauschen und Möwengeschrei zum anhören
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 159 Texten in dieser Kategorie
von Soléa P.

Der Ozean hat keine Ruh
wogt und schäumt und tost
flüchtet, kommt rasant auf uns zu
scheint völlig aus dem Lot ...

Aufgebracht türmt er sich auf
an Last hat er zu tragen
nimmt in Gezeiten seinen Lauf
die…

von Daniel Büttrich

Den Satz „Ich liebe dich, Meer!,
im Gegensatz zu Baudelaire!“*,
verschluckt die Welle, meinen Adonis-Körper dazu,
unter Wasser verzückt mich mein Augustiner-Tattoo**.

Panisch blicke ich meiner Badehose hinterher,

von bernd tunn tetje

Stille schwebt
über der See.
Wo die Möwen
bei Luv und Lee?

Sturm kommt auf.
Unruhig das Meer.
Menschen wachen
zur neuer Wehr.

Wachsende Wellen,
fordernde Macht.
Stürme tanzen
vor…

von Sigrid Hartmann

Ein schauriger Wind
Treibt die Wolken daher
Sie ziehen sich zusammen
Überm tosenden Meer

Schwarz stehn sie dort oben
Geballte Kraft
Die für manches Schiff
Gefahren erschafft

So funkt man vom…

von Ingrid Herta Drewing

Dort, wo am Horizont sich sanft vereinen
das Blau des Himmels und das Grün der See,
erglänzt im Strahlenspiel der Sonne Scheinen
ein großes Schiff mit Segeln weiß wie Schnee.

Als steige es herauf aus fernen Träumen,…

von Robert K. Staege

Rauschen

Sanfte Wellen

Endlos blaue Weite

Bewegende Predigt ohne Worte

Innenstille

von René Oberholzer

Schwimmen in einem Becken
Mit hellblauem Grund
Wie in einem Bild
Von David Hockney

Schwimmen in einem Becken
Bei kühlen 16 Grad
Und leicht frösteln
Nach der 10. Länge

Sehen das offene Meer…

von Ekkehard Walter

Stetig ruft der Wellen Klang,
übertönen gar des Windes Gesang,
schlagen mit Wucht dann auf den Strand,
nur in den Dünen sich noch Ruhe fand.
Ein Möwenschwarm zieht seine Bahn,
weit draußen noch ein letzter Kahn,…

von Manfred Peringer

mit schnorchel und maske tauchst du ein in die welt
unter wasser bestaunst die bunte vielfalt der korallen
doch die fische hängen dir keinen begrüßungskranz um

zu bitter ist das leid das die menschen über sie bringen
du…

von Yvonne Zoll

Dem ach so späten Heimkehrer gleich
Dessen Mantel farblos, blau und bleich
Aus Kragen spitzend mit Kapuze
die blasse rote Nasenspitze
hat Sehnsucht nach erlebter Hitze

So irrt er durch die frühen Schwaden
und…

von Walter W Hölbling

a morning breeze draws gentle ripples on the sea
dancing and glittering in the sun
at times more serious wrinkles
on the puckered surface indicate
strong deeper currents down below
moving unseen

shaping…

von Peter Boensch

Je wilder die Brandung gegen deine Felsen stürmt
und der Wind über das karg geborene Land,
je einfacher das Mahl, dem trockenen Acker abgerungen,
dennoch die Menschen zufrieden stellt
und je dunkler deine Wurzeln, in…

von Michael Dahm

In eisiger Tief'
liegt ein Schifflein schief
im Stürmen und Tosen
sank's mit den Matrosen.

Vor Kummer verlieren
sich die Frau'n an den Pieren
hören die Wellen wohl schächten
in den einsamen Nächten.…

von Yvonne Zoll

Meeresabend trägt ein schönes Gewand
Lichtblau ist der Silbergürtel fahlrot
Breit der Kragen am Horizont gespannt
Verschwindend die Sonne am Echolot

So wagemut' und risikobereit
Werfen Schatten groß die Wellenkronen…

von Susanna Ka

Tiefe Stille überm Wasser
Ölverpestet liegt das Meer
Voll Entsetzen sieht der Fischer
Tote Tiere ringsumher

Und die Luft fehlt ihm zum Atmen
Grabesruhe überall
In der ganzen weiten Ostsee
Lebt noch nicht…

von bernd tunn tetje

Bist so teuflisch
schrien sie ins Meer.
Die giftige See
gab nichts mehr her.

Knackende Masten,
durch Neptuns Klauen.
Keine Befreiung
vom tobenden Grauen.

Die ganze Nacht
ging so sein Fest.…

von Wolfgang Borchert

Das Meer grinst grün und glasiggrau,
die Fische fliehn in tieferes Geflute.
Sogar dem alten Kabeljau
ist recht gemischt zu Mute.

Verängstigt strebt ein Seepferdchen zum Stalle.
Der Tintenfisch legt voller Kunst…

von Sascha Grosser

Wie viele Wellen
hat dein Bug gebrochen,
wie viele Stürme
deine Planken gesehen?

An wie viele Ufer
hat es dich getrieben,
wie viele Fahrten
war'n zu übersteh'n?

Wie oft und wo bist du gestrandet,…

von * noé *

Mitten auf dem Meer …
und im Hafen seine Claire,
die auf ihn wartet,
doch der Commissaire
im Boot, dort auf dem Meer –
und dieser Sturm entartet.

von Peter Boensch

am Meer
in der Weite
des Weges
werden Sekunden
zu Stunden
zum Jahr
bis die Zeit
steht...

von Ralf Risse

Auffahrt, vom Moment gehalten,
schickt ein Wisch sie in die Pflicht . . .
um Herrn Newton Huld zu zollen,
akzeptier'n sie ihr Gewicht.

An den Händen, Leidgenossen!
. . . balgen Plastprodukte hin.
Durch die…

von Pawel Markiewicz

das paradiesisch niedliche Stettiner Haff
die unendlich klangvolle Pommersche Bucht
die traumhaft ewige Wattensee
all diese Orte verzaubern eine Nachtgöttin
damit mehr Möwen Brandungen berühren
an Stränden sitzen…

von ulli nass

am tiefen Meeresgrund
da geht es richtig rund
Zackenbarsche ,Stachelrochen
Wesen meist ganz ohne Knochen

Muscheln und Garnelen
hört man da krakeelen
und erst der Korallenpolyp
das ist vielleicht einTyp…

von Charlotte von Ahlefeld

Es braust der Sturm - mit schaumbedeckten Wellen
Erhebt sich rauschend das erzürnte Meer,
Und rascher Blitze Feuerstrahlen hellen
Der Dämmrung Nebel grausend um mich her.

Dort in der Hütte mir ein Obdach wählen,

von Pawel Markiewicz

die Matrosen träumen von den Ozeanen
denn sie bekamen ein Geschenk von Sirenen
das war eine Kiste voller goldiger Zähren

die Matrosen lassen ihre Träumereien schweben
ein Seemann lässt eine silberne Fahne wehen
die…

von Annelie Kelch

Im Schlosspark: Theodor Storm,
in Stein gehauen.
Blickt mit gütigem Ernst
von seinem Sockel
auf Reisende herab,
die um Ostern herum
die Wege bevölkern;
denn die Wiesen
hinter dem alten Schloss…

von Flora von Bistram

Wolken tragen Winterlichter
spiegeln sich im Wellenkamm
Schatten färben die Gesichter
silbern scheint der Uferdamm

Mundgehauchte Atemwölkchen
überfrieren leicht im Wind
Hungrig kreischt ein Möwenvölkchen…

von D.R. Giller

Scharf wie Meerrettich war die Meerjungfrau
Die im Meer sich als Rettungsschwimmerin
entpuppte
Sie war eine verrückte, entzückende Puppe..
War, der falsche Ausdruck für Sie..
War reinste Manie, Magie der Meere

von Flora von Bistram

Wir haben uns im warmen Sand geatmet,
den Duft von Wärme und Salz getrunken,
wir lauschten den Möwen, dem Wellenspiel
und sind in Orkanen der Liebe versunken.

Wir haben uns in wilde Brandung geworfen,
das Lied der…

von Monika Laakes

Das Meer möcht ich hören,
die rollenden Wellen
im kosmischen Tosen,
die rauschende Gischt.

Das Meer möcht ich spüren,
mit Haut und mit Haaren,
benetzen der Zellen,
im Innern im Kern.

Das Meer…

von Rainer Maria Rilke

Und einmal lös ich in der Dämmerung
der Pinien von Schulter und vom Schoß
mein dunkles Kleid wie eine Lüge los
und tauche in die Sonne bleich und bloß
und zeige meinem Meere: ich bin jung.

Dann wird die Brandung…

von Sabine Katharina Wallefeld

Ich will hinaus aufs stürmisch rote Meer
doch du
begehrst den stillen Hafen

Begleitest dennoch mich auf hohe See
dorthin
wo Anker festen Boden niemals trafen

Der brausend hohe Wellengang
will dich und…

von Emanuel Bachinger

Tobend, tödlich, trotzend den Gefahren,
Brausend, brechend, bebend in allen Jahren,
Ebbend, energisch, endlose Tiefe,
Rauschend, rettend, robuste Riffe,
Flutend, flachend, fütternde Hand,
Das Meer, so viel mehr als…

von Eva Klingler

Das Schöpferwesen hat sich was gedacht

als soviel Meer es hat gemacht

Wir sollten uns bei Zeiten besinnen

bevor die Meere
in uns drinnen

aufbegehren und unruhig werden

Alle Wasser
hier auf Erden…

von Ekkehard Walter

Wellen schlagen gegen den Strand,
knorriges Holz liegt dort im Sand,
angeschwemmt als ferne Fracht,
alleine durch des Wassers Macht.

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