Depression ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene
von Christian Morgenstern
von Joachim Ringelnatz
neue
von bernd tunn tetje
von bernd tunn tetje
von bernd tunn tetje
die schönsten
von Uwe Röder
von Ella Sander
Beitrag 36 - 70 von insgesamt 166 Texten in dieser Kategorie
von Ekkehard Walter

Nein, wir haben keine Ruh,
unerbittlich schlägt sie zu.
Die Natur, vom Mensch gedrückt,
schlägt unerbittlich zu und spielt verrückt.
Den Klimawandel haben wir längst schon verschlafen,
deshalb tun uns Sturm und…

von Chynoah Molineaux

Ich stolpere angstumwoben durch dunkle Gassen.
Licht flackert am Ende der Straße.
Mein leeres Ich zieht dunkle Schatten.
Einsames splitterndes Herz, mit Narben versehen.
Verlorene Seele, in der Finsternis treibend.

Er
von Marlen Engels

umgehen
wie kann ich
es
umgehen
damit
umgehen ?

von Mick Haesty

Blicke in eisiger Nacht, schweifen ins Nirgendwo.

Ein bewusst gewohnter Hauch von Melancholie
und ein unbewusstes Stück vom schaulustigen
Glück begleitete mich.

Ach, ich war in Gedanken verloren und war doch

von Sarah Schwan

Grau.
Und wieder mal ist alles leer in meinem Herz.
In meinem Kopf aber
tausende graue Nachtkatzengedanken.
Nachts sind all meine Gedanken gleich schwer,
legen sich wie Beton um meine Brust und drücken
fest und…

von Robert K. Staege

Ein herbstlich kalter, leichter Wind
hat nun zu weh‘n begonnen
über den dunklen Bronnen,
in welchen wir gefallen sind.

Sein Wasser ist so tief und kühl,
sein Ort ist längst vergessen;
es lässt sich kaum…

von Alfred Krieger

Des Eineschaug'n ins Aquarium
is a pfundige Sach!
Des is a der Grund,
warum i 's gern' mach'.

Da Schmetterlingsfisch
bleibt oiwe ob'n,
de Neonfischerl – zu dritt -
schwimma mehra in da Mitt',
und…

Rezitation:
gelesen am 3.1.2017
von Dominik Philippi

Gerade noch verbarg sich in meinen Armen müde und sacht
des schwindenden Lebens verletzliche Pracht,
welche nun in ihrer selbst verschriebenen Hilflosigkeit,
des Todes Antlitz einen befreienden Reiz verleiht.
 
Denn…

von magne pater

Im Haupte meines Sein,
herrscht Nebel ganz allein

Gedanken kaum zu greifen,
muss durch das Chaos ich erst streifen

Leer und müd ich bin,
ergibt das Leben keinen Sinn

Jeden Tag den ich seh,
ist grau,…

von Ekkehard Walter

Syrien, denk ich an Dich
überkommt ein kaltes Schaudern mich.
So viel Zerstörung, unendliches Leid,
blutrot getränkt ist Dein Alltagskleid.
Die Großen der Welt helfen Dir nicht,
gar keiner mehr von Frieden spricht.…

von Nils W

Ich wandere ziellos im Sein
Denn Schwärze kommt selten allein
die Realität verschwindet im Schein

Irre umher, finde keine Ursachen
Denn sterben heißt nie wieder lachen
Der Alptraum beginnt beim Erwachen

nur…

von Dominik Philippi

Wer ist Gott in meiner Welt, wer ist Hüter meiner Zeit?

Wer hat sich von den Fesseln meiner Endlichkeit befreit?

Ich bin ein Suchender inmitten von poetischen Weiten

und meine stetige Suche ist des Ruhenden Leid -

Die…

von Dominik Philippi

Zeit um Zeit,
in der Mitte zerrissen,
im Herzen getrennt.
Betäubt von einer
Kindheit hinter Gittern,
Herzen, so weit
und so tief
wie Ozeane,
Augen, so leer
wie der Himmel
bei Nacht,…

von Sascha El Farra

Erst manisch,
dann die Depression,
so sieht es aus,
mein Leben,
erst flieg ich fast,
und hab 'nen Thron,
um ihn dann aufzugeben,
dann sitz' ich tief,
in dem Verlies,
aus Schmerzen, Schuld und…

von Alfred Mertens

So mancher denkt an eine Wende
ich mach mein Leben jetzt ein Ende
Er braucht es zwar nicht, denkt ich muss
denn irgendwann ist doch mal Schluss !

Er wartet noch ne viertel Stund
er braucht ja schliesslich einen…

von Nocebo A.B.

Die größte Hürde scheint genommen, das Schlimmste liegt nun hinter mir;
Die höchsten Steine sind erklommen, ich lebe nun im Jetzt und Hier.
Wie oft ich dachte es geht nicht mehr, so oft bin ich verzweifelt;
Wozu die Erfahrung…

von Michael Dahm

Novembernebel griff mein Herz
als es am Abgrund stand
und zog es weiter bodenwärts
erdrückte es mit grauer Wand.

Es schlug nicht mehr, es bebte
und wollte hin zum Licht
wie es im Sommer lebte
das fand's…

von C. Aschenbrücker

Einsamkeit
Permanente Einsamkeit ,weil mich meine Gedanken in den Wahnsinn treiben.
Ich bin zu nichts neuem bereit, geschuldet der Vergangenheit.
Ich müsste kein Tag alleine sein, dennoch ertrage und genieße ich die Einsamkeit.…

von Aurora Artaja

Auf und Ab geht sie.
Da, auch dort an jenem Ort ist sie.
Nicht aufzuhalten?
-die unüberhörbare Schnelligkeit-

Es bricht über mich herein:
Wie ein Schwall auf dem Feld,
Wie ein Winter mit Kält´,
Wie ein…

von Robert K. Staege

Manchmal schwindet das Licht.
Manchmal sieht man es nicht.
Alles ist schwarz und öd,
selbst das Leben ist blöd.

Gerne würde man flieh’n,
ganz woanders hinzieh’n,
weil man hier ja nur litt.
Doch das…

von Celine Bayer

Es erblickte das Licht, das Licht
gefärbt von einem kräftig pigmentieren
Schleier aus rosigem rot. Es spürte
die angenehmen Windstöße in seinem kleinen Herzen
Die Wärme birgt Liebe
Die Welt definiert Perfektion…

von Nils W

Ich weine wieder
In die friedvolle Nacht
Unsere Lieder
Sind zunichte gemacht

Ich schlafe nicht mehr
Denn ich Schlafe allein
Träume wieder leer
Doch auch Träume sind Schein

Ich weine wieder…

von Uwe Röder

Die Depression
wirft ein Kostüm
aus Schwärze
über deine Seele.

Bretter, die die
Welt bedeuten,
sind herausgerissen
für den Sarg.

Pein souffliert
im Dunkel
allzeit hinter
den…

von Dominik Philippi

Die Wellen tanzen müde und seicht,
als die Sonne ihren Zenit erreicht
und ich, ich stehe verloren im Sand
mit Rosen und Geistern in meiner Hand.
 
Jene Blumen, gerade eben dem Boden entrissen,
lassen mich unter…

von Walter W Hölbling

aus den spalten der gedanken
wachsen kahle felsenrippen
türmen sich zu steilen klippen
deren spitzen wolken ranken

dort
auf nebelnasser höhe
steh' ich fröstelnd
sonnenfern
suche einen hellen stern…

von Michael Dahm

Kühl die Stirn am Glase stützt,
draußen fahles Rot,
Lebenszeit schon abgenützt,
hinten tickt der Tod.

Mit müdem Schlage Raben ziehen,
durch Nebels grauen Sumpf,
wollen mit den Seelen fliehen,
die…

von Dominik Philippi

Das, was dir am nächsten steht,
Wird vom Winde bald verweht
Und in den Himmel hoch getrieben,
Wo es aufhört dich zu lieben.
.
Der, der in deinen Armen liegt,
Ist wie Sand, der still versiegt,
Wie ein…

von Stefan Dietrich

Ins Ich versunken,
Emotionen machen trunken.
Das Ziel verschwommen, den Start verfehlt,
das Werk in mir, traurig und unbeseelt.

Umkehr,
ein Schritt zurück.
Umkehren!
Der Schlüssel zurück zum Glück.

von Alfred Krieger

Du fühlst di' bedrückt, sagst, inwendig g'spalt'n?!
Ja mei, was soll ma davo' jetzt halt'n?
Du sollt'st halt ned allaweil abseits steh'!
Vielleicht wieder amoi in d'Kircha geh'?
--Was sagst? Da werd 's no…

Rezitation:
gesprochen am 6.August 2016
von Alfred Mertens

Wir leben alle einsam und verschwiegen
das Herz erreicht nicht jeden der es fühlt
es kann nicht nur an einem Menschen liegen
wenn seine Seele unterkühlt

So leben wir im Stillen weiter
in grenzenloser Einsamkeit…

von Thorsten K.

Manch schlaflose Nacht
mit wachenden Augen.
Gedanken schwirren und halten wach.
Sehnsüchte und Schwächen schleichen heran.

Mit feuchten Wangen man
Einzuschlafen sich wünscht.
Doch die Trauer in einen kehrt,…

von Dominik Philippi

Blitze werfen grässlich tanzende Schatten an die blutbefleckten Wände

und ich kann nicht mit Sicherheit sagen, wessen fremde Hände

sich in der Meinigen befinden, oder wessen Stimme meine Worte spricht,

denn alles was ich sehe…

von Stefan Dietrich

Gebrochen, (er)trunken,
tief gesunken

Auf Grund, schwarz, kann nichts sehen,
erstarre vor Angst, muss stehen

Schreie: Hier bin ich! Bleibe allein,
niemand hört mich, zu entfernt muss ich sein

Warte,…

von Michael Dahm

Graue Geister der Natur,
schweigen sich durch Feld und Flur,
durchlaunen Berg' und Täler,
Horizonte werden schmäler.

Geduckt in trister Tracht,
beugen Seelen sich der Macht,
die in der Schwere lebt…

von Michael Dahm

Die Regennacht gebar den Tag,
einen vom ganz trüben Schlag,
schmutzig gelb, das goldene Meer,
erdrücktes Grün, noch regenschwer.

Das treue Rad am Mühlteich dreht,
es treibt noch an, was nicht mehr steht,

Seiten