Frieden ✓ Friedensgedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 36 - 70 von insgesamt 103 Texten in dieser Kategorie
von ulli nass

der Winter zeigt, dass er noch existiert
und Klimawandel scheint
für ein paar Tage surreal
jede Pfütze und auch der Atem
vor der Nase gefriert
leuchtende Sonne auf den Bergen
und Nebelsuppe in jedem Tal

von Peter Boensch

Vollidioten wollen
mit Gelüsten
nach Rüsten
sich brüsten
Städte Länder Erde
Planeten und Galaxien verwüsten
sich über Freiheit entrüsten
um aufzurüsten

Andere glauben
an süßere Trauben

von Ekkehard Walter

Den Frieden hab' ICH euch gebracht,
doch was habt ihr daraus gemacht?
Anstatt dass Friede regiert in euren Herzen,
bereitet ihr einander viele Schmerzen.
Aus Liebe habe ICH am Kreuz die Schuld beglichen,
warum nur…

von István Cseh jr.

Wenn du deinen Pfeil nach rechts ->
ich meinen nach links <-
müssen sie ja nicht zerbersten
sich nicht ineinander verkeilen
lieber in der Mitte treffen
stehen bleiben
ankommen
den Konsens finden…

von Thomas Brod

(HAIKU)

UN SIMBOLO

Nunca no habla
La paloma de la paz
Es mensajera

EIN SYMBOL

Sie spricht nie ein Wort
Die weiße…

von Axel C. Englert

Eine Krabbe fand nicht fair:
Wo KRIEG ich meinen PANZER her?!
Ich hab's nicht so mit Militär!
Marine – passte ehr zum Meer?!

Ein Panzer würde doch bloß rosten!
Und wahnsinnig viel Zaster kosten …
Ein Krokodil…

von Robert K. Staege

(Septett)

Wie hold ist doch des Friedens Bild,
wenn golden Sonnenstrahlen schweben
wohl über Äckern und Gefild‘!
Und so durchziehet Herz und Leben,
da wir uns haben hingegeben,
der Liebe, die das Sehnen stillt…

von Johanna Ambrosius

Ein viertelhundert Jahre Kampf
Ohn‘ Säbelhieb, ohn‘ Pulverdampf,
Ohn‘ Sieg und ohne Kriegsgeschrei,
Kein Johanniter war dabei;
Und Schlachten gab es doch so heiß,
Davon die Welt nicht eine weiß,
Wie groß…

von Ingeborg Henrichs

Nein, gekannt habe sie ihn nicht
den jungen Piloten
aus dem Nachbarhaus schräg gegenüber.
Einquartiert war er dort,
in der Haustür gestanden habe er an den Abenden
rauchend, angelehnt
den Blick gen Himmel…

von ulli nass

beneidenswert
die mit den dicken Nerven
welche die Flinte ins Korn nie werfen
Zeitgenossen
die Symptome drohenden Infarktes
tiefenentspannt und locker ignorieren
bei Eiseskälte überzeugt behaupten
dass…

von ulli nass

in dunklen Stunden
erlag ich der Illusion
ich hätte mich gefunden
doch was wusste ich schon

nichts

bis es geschah
in jener Nacht
die alles
ins rechte Lot gebracht

am nächsten Morgen

von Waltraud Zechmeister

Und ich KRIEG
dich doch,
FRIEDEN!

von Chi Waniewo

Mensch, ich höre dein Gejammer!
Ist ja gut, ich bin ja hier!
Hab dir etwas aus der Kammer
mitgebracht: Stift, Papier.

Blaue Tinte - sie lass fließen!
Deine Tränen halte fest!
Mögest Du den Frieden schließen,…

von Henning Schröder

Als Kind unbeschwert Spielen.
Das war mein Job – Tag für Tag.
Keine Sorgen kein Ängste,
Menschenskinners eben, keiner hat's hinterfragt.
Doch was heute in der Welt passiert,
ist nicht menschlich.
Der Glaube,…

von Johanna Ambrosius

In ein Beet von jungen Saaten, rings von Tannen grün umkettet,
Weltverloren, weltverborgen liegt ein Bauernhof gebettet.
Freundlich winkt der weiße Giebel durch die dunkelgrünen Zweige,
Recht ein Bild des süßen Friedens, jeder…

von Marcel Strömer

Einer wird kommen, aus den jahrhundert alten Wolken,
der das lähmende Schweigen der Gestirne beendet
und unumwundet die zeitgebundene Feuertaufe besteht.
Sein Tanz im Sonnenwind wird der liebesdurstigen Welt
ihren…

von Ekkehard Walter

Den Frieden sucht der Mensch vergebens
baut er auf Dinge dieses Lebens.
Selbst die größte Diplomatie
schafft Frieden in der Welt wohl nie.
Wahrer Friede beginnt im eig'nen Herz,
wo man noch erkennt den Seelenschmerz…

von Annelie Kelch

Über den Gräbern hängt ein tiefes dumpfes Schweigen,
die Luft ist schwer, man atmet welken Blumenduft.
Viel Brünnlein liebte ich, darüber Mücken tanzten einen Reigen,
und manche Freunde, die ich kannte, liegen schon in Grab und…

von Xenia Hügel

In the middle of the summer.
How have you been doing since the last year of sun?
Another year is over and a new summer is here.
So again summer.
I hope you enjoy yourself -
whether young or old.

Have a nice…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Schaffe Raum
für abgewürgte,
tot geschwiegene
Gefühle.
Belebe, nähre sie
mit aufmerksamer
Zuwendung
und nimm wahr,
wie sie sich in
wertvolle Botschaften
deiner Seele
verwandeln.…

von Annelie Kelch

Ich bin auf dem Weg
zu mir selbst,
bin auf dem Weg …

Ja, ich hab ihn verloren
meinen Weg, verloren ...
irgendwann

Meine Wiedergeburt kann beginnen
Der Wind singt schon im Herbstpark

Die…

von Robert K. Staege

Ich mag es so, im Wald zu träumen
auf dem Moose, ganz allein,
mag das Rauschen in den Bäumen
und darüber Sonnenschein.

Dort ist dann von Welt und Dringen
in der Stille keine Spur,
hört man dennoch etwas…

von Alfred Mertens

Noch ist die Welt sich nicht im Reinen,
wie könnte es auch anders sein,
denn weder Lachen noch das Weinen,
wirkt nur als simpler Glasbaustein.

Wir geben täglich uns viel Mühe,
und glauben nur noch an das Gute,…

von Robert K. Staege

Mit ganzer Seele, ganzem Herzen
möcht‘ ich mein tiefstes, inn‘res Dringen,
mein ganzes Glück und meine Schmerzen
in einem Lied den Sternen singen.

Denn mag’s mich auch zutiefst verstören,
wenn Menschen mich nicht…

von Soléa P.

Golden steht der pralle Mond
am schwarzen Himmel prachtvoll da
konkurrenzlos, majestätisch thront
gehören zusammen wie ein altes Paar…

Ein nackter Baum streckt sich zum Licht
die Silhouette ist gestochen scharf…

von Heiner Brückner

Ich liege auf meiner Terrasse
und lasse mich gehen.
Die Sonne scheint, die Winde wehen,
die Kinder sind fröhlich.

Nicht weit und auch bald:
Es knallt und knallt,
es schallt und hallt
im Wald, im Wald.…

von Pawel Markiewicz

Sag mir wo die Blumen sind...

Sag uns wo die zarten Blumen voller rosa Pracht sind
dort setzten sich musenholde Eisvögel nur für dich

sag uns was ist mit ewiger Bukolik geschehen
Träumereien können doch engelslandswärts…

von Jürgen Wagner

Die Götter kommen früh halb acht
- dass mir hier keiner vorschnell lacht! -
zur Dienstbesprechung mit den Frauen
um noch einmal hinzuschauen

was 'Mann' da plant und anvisiert
- viel zu viel ist schon passiert -…

von Pawel Markiewicz

es gab einen zarten und wie Apollzähre
musenholden Zauber-Moment mit der Schwermut
als sich goldige Imme an edle Rose
voll Traumpracht in lieben Blütenkelch setzte nur

damals lächelte ihr feenhaft sanfte Sonne zu…

von Robert K. Staege

Ich bin so wie die See fürwahr,
durchwühlt von Wogen, gischtbekränzt.
Du bist die Sonne, hell und klar,
die licht in meine Tiefen glänzt.

von Pawel Markiewicz

Achtung: Dies ist ein Zaubergedicht, das Ideen aller Kriege des 19.-ten Jahrhunderts annulliert.

neben dem Wald entfachte man ein Lagerfeuer - zarte Flamme
das ist ein ehemaliger wonniger Druidenhain
und eine uralte Feuerstelle…

von Marcel Strömer

Himmel über Erde,
Sterne über Staub
wacher Engelsmut
dein ehrfurchtsvolles Auge
in fester Hand,
dein tiefer Glaube
beschützend
wie des Baumes
dichtes Kleid
aus Blätterlaub

Lobe und…

von Marc R

Scherz und Quatsch sind mein Geschäft
spielend bring ich euch zum Lachen
bin ein Clown,ein Lebemann
Possen reißen,Witze machen

Ein Schauspieler und Komödiant
mit Talent zum nerven
mach auf eure Kosten Späße…

von Viktoria Brandt

Mit diesem Satz möchte ich sagen.
Der Kriegsball ist ab heut begraben.
Ich schliesse Frieden mit der Welt.
Wenn es auch vielen nicht gefällt.

Wir sollten alle Frieden schliessen.
Und das Leben hier genießen.

von Marcel Strömer

der Frieden schweigt
die Flügel ruhn
doch was uns bleibt
wenn wir nichts tun?

im Trost vielleicht
ein Lied dazu
das uns erweicht
ist das genug?

nein sicher nicht!
es braucht den Schritt…

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