Schicksal ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Rainer Maria Rilke
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von bernd tunn tetje
von Robert K. Staege
von Ekkehard Walter
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von Annelie Kelch
von Axel C. Englert
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 201 Texten in dieser Kategorie
von Willi Grigor

Im Frühling von Gräsern die Pollen,
sie quälen mich mit ihrem Reiz.
Dann möcht ich am liebsten sein wollen
am Kreuz eines Bergs in der Schweiz.

Im Sommer die feuchtwarme Hitze
ist Gift für mich älteren Mann.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

365 Tage und 365 mal die Nacht,
ein jeder Tag für sich
in Glut entfacht.

Gezähltes Leben, gefangen
im Takt der Zeit,
bereit alles zu geben,
getäuscht von Einsamkeit.

Jedes Gesicht neu geboren,

von Michael Dahm

Auf einem Berg im Meer
da weint ein Mädchen sehr
die Liebe ist gestrandet
das große Glück versandet.

Das Meer rauscht leis dahin
so wie vom Anbeginn
es schaukelt seine Wogen
und hat noch nie gelogen.…

von Eva Klingler

Es braucht keine Sprache
nicht mal ein Wort

Wir sehn uns nur an
und
sind wieder dort

Wir fühlen und wissen
s'war und es ist

und wenns nicht so wär
wir hätten's vermisst

Der Zufall

von Soléa P.

Weine doch nicht kleine Chen Lu
auch morgen geht die Sonne auf
der Himmel so groß und er hört Dir zu
im Land des Drachen glitzert frisch der Tau.

Als Mädchen in China bist Du geboren
und solltest doch ein Junge sein…

von Axel C. Englert

Lassen Sie mich durch, Sie Lusche!
Wer ich bin?! NA – eine USCHE!
Ja – jene NAs will ich VERSchicken –
Muss kurz mich durch die Schlange drücken …

Eine USCHE gäb's gar nicht?!
Klar gibt's MICH, Sie wirrer Wicht!…

von Monika Laakes

Huidibui

Huidibui
wir drehen uns im Kreise,
fragen uns oftmals wohin
geht die rasante Reise.
Wir stecken tief, so tief darin
in dunkler Götterspeise
aus stark verquirltem Widersinn.

Huidibui…

von Frank Tegenthoff

Haus des Vergessens.
Taub gebissen.
Der Erinnerung beraubt.
Fliegen in Stratosphären
Weit entfernt.

von Karin Steuck

Schweigen betrachtet das Schicksal
im Saume der Ewigkeit.

von Angélique Duvier

Ich stehe vor dem Haus aus Glas
und möchte gern hinein.
Draußen ist es regennass.
Ich klopfe, bitte lasst mich ein,
ich würde gern ihr Gast heut sein.
Was willst du denn von mir,
geh weg, ich dulde niemanden…

von Robert K. Staege

Wie gern gedenke ich der schönen Stunden,
da ich in Deinen Armen mich befunden, -
nur Liebe, Leben, Du und ich und Zeit!
Das Paradies, das ich da hab‘ besessen,
das Himmelsglück, ich kann es nie vergessen; -
es…

von Jürgen Wagner

Wir hörten von dem alten Traum
Die Welt, sie wäre wie ein Baum
Die drei Bereiche sind zu sehen
Im Erdreich, da ist's, wo wir stehen

Die Unterwelt ist Mutter Erd'
Da sind die Kräfte stets am Werk!
Die…

von * noé *

Wir dachten, wir wären die Herren der Zeit
und hätten sie, uns passend, hingebogen,
wir waren damals zu ALLEM bereit …
wie immer hat sie uns schamlos belogen.

Wir haben – wie Kinder – mit Chancen gespielt
und waren…

von Ekkehard Walter

Das Edikt des babylonischen Königs war sonnenklar,
nämlich dass er allein und sein goldenes Standbild anzubeten war.
Wer dies nicht tat oder tuen wollte,
der in den Feuerofen kommen sollte.
Daniel und seine beiden Freunde…

von Yvonne Zoll

Ein Mädchen ausgezogen
Das wollte hoch hinaus
Und ist so tief geflogen
In einem Treppenhaus

Man hat sie nicht gestoßen
Desto tiefer doch ein Fall
Acht Stufen ungelogen
Es war ein großer Knall

Was…

von Wolfgang Zarges

John Maynard!
"Wer ist John Maynard?"
"John Maynard war unser Steuermann,
aushielt er, bis er das Ufer gewann,
er hat uns gerettet, er trägt die Kron',
er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.
John…

Rezitation:
1xStimme 1x Gitarre sonst nichts
von Thomas Brod

Wer gleitet so spät durch die Luft und rauscht.
Es ist die Braut, sie ruft und lauscht.
Ein Prinz ist bei ihr in nächtig Tracht,
doch beide fliehn bei mondträchtig Nacht.

Mein Prinz, was heißt, Ihr preist mir Macht?…

von Michael Dahm

Von meiner Lippe,
meiner Schippe,
sprang in den Rachen,
um mich schlapp zu machen,
die miese Grippe,
mit fiesen Sachen.

Nüscht gemerkt
und nüscht gesehen
plötzlich war's um mich geschehen

von ulli nass

wer vieles bringt,wird manchem etwas bringen
die Bühne bleibt für alle Zeit die reale Welt
nur dauerhaftes Streben führt zum Gelingen
der Lohn ist niemals materiell
und niemals heißt er Geld

unseren eigenen…

von Axel C. Englert

Rufen Sie den Arzt! Ja! SIE!
Ich bin SO fertig – aber WIE …
Jener SAUBLÖDE Zaubertrick!
Der bricht mir noch mal mein Genick …

Selbst mein Helmchen hift da kaum:
SECHS Meter saust man durch den Raum!
Bevor man…

von Chi Waniewo

Unser Feuer ist verglüht.
Bald wird Nacht uns kalt umhüllen.
Seien wir um Schutz bemüht,
unser Schicksal zu erfüllen!
Stellen wir uns auf und allen
und uns unser Ende vor!
Schallend soll ein letzter Chor

Rezitation:
von Axel C. Englert

Gleich wir es dunkel! Lieber Gott!
JEDEN Tag derselbe Trott!
Apropos „Trott“ – der TROTTEL droht!
Permanent! Zum Abend(b)rot …

Da kommt er auch schon angelatscht!
Na, der sieht aus! Tot-al zerknatscht …
Länger…

von Michael Dahm

Hab an Wolken mich gehängt
Ließ mich von ihnen tragen
Der Wind hat uns gelenkt
Und auch meine Fragen.

Hab Antwort nie erhalten
Der Wind hat sie verweht
Mit anderen Gewalten
Er hat auch nie gedreht.

von Annelie Kelch

Ein RÜCKZUG fuhr dieselbe Strecke
auf und ab und auf demselben Gleis ―
kam ihm ein ICE entgegen, dachte, welch ein Sch...
hab' ich geträumt mal wieder von EURY, der schönen DICKEN?
Er wurde strafversetzt in einen…

von bernd tunn tetje

Offen verschleppt.
Panische Gesichter,
Gezielte Schläge
brutaler Richter.

Kritisch geäußert
über das System.
Wollten nur eines:
Wandlungen seh`n.

Waggons voll Leben.
Weit von daheim.

von Robert K. Staege

Wild durchjaget meine Brust
wetterleuchtend mancher Schauer.
Dieser ist erfüllt von Lust,
jener gründet sich in Trauer.

Lieblich strahlen wie in Träumen
hold der sel‘gen Liebe Blüten,
finster rauschet wie in…

von Robert K. Staege

Ihr seid ganz stolz in See gestochen
und kamt nicht mehr zurück.
Ein Sturm hat mir das Herz gebrochen,
als unterging mein Glück.

Ich hab’ aufs Meer hinausgeschaut
gar oft an allen Tagen.
Bin nun des Schmerzes…

von D.R. Giller

Es wird gesprochen von Osten nach Westen
Zu all jenen Gunsten, zu all jedem Besten
In einem festen Bestand, lief man als Spinne
im Netze zur Wand

Gehetzt und verletzt, war man wie ein
verlesendes Wesen, mit dem…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Die uralte Eiche
birgt ein dunkles Geheimnis.
Sie diente in früheren Zeiten
als Galgenbaum,
an den etliche Halunken
aufgehängt wurden.
Um den Baum herum
wurden die Leichen verscharrt.
Seither spuken…

von Ekkehard Walter

Danach
herrscht Stille
inmitten
von Leid
Unsagbar die Fülle
von
Fassungslosigkeit
Über den Opfern ein graues Tuch
und
ein verzweifelter Versuch
zu verstehn.

von Michael Dahm

Unscheinbar und kaum zu sehen,
drückt sich's in die Ecke,
wollte schon vorübergehen,
an ihrem grauen Verstecke.

Doch ihr Dasein ließ mich halten,
mein Blick hatt' sie erhascht,
in einer dieser Mauerspalten…

von Ekkehard Walter

Maikäfer flieg, ich glaub ich KRIEG
'ne Wut im Bauch
und manchmal SCHIESS ich gedanklich auch
über's ZIEL hinaus.
Pommernland ist ABGEBRANNT,
das gleiche sich in Syrien fand.
Maikäfer flieg.... bitte nicht mehr…

von * noé *

Mein Herz war dir Heizung, nach einem Leben im Frost,
alles andere hast du bewusst ignoriert.
Für mich war hingegen gewaltiger Trost,
wohin Aufrichtigkeit am Ende doch führt.
Und so wurden wir einander gerecht –
das…

von Monika Castrovillari Seyer

Wolken über dir
im Inneren Sturmwellen
nur ein Vogel singt

von Cidney Libellchen

Zöpfe mit Drath
Blass geworden
Lassen sich gut
Zu Knoten formen

Was einst war rot
Wie Feuerpracht
Zählt heute wohl
Zu jenen Boten
Die die Zeit hat heimgebracht

Tommy und auch Annika
So…

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