Gedichte von Manfred Peringer

stehend zu schweigen kann ein protest sein
wenn die worte im…

öffne ich die dachgaube setzt sich mein blick mitten
unter…

wenn der stapel der alten zeitungen zu hoch wird
das…

da war dein langerwarteter besuch aus dem fernen land
die…

auf den tisch kommt heute mal eine dose thunfisch
im eigenen…

warum wollen die wellen dass ich mit ihnen fortgehe
fragte…

zieh das segel hoch und stelle es in den wind such dir
eine…

jeden tag warte ich darauf dass der briefträger
dein…

wand um wand bekleidest du mit frühem grün
kletterst an…

auf dem dach saßen einige tauben
trippelten nervös hin und…

hör ich draußen einen schritt denk ich
an fräulein schmidt…

der frühling kommt wie gerufen mach dir einen
guten lenz…

lass uns noch einmal in den apfel beißen
vielleicht erkennen…

erwinia unaufhaltsam frisst du dich durch mein buschland

in turmhohen wolken wohnen die grollenden
sie schürzen die…

meinst du die möwen am ende der mole
schreien deshalb so…

mit schnorchel und maske tauchst du ein in die welt
unter…

heute ist das leben ein schlendern vorbei an kaffeehäusern

gehe ich im walde so für mich hin
finde ich gelegentlich…

aufgeschüttet bei der kartoffelernte am feldrand
sah ich…

gehe ich auf reisen trage ich dich nah an meinem herzen
auf…

beim erkunden von straßen unbekannten gebieten
vergesse ich…

als kinder legten sie den zeigefinger auf den mund wenn es galt…

eines tages bebt die erde und verschlingt die alte welt
wir…

wieviele existenzen müsste man durchleben um zufrieden
aus…

diese zeilen schenke ich dir zugegeben sie sind
nicht mehr…

frühes licht schien mir ins gesicht barfuss
balancierte ich…

da sind noch spuren der nacht auf dem gehweg
die katze in…

aus dem uferschilf klingt das geschäftige wetzen
stelzender…

in dunklen stellen meiner erinnerung hausen
zwerge die tief…

es heißt friedhöfe verlangsamen den gang
bis man still vor…

begierig sehe ich dich die straße entlang kommen

jung und verliebt wie wildkatzen schlängelten
wir uns durch…

ich vermisse die wankelmütigkeit früherer sommer
das…

den arm um die schulter gelegt einen grashalm
im mund fliegt…

die straße führte ins nirgendwo der mittelstreifen schien

stehe ich mal wieder allein auf dem dünenkamm
spüre ich wie…

ich kann es spüren wie du mich beobachtest weiß
dass ich für…

whisky wasser des lebens gemaischt und
gebrannt aus bester…

im september verliert der sommer seine kraft
und die…

wie von schnüren gelenkt pflügten wir durch schäfchenwolken

verloren im schilf hängt die tür schief in den angeln
die…

wohnwagenfenster schwenken nach außen
ich sitze drinnen…

ich komponiere ein lied der stille angeregt
vom späten…

in zimmerecken da lässt sich gut
züchtig sein wenn der…

falle ich mal wieder vor erschöpfung auf die knie
möchte ich…

eingelaufen in den hafen der dämmerung
fühlt es sich gut an…

die februarsonne täuscht frühlingswetter vor legt die…

bei diesem gedicht übernahm das li von vornherein
selbst die…

die sonne brennt auf der haut lockt zum see zu fahren
doch…

solange sich die erde um die sonne dreht lohnt es
gedichte…

mach das fenster auf wenn die gedanken frische luft brauchen…

jahrelang war ich auf den hund gekommen
schnürte tagaus…

heute nimmt das meer den mund mal wieder
ganz schön voll…

als ich in bern den bären in seinem graben sah
reifte in mir…

schau wie verschlungen dieser park angelegt ist
das stumme…

lass die raben auf den feldern aasen
im nebel sehen sie wie…

auf dem atlantik und auf dem
pazifik da surft der teufel…

und so leben wir dahin immer die angst im rücken
es könnte…

sprachlosigkeit greift mit leeren händen nach lauten
legt…

wie kommst du nur darauf du könntest nicht schön
genug sein…

einen seufzermoment entfernt erhebst du dich
aus deinem…

sitze ich am mittagsstein schaue ins rund absterbender bäume…

ein letztes mal sitzen wir im frost unserer liebe
blicken in…

in einem trödelladen sprach mich eine frau an fragte
ob mir…

als du gingst blieben leere räume in denen
sich die blitze…

du fragst mich ob es auch schwarze möwen gibt hättest im traum…

sich beim ersten mal vorm spiegel zu lieben
verschafft einem…

dunkeldurchdrungen ist die nacht ich sehne mich nach dem lied…

bei meinen streifzügen auf straßen und windungen

wir trinken unseren kaffee unter kastanienbäumen
die…

was für ein frühes licht das die landschaft ins rechte rückt…

einzig der blick von der düne aufs meer
reflektiert den…

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