Ballade ✓ Mehrstrophige, erzählende Balladen

empfohlene Balladen
von Johann Wolfgang von Goethe
von Heinrich Heine
von Johann Wolfgang von Goethe
neue Balladen
die schönsten Balladen
von Willi Grigor
von Heinrich Heine
von Willi Grigor
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 167 Texten in dieser Kategorie
von Frederico Zapatero

Ein Spinnlein klein
ganz zart und fein
spann ganz allein
für sich ein Heim.

Ein feines Netz
das sollt es sein
nicht groß, nicht klein
in Licht gewebt
nur nicht aus Stein.

"Wann fang ich an,…

von Jürgen Wagner

Du, leg dich nie mit Hexen an,
sonst geht es dir wie jenem Mann,
ein Jäger, den die Frauen jagten
und einen Bannspruch zu ihm sagten

So wurde er zum Fels verwandelt,
der nun als Attraktion gehandelt
Ein Gott…

von Ekkehard Walter

Maikäfer flieg, ich glaub ich KRIEG
'ne Wut im Bauch
und manchmal SCHIESS ich gedanklich auch
über's ZIEL hinaus.
Pommernland ist ABGEBRANNT,
das gleiche sich in Syrien fand.
Maikäfer flieg.... bitte nicht mehr…

von Julia Christiane Scholler

Oh mein Gott, oh mein Gott,
ich kann ihm nicht entfliehen,
diesem Alltagstrott,
deswegen muss ich mich dem anschmiegen.

Ob ich will oder nicht,
ich will werden, das was ich kann,
hin und her taumelt mein…

von Jürgen Wagner

Tatsächlich, manchmal gibt es einen
Den jeder mag, so einen Feinen
Gerecht und gütig in Person
So war auch jener eine Sohn

Von ODIN und der Mutter FRIGG
Er war ihr Stolz und auch ihr Glück
Der BALDUR war die…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

Ich bin müde, möchte schlafen, möchte ruh`n
vieles lässt mich wach bleiben, Schönes und auch Trauriges.
Ich sehne mich nach Vollkommenheit im Tun,
etwas zu beginnen und auch zu Ende bringen.

Lass den Gedanken freien Lauf…

von Jürgen Wagner

Das Kind lag in der Wiege
Zwei Kerzen brannten still
Drei Frauen war’n gerufen
Es war des Vater’s Will‘

Zwei Seherinnen sprachen
‚Glück künden wir dem Kind!‘
Ein großer Mann soll’s werden
Das sei ihm so…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Vor vielen vielen Jahren, als Gesang
Und Liebe noch im schönen Verein,
Wandernde Sänger noch gefahren,
Sich stellten einst am Hofe ein.
Im Palast des Schah-in-Schah,
Lebte einst Königin Mahadaba.

Ihr süsses…

von Mira Bella

Wir tragen bedeutungslose Zahlen auf unseren T-shirts
Und Hass in unseren Herzen
Wir tragen bedeutungslose Zahlen in unseren Portemonnaies
Und machen aus ihnen unsere Welt
Wir zerstören Bedeutungsvolles durch unser System…

von Nocebo A.B.

Welchen Weg du auch immer nimmst,
Wann auch immer dir danach ist,
Wie viel Zeit du dafür benötigst,
Bis du angekommen bist.

Was deinen Gefühlen grade entspricht,
Nach welchem Verhalten dir Heute ist,
Aus Angst…

von Alf Glocker

Clowns, Artisten und Dompteure,
Elefanten – Tänzerinnen!
Affenpack und Hasardeure,
Musiker und Vögelspinnen -
alles treibt sich drin herum,
die Manege nimmt's nicht krumm!

Schmetterlinge, Kakerlaken -

von Chynoah Molineaux

Erlöse mich, lass die Unendlichkeit ruhen,
gib mir Gewissheit, in all meinem Tun.
Stetig wachen die Sterne über mich,
schließe die Augen, lösche das Licht.

Dunkelheit fließt in mein Herz,
lass mich spüren deinen…

von Ekkehard Walter

Unter des Himmels Zelt, frisch und entspannt
wandert das sich liebende Paar, Hand in Hand.
Wohin wohl ihre Reise geht?
Es kann nicht weit sein, es ist schon spät.
Grad will die Sonne untergehn,
das Abendrot färbt…

von Jürgen Wagner

Er war ein Meister seiner Zeit
und zog umher im Bettelkleid
Des abends fand er einen Ort,
ein Bauernhaus, und blieb auch dort

Duchnässt und furchtbar müde zwar
nahm ihn die Frau doch, wie er war
Er durfte…

von Alfred Mertens

Auf dem Alphorn in Graubünden,
war ne Sennerin zu finden,
die im Sommer keine Höschen trug,
denn sie meint, das sei Betrug.

Wenn der Wilderer Sepp Brachter,
das war wirklich kein Verachter,
zu ihr dann auf die…

von Jürgen Wagner

Ein Vater hatte einst zwei Söhne
der eine war gesund und stark
Der andere bekam zumeist nur Häme,
als Krüppel war sein Leben karg

Der Vater starb mit beiden Erben
Dem ersten gab er Burg und Hof
Dem krummen…

von Jürgen Wagner

Sechs Erbsen gingen mal auf Reisen
Denn niemand wollte sie verspeisen
Ein Mensch, der wollte sie nur zählen
Damit sich selbst und And‘re quälen

Da war es besser fortzugehen
Und etwas von der Welt zu sehen
Ein…

von Jürgen Wagner

Wie dunkel still ist es am Boden
Der Tapir streift hier, ungelogen,
durch‘s Dickicht schon seit Jahrmillionen,
spürt auf die Obst- und Blattvariationen

Der Regen rinnt durch’s Blätterdach
Zikaden, Papageien machen…

von Jürgen Wagner

Die Seuche war ins Haus gekommen
sie hatte Kind und Kuh genommen
auch noch die Katze weggerafft
Den Bauer hatte das geschafft

Nun saß er arm und still am Feuer
Die Zwölften kamen ungeheuer
der Wind, der fegte…

von Peter Boensch

Was wär'n wir ohne falsche Paten
ob gewählt oder nur missraten
ohne all die Greueltaten
ohne das Aneinand'geraten?

Würden wir uns dann verstehn
oder vor Fadinesse vergehn
ernten ohne was zu säen
oder uns…

von Willi Grigor

Ich verfasste ihm ein Schreiben, schickte dieses an die Stelle
wo vor Jahren wir uns trafen, am Fluss Lachlan irgendwo,
Schafen scherte er die Felle, so ich sandte ihm mein Schreiben
auf gut Glück an die Adresse: "Clancy, of The…

von Jürgen Wagner

Versunken im Gebet zur Nacht
Vernimmt der Bruder lautes Quaken
Der Ochsenfrosch sang grad‘ sein Lied
Das war noch schlimmer als die Schnaken!

Ganz aufgebracht ruft er hinaus:
‚Gib Ruhe, Frosch, bin beim Gebet!‘ -…

von Mira Leonie Balvert

Ich sehe das weiße Licht,
höre, dass der Todesengel spricht.
Ein Tropfen Blut fällt auf den Schnee,
doch der Tropfen wird schnell zum See.
Meine Muskeln werden steif,
mein Leben zieht vorbei wie ein Nebelschweif.…

von Willi Grigor

Die rote Farbe scheint verblichen,
matt glänzt das schwarze Schieferdach.
Des Hauses Seele ist entwichen,
Erinnerung in mir wird wach.

Hier wohnte ein Geschwisterpaar,
ganz allein und ohne Kinder.
Ein alt…

von * noé *

Das Röhricht steht stumm.
Niemand da, der sie sieht.
Alte Erinnerung
nur weiß, was ihr blüht.

Sie hält inne und staunt,
wie still die Welt ist!
melancholisch gelaunt,
dass sie keiner vermisst.

Es…

von Ralf Risse

Ein Bachstelz lebte ganz passabel
auf einer feuchten Lichtung.
Samt wippend Schwanz, auf Holz und Halm,
zog es ihn stets in Richtung.

Dort, wo der Sumpf zum See ausläuft,
belegt von flüchtig Nebelhand –

von Peter Boensch

hast du, Belsasazar, je bedacht
als du die Mauern bautest,
ob die Zeichen an der Wand
denen du niemals glaubtest,
an die du kaum hast noch gedacht,
dir doch was sagen in der Nacht?

hast du jemals in deinem…

von Mira Leonie Balvert

Alles ist so rot,
ob Liebe oder Tod.
Ob zu lange ohne Schutz gesonnt
oder der Ballon am Horizont.
Der Sonnenuntergang,
begleitet vom lauten Gesang.
Das Feuer, dass das Haus niederbrennt
oder das Gesicht…

von Willi Grigor

Senegal, Jahreswechsel 1973-74

Wir trafen uns an einem Strand,
an deinem Strand, in deinem Land.
Du wähltest uns, so sag ich mal,
ein schwarzer Junge aus Senegal.
Wir wurden schnell und gut bekannt.

Du, in…

von Ekkehard Walter

Es war einmal ein alter Bauer,
der legte sich allabends auf die Lauer,
weil ein Fuchs ihm seine Hühner stiehlt,
die er doch über alles liebt.
Eines Abends war es wieder soweit,
doch als Reinicke kam, lag der Bauer…

von Flora von Bistram

Lasst mich leben, lasst mich springen,
lasst mich tollen, glücklich sein,
lasst mich tanzen, lachen, singen,
zwängt mich nicht in Glas hinein,
denn im Glas kann ich nicht leben,
täglich würd es Scherben geben.

von Flora von Bistram

Wolken jagen sich in Weiten,
Blitze zucken durch die Nacht,
Donner grollt in Finsterzeiten,
Angst der Menschen ist erwacht.

Der Vulkan beginnt zu beben,
wird die Siedlungen vernichten,
und sie laufen um ihr…

von Corinna Herntier

Der Wald liegt schwarz, als ob er tief im Dunkeln lauert.
Und stolz erhebt sich Achims Festung, so erhaben:
auf Berges Kamm, wie unbesiegbar, kühn gemauert!
Den höchsten Turm umkreisen, windgetragen, stets die Raben.

Heut…

von Jalid Sehouli

Ich muss es ihm sagen,
aber wie?,
oder besser schweigen?,
aber darf ich das?,
Schweigen gegen die schreckliche Botschaft?,
aber die Wahrheit will und muss zu Tage,
sie hat mich ausgesucht sie auszusprechen,…

von Annelie Kelch

...sich gegenseitig nach Hause bringen:
ein Anfang mit Ende!

Wir hatten Steno, Abendunterricht.
Als wir den Klassenraum verließen,
war 's draußen fast noch sommerhell.

Wir brachten uns mal wieder gegenseitig heim,…

Seiten