Angst ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 71 - 105 von insgesamt 124 Texten in dieser Kategorie
von Robert K. Staege

Das Herze ist wund
und die Nächte so lang,
so rot ist das Blut
und die Seele so bang.
Das Glück scheint so weit
und der Himmel besetzt.
Die bebenden Lippen
verstummen zuletzt ...

von Alfred Mertens

Aufgeblasen und geschwollen,
lässt das Böse uns es wollen.
Die böse Tat, hier zu benennen,
muss man natürlich auch gut kennen.

Sie ist verwerflich, schlecht entzündet,
die kaum uns dabei auch verbündet.
Wenn…

von Uwe Kraus

Ein dreibein

1.

Unter zeichen von freiheit war ich geboren
Unbestohlen in mir der klang der liebe
Der sich in sich in ersten zyklen der weisheit erhob
Liebe zog sich wie ein band durch die seele in den aufgang…

von Ekkehard Walter

Über den Gletscher führt kein Steg,
nur ein Geübter kennt den Weg
und in des Eises Faltenspiel
schon mancher in die Spalten fiel.
Gar viele kamen auch am Berge um
unter einer Lawine mit Kawumm.
Drum könnt' Ihr…

von Rose Collister

Es kracht.
Tageshelle Blitze zuckten durch die Nacht,
stumm lag sie, unter der Decke versteckt, im Bett,
bedacht sich nicht zu bewegen.
Der Wind zerrte an den Fensterläden,
heulend im Gewitterregen.
Allein in…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Sie verschanzt sich
hinter einer Mauer
des Schweigens.
Angst und Scham
halten sie davon ab,
sich den "Schmutz"
von der Seele zu reden.
Sie traut sich nicht,
gegen ihn aufzubegehren,
stirbt…

von bernd tunn tetje

Zitternde Hand
Schreibt den Brief.
Legt noch ab
seelischen Mief.

Tabletten liegen
offen am Rand.
Soll sie erlösen
aus ihren Stand.

Sie weiß genau,
die Dosis genügt.
Hat zu lange

von Ekkehard Walter

Angst überfällt des Öfteren der Menschen Seele,
der Blutdruck steigt, man schwitzt, zittert oder hat einen Kloß in der Kehle.
Doch Angst beflügelt den Menschen auch:
Man flieht oder reagiert und ist sogar fähig zu sehr schnellem…

von Alfred Mertens

Der Weltuntergang steht jetzt´ vor der Türe
und bahnt sich den Weg ins Elend voraus.
Bis jetzt weiss er`s nicht, wo das noch hin führe,
selbst Weissagungen machen sich nichts mehr daraus.

Es sind nicht nur Kriege mit…

von ulli nass

die lauten Trompeter gewinnen
die Welt ist wie von Sinnen
Dummheit und Vorurteil machen sich breit
ist der Untergang nicht mehr weit ?

die Phrase 'Welt am Abgrund' wird real
bleiben Horror,Schmerz und Qual
die…

von bernd tunn tetje

Als es krachte
Sekunden Stille.
Flehende Schreie
nicht Gottes Wille.

Gestalten lagen
zerlegt umher.
Die noch standen
begriffen nichts mehr.

Schrille Sirenen
lärmten von weiten.

von * noé *

Ob Angst ein guter Ratgeber ist?
OK, sie warnt uns vor Gefahren.
Schlimm nur, wenn man dabei vergisst,
sich Urteilsfähigkeit zu bewahren.

Ein jeder, der in Panik versucht,
Abstand zwischen sich und Bedroher zu…

von bernd tunn tetje

Sie sagen traurig.
Doch ist es mehr.
Denn dein Körper
kämpft so sehr.

Logisches Denken
gibt weniger her.
Diagnose steht.
Willst doch mehr.

Bist am kämpfen
um dabei zu sein.
Andere…

von bernd tunn tetje

In früherer Zeit SOS etwas galt.
Ein Hilferuf gegen Gewalt.

Schiffe tanzten bei tosender See.
Aufgehoben das Luv und Lee.

Funker verzweifelt: Schiff in Not!
SOS vernommen, bleibt im Lot.

Viele Schiffe…

von Sandra Herbertz

Ich muss mich mal wieder sortieren Ich muss wieder regieren
Mein Leid mein jammern mein klagen Mein ich mein sein alles ist dahin
Mein Herz es stockt
Meine Seele ist verkrampft Ich hasse diesen Kampf
Mein Hirn ist leer…

von Lydia Kraft

Ich lasse dich stehen
lass du mich nicht gehen
will mehr von dir
du sagst, du wirst
es mir geben
nur ihn
ich, eine Phantasie.

Der Tag sagt
es ist alles
in Ordnung
mit mir
selbst…

von Juliane Wiedenhöft

Was für eine Bürde dieses Alter.
Niemand will da enden wie Mia Zapata.
365 Tage gilt es zu überstehen,
nach ihnen scheint das Leben unbeschwert weiterzugehen.

Wandelst du auf den Spuren von Kurt Cobain oder Jimi Hendrix?…

von bernd tunn tetje

Der letzte Traum
hatte verführt
und tief in mir
Ängste geschürt.

Ich wehrte mich.
War mir zu viel.
Mit diesen Traum
gab es kein Diel.

Ich döste noch
so gut es ging.
Bis am Morgen…

von bernd tunn tetje

Dieses Feld
täuscht Stille vor.
Es lauert was
wie nie zuvor.

Menschen haben
Minen versteckt.
Von bösen Gedanken
ausgeheckt.

Leute des Friedens
mit fachlicher Last,
verbringen ihr Leben…

von Johann Seidl

Stimmung, Schunkeln, Bunkerprogramm
Taktisch in der Sommernacht Glas Frankensekt
Kernwaffenambiente im August

Auslösen. Strategisch dosiert
Fischköstlichkeiten im flexible response
Trägersysteme von der Sektbar.…

von bernd tunn tetje

War was anders
beim Tastbefund.
Kleiner Knoten
verbittert Stund`

Und der Arzt
bestätigt das.
Verwirrtes Denken.
Ist da was?

Kampf beginnt.
Trotz dabei.
Schlimme Zeit.
Nichts…

von bernd tunn tetje

Schon länger her das Wiedersehen.
Muss in der Fremde Dienste versehen.

Familie hofft auf ein Zeichen.
Unruhige Gefühle wollen nicht weichen.

Dann der Brief im sachlichen Ton.
Gefallen fürs Land ihr tapferer Sohn.…

von bernd tunn tetje

Ängste tanzen.
Gedachte Geister.
Für dunkle Szenen
sind sie Meister.

Schüren was
sich darzustellen.
Können sich
gut verstellen.

von Chaleb Symphonia82

Ein latentes Gefühl der Wertlosigkeit,
das Gebären der Wahrheit schwillt unterhalb der Bewusstseinsschwelle

L(I)EBE MICH !

Eine dicke Blutkruste,
schwarz, hart und starr
verdeckt alten Schmerz aus vergangenen Tagen…

von bernd tunn tetje

Inneres Zögern.
Muss doch gehen.
Schaut zurück
wo Mauern stehen.

War eingesperrt
eine lange Zeit.
Schlimmes getan.
Ging zu weit.

Weiß kein zuhause.
Wohin jetzt nun?
War lange her.…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Lerne, dich von deiner Angst
nicht beherrschen oder gar
verschlingen zu lassen.
Schaffe zwischen dir
und der Angst
eine gesunde Distanz,
indem du sie
in ihre Schranken verweist
und überprüfst,…

von Alf Glocker

Unaufhörlich fällt der Regen
auf ein regennasses Land -
jedes Maß ist überschritten!
Sich im Sumpf bald zu bewegen,
leider ohne Herz und Hand,
will uns zu der Tafel bitten:

Henkersmahlzeit aller Orten!

von Asja Aditi

Ich bin immer kurz davor zu sagen, kurz davor zu sprechen.
[Die Megafone sind an. Sprich nicht. Schrei!]
Aber es kommen nie Worte aus meinem Mund.
[Schrei! Schrei! Schrei!]
Wenn ein Wort mir entfährt, erreicht es nicht…

von Alf Glocker

(Aus: Pro islamische Gedichte)

O süßestes Kindlein, das du einmal warst,
sei nicht so ig, in dem dauernden Garst -
bist nun ein Mädchen, so zierlich und fein,
solltest doch endlich geschwängert bald sein.

Sagt der…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Mit seinem
Schwarz-weiß-Denken
simplifiziert er
die komplexe Welt
und gibt sich
dem Trugschluss hin,
diese so besser verstehen
und kontrollieren
zu können.
Die Triebfeder
seiner…

von bernd tunn tetje

Kaum Gestalten
in dieser Nacht.
Nur ein Licht
hält die Wacht.

War früher hier
etwas geschehen.
An diesem Ort.
Kein Versehen.

Wird gemieden
bis zum Morgen.
Erfahrung treibt
diese…

von bernd tunn tetje

Eigene Stille in dieser Nacht.
Nur ein Licht hält die Wacht.

Was war damals nur geschehen?
Dieser Ort übt kein verstehen.

Der Morgen graut wie immer so.
Bewohner wirken herb und roh.

von Alf Glocker

Wie man Schweine erkennt

Wir müssen selbstverständlich alles grob verdrehen
und sagen: „Diese Menschen hier sind schlecht,
die etwas meinen, was die andern auch verbreiten!“
Nur andersrum halt, das darf jedoch schon…

von bernd tunn tetje

Kleines Kind
geprüft zu leben.
Eltern müde
Luft zu geben.

War was verkehrt.
Atem versperrt.
Sanfte Betreuung
die Eltern ehrt.

Spielendes Kind
liebend bewacht.
Kanülenwechsel

von Robert K. Staege

In der Jugend sah des Nachts im Traume ich,
dass ich süße Liebe hätt’ empfangen.
Finsternis mein Herz dann stets beschlich,
wenn der Traum frühmorgens war vergangen.

Quälend träum‘ ich heute bis zum Morgen,
dass…

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