Jahreszeiten ✓ Jahreszeitengedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Alfred Mertens

Wer draußen gearbeitet, weiss dass der Winter ist kalt,
und er nicht wärmer wird selbst auch nicht so bald.
Es ist nicht bequem im Freien zu arbeiten,
nur in Regierungsgebäuden gelingt es oft besser,
die Maurer kannten es…

von Yvonne Zoll

Im strahlend lichten Umhang
Steht er vor ihr gespannt
Andrer im zerfasert Hemd
Reicht ihr zögerlich die Hand

Breitet rötlich bunten Raum
Ihr den weichsten Teppich hin
Neuer streckt den tastend Sinn

von Michael Dahm

Das Jahr flitzt wie ein ICE
dabei liegt nicht einmal Schnee
ich hätte gerne noch auf Erden
dass Jahreszeiten eingehalten werden.

Wie war'n sie als ich Kind noch war
die Jahreszeiten wunderbar
der Winter kam…

von Alf Glocker

Das Wasser dunkelt, Wolken ziehen
übern Froschlaich – kleine Wellen
und auch riesige Libellen,
die schwirrend in der Luft erblühen,
machen dieses Bild ganz zart:
derweil am Grill das Schnitzel gart.

Noch liegt…

von Jürgen Wagner

Grün zu Gelb
Gelb zu Gold
Der Herbst ist allen Farben hold

Gold zu Braun
Braun zu Schwarz
Die Erde hütet ihren Schatz

Schwarz zu Weiß
Weiß zu Braun
Der Winter lässt uns Wunder schau'n

Braun…

von Flora von Bistram

In den braunen Ackerfurchen
liegt ein letztes Sonnenfunkeln,
dieses hebt geleerten Boden
noch einmal aus dem Verdun keln.

Sinfonie der warmen Farben
klingt für uns durch Berg und Tal,
bringt, bevor wir…

von Annelie Kelch

Mütze im Gesicht -
wütend stapft er
über sein Kartoffelfeld.
Hat dort einer schon gestoppelt
vor der Mahd?

von Michael Dahm

Von der Quelle schafft kein Licht
den schweren Weg durchs Grau
Melancholie zeigt ihr Gesicht
die Seele sucht nach Blau.

Durch den Nebel sticht der Gang
auf dem wir alle schreiten
und was der Kranich gestern…

von Volker C. Jacoby

Erstmals heuer nun passiert:
Sonntag zwo ist adventiert!
Dieser ward, weil’s nun pressiert,
nach dem ersten avisiert.

Lang lässt sich auch nicht mehr bitten
der Kalend' um einen dritten.
Jedes Jahr ist…

von Annelie Kelch

Wann blüht wieder die Linde
und wie sag' ich meinem Kinde,
dass Opa gestorben ist
und Tante Gerda alles vergisst,
was man Wichtigkeit beimisst?

Mama, wann fällt wieder Schnee?
Ach, Thommy, tut dir vom letzten…

von Walter W Hölbling

when winter is saying goodbye
our nature prepares for a high
all juices start flowing
the farmers start sowing
but the snowmen are beginning to cry

von Birgitta Zörner

Durch alle Jahreszeiten gehe ich durch die Natur,
erlebend im Herbst die Blätter so golden bunt,
die mir eine besondere Botschaft geben kund.

Durch alle Jahreszeiten gehe ich durch die Natur,
findend im Winter einen…

von bernd tunn tetje

Ein letzter Blick.
Winter ade.
Frühling kämpft.
Taut den Schnee.

Wachsende Wärme
stark begehrt.
Die Kälte hat sich
genug gewehrt.

Die Fenster geöffnet.
Duftende Zeit.
Nun wärmt die…

von Annelie Kelch

Zwei musikalische Kastanien
liebten Tschaikowskys Symphonien;
schwebten beschwingt auf den Wellen vor Helgoland
bis eine spröde Meerzitrone sie fand:
in den Wracks alter Schiffshavarien.

von Annelie Kelch

O träumende Lerche,
wirst hungrig du
im rauen Herbst,
öffne ich dir
mein Fenster.

von Willi Grigor

Sommersonnenwende,
Anfang oder Ende?

Die Welt besteht aus Kreisen,
in sich geschlossnen G'raden,
aus abgeschossnen Pfeilen,
die nirgendwohin zielen
und unbeweglich eilen,
ein Schöpferwerk von vielen.…

von D.R. Giller

Eiszeit

Im Hochsommer fahren wir Schlittschuh'
Weißer Schnee fällt vom Himmel ab
Es ist so heiß, Grad..weit über 30
Doch die dicken weißen Flocken
Kühlen uns gemächlich ab
Wenn…

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von A. d. Tiefe

machen : große
größer alte
älter schwache
schwächer dicke
dicker miese
mieser verräter
verräterer er
erer sie
sier sein
seiner dein
meiner sozial
sozialer abbau
abbauer bauer…

von Angelika Zädow

Wälderfelder Fahrt nach Wernigerode Juli 2017

Wälderfelder
so weit das Auge reicht
wellendurchformtes Land

Und wir fahren wie schwebend
hindurch - vorbei - entlang
legen Meile um Meile zurück

von Klaus Mattes

Blätter torkeln ab von tauben Ästen
Gefall’ne Wespen, Erdferkel zu mästen,
Tage werden dürrer und die Nacht ist finster.
Der Tag ein Nässel, verladen mein Fenster.
Das Herz voll Klumpatsch, der Weg ein Kunster

von bernd tunn tetje

Ein Morgen gähnt.
Eigene Stille.

Vereinzelt Rascheln.
Tief versteckt.

Diesig durchdrungen.
Feuchte klammert.

von Jürgen Wagner

Ein Jahr, das geht seinen Gang,
geheimnisvoll den Weg entlang
Für uns ist es ein hoh’s Gesetz,
dem alles folgen muss zuletzt
Die liebe Sonn’ ist unser Stern
ist Mitte, Quelle und der Kern.

20. März - 20. April…

von bernd tunn tetje

So richtig gut.
Ein guter Tag.
Leichte Wärme.
Wer es mag.

Nur mal gucken.
Fenster oder Gehen.
In Minuten wird
manches verwehen.

von Volker C. Jacoby

Eine kleine irdisch-himmlische Szene

(Weihnacht 2015 - Karl-Hamlet Müller, Erdenbürger, blickt zum azurblauen Himmel:)

„Spätsommerlich dezembers heuer?
Nicht weihnachts, Petrus, tu das!
Sonst knistert kein gemütlich…

von Klaus Mattes

Schnee ist wie die Reinigung,
so rettend
wie Brechen in Becher aus Mehl.
Wenn er pappt und schmutzig wird.
Schnee ist wie ein Schmerz,
schon jenseits meiner Kontrolle.
Schnee vergeht
wie Mai und Silvester…

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