Gedichte von Yvonne Zoll

Zufällige Sorgfalt
Aus verfahrenen Spitzen
Zugewandte…

Schwarzglanz gleitend gräulich im Schein
Schön neigend…

Beim Sprung in das tiefste Innere des Augenblicks
Erkennst…

Oh, Stiefsohn des Sommers
Dein finales Lodern modert

Schweigen spinnt spätnachts sich ein
Kennt im Kammerlicht…

Abgespiegelte
Wunder ragende Wesen
Zur Frage gekürt…

Her vor diesem sturen Sturm
Die Dicke schubst und biegt mich…

Wenn Sonne hinterm Regen siecht
Noch nach der Nacht birgt…

Vergriffen gleich gerafft Zurzeit
vom ungereimt statt Tag…

Heimtückisch leise fängt es
An: Ein Ziehen dann und wann…

An solch selbst vergessen Tagen
die durchsichtig Schatten…

ins unwahrscheinlich
gemeißelt weithin diffus
jener…

Flüchtig scheint es fast
Wer zu früh zeitig
Die Träume…

Goldverschlammt bis über Schattenweiten klettern
Aus…

Zu Sferics episodenhaft verwoben
Verknüpfte Forces schießen…

Heftig er Strich Otisch träumend
Wachsam kaum berührt nie…

Zwischen Weiten ich mich sehnte
Als die Seiten mir entfalten…

Tuanaki Inselglück
Im Regal lagert der Moment
Gefunden…

Es kribbeln mir Lippen durchzieht
meinen Bauch berauscht…

Jenseits jener Spekula
Berstend nebenbei
Figur…

Im Schatten ausrangierter Glocken
Nisten noch immer nur…

Verkapselter Fotosynthese einsamer Strahl
Erinnerter Patina…

Noch zieht Nebel über Wälder
Wartend mir gleichwohl wird…

Mit November letztes Licht
Mein nebeltrübes Streben

In dieser lautlosen Unruh inzwischen
der endlichen Bewegung…

Flügelfelder in
ausgebreiteten Himmeln
Verrinnender…

Es schlafen doch schafe beachte zur nacht
erweckte in…

In der Willenskraft zur Schimmerdaunenlaune
Liegt mehr…

Leichte Lasuren
Im Ozellen-Ozean
Schmelztiegel…

Ein Gewissen im
Gewissen zeugt wie wahrhaft
dort…

Ein Zusammenhängen tiefwunderbar
Genommen gebend Verloren…

Vervielfältigt wie Schneetränen
versonnen bewilligen ein…

Will überschütten mit Gedichten Dich
Gedanken im Gefühl der…

Und wenn
Zurecht Erkenntnis Nichtigkeit
Zur Nacht…

Und manchmal ist in Traurigkeit
Unzusammenhängend Schwermut…

Im Labyrinth mit Geistern
tanzt mein Irrlicht
leicht…

Unendlichkeit im Kopf gehört
Nur Weinen hilft zum Licht…

Worte

Im Rhythmus
Ein Werden in
Poesie werfen…

Schlaggrau schwellen Spiegelschichten
Gischtend eingetrübter…

Versunken unverwischbar
ausgeruht erwachtes Geflügel

Erfreue dich beizeiten wachend
Und gehend denke neue wege…

Unflügge flattert mein Denken eben
Im Nacken kräuselt weißes…

Gar sonderbar streift spähend Sterben
Wo eine Wimper will…

unverhofft bin ich gestoßen
unglaubhaft auf neben straßen…

Sicher geh ich meinen Weg
Durch deine Träume

In…

Wo Wolken weinen wagen werden
Mäandernd rote Ränder ragen…

In der Tintenpost entgrenztes Fallen auch das
Streuobst…

Im Fluge, erhabene Seele, erscheinen
im Flieder die Wetter…

Offiziell zerfließt
in Unzeit Reue brilliert

Abgezogen im
Abend würzige Wolken
Blässe fließend…

Verführ dich geschwind
Bar unverhangen
Verflochten…

Gleichgeformte Jade jene Jugend
lehnt leicht alternd wächst…

Ja, lausche du stets
Nur Rausch mein Flüstern zur Welt…

Gesättigte Tinte darunter
Unter der Schicht
gefrorener…

Eingeklinkt in Eigenleben
Option weggeklickt ersterben…

Verpasst, oh, hass die züge
Wie verzweifelt ist der ort…

Den Regen spürt begehrlich flüsternd
Auf Flügeln ich in…

Unbändig ungebändigt die Kraft gewaltigster
Düsterkeit…

Im Entlegenen entfernt ein Flimmern
In den Regen…

Umschaust vernebelt
Wonnen seid in hell wie beige
In…

vertraut im verlorenen
schwarzmatt schmelzenden sterns…

Kennst du Gegenden
Gefüllt in alle Farben Falter

Seht die letzte Spieluhr geht
Vernimmt Unruhe Ruhe stimmt…

Mitsonnentraum mitten im raum
Freigegeben von silbernen…

Trostlos öde manchmal leer
Gleicher Traum ge-m-einsam Nacht…

Viel klarer

die Erinnerung
im Gleichklang taghell…

Hingegeben im Vertrauen in Sekunden
Widerspruch verschmolzen…

Im Instinkte mein Vermögen
Im Verbleib des nahtlosen…

Zu, verschlossen, ohne Sicht
Liegen geblieben zur Nacht…

Unverwunschen wirklich schwingt
wir-bezug entbunden klingt…

Außergewöhnlich doch fern im Blicken
Wirbelnde Geister im…

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