Gedichte von Yvonne Zoll

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Drachenbaum und Perlenträume
Unbändig Form geworden
Eingegossen neuen Hang an

Du

Du – der dem ich es sage
. In meinem Wort die Welt…

Gestorb‘nes Sterngeflirr am Himmel wacht
Über rauchverschleiert undichten Schloten

Geduld in Toleranz war Demut unbefangen
In Besonnenheit getroffen Großmut großgezogen…

Sich erstreckend trügend auf
Schweigsam farblos Federn aus
Streift mich still fließt…

Verschieden strolcht ein Fleck in Auen Grau
Mischt kleidsam sich tief drin versteckend…

(K)ein kleiner Kater sucht mich heim.
Er kam wohl zu der halben Nacht,
schlich leise…

Märchenstern vom Nachmittag entführt
Still beglänzt zum Zauberberg entbehrt

Wie rittlings rückt mich weg nur ein-
sicht versteint nicht pfercht nicht ein
mein…

Mancher Sorgenlast im Segen unvergangen
Unwirtlichkeiten widerstehend jener Welt

Denk nicht an Dinge
Schließe die Augen
Höre den Regen
Zeiten erinnre

Verzweifelt wie vergebens
ungesättigt Tag wie Nacht
in Sekunden dich gedacht

In der Veränderung bergen
sich alte Vertrautheiten
von neuen Erfahrungen zwischen…

Führst im Spurenspiel
der Spiegelbilder
Schlenderst schildernd viel
Wollt‘st…

Ach wie schön sich mein Sommerlicht
In deinen blauen Himmeln bricht
So leuchtend…

Erinnerung vermischt
das Gestern mit dem Heute

Ich spüre dich in jener Zeit
Bevor der Tag anbricht verführt
Ward ich in…

In die Schöne dieses Tages still
Gesunken bin ich dort die
hübschen hellen Wellen…

Ewig im Abbild
Die ganze Welt
Spiegelnd sich selbst
Pulsierend Seegang

In all diesem Trachten
Versessen vergessend
find ich dich träumend
was eint…

Sie sehen keine Sterne
Nur Dunkelheit im Blick
Kein Apfel ohne Kerne
Entflohen…

Doch flüchtig
mitnichten
was sichtbar
was nun bleibt

Geschichten

So bin und fühle ich zu dir
wenn gleich viel wie Gedanken
Meter wehn im Winde…

Inzwischen aufgeschossen am verzwitscherten Tag
Aus jener beträumten Konstellation

Wenn im Frühling anders Augen blicken
Wirbeln federleicht in meinen Träumen

Komm, lass dich führen, fall mit mir
Tief in die Launen der Natur
So daunenleicht…

Verregnet regte heute
Entlang versäumter Nähte
An Rändern meiner Freude
Ein…

Einst stürzten nachts die Sterne ab
Da habe ich mir erfunden
Als Spiegelung im…

Wie beschreibe ich die Liebe mein?
Gedanken sind der Sehnsucht Sorgen
es umarmen…

Weit offen nicht leer
Gewartet am Strand
Erdacht so im Sand
Erfüllt mich noch…

Zu manchen atemlügen
tritt vereinigt in der masse aus
vergeistigt arbeit

Impression entbunden im
Aufrauchend Himmel aus
azurverzogen Schleierkraut

Windig wendige Gespenster
Schauen seltsam durch dein Fenster
Hör sie lachen hör sie…

Gestrandet mein Winter
Weißkalt einsam blickt
Er spitzt bis hinter
Die Berge…

Badend im Sonnenfleck beweg in gold‘nem Kaffee
Milch kleid‘ mich so tief darin verbrennend…

Meines Lebens freuen
werde, nein darf ich mich,
darf so fröhlich, glücklich

Dein Alter ist’s nicht, was im Genick dir bricht,
gefühltes Alter nicht, wo jugendlich…

Du weißt doch um die Hasentage
Wo Nüstern weit wie Nasenflügel
Fliegen wenig höher…

Das Schicksal scheint ein mieser Wicht
Wartet, lässt dich hoffend sehnen
Und begibst…

Gnadenlos brutal gewaltig
Wie nutzlos hohles Phrasen dreschen
Uns wieder zur…

Durch den Nebel
sprudelt das Licht
spürt die Sonne
zur Nacht wie ich
in…

Gottes Kino spielt am Himmel
um Böen Hintergrund ganz kahl
hat im Raureif bleicher…

Und so fall ich seitdem durch diese herbstlos weiter
rauh verseuchten unverhofft schön…

Genieße das Gute vom Tage
Um wieder mal dich zu besinnen
Zähl all die wundervollen…

Noch nicht erkannt erst irgendwann
Hinterm Horizont siehst weiter
Beklagen wag nicht…

Keiner wolken reife sicht
Weit er scheint vertraut er neu
Ohn macht denken reist ins…

Illusionierte Träumerei
Vonnöten sei illuminiert phosphorisiert
Erleuchtet was nur…

Andere Alternativen ärgern
Bleiben bereichernde Beschaulichkeit
Chronisches Chitin…

Färbe meine Blässe bunter
Im Lachen deiner neuen Lider
Erklingt mein kleiner Kranich…

Zu diesen Zeiten tritt ein Heer aus
Gedanken, darin es bang erscheint
Scheuweiß neu…

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