Nacht ✓ Nachtgedichte, von Nachthimmel bis Sternenlicht

Bild vom Nachthimmel mit Mond

Von Sternenhimmel bis Hoffnungslosigkeit- die Nacht hält vieles bereit. In dieser Kategorie finden Sie alles zum Thema!

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von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Aus dem schattigen Fenster
des Fachwerkhauses,
schaut ein nachdenkliches
Gesicht hinauf auf den
nächtlichen Horizont.
Weit weg reisen verlorene
Gedanken zwischen Mond
und Sternenglanz ohne
ein…

von Annelie Kelch

„He, blaue Nacht, weshalb rennst du so trunken
Im tristenTotenhemd durch alle Straßen hier im Ort?“ –
„Der Wahn ist kurz, mein Kind, die Reu ist lang …
Ich ließ den heiß geliebten Tag ziehn; er ist fort.“

Müd ist der…

von Eva Klingler

Einmal liebten wir uns am Flussufer
wild und ungestüm verloren
golden Wassermond nahm sich den Blick
Tiefer höher weiter
ein Alles ein Nichts im zerfließenden
Augenblick wahr gedacht
Frag die alten Weiden

von Soléa P.

Dunstverhangen und schwer die Luft,
alle Geräusche werden erdrückt
zwischen Tag und Nacht eine Kluft,
diese Stille macht kirre, ja, fast Verrückt.

Fantasien schaukeln die Sorgen hoch,
male Bilder im Kopf die es…

von Yvonne Zoll

Über den Rändern des Tages decken
Grasende Kühle in lächelnder Absicht
Aus blühenden Büschen äsende Schleier
Kreisende Fähe im schwindenden Rot
Rauchgrau ersetzender Schwärze

Was schleicht sich das heißere

von Wolfgang Borchert

Warum, ach sag, warum
geht nun die Sonne fort?
Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,
das kommt wohl von der dunklen Nacht,
da geht die Sonne fort.

Warum, ach sag, warum
wird unsere Stadt so still?

von Thorsten K.

Tritt hinaus, aus der Wärme,
in die Frische der Nacht.
Die Stund der Sterne -
blick empor; der Himmel lacht.

Von des Tages Toben
zur Ruhe gekommen.
Träume werden verwoben
und Berge erklommen.

von Michael Dahm

Rotumwölktes Himmelszeichen
über Buchen, über Eichen,
senkst dich nieder, wirst zur Nacht.
Allumwobene Himmelsmacht.

Sternbesäumte Silbersichel,
aufgehängter Bogenstichel,
zeichnest Schatten in die Nacht,…

von Robert K. Staege

Wind spielt sanft in den Gardinen,
leise sinkt das Dunkel ein.
Längst schon schweigt das Lied der Bienen,
und auch ich will stille sein.

Hold klingt aus der ew‘gen Ferne
zu mir her der Sterne Lied,
ach, ich…

von Annelie Kelch

Ich hörte die schleppenden Kleider der Nacht
durch die Marmorhallen rauschen ...
sah sie ihren Zobelrock bauschen -
besteckt mit himmlischer Sternenpracht.

Ich spürte ihre Präsenz, war gebannt von der mythischen Macht. -…

von Yvonne Zoll

Kletten rasseln ins Volumen fallen
Unsichtbar weiß Inkunabeln auf im Floß
Lichtlos wirkungsvolle Dünste krallen
Sich in deines Mantelsaumes Schoß

Und durch satte Nebelwüsten retten
Abgrundängste sich von Anbeginn…

von Annelie Kelch

Lentement, je marche vers une gare fictive
sans trains de voyageurs.
Les rails sont plus vides que des mots superflus.
Tout seul au point de nuit – solitude pacifique:
a la recherche du temps perdu ...

von Annelie Kelch

Ins Blau der Dämmerbrücken stürzt sich das Auge der Nacht.
Die Amsel fällt, den Ufern der Zeit sinken die Lider.
Eine Stunde noch … dann erwachen Mysterien:
Geheime Wünsche, den Tag in den Schatten stellend,
steigen aus…

von Kathleen Posvic

Es lichtet sich des Tages Rauschen
Blaue Stund fängt Asphaltgrau
Ich möcht mit dir der Träume lauschen
In einer Nacht, so klar, so lau

Des Andrangs Hitze rückt in Ferne
Wir schwärmen aus sie abzulösen
Und…

von Eva Klingler

Schlaflose
tiefschwarze
Nacht
Vertraut
weitab
von sacht

Kein Stern
kein Mond
kein Licht
Ein Ahnen
ein Fühlen
ein Nicht

> bist du bereit <
wieder diese Frage…

von Michael Dahm

Am dunst'gen Abend flieht die Zeit,
die Nacht schon im Gepäck,
im tiefen Wald ein Rehbock schreit,
aus dämmrigem Versteck.

Verborgen noch stehn Mond und Sterne
im letzten Sonnenglanz,
ich seh im späten…

von Robert K. Staege

Herrliche Stille, o himmlische Macht!
Füllst mir hienieden
mein Herz mit Frieden
in schöner, milder, sternklarer Nacht.

Herrliches Glänzen, o silberner Schein!
Endend die Qualen
dringet dein Strahlen

von Robert K. Staege

Das Rufen des Käuzchens tönt laut durch die Nacht,
mit Schrecken bin jäh ich aus Träumen erwacht.

Der Himmel so schwarz, es leuchten kaum Sterne.
Der Tag ist längst fort, der Morgen noch ferne.

Und angstvoll lauschend…

von Robert K. Staege

Der Sonne Glühen allerwärts
als goldne Decke sank hernieder.
Unter den Linden will ich wieder
Dich abends drücken an mein Herz.

Hörst Du der Bäume Blätter rauschen?
Sie leiden in der Sommerglut,
doch nehmen…

von Axel C. Englert

Frau KRAUSE! SOFORT her zu mir!
(Für hundert Euro – plus 10 Bier ...)
Sehen Sie mal hier! EDICHTE!
Auf Buchstaben ich nie verzichte ...

„Jott sei Dank macht MIR det nix!
Weil in Balin sin wa echt fix!“
ICH…

von D.R. Giller

Im Tal, bin ich befreiter als ein Gesang
Der die Lebenswinde ziert
Bin bloß im Aufbruch, die Bescheidenheit
Erzeugt im raschen, schnelllebig, wandelbar
Bis abgebrüht, trocken von Art, gelassener' Gefährte
Nur die…

von Wolfgang Tietze

In der Nacht trug ich den Tod hinaus,
ich streckte mich im Licht der schwebenden Sichel des Mondes,
lächelnder Gruß einer abwesenden Finsternis,
in der Hand eine versteinerte Samenkapsel:
ohne den weißen Stier zu erinnern…

von Nadakunin .

In der Nacht sich dunkel wiegt
Schatten an die Wand sich schmiegt
eines Astes der im Wind sich biegt
Eule, durch die Nacht sie fliegt
hinter ihr ein Traume liegt
ihr glühend' Auge hat den Tag besiegt

von Thomas Kleinrensing

Die uralte Tanne
begreift sich dunkel
eine Rotte Mauersegler
zirpt noch Flugspiele
zwischen den Dächern
während der Abend fällt
mit geröteter Stirn
ganz tief ins Finstere

Semmelblass behäbig

von Michael Dahm

Ein Geist auf einer Friedhofsmauer
Sitzt seit zwölfe auf der Lauer
Um das eine zu bezwecken
brave Männer zu erschrecken.

Doch so lang der Wicht auch hockt
Und vor Langeweile bockt
Sein Hobby macht ihn gar…

von Axel C. Englert

Der TAG sei angeblich gaaanz toll?!
Jetzt habe ich die Schnauze voll!
Was bringt schon so ein doofer Tag?
Arbeit! Stress! Nur Müh und Plag!

Nicht umsonst heißt's: „Wie im Schlaf“!
ICH bin RUHIG! STILL!! ECHT BRAV…

von Michael Dahm

Als die Sonne ward geboren
und ihr Platz war auserkoren,
sprach das Dunkel zu der Stille,
,,So sei ab heut mein Wille,
ich bin, dass ich gefunden werde,
stets auf der ander'n Seit' der Erde.“
Da sprach die…

von Robert K. Staege

Dort auf dem bewegungslosen
Teiche liegt des Mondes Glanz,
malt mit Silber Lichterrosen
in des Riedes stillen Kranz.

Es blickt auf des Waldes Wegen
unverwandt ein Reh empor
in das Licht. Die Vögel regen…

von Thomas Brod

Begehe ich mal einen Pfad im Dunkeln,
erregen manch Gemüter mich – Gefühle.
Gespitzter lauschen Ohren dann dem Klang,
ertasten Finger blind verschiedne Formen,
geheimnisvoll verhext durch Lichter-Klau.
Nach hellen…

von Robert K. Staege

Es dringt ein bleiches Strahlen
aus sterngetränktem Raum; -
der Mond kennt keine Qualen
und Leid ist ihm nur Schaum.

Rings wie im Schlafe schweigen
die Linden um mich her,
vom Rauschen müde neigen
sich…

von Michael Dahm

Wie ein großer Kürbis, schwer,
rollt der Mond am Abend her,
lampiongelb die Sterne prangen,
Fledermäuse spielen Fangen.

Im Mondscheingeiste, licht und klar,
wirkt die Welt sehr sonderbar,
wen sein mattes…

von D.R. Giller

Hüte die Zeilen
Ehre, bevor sie im vorbeigehen
Erhaschter Blicke, nur langsam verweilen
Zigtausend Meilen, wüten in den Sphären
umher, über
Grollen und dröhnen
Hadern und zürnen
Krachen, poltern, rumsen…

von Axel C. Englert

Das Sternbild „Hund“ (stark nachtaktiv)
Las jüngst (im Dunkeln) (s)einen Brief:
Dies Formular SCHEINT nicht geheuer –
Ist (m)ein Bescheid – zur HUNDE-STEUER?!

Ich HEISSE „Hund“! Ich HABE keinen!
Sind die GESUND?!…

von Michael Dahm

Streif durch Waldes heil'ger Hall,
unter Wipfel Vogelschall,
starke Stämme stehen fest,
schwach erhellt vom Sonnenrest.

Mückenschwärme summen mir
das rünstig' Lied der Mückengier,
und durch hölzernes Dickicht…

von calypso dreams

Stille -
sie atmet, ruhig
sie steht, bewegungslos.

Musik -
in ihrem Kopf.
Ihre Finger klopfen einen eignen Takt.
Ihre Beine beginnen sich langsam zu bewegen
zu einem Rhythmus,
den nur sie wirklich…

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