Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 196 Texten in dieser Kategorie
von Thomas Kleinrensing

Gegen die fallende Sonne
strahlen Fassaden weicher
die Schwere steigt ins Licht
lässt den Blick flimmern
auf die andere Seite
hinter der Kirche vorbei
hinunter bis zum Fluss

Gläsern barocke Pracht

von * noé *

Kinder ließen ihr Rufen auf den Straßen,
auch hört man ihr Ballspiel noch wiederhallen,
hört einige zum Angriff blasen
und andere auf die Nasen fallen.

Der Abend zieht leise den Vorhang zu,
ein bisschen Tag spitzt…

von Willi Grigor

Sommer, Sonne, ein schwacher Wind,
solche Tage die schönsten sind.
Ein Apfel fällt zu früh vom Baum.
Ein Apfelselbstmord? Doch wohl kaum.

Die Frage stellt sich nach dem Grund:
War er innerlich gesund?
Schlaue…

von Monika Laakes

Und die Erde kocht.
Sonne heizt uns mächtig ein.
Lauf auf den Zehen.

von Marcel Strömer

Der Sommer ist vorbei
Ich erwache lächelnder Augen aus dem Schlaf
wie eine Rosenblüte der Glückseligkeit,
die im Morgentau emportaucht und neu benetzt
honiggleich ihren süßen Wohlduft liebesrot entfaltet,
und schon…

von Elmar Vogel

Dies ist der Sommer, der die Frucht ersterben lässt
weit wirft er seine Lohe in den Herbst hinein
wenn auch der Schnitter eilig noch zur Ernte bläst
Entbehrung wird des Winters Antlitz sein.

Und doch sind Kummer und…

von Monika Laakes

Die Birkengruppe
säuselt selig vor sich hin.
Schwingt im Sommerglück.

von Thomas Kleinrensing

Langsam schiebt sich
weißblendendes Licht
über Baumwipfel der Anhöhe
erstes strahlendes Lächeln

Mein Blick biegt sich mit dem Fluss
im…

von Willi Grigor

Ende Mai erst zeigt es sich,
das "Licht der Nacht" in meiner Welt,
Es bescheint, allabendlich,
Himmel, Wasser, Wald und Feld.

Die Sterne werden überstrahlt
von diesem mystisch hellen Schein,
der die Natur neu…

von * noé *

Die Hitze flimmert in den müden Köpfen,
erschöpfte Körper ergeben sich dem Schweiß –
der Sommer glüht geschmolznes Gold in großen Töpfen
und Seele sehnt sich lindernd nach des Winters Weiß.

Den Menschen wirft’s zurück in…

von Michael Dahm

Azuren führt der Himmel mich,
auf Feldes Weg, spät abendlich,
die grüne Wiese steiget leicht,
bis sie an Waldes Rande reicht.

Die alte Eiche in der Mitte,
decket zu des Jägers Hütte,
leise streichelt…

von Michael Dahm

Es stehen da im Sommerstaube,
die Bäume unter grauer Haube,
kein Regen, der sie sauber spült,
mit klarem Wasser Wurzeln kühlt.

Es werden leerer Teich und Bäche,
dümpeln flach in brauner Fläche,
es fehlt…

von * noé *

Schippen, Hämmern, Bohren, Schleifen –
dies als Sommer zu begreifen,
braucht es meine Kindheit nur:
Sonne, Frischluft, Freiheit pur!!

Was für mich sich drin versteckt,
hat Vergangenheit geweckt,
vieles ist mir…

von Robert K. Staege

Schwarze Wolkenwand

Gleissendes Zucken taghell

Auch in mir ist Sturm

von Marcel Strömer

Ich taumle
in die brütend Sommerglut,
mit heißem Atem
tättowiert sie meine Haut

Ihr heißes Feuer
kenn ich nur zu gut,
im Adlerblick
verfolgt sie mich
- und dich

Gleich dem,
der Blüte…

von René Oberholzer

Hinter den Rollläden
Sich professionell verschanzt

Durch die engen Ritzen
Den Feind halbwegs erahnt

Vor der Dämmerung langsam
Die Rollläden hinaufgedreht

Dem Feind auf dem Rückzug
Misstrauisch…

von Jan Jendrejewski

Gefesselt der Schönheit dieser Blume
sonnengleich, ihre orange gelben Blütenblätter
einen Duft betörend, meine Sinne benebelt.

Weites gelbes Sonnenland, der Himmel blau und unberührt
die warmen Sonnenstrahlen auf uns…

von Somos Eleen

erholsam
kühler sommerwind
vergessen die nacht
im bleiernden hitze-stau
morgenfrische

von Axel C. Englert

Ein Grünes war gräulich verbeult -
Im Autowrack hat es geheult:
„Ins Grüne fahren“! So ein Quatsch!
Schon wieder ist die Karre Matsch …

Besser wär doch wohl ich ROT!
Denn da gilt das Brems-Gebot …
NEIN! Zum…

von Marcel Strömer

Gedankentropfen wie Regentrommeln
torkeln kreiselnd in die blaue See,
tauchen ab, dann wieder auf,
in den Wolken hängender Spiegel

Mein Herz spricht zur Sonne
Die Sonne antwortet mir
Mit der Stimme des…

von Marcel Strömer

Dort unten
am Spiegelseehimmel
ist die Welt noch in Ordnung
Die heiligen Wogen beten
verblendet im Goldrausch fiebernd
die Sonnenwinde abgöttisch an
Alles Leben scheint fest entschlossen
unter der…

von Willi Grigor

Abends, wenn sich die Winde legen,
ist die Zeit, dorthin zu gehn.
Wenn keine Blätter sich mehr regen,
nur Gedanken um mich wehn.

Der milde Duft verströmt die Kunde:
"Sie blühen nun, die Lindenbäume."
Dann mach…

von Susanna Ka

Die Hitze flimmert
Unter den Wolken
Kannst du nicht atmen

Der Duft der Blüten
Wird zur
betäubenden Schwere

Du siehst keinen Vogel
Keine Biene
keinen Schmetterling

Du spürst keinen Windhauch…

von Soléa P.

Dort, wo die Erde Risse hat,
klafft sie weiter auseinander.
Trockenheit macht alles platt –
die Sonne, nicht böswillig, dabei lacht,
wohl wissend, sie bringt auch Spaß.

Sieht Kinder, die quietschfidel und munter…

von Corinna Herntier

Durchs Röhricht stolziert ruhig der Reiher.
Die Libelle lacht lautlos im Fluge.
Der Frosch flirtet fleißig am Weiher.
Die Ente entspannt sich, die kluge.

Ein Zander umgarnt seine Holde,
Die Natter will ringelnd sich…

von René Oberholzer

Tropfen fallen leise
Auf die warmen Dächer
Das Land atmet auf

In den Strassen
Flüchten die Katzen
Wedeln die Hunde

In den Häusern werden
Männer und Frauen
Wieder zärtlicher

Tropfen…

von Robert K. Staege

An der Küste weitem Strand
laufen aus des Meeres Wellen.
In den Bergen gehen auf
flinker Bächlein stille Quellen.

Unter Sternen zieht der Mond
seine Himmelspfade leise.
Dort im Hain die Nachtigall

von Michael Jörchel

Den besten Liegestuhl der Welt
den hab'ich mir gekauft.
Er kostete nicht sehr viel Geld
ich bin recht stolz darauf.

Kann liegen oder sitzen
an einem weißen Strand.
Muss nicht am Boden schwitzen
auf dem…

von Willi Grigor

Mittsommertag, die Sonnenwende,
erklommen und vollbracht.
Der Aufstieg ist an seinem Ende,
am Tag der kurzen Nacht.

Der Sonne ständig Aufwärtsstreben,
beendet im Zenit.
Alle, die ihr Gesellschaft geben,

von Mara Krovecs

Hab geträumt im Meer
der Weizenähren
schwimmende Stille

in der Hitze verspielt sich der Tag
Mittags windet er sich in meine Haut
woher hast du diese Leichtigkeit
Sommer - die aus den Wegen quillt
wenn…

von Willi Grigor

Luftleichte Wolken ziehen stolz ihre Bahnen,
getrieben vom Wind wie die wehenden Fahnen.
Die lautlosen Schwalben im Winde doch spielen
und mit ihren Schnäbeln auf Essbares zielen.
Zwei Schwäne im Gleitflug mit lautem…

von Marcel Strömer

ich bin das Feuer
du bist das Licht
Tod ist mir teuer
dir aber nicht

kurz ist mein Leben
ewig bist du
wir beide geben
die Hitze zu

ich bin die Sehnsucht
du bist der Blick
verzehrender…

von Angelika Zädow

Spätsommer Fahrt nach Wernigerode August 2017

Zwischen braun abgeerntetem Stoppelfeld
sprießt es gelb und violett –
blütenzart die Wegmarken zum Künftigen:

Es wird nicht ewig Herbst und Dunkel sein,
ein wenig…

von Marcel Strömer

Milde, aus azurblauen Augen
wirft der Himmel seinen treuen Blick
und mit weit ausgebreiteten Armen
umschließt er die ganze Welt,
am ersten Tag des Spätsommers -
auch den Ort,
wo ich auf dich gewartet habe,…

von Robert K. Staege

Sommerwolkige Gestalten
spielten heute große Dramen.
Da sie aus dem Denken kamen,
konnte keine Hand sie halten.

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