Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 191 Texten in dieser Kategorie
von Monika Laakes

Und die Erde kocht.
Sonne heizt uns mächtig ein.
Lauf auf den Zehen.

von Elmar Vogel

Dies ist der Sommer, der die Frucht ersterben lässt
weit wirft er seine Lohe in den Herbst hinein
wenn auch der Schnitter eilig noch zur Ernte bläst
Entbehrung wird des Winters Antlitz sein.

Und doch sind Kummer und…

von Willi Grigor

Ende Mai erst zeigt es sich,
das "Licht der Nacht" in meiner Welt,
Es bescheint, allabendlich,
Himmel, Wasser, Wald und Feld.

Die Sterne werden überstrahlt
von diesem mystisch hellen Schein,
der die Natur neu…

von * noé *

Die Hitze flimmert in den müden Köpfen,
erschöpfte Körper ergeben sich dem Schweiß –
der Sommer glüht geschmolznes Gold in großen Töpfen
und Seele sehnt sich lindernd nach des Winters Weiß.

Den Menschen wirft’s zurück in…

von Monika Laakes

Die Birkengruppe
säuselt selig vor sich hin.
Schwingt im Sommerglück.

von Michael Dahm

Azuren führt der Himmel mich,
auf Feldes Weg, spät abendlich,
die grüne Wiese steiget leicht,
bis sie an Waldes Rande reicht.

Die alte Eiche in der Mitte,
decket zu des Jägers Hütte,
leise streichelt…

von Monika Laakes

Wenn warmer Wind mit meinen Haaren spielt,
den Hund umarmt und aufs Blattwerk zielt,
dann ist Sommertag...

Wenn das Gras sich biegt und der Käfer fliegt
und die Hummel brummt und sagt:
so ist ein Sommertag...

von Ekkehard Walter

Neulich legt' ich mich voll Wonne
im Strandbad etwas in die Sonne.
Doch hatte ich ihre Kraft verkannt,
trotz Einreibung bekam ich einen Sonnenbrand.
Es war wie wenn sie zu mir spricht:
"Ich röte Dich, dann vergisst…

von Susanna Ka

Gelbes Leuchten
Schwebt
Über
Blätterlosen Ästen

Rosenblüten
Schimmern wie Laternen
Im Dunst
Des langen Abends

Der schwere Duft
Wird eins
Mit dem letzten Lied
Der Amsel

von * noé *

Ich lieb die Sommerleichtigkeit,
Jubelgesang aus Federkleid,
und überhaupt, wie Tierwelt lärmt
und Sonnenlicht die Knochen wärmt.

Die Haut liebt sommerleichte Sachen,
Berührungen, die fröhlich machen …
vom…

von Corinna Herntier

Der Buchenwald dampft
Leises Tröpfeln nach Regen
Nicht ein Lüftchen geht

von Jan Jendrejewski

Gefesselt der Schönheit dieser Blume
sonnengleich, ihre orange gelben Blütenblätter
einen Duft betörend, meine Sinne benebelt.

Weites gelbes Sonnenland, der Himmel blau und unberührt
die warmen Sonnenstrahlen auf uns…

von Marcel Strömer

Gedankentropfen wie Regentrommeln
torkeln kreiselnd in die blaue See,
tauchen ab, dann wieder auf,
in den Wolken hängender Spiegel

Mein Herz spricht zur Sonne
Die Sonne antwortet mir
Mit der Stimme des…

von Marcel Strömer

Dort unten
am Spiegelseehimmel
ist die Welt noch in Ordnung
Die heiligen Wogen beten
verblendet im Goldrausch fiebernd
die Sonnenwinde abgöttisch an
Alles Leben scheint fest entschlossen
unter der…

von Axel C. Englert

Ein Grünes war gräulich verbeult -
Im Autowrack hat es geheult:
„Ins Grüne fahren“! So ein Quatsch!
Schon wieder ist die Karre Matsch …

Besser wär doch wohl ich ROT!
Denn da gilt das Brems-Gebot …
NEIN! Zum…

von Willi Grigor

Abends, wenn sich die Winde legen,
ist die Zeit, dorthin zu gehn.
Wenn keine Blätter sich mehr regen,
nur Gedanken um mich wehn.

Der milde Duft verströmt die Kunde:
"Sie blühen nun, die Lindenbäume."
Dann mach…

von Susanna Ka

Die Hitze flimmert
Unter den Wolken
Kannst du nicht atmen

Der Duft der Blüten
Wird zur
betäubenden Schwere

Du siehst keinen Vogel
Keine Biene
keinen Schmetterling

Du spürst keinen Windhauch…

von Corinna Herntier

Durchs Röhricht stolziert ruhig der Reiher.
Die Libelle lacht lautlos im Fluge.
Der Frosch flirtet fleißig am Weiher.
Die Ente entspannt sich, die kluge.

Ein Zander umgarnt seine Holde,
Die Natter will ringelnd sich…

von Robert K. Staege

An der Küste weitem Strand
laufen aus des Meeres Wellen.
In den Bergen gehen auf
flinker Bächlein stille Quellen.

Unter Sternen zieht der Mond
seine Himmelspfade leise.
Dort im Hain die Nachtigall

von D.R. Giller

Glut löst das Jucken
Zich Narben nun, statt Stiche
Das tut so gut, wenn's Jucken aufgehört hat
Und blutsaugende Mücken, summen nicht mehr
Die wünsch ich mir lieber präpariert
Auf Krücken kriechend, laufend umher…

von Michael Dahm

Es stehen da im Sommerstaube,
die Bäume unter grauer Haube,
kein Regen, der sie sauber spült,
mit klarem Wasser Wurzeln kühlt.

Es werden leerer Teich und Bäche,
dümpeln flach in brauner Fläche,
es fehlt…

von Robert K. Staege

Schwarze Wolkenwand

Gleissendes Zucken taghell

Auch in mir ist Sturm

von Marcel Strömer

Ich taumle
in die brütend Sommerglut,
mit heißem Atem
tättowiert sie meine Haut

Ihr heißes Feuer
kenn ich nur zu gut,
im Adlerblick
verfolgt sie mich
- und dich

Gleich dem,
der Blüte…

von René Oberholzer

Hinter den Rollläden
Sich professionell verschanzt

Durch die engen Ritzen
Den Feind halbwegs erahnt

Vor der Dämmerung langsam
Die Rollläden hinaufgedreht

Dem Feind auf dem Rückzug
Misstrauisch…

von Marcel Strömer

Milde, aus azurblauen Augen
wirft der Himmel seinen treuen Blick
und mit weit ausgebreiteten Armen
umschließt er die ganze Welt,
am ersten Tag des Spätsommers -
auch den Ort,
wo ich auf dich gewartet habe,…

von Willi Grigor

Wenn zwei Verliebte in der Heide
sich geben ihren ersten Kuss,
auf Heidegras im Blumenkleide,
wo süßer Heidenblütenduft
sich mischt mit Sommer-Heideluft,
steigert dies die Lust für beide
auf einen zweiten…

von Michael Dahm

Es war ein kühler Sommertag
der in den Äonen lag
der Wind flog rasch, die Wolken eilten
und die verdorrten Wiesen heilten.

Der Atem der Natur war frisch
und kühlte die erhitzten Tiegel
der Regen spült´ mit…

von Heinz Helm-Karrock

ist, was ich durch einen initiierten Prozess, der eine Lenkung erfahren hat, von einem Zustand in einen anderen überführe. Daher ist es als eine neu definierte Situation kreiert.
HHK_8/17

von Robert K. Staege

Gewitter naht! Ich kann‘s erkennen
an der Linde stärk’rem Rauschen,
an der Sonne düst’rem Brennen,
weil im Wald die Tiere lauschen,

an der Pappelblätter Zittern
dort an trägen Flusses Strand,
und am…

von Michael Dahm

Wollig, wollig wallen Wolken,
streunen nach dem Horizont,
werden streunend noch gemolken,
schon dahinter Sonne sonnt.

Samtig, samtig wird gebügelt,
unser blaues Himmelstuch
und darauf schreibt stets beflügelt…

von Alfred Plischka

Wenn sich der Tag dem Ende neigt,
die Sonne sich noch einmal zeigt,
um glutrot schließlich zu entschwinden
am Horizont hinter den Linden,
dann hört man leis nur noch die Grillen,
die letzte Lust nach Leben stillen.…

von Willi Grigor

Ich sitze und schau auf die glitzernden Wellen,
ein Schauspiel geschaffen von Sonne und Wind.
Die gleißenden Blitze an zigtausend Stellen,
im ständigen Wechsel des Standortes sind.

Die Sonne verschwindet und mit ihr die…

Auf
von D.R. Giller

Warten harte Knochen, auf im Pochen.?
Im Sein, hörst Du, hörst Du
Ohren, Foren sehen Augen auf!
Lauf mit Ihnen
Lauf auf, sieh zu
Wunden tun, schnauf
Die Reime nun ziehen munter
Runde auf und bleib am Lauf…

von Yvonne Zoll

Im Wellengang bei Sonnenklang
Im Wasser meine Zeit verbring
Und nicht mehr über Fragen sinn
Ich baumel Füße Glieder lang

Ohn Wolken schiebt die Sonne schier
Vermischt sich blau und tanzt berauscht
Auf…

von Monika Laakes

Vertrockneter Ast
dort am Wegrand des Waldes,
zeigst Sommers Bürde.

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