Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 218 Texten in dieser Kategorie
von Willi Grigor

Sommer, Sonne, ein schwacher Wind,
solche Tage die schönsten sind.
Ein Apfel fällt zu früh vom Baum.
Ein Apfelselbstmord? Doch wohl kaum.

Die Frage stellt sich nach dem Grund:
War er innerlich gesund?
Schlaue…

von * noé *

Kinder ließen ihr Rufen auf den Straßen,
auch hört man ihr Ballspiel noch wiederhallen,
hört einige zum Angriff blasen
und andere auf die Nasen fallen.

Der Abend zieht leise den Vorhang zu,
ein bisschen Tag spitzt…

von Monika Laakes

Und die Erde kocht.
Sonne heizt uns mächtig ein.
Lauf auf den Zehen.

von * noé *

Ich lieb die Sommerleichtigkeit,
Jubelgesang aus Federkleid,
und überhaupt, wie Tierwelt lärmt
und Sonnenlicht die Knochen wärmt.

Die Haut liebt sommerleichte Sachen,
Berührungen, die fröhlich machen …
vom…

von Willi Grigor

Ende Mai erst zeigt es sich,
das "Licht der Nacht" in meiner Welt,
Es bescheint, allabendlich,
Himmel, Wasser, Wald und Feld.

Die Sterne werden überstrahlt
von diesem mystisch hellen Schein,
der die Natur neu…

von Monika Laakes

Die Birkengruppe
säuselt selig vor sich hin.
Schwingt im Sommerglück.

von Thomas Kleinrensing

Langsam schiebt sich
weißblendendes Licht
über Baumwipfel der Anhöhe
erstes strahlendes Lächeln

Mein Blick biegt sich mit dem Fluss
im…

von Robert K. Staege

Droben an des Himmels Bogen
nichts als reine Sommerglut,
glühendheiße Lavaflut,
lichtdurchflammte Ätherwogen.

Überm Walde flirrt die Luft
sonnensatt und heiß und schwül.
Drinnen ist es leidlich kühl
und…

von Oswald Petersen

wenn alles warm ist
ist die welt am schönsten
am besten und am nabelimmersatt
es ist wie wenn die blumen immer blühen
wie wenn das rad nur dreht
und niemals ist es platt

wenn grillen zirpen und die sonne…

von * noé *

Wenn im Gurr-Synchron-Konzert
das Tauben-Werben lange währt,
Wildkaninchens Nasputzphase
im Park geschieht statt in der Sasse
und Amseln schnabelspitz beweisen,
dass sie den früh’sten Wurm verspeisen
im tau-…

von Hans-Walter Voigt

Sommerstunden

Wer es will, der kann jetzt säumen,
lieben das, was er nur mag,
und die Zeit hängt in den Bäumen
einen langen Sommertag.

Leise der Gitarren Klänge
fernab aus der warmen Nacht,
sanft…

von Michael Dahm

Azuren führt der Himmel mich,
auf Feldes Weg, spät abendlich,
die grüne Wiese steiget leicht,
bis sie an Waldes Rande reicht.

Die alte Eiche in der Mitte,
decket zu des Jägers Hütte,
leise streichelt…

von Monika Laakes

Wenn warmer Wind mit meinen Haaren spielt,
den Hund umarmt und aufs Blattwerk zielt,
dann ist Sommertag...

Wenn das Gras sich biegt und der Käfer fliegt
und die Hummel brummt und sagt:
so ist ein Sommertag...

von Susanna Ka

Gelbes Leuchten
Schwebt
Über
Blätterlosen Ästen

Rosenblüten
Schimmern wie Laternen
Im Dunst
Des langen Abends

Der schwere Duft
Wird eins
Mit dem letzten Lied
Der Amsel

von Corinna Herntier

Der Buchenwald dampft
Leises Tröpfeln nach Regen
Nicht ein Lüftchen geht

von Angelika Wessbecher

Livemusik
hallt von
den Schrebergärten herüber.
Der Planet sticht gewaltig.
Sommernachmittag.

von Hans-Jürgen Finke

Ganz klein stand hinter all den großen,
Berühmten Worten, wie Psychosen,
Metamorphosen, Marktprognosen,
Das Wörtchen Mist ganz still und stumm,
Denn alle hielten es für dumm.
So machte sich das Kleine leise,

von Willi Grigor

Das Wasser streichelt Omas Füße,
kleine Fische knabbern dran.
Der Sommer sendet liebe Grüße
mit dem Wind, an jedermann.

Vögel schwirren durch die Lüfte,
üben mit der jungen Brut.
Die nahe Wiese schickt uns…

von Robert K. Staege

Welche Freude schenkt der Sonnenschein!
Sommerlust, betrachten und genießen
jene windumspielten, bunten Wiesen,
die voll Blumen steh’n und schön gedeih’n.

Dich zu lieben ist die Freude mein,
sanft im Arm dich halten…

von Willi Grigor

Nächte habe ich durchwacht
um das Licht der Nacht zu sehn.
Es verändert leise, sacht,
Himmel, Wälder, Wiesen, Seen.
Mystisch ist die Sommernacht.

Ausgelöscht die Lichterpracht
der Planeten und der Sterne…

von Angelika Wessbecher

Eins,
zwei, drei
hüpfende Fontänen. Der
Buchsbaum hat sich erholt.
Fein.

von Marcel Strömer

Der Sommer ist vorbei
Ich erwache lächelnder Augen aus dem Schlaf
wie eine Rosenblüte der Glückseligkeit,
die im Morgentau emportaucht und neu benetzt
honiggleich ihren süßen Wohlduft liebesrot entfaltet,
und schon…

von Elmar Vogel

Dies ist der Sommer, der die Frucht ersterben lässt
weit wirft er seine Lohe in den Herbst hinein
wenn auch der Schnitter eilig noch zur Ernte bläst
Entbehrung wird des Winters Antlitz sein.

Und doch sind Kummer und…

von * noé *

Die Hitze flimmert in den müden Köpfen,
erschöpfte Körper ergeben sich dem Schweiß –
der Sommer glüht geschmolznes Gold in großen Töpfen
und Seele sehnt sich lindernd nach des Winters Weiß.

Den Menschen wirft’s zurück in…

von Michael Dahm

Heiß zieht die Sonne an Pfützen
der Wind malt darauf Kreise
in denen helle Strahlen blitzen
die Bäume rauschen leise.

Schwüle steigt vom Boden empor
und verschwindet in den Kronen
aus ihnen schaut der Himmel…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Warm streichelt mich
laue Sommernacht,
begrüsst vom Mond
nach Mitternacht.

So still ist's -
höre dein Herz
sanft schlagen.
Süsser Traum

der Liebesnacht,
gewiegt vom Duft
der Lust.…

von Thomas Kleinrensing

Gegen die fallende Sonne
strahlen Fassaden weicher
die Schwere steigt ins Licht
lässt den Blick flimmern
auf die andere Seite
hinter der Kirche vorbei
hinunter bis zum Fluss

Gläsern barocke Pracht

von Susanna Ka

Die Hitze flimmert
Unter den Wolken
Kannst du nicht atmen

Der Duft der Blüten
Wird zur
betäubenden Schwere

Du siehst keinen Vogel
Keine Biene
keinen Schmetterling

Du spürst keinen Windhauch…

von Marcel Strömer

Ich taumle
in die brütend Sommerglut,
mit heißem Atem
tättowiert sie meine Haut

Ihr heißes Feuer
kenn ich nur zu gut,
im Adlerblick
verfolgt sie mich
- und dich

Gleich dem,
der Blüte…

von Corinna Herntier

Durchs Röhricht stolziert ruhig der Reiher.
Die Libelle lacht lautlos im Fluge.
Der Frosch flirtet fleißig am Weiher.
Die Ente entspannt sich, die kluge.

Ein Zander umgarnt seine Holde,
Die Natter will ringelnd sich…

von René Oberholzer

Hinter den Rollläden
Sich professionell verschanzt

Durch die engen Ritzen
Den Feind halbwegs erahnt

Vor der Dämmerung langsam
Die Rollläden hinaufgedreht

Dem Feind auf dem Rückzug
Misstrauisch…

von Somos Eleen

erholsam
kühler sommerwind
vergessen die nacht
im bleiernden hitze-stau
morgenfrische

von Michael Dahm

Es stehen da im Sommerstaube,
die Bäume unter grauer Haube,
kein Regen, der sie sauber spült,
mit klarem Wasser Wurzeln kühlt.

Es werden leerer Teich und Bäche,
dümpeln flach in brauner Fläche,
es fehlt…

von Jan Jendrejewski

Gefesselt der Schönheit dieser Blume
sonnengleich, ihre orange gelben Blütenblätter
einen Duft betörend, meine Sinne benebelt.

Weites gelbes Sonnenland, der Himmel blau und unberührt
die warmen Sonnenstrahlen auf uns…

von Robert K. Staege

Herrlicher Sommer -
die heiße Glut der Sonne
und deiner Augen

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