Traurigkeit / Schmerz ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Ella Sander
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von Soléa P.

Vorbei, alles mit einem Knall –
aus rauchverhangenem Himmel.
Schlug mit Karacho der Massentod ein,
splitternd explodierte –
zischte, machte alles klein
was sich, oder auch nicht …
bewegte.

Gekrümmt, sein…

von Chi Waniewo

Ich lebe mathematisch
und rechne mit Verlust,
verspüre schon, apathisch,
ein Stechen in der Brust.

Der Doktor ist verlogen.
Er singt ein Hoffnungslied,
verordnet ein paar Drogen.
Ein Wunder nicht…

Rezitation:
von Willi Grigor

Man kennt den Menschen lange schon,
von Anfang hat man ihn gemocht.
Man hat mit ihm die Relation
wie eine Kerze mit dem Docht.

Dann geht man auf die lange Fahrt,
man hat Kontakt, doch sieht sich kaum.
Gefühle…

von Robert K. Staege

Ach, weil ihr Herz sich mir versagt,
trägt meine Seele Trauerflor; -
sie blickt zum Himmel zag empor,
sie seufzet, weinet und sie klagt.

Doch auch der Himmel Trauer trägt, -
er weint ganz stille Regentränen.

von J.W. Waldeck

keine Tränen!
die Welt ist voll davon
nichts hält mich auf warmen Federn
kein Sehnen!
die Welt ist davon krank

kein Mitleid mit Schmerzen
ich schwimme in ihrem Leben
kein Wort der Gnade
stille…

von Sarah S.

Mal wieder die Beste
Lob über Lob
Tolle Leistung, super Arbeit
Freude - Für sie

Doch etwas anderes erfüllt den Raum
Ein Flüstern
Eine düstere Wolke
Neid
Scham - Für sie

Aber auch Fragen…

von Mara Krovecs

Fünfundzwanzig Kilometer
Regenlichter – Abendschein
mein Mund müde
in den Winterresten.

dabei fielen doch die flocken
über schlitterbahnen und uns`re köpfe
dabei lachtest du – mit uns
im haus wartete…

von Soléa P.

Verzweifelt schlägt das Herz
zuckt unruhig in der Brust
kriege kaum noch Luft
wenn ich an sie denke …
seh wie sie zappelt und sich krallt
an ihr Leben an den Halm
der viel zu schnell zu faulen scheint

von Clara Schaeder

Schmerzende Worte
Bohren sich ins Fleisch
Öffnen unbekannte Orte
Nennen dir den Preis

Der tiefste Wille
Setzt sich fest
Fügt sich in einsamer Stille
Gibt deinem Körper den Rest

Du wurdest verletzt…

von Johanna Blau

Bin verwirrt ohne Zäune,
Bin verdammt, wie gehäutet.
Sehne mich nach Wolkenschlössern,
Nach Wesen ohne Räume.

Und wenn ich denke,
Vergess ich, wer ich bin.
Nur klar zu werden
Ohne Zugewinn.

Eins…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Soléa P.

Schmerz warum schießt du wie ein Pfeil in meine Seele
der Tod vor mir lag und ich ihn doch nicht sehe.
Ein Tarnhemd hatte er über sich gezogen
doch die Endgültigkeit fand ihn, ist mit ihm davon geflogen.

Fast unheimlich…

von Anouk Ferez

Unser Märchen – es liegt noch auf deinen Lippen,
wispert mir von ›einst‹, erzählt von ›bald‹,
drauf erklimm ich leis den Bogen deiner Rippen:
Herzwärts – heimwärts. Bis dein Atem in mir schallt.
Eva ist aus Adams Fleisch…

von Claudia Willmes

Verklärt verliert sich dein Blick in der Ferne,
saugt sich in die Weiten des Horizonts.
Die Zeit, sie schwimmt träge vorbei,
treibt haltlos im leeren Raum, ohne Eile.
Staubpartikel schweben schwerelos aufwärts
vor…

von Susan Melville

Sag mir, wohin dein Weg dich führt,
wenn deine Seele nichts mehr spürt.
Wenn dein Herz langsam gefriert,
weil du alles verlierst.

Sag mir, wie lange wird der Weg sein,
den du nun gehst für dich allein.
Wenn…

von Rosemarie Dalkmann

Du bist fort
als wärst du nie gewesen
in Nichts aufgelöst
dein Lächeln
deine Sanftheit
deine Zärtlichkeit wohl auch
Geblieben sind die Leere
und die Splitter
auf der Haut

von Anouk Ferez

Himmelsschlachtfeld, die Posaune schrillt,
malst mir mit schwarzem Licht ein Bild,
und Blut ist Bodensatz im Farbentopf.

Raues Flüstern, das den Schrei verzehrt,
hat meinen Tross die Flucht gelehrt
in Landen wo kein…

von J.W. Waldeck

die Brautschleier der Einsamkeit
das Meer der Weisheit
der Same der Reinheit
die tröstende Milch zarter Nebel
wo ihr lichter Sternenschritt
spurlos als endloser Schmerz verblasst
welcher durch's Fleisch den…

von Angélique Duvier

Mir ist, als wäre es gestern gewesen,
dass ich in deine Augen sah,
deine letzten Briefe gelesen,
darin las, was dir einst geschah.
Du hast so viel gegeben
und nicht nur Freuden erlebt,

wolltest stets das Gute…

von Soléa P.

Und die kleine Puppe
sie liegt tot im Dreck
ihr Bein entstellt am Rücken
schenkte einst mal Glück.

Das Kind es musste flüchten
an Mutters ängstlicher Hand
Püppchen fiel herunter
fürs Mädchen ein Alptraum…

von Anouk Ferez

Ihr Lied ist hinter goldenen Gittern
verstummt. Und jenes Flügelschlagen
aus vergangenen Liebestagen
gelähmt. Was bleibt ist nur ein Zittern.

So streckt sie sehnend, hungernd ihre Kehle
gen ›Jenseits-Gittern‹, raus…

von Marcel Strömer

Hinter hoher Mauer
klagt manch stiller Schrei,
legt in tiefer Trauer
Wunden wieder frei
Wind und Wort sind rauher,
schwerer noch wie Blei
Herz aus Stein - nur grauer,
bricht bei Nacht entzwei

von Ekkehard Walter

Hört ihr schon den Glockenschlag?
Es grüßt in der Ferne der letzte Tag.
Zustände wie einst zu Noahs Zeiten,
der Mensch treibt es gar zu bunt in seinen Weiten.
Wo bleibt der Aufschrei in dieser Welt,
die schon blutet,…

von Annelie Kelch

„Damen“-Blicke –
(statt Flieger aus Fuhlsbüttel ...)
wie sie die Länge deiner Haare
durch ihre Pupillen ziehn,
sie mit den Augen wiegen
für zu schwer und zu blond befinden …
deine Lippen auf Farbe prüfen,…

von * noé *

Nein! Wir haben sie, die Mittel,
sie werden nur nicht angewandt,
verhängen zwar Ausweisungstitel,
doch werfen sie nicht aus dem Land!
Da wird verfolgt und nachgespürt,
wer wohl in welches Chaos führt.

Ein…

von C. Aschenbrücker

Ich habe wirklich alles und jeden verlassen,
weil ich den ganzen Tag damit beschäftigt bin mich selber zu hassen
und wenn mich mal jemand leiden mag ist es für mich eh nicht zu fassen,
im Endeffekt kann ich keine Nähe…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Deine Schizophrenie hat
mein Verlangen getötet,
mich bis vor die Tür
des Wahnsinns getrieben.
aber war zu schwach um
auch meine Liebe zu dir
zu töten.

Das Salz dieser Erde,
feuchtet mir die Seele.…

von Peter Boensch

in deinem Garten
verschwanden die Wipfel
der hohen Fichten
zu schnell im nebligen Nichts

in deinem Garten
war der Rasen
von gefallenen Blättern
kaum noch bedeckt

in deinem Garten
blühte…

von Johanna Blau

In diesem Traum wie im Netz gefangen,
Graben nach dem Schatz.
Das Schiff ist wohl mit Dir untergegangen.
Was für ein trostloser Satz.

Bekleide mich mit Bildern der Vergangenheit.
Gehe die Stufen ins Beben hinab.…

Rezitation:
Johanna Blau
von Michael Dahm

Als ich am Rand des Winters stand
und sah, die Welt wird grau,
ich nicht ein grünes Blättlein fand,
vom Himmel fiel das Blau.

Die Sonne ihre Schäfchen nahm
und den Vorhang zog,
von Norden eis'ge Meute…

von J.W. Waldeck

was bleibt dir... unbefleckt
wenn du keine Augenblicke kennst –
ungelebte Pirouetten bloß erdenkst?
ein weißes ungeküsstes Blatt
sehnsüchtig gereckt!

nichts bleibt von dieser Welt!
vom Stoff des Geistes allein…

von Soléa P.

Hoffnungslosigkeit
Kein Anfang kein Ende
In Sicht

von J.W. Waldeck

einsame Wasser tintiger Teiche
wo marmorne Sturmwitwen
rostige Herzfetzen
über Regenbögen tragen

wo Goldtau
auf Sonnenblumflammen reift
und Steinkelche tränkt
kalter Gnadenengel

keine Abende außer…

von * noé *

Mein Mann war ein Mann, wie es wenige gibt,
sanft und bescheiden, überall gleich beliebt.
Seine Anwesenheit erhellte jeden Raum,
doch ihn selbst bemerkte man dabei kaum.

Kinder haben ihn stets gleich "erkannt",
sind…

von Robert K. Staege

Hab‘ mir die Welt zurecht gebogen,
hab‘ dumm - und unnütz - Dich belogen,
verspielte so der Liebe Glück.

Kann nicht mehr in den Spiegel schauen; -
hab‘ dumm zerbrochen Dein Vertrauen
im kaum bedachten Augenblick…

von J.W. Waldeck

Zuckerzähne schnurren
ihren Reißverschluss
verspielt Licht den BLOßEN Kuss
aus Elfenfleisch
drum schluchze nicht…

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