Traurigkeit / Schmerz ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 71 - 105 von insgesamt 191 Texten in dieser Kategorie
von J.W. Waldeck

was bleibt dir... unbefleckt
wenn du keine Augenblicke kennst –
ungelebte Pirouetten bloß erdenkst?
ein weißes ungeküsstes Blatt
sehnsüchtig gereckt!

nichts bleibt von dieser Welt!
vom Stoff des Geistes allein…

von Soléa P.

Hoffnungslosigkeit
Kein Anfang kein Ende
In Sicht

von Johanna Blau

In diesem Traum wie im Netz gefangen,
Graben nach dem Schatz.
Das Schiff ist wohl mit Dir untergegangen.
Was für ein trostloser Satz.

Bekleide mich mit Bildern der Vergangenheit.
Gehe die Stufen ins Beben hinab.…

Rezitation:
Johanna Blau
von * noé *

Mein Mann war ein Mann, wie es wenige gibt,
sanft und bescheiden, überall gleich beliebt.
Seine Anwesenheit erhellte jeden Raum,
doch ihn selbst bemerkte man dabei kaum.

Kinder haben ihn stets gleich "erkannt",
sind…

von C. Aschenbrücker

Ich habe wirklich alles und jeden verlassen,
weil ich den ganzen Tag damit beschäftigt bin mich selber zu hassen
und wenn mich mal jemand leiden mag ist es für mich eh nicht zu fassen,
im Endeffekt kann ich keine Nähe…

von Marc R

Ich sehe hinaus in die dunkle Nacht
ein Hauch kalten Windes streift mich sacht
von Furcht gekitzelt,tränenschwer
sehe ich nichts,mein Blick ist leer

Mein Leib erschüttert von 1000 Beben
ist das der Sinn,ist das mein…

von Annelie Kelch

Land fischmäulig
grau erstarrt
schon gegen Mittag.

Draußen erfriert
unsere Sonne.
Wir raffen uns auf
zu bezwingen den
strengen Winter
im kalten Herzen.

Lesbos, Belgrad –
kein Wetter…

von Stefan Dietrich

Verpiss Dich! Ertrage nicht mehr, Dich ständig zu spüren,
Ab sofort gilt hier striktes Verbot: lasse mich von Dir nicht weiter führen!

Willst Du mich fressen, mich einverleiben,
mich mit aller Macht ins maximale Leid…

von John Ende

Fast unbemerkt in die abhängigkeit,
um diese Probleme zu vergessen,
fehlt es einfach an Menschlichkeit
weil man vom Alkohol besessen.

Freunde und Familie als Vorbild,
werden wir dadurch geselliger,
doch das…

von Robert K. Staege

Vom Kirchturm war schon längst verklungen
des Abendläutens Glockenschlag,
wir beide gingen eng umschlungen
vom Dorf hinan zum nahen Hag.

Du blicktest auf des Weihers Blinken,
sahst lange einer Schwalbe nach,

von Kerstin Straub

Ist es falsch die Augen zu schließen, um nicht mehr hinsehen zu müssen?
Ich bin benebelt von den tausend schmeichelnden Küssen....
Schon wieder mache ich meine Augen zu und lass' mich einfach gehen.
Vergesse die Welt um mich…

von Mara Krovecs

Mir geht es herzschwarz
wenn Verklungenes
in Schatten als Stele steht.

Wunderwiesen - Berührendes
Pochen hinter einer Zeit
aus weichsinkenden
Tiefsaaten. Liebe.

Unter dem Zelt
mit meinem Schlaf…

von Marcel Strömer

Er lass das Buch noch bis Ende
Der schwarze Erlkönig rutschte ihm vom Schoss
In seiner Einsamkeit hielt er den Atem an
Alles drehte sich für Stunden
nur noch um diese kleine Eiszeit,
die sich bis tief in sein…

von J.W. Waldeck

ausgepresste Zitronen wie gelbe Titten
nebst Ketchup und Fritten
und trotzdem ist mein Unterleib glücklich
ohne Weib

nie wieder dies schleichende Gift
verborgener Absicht!
verherrlicht von lallenden Idioten…

von Robert K. Staege

Stumm ziehen Sterne ihre Bahn
unwandelbar und wesenlos.
Und doch ist mir nur dieses groß:
Du ruhst in Todes bleichem Schoß,
und gingst so stille mir voran.

Verstehe Erd‘ und Himmel nicht!
Muss hier in dieser…

von Corinna Herntier

Ich muss mal was fragen: Was läuft da so schief?
Warum bleiben Armut und Hunger und Tod?
Entschuldigung – ja, ich bin ganz schön naiv.
Sie antworten nicht? Ist „Erklärung in Not“?!
 
Von jedem, der „hat“, dreißig…

von Robert K. Staege

Tief im Nebel ruht der Pfad,
auf dem ich Dich wonnetrunken
sommers noch um Küsse bat, -
und mein Glück ist dort versunken.

Jetzt nur noch Geheul von Winden,
Herbstes Luft ist grau und kalt,
ohne Blätter steh‘…

von ulli nass

du kannst noch so
tief graben
auf ewig nun suchen
ist die Quelle erst versiegt
hilft kein hadern
hilft kein fluchen

denn was lange Zeit
ohne Mühe gelang
ist endgültig Geschichte nun
vorbei…

von Sarah S.

Ich weiß es nicht
Ich kanns dir nicht sagen
Ich brauche Zeit
Doch ich höre die Uhr ticken.

Wie finde ich nur
Die richtige Antwort
Nach all dieser Zeit
Es ist alles meine Schuld

Zu viele Fehler…

von Annelie Kelch

Mein Atem ist seiner, heißt: ganz DU ...
auch dann noch, wenn ich allein
meine Finger in Czernowitz' alte Geschwüre
und in eure Erinnerungswunden lege,
die im Leben nicht vergessen werden wollten,
noch heilen konnten…

von Katharina Dotzki

Ich möchte die Welt
So wie ich es will
Doch merke ich

Wie die Dunkelheit
Immer wieder
Heimkehrt

Wenn ich Liebe suche
Aber keine finde
Dann mag das wohl

Meine Traurigkeit sein
Die mich…

von J.W. Waldeck

Nebelgespinst verschob'ner Realität
empfindungs-verblasste
ausgeatmete Seinsspur

der einstige Herzensmagnet ließ
erregte Eisensplitter
im blutleeren (e)Regen

Rostwimpern schlagen erinnerte
Augen auf: -…

von Soléa P.

Grübelnd, mit gesenktem Kopf
starrt er vor sich hin
wirkt eher wie ein armer Tropf
man fragt sich „hat das Sinn"?

Er ignoriert die Welt um sich
die Flügel sind gestutzt
als Papagei kein Wort er spricht

von Charlotte von Ahlefeld

Was ist wahre Einsamkeit?
Sind wir einsam, wenn das Leben
Rings von Stille ist umgeben?
Wenn die rege Fantasie
Uns in schaffender Magie
Neu beseelt mit süssem Streben
Bilder der Vergangenheit? -
Ist das…

von Jürgen Wagner

Will Dein Kopf Dich wieder schmerzen
Such es, so mal auszumerzen:
Wasser trinken, Bad mit Kerzen
Frischluftgang und was zum Scherzen

Will Dein Rücken dich bedrücken,
Magst mit Wärme ihn entzücken
Laufen,…

von Dami K.

Ich traute mich dir hinzugeben
meine Träume und Gefühle sollten endlich leben
ich wollt sogar, dass vor dem Altar wir uns trauten,
gemeinsam immer in dieselbe Richtung schauten
warum gerade ich mit solchem Glück beschenkt…

von Marcel Strömer

In der Nacht
als sich die Rosenblätter rollten
gefielen wir uns nicht mehr

Zwei unbarmherzige Seelen,
festgebissen,
gelöchert in den Trieben,
sahen wir durch den Fensterfraß
unserer Liebe

Wie…

von Rainer Maria Rilke

Das ist der Tag, in dem ich traurig throne,
das ist die Nacht, die mich ins Knieen warf;
da bet ich: dass ich einmal meine Krone
von meinem Haupte heben darf.

Lang muss ich ihrem dumpfen Drucke dienen,
darf ich zum…

von J.W. Waldeck

Schwingen trägt die Nacht
Schleier trägt die Ohnmacht

graues Gewebe erstickter Zeit
und Dementoren
nähren ihre toten Träume
von der Seele Sehnsucht

dort weinst du in deinem Puppenkleid

für immer

von Emanuel Bachinger

Es ist Sommer und sie steht wieder im Regen,
Er sah sie von Weitem in ihrem Sommerkleid,

Den Schirm gespannt, den Sinnen erlegen,
Doch nie er es wagte, zu ihr hinzugehen,

Und sie stand stundenlang im Regen,
Denn so…

von Susanna Ka

Ich wollte eine Geschichte schreiben
über einem Jungen, der niemals geliebt wurde.
Der nie die Umarmung seiner Mutter spürte,
oder die Achtung seines Vaters.

Ich wollte eine Geschichte schreiben
über einem Jungen,…

von Dami K.

Ich frage den Kummer, warum tust du mir das an?
Niemand will leiden, doch du ziehst mich in deinen Bann.
Der Schlag des Schicksals, er ist mein Herr,
ohne ihn wär die Welt für mich zu tränenleer.
Auch mit der Liebe…

von Corinna Herntier

Sein Herz ist vom Verstümmeln und vom Morden
so kalt geworden, dass es nichts mehr spürt.
Ihm ist egal, dass Menschenhorden morden,
da ihn das viele Morden nicht mehr rührt.

Der müde Gang schwer tragend kleiner Schritte,…

von Roman Rudenko

Wie so oft im Leben es passiert,
Dass man sich verlieben tut,
So oft wird auch, wen's interessiert,
Das eigne Sein voll Weh und Unmut.

In solch einem widerwärtigen,
Ja durchaus verrucht ekelhaftem,
Überaus…

von Annelie Kelch

Die Nacht ist eine Ode an die Toten,
ein dickes Buch mit leeren Traueranzeigen.
Wir füllen sie mit Lichtern und Glanz,
Feiern, Musik und Tanz,
Streit und Delikten,
Arbeit, Sex und Relikten,
mit Schlaf und…

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