Traurigkeit / Schmerz ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von * noé *
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 195 Texten in dieser Kategorie
von Michael Dahm

Als ich am Rand des Winters stand
und sah, die Welt wird grau,
ich nicht ein grünes Blättlein fand,
vom Himmel fiel das Blau.

Die Sonne ihre Schäfchen nahm
und den Vorhang zog,
von Norden eis'ge Meute…

von J.W. Waldeck

was bleibt dir... unbefleckt
wenn du keine Augenblicke kennst –
ungelebte Pirouetten bloß erdenkst?
ein weißes ungeküsstes Blatt
sehnsüchtig gereckt!

nichts bleibt von dieser Welt!
vom Stoff des Geistes allein…

von Peter Boensch

in deinem Garten
verschwanden die Wipfel
der hohen Fichten
zu schnell im nebligen Nichts

in deinem Garten
war der Rasen
von gefallenen Blättern
kaum noch bedeckt

in deinem Garten
blühte…

von Soléa P.

Hoffnungslosigkeit
Kein Anfang kein Ende
In Sicht

von Johanna Blau

In diesem Traum wie im Netz gefangen,
Graben nach dem Schatz.
Das Schiff ist wohl mit Dir untergegangen.
Was für ein trostloser Satz.

Bekleide mich mit Bildern der Vergangenheit.
Gehe die Stufen ins Beben hinab.…

Rezitation:
Johanna Blau
von J.W. Waldeck

einsame Wasser tintiger Teiche
wo marmorne Sturmwitwen
rostige Herzfetzen
über Regenbögen tragen

wo Goldtau
auf Sonnenblumflammen reift
und Steinkelche tränkt
kalter Gnadenengel

keine Abende außer…

von * noé *

Mein Mann war ein Mann, wie es wenige gibt,
sanft und bescheiden, überall gleich beliebt.
Seine Anwesenheit erhellte jeden Raum,
doch ihn selbst bemerkte man dabei kaum.

Kinder haben ihn stets gleich "erkannt",
sind…

von Stefan Dietrich

Verpiss Dich! Ertrage nicht mehr, Dich ständig zu spüren,
Ab sofort gilt hier striktes Verbot: lasse mich von Dir nicht weiter führen!

Willst Du mich fressen, mich einverleiben,
mich mit aller Macht ins maximale Leid…

von Marcel Strömer

In der Nacht
als sich die Rosenblätter rollten
gefielen wir uns nicht mehr

Zwei unbarmherzige Seelen,
festgebissen,
gelöchert in den Trieben,
sahen wir durch den Fensterfraß
unserer Liebe

Wie…

von John Ende

Fast unbemerkt in die abhängigkeit,
um diese Probleme zu vergessen,
fehlt es einfach an Menschlichkeit
weil man vom Alkohol besessen.

Freunde und Familie als Vorbild,
werden wir dadurch geselliger,
doch das…

von Robert K. Staege

Vom Kirchturm war schon längst verklungen
des Abendläutens Glockenschlag,
wir beide gingen eng umschlungen
vom Dorf hinan zum nahen Hag.

Du blicktest auf des Weihers Blinken,
sahst lange einer Schwalbe nach,

von Annelie Kelch

Land fischmäulig
grau erstarrt
schon gegen Mittag.

Draußen erfriert
unsere Sonne.
Wir raffen uns auf
zu bezwingen den
strengen Winter
im kalten Herzen.

Lesbos, Belgrad –
kein Wetter…

von J.W. Waldeck

ausgepresste Zitronen wie gelbe Titten
nebst Ketchup und Fritten
und trotzdem ist mein Unterleib glücklich
ohne Weib

nie wieder dies schleichende Gift
verborgener Absicht!
verherrlicht von lallenden Idioten…

von Marc R

Ich sehe hinaus in die dunkle Nacht
ein Hauch kalten Windes streift mich sacht
von Furcht gekitzelt,tränenschwer
sehe ich nichts,mein Blick ist leer

Mein Leib erschüttert von 1000 Beben
ist das der Sinn,ist das mein…

von Kerstin Straub

Ist es falsch die Augen zu schließen, um nicht mehr hinsehen zu müssen?
Ich bin benebelt von den tausend schmeichelnden Küssen....
Schon wieder mache ich meine Augen zu und lass' mich einfach gehen.
Vergesse die Welt um mich…

von Robert K. Staege

Tief im Nebel ruht der Pfad,
auf dem ich Dich wonnetrunken
sommers noch um Küsse bat, -
und mein Glück ist dort versunken.

Jetzt nur noch Geheul von Winden,
Herbstes Luft ist grau und kalt,
ohne Blätter steh‘…

von Mara Krovecs

Mir geht es herzschwarz
wenn Verklungenes
in Schatten als Stele steht.

Wunderwiesen - Berührendes
Pochen hinter einer Zeit
aus weichsinkenden
Tiefsaaten. Liebe.

Unter dem Zelt
mit meinem Schlaf…

von Marcel Strömer

Er lass das Buch noch bis Ende
Der schwarze Erlkönig rutschte ihm vom Schoss
In seiner Einsamkeit hielt er den Atem an
Alles drehte sich für Stunden
nur noch um diese kleine Eiszeit,
die sich bis tief in sein…

von Katharina Dotzki

Ich möchte die Welt
So wie ich es will
Doch merke ich

Wie die Dunkelheit
Immer wieder
Heimkehrt

Wenn ich Liebe suche
Aber keine finde
Dann mag das wohl

Meine Traurigkeit sein
Die mich…

von Robert K. Staege

Stumm ziehen Sterne ihre Bahn
unwandelbar und wesenlos.
Und doch ist mir nur dieses groß:
Du ruhst in Todes bleichem Schoß,
und gingst so stille mir voran.

Verstehe Erd‘ und Himmel nicht!
Muss hier in dieser…

von Sarah S.

Ich weiß es nicht
Ich kanns dir nicht sagen
Ich brauche Zeit
Doch ich höre die Uhr ticken.

Wie finde ich nur
Die richtige Antwort
Nach all dieser Zeit
Es ist alles meine Schuld

Zu viele Fehler…

von Annelie Kelch

Mein Atem ist seiner, heißt: ganz DU ...
auch dann noch, wenn ich allein
meine Finger in Czernowitz' alte Geschwüre
und in eure Erinnerungswunden lege,
die im Leben nicht vergessen werden wollten,
noch heilen konnten…

von Dami K.

Ich traute mich dir hinzugeben
meine Träume und Gefühle sollten endlich leben
ich wollt sogar, dass vor dem Altar wir uns trauten,
gemeinsam immer in dieselbe Richtung schauten
warum gerade ich mit solchem Glück beschenkt…

von J.W. Waldeck

Nebelgespinst verschob'ner Realität
empfindungs-verblasste
ausgeatmete Seinsspur

der einstige Herzensmagnet ließ
erregte Eisensplitter
im blutleeren (e)Regen

Rostwimpern schlagen erinnerte
Augen auf: -…

von Soléa P.

Grübelnd, mit gesenktem Kopf
starrt er vor sich hin
wirkt eher wie ein armer Tropf
man fragt sich „hat das Sinn"?

Er ignoriert die Welt um sich
die Flügel sind gestutzt
als Papagei kein Wort er spricht

von ulli nass

du kannst noch so
tief graben
auf ewig nun suchen
ist die Quelle erst versiegt
hilft kein hadern
hilft kein fluchen

denn was lange Zeit
ohne Mühe gelang
ist endgültig Geschichte nun
vorbei…

von Charlotte von Ahlefeld

Was ist wahre Einsamkeit?
Sind wir einsam, wenn das Leben
Rings von Stille ist umgeben?
Wenn die rege Fantasie
Uns in schaffender Magie
Neu beseelt mit süssem Streben
Bilder der Vergangenheit? -
Ist das…

von Jürgen Wagner

Will Dein Kopf Dich wieder schmerzen
Such es, so mal auszumerzen:
Wasser trinken, Bad mit Kerzen
Frischluftgang und was zum Scherzen

Will Dein Rücken dich bedrücken,
Magst mit Wärme ihn entzücken
Laufen,…

von Manuela Ellrich

Augen betrachten, aber erkennen nicht viel
Tür zu! Nichts hinaus und nichts herein
Bauch verkrampft und hart wie Stein
Gedanken rasen kreisend ohne ein Ziel

Füße laufen, rennen, aber kommen nicht an
Stimme außer…

von J.W. Waldeck

Schwingen trägt die Nacht
Schleier trägt die Ohnmacht

graues Gewebe erstickter Zeit
und Dementoren
nähren ihre toten Träume
von der Seele Sehnsucht

dort weinst du in deinem Puppenkleid

für immer

von Corinna Herntier

Sein Herz ist vom Verstümmeln und vom Morden
so kalt geworden, dass es nichts mehr spürt.
Ihm ist egal, dass Menschenhorden morden,
da ihn das viele Morden nicht mehr rührt.

Der müde Gang schwer tragend kleiner Schritte,…

von Marc R

Mein Geist schreit vor lauter Wahn
mein Hirn beginnt, sich zu zersetzen
mir reisen die schlimmsten Träume an
ich will, ich muss - mich selbst verletzen

Irrsinn und Leere um mich herum
obwohl ich nicht alleine bin…

von Roman Rudenko

Wie so oft im Leben es passiert,
Dass man sich verlieben tut,
So oft wird auch, wen's interessiert,
Das eigne Sein voll Weh und Unmut.

In solch einem widerwärtigen,
Ja durchaus verrucht ekelhaftem,
Überaus…

von Susanna Ka

Ich wollte eine Geschichte schreiben
über einem Jungen, der niemals geliebt wurde.
Der nie die Umarmung seiner Mutter spürte,
oder die Achtung seines Vaters.

Ich wollte eine Geschichte schreiben
über einem Jungen,…

von Annelie Kelch

Die Nacht ist eine Ode an die Toten,
ein dickes Buch mit leeren Traueranzeigen.
Wir füllen sie mit Lichtern und Glanz,
Feiern, Musik und Tanz,
Streit und Delikten,
Arbeit, Sex und Relikten,
mit Schlaf und…

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