Klarheiten ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Angelika Wessbecher
von Yvonne Zoll
von Axel C. Englert
die schönsten
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
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von Yvonne Zoll

Als die Courage verloren im Fernweh
Vergessen in beigesellter Empörung
Aus verwachsendem Treten daselbst
Übernehme den Drachen bis bald

Führe den Schritt im blähenden Kreischen
über das Gestern sing lautere Lieder…

von marie mehrfeld

Vorübergehend verweigern mir meine tagfrischen Morgengefühle das Denken an den gestrigen Streit mir dir, an das böse Geschwätz der Nachbarin, an alle Wunden der Erde, an Flucht, Krieg und Tod und an den Hunger der Welt; stattdessen stürmen sie…

von Axel C. Englert

Äääh – SCHWARZFAHRER sollte ICH sein?!
Herr Schaffner! Sie sind hundsgemein …
ICH bin ein Ä! Komplett korrekt!
ICH hätte MICH im KLO VERSteckt?!

Meinen FAHRSCHEIN?! Also – NÖÖÖ!
Brauch ICH doch nicht! Ich heiße Ö ……

von Axel C. Englert

Eine RICHTUNG – welche RÜSTUNG trägt?!
Richtig viel Aufsehen erregt –
Was soll solch wirrer Mummenschanz?
Wollen Sie damit zum TANZ?!

Denken SIE – ich WILL das tragen?!
Noch dazu an SOMMERTAGEN?!
Das dient mir…

von Yvonne Zoll

Im Verdeckten wob
Erahntes widerstrebend
Wie Flakons gewirkt

Windverzahntes Wollen
Lust salzgitternd wollüstig
Majestätisch schwimmt

umträumt unflüssig
Türkis in grau gebettet
Zustand daunenhaft…

von Yvonne Zoll

Ineinander verlorenes Klimpern im
Trabant jenes frosttot gespiegelten
Dämmern gesellt zum nebelhaft
ineinander Entrücken wenn
knisterndes Kribbeln umhalster
Rollen verführend grienendes EWIG

versunken in jenem…

von Axel C. Englert

AU! Das möcht ich mir verbitten:
AUfschnitt ist hier nicht gelitten!
AUfhören! Ich hab es satt:
AUgenblick – SIE sind – ein BLATT?!

Was wollen Sie DAMIT beweisen?!
Sägen dumm rum – an uns AMEISEN?!
„Blatt…

von marie mehrfeld

Seit er dich verließ,
schlagen triste Gedanken
Wellen in dir.

Du verkriechst dich
vor dem Licht des Lebens
und meidest den Tag.

Sich bespiegeln
in dunklen Abgründen
gestriger Pfützen

lässt…

ROT
von marie mehrfeld

Die Farbe meines Seins ist Rot,
die Liebe seh’ ich und den Tod,

das Heil bringt sie sowie die Wut,
die Kraft und selbst des Feuers Glut,

auch Purpurrotes macht mich froh,
das Weinrot mag ich sowieso,

von Yvonne Zoll

Bass blendet in Aureolen die Frucht
Hintenherum unverschleuderter Dolden
inartifiziell zu seriellen Dünsten nie
Verblichener Einheitssysteme welch
Wagnis über dem lauernd Verstrickten

Im wüst gedonnerten regnenden…

von Luise Maus

Gelernt habe ich
wenig
doch bin ich dazu bereit
stetig
doch des Lebens Schule macht
schlau
wozu brauch ich Abitur
… genau?

© Luise Maus

von Eva Klingler

Trägt dein Schmerz
auch den meinen
bleib ich stumm
im Schrei

Am Ufer jener Meere
sind wohl Küsten
einerlei

Rufst du mich
wie könnt ich zögern
Schwester du
Du weißt darum

Wie…

von Ekkehard Walter

L asten gemeinsam tragen
I st eine Kunst
E iner guten Ehe
B eginne jetzt damit
E he sie zerbricht

von marie mehrfeld

Augenblicke
höchster Freude
hat Dein Rasen
sekundenschnell
verschlungen,

unwiederbringlich,

meine Hand
in deiner,
sattgrüne Wiesen
der Kindheit,
euer Lachen,
Rufen, Blicken,…

von marie mehrfeld

Die Beine leicht aufgestellt, Arme hinter dem Kopf verschränkt liegt er nach durchwachter Nacht bleiern reglos auf taufeuchter Wiese. Sein müder Blick folgt den rasch dahin ziehenden grauweißen Wolken. Eine leichte Morgenbrise lässt die rosaroten…

von Ella Sander

ich wurde nicht geliebt!
na und?!
ich hatte dennoch eine wahl!
es jenen blütenbrechern
gleichzutun
oder mich loszusprechen.
statt zu zertrampeln
hegen, pflegen
statt zu zerschlagen
halten,…

von Axel C. Englert

Moment – wie?! WAS möchten Sie?!
EINZIEHEN?! Bei MIR?! DA ist die Tür …
Dieser Quatsch hat wenig Zweck –
4 Koffer? Ist das IHR Gepäck?!

Ziehn Sie! Leine! Ich bitte Sie –
Just muss ich niesen – HA – A – TSCHIII! ……

von Axel C. Englert

Zum LETZTEN MAL! Sie Blödian!
AUFHÖREN! Mit diesem Wahn ...
WIR KNIE HABEN KEINE NAMEN!
Dies fiele komplett aus dem Rahmen ...

An „LINKS“ und „RECHTS“ ist auch nix dran –
DA kommt‘s stark auf den Standpunkt an!…

von Soléa P.

Die Erde – aufgeweicht wie Brot
ich füttre gerade Enten
der Boden knatscht und schmatzt unterm Schuh
wanke, komm ins Rutschen.

Der kleine Teich ist übervoll
das Schwimmvieh findet das genial –
es hat auf…

von Yvonne Zoll

Hingegeben im Vertrauen in Sekunden
Widerspruch verschmolzen abgeschieden
Keine Wirklichkeit lässt luftig Gläser funkeln so die
Seifenblasen spielen über Speisen
Voll vergessen wie erlesen Geistgenuss
Verhaftet in…

von Soléa P.

Von Hunger aufgedunsene Bäuche,
apathisch, hoffnungslos der Blick.
Fliegen verharren auf Mündern, die leer,
Arme und Beine werden dünn bald, gar sehr –
die Wüstensonne mergelt sie aus,
auf Hilfe hatten alle gebaut.…

SIE
von Yvonne Zoll

Sie ist nicht besser
allein der den sie
so liebt so braucht
sich nach anderm zu dehnen
was ist alles - was reicht
- was ist zu riskieren
zur Zeit zu verlieren
verbleiben in innerer Umkehr

Im…

von Soléa P.

Ein Engel sitzt im Himmelbett,
spielt ziemlich schlecht Posaune.
Prall ist er, doch sonst adrett,
das macht Gott echt miese Laune.

Er ist erst ein paar Wochen hier
und sucht noch seinen Platz.
Sein Bauch…

von Soléa P.

Mein Name – nicht Hase,
ich weiß von was,
gebe auch deshalb besonders gut Acht …
Stelle für andere keine Gefahr da –
doch die Welt, ist schon (un)recht sonderbar.

Zu viele Trottel und Aggressionen,
die im…

von Yvonne Zoll

Abgespiegelte
Wunder ragende Wesen
Zur Frage gekürt

Himmel ohne die
Blöße sanfter Rührung kein
Berührtes Gleißen

der kontrastiven
Einheit zur Maskerade
Zerstört unscheinbar

im Sichtbaren…

von marie mehrfeld

Die klare Sicht auch
auf die Missstände der Welt.
Das ist meine Wahl.

von Axel C. Englert

Einst eine Tür belesen war –
Mein Herrchen war Bibliothekar …
Stets bot den Zugang zur Kultur
ICH – die Pforte der Literatur!

„Draußen vor der Tür“ Herr Borchert schrieb:
Hier Autor und Thema sind mir lieb!

von Axel C. Englert

Ein Beinbruch war zerstört-empört:
Weil mich der doofe Ausspruch stört!
ICH soll ja „kein Beinbruch“ sein?!
Man behandelt mich – gemein …

Den ARMbruch lässt man fein in Ruhe?
MIR schiebt man alles in die Schuhe?…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Menschsein heisst,
Seele und Körper stehen
im Dialog mit ihrem Gott.

Leben heisst,
Sonne und Erde stehen
im Dialog mit ihrer Natur.

Tod heisst,
Hoffnung und Vergebung stehen
im Dialog mit ihrer…

von Axel C. Englert

ICH eine NULL?! Im Leben nicht!
ICH bin ein „O“! Sie oller Wicht ...
Und bitte IMMER OHNE „H“!
Ich stelle hiermit nämlich klar:

Ein Unterschied liegt zwischen „O“ –
Und „OH“! Es ist ja so:
„OH“ ist ein WORT!…

von Soléa P.

Die Sonne macht sich auf den Weg
will nicht mehr am Himmel stehen
sieht im Hellen zu viel Übel
versteckt sich hinter Berg und Hügel
blinzelt, ganz verhalten sie schaut
weil sie keinem Menschen mehr traut
Angst…

von Ekkehard Walter

Ein Fälscher malt und gar nicht schlecht
des Künstlers Bild als wär es echt,
doch als der Schwindel wird erkannt,
wird seine Kunst fortan verbannt.

von Uwe Röder

Drei Menschen überzogen
mit millionenfachem
Mord die Welt.

Hitler, Stalin, Mohammed.
Wer wird des Schlachtens
Meisterheld?

Wer verachtet Menschen andren
Denkens, ihnen Todesurteil
fällt,

von Willi Grigor

Die Sonne verschickt ihre gleißenden Strahlen
beständig ins endlose Weltall hinaus,
durch Zeiten, in Fernen, nicht messbar in Zahlen;
und dies ist nur e i n Stein des göttlichen Baus.

Die Erde erhascht einen Bruchteil der…

von Angelika Zädow

Flieg, Seele,
flieg
hinaus

aus wirbelnden Gedankensprüngen...
leerreichem Wortgehülse...

Flieg,
lass Ballast und Schwere los

Flieg empor
vom Geistwind getragen

dem Einen entgegen
der…

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