Klarheiten ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

die schönsten
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
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von marie mehrfeld

Vorübergehend verweigern mir meine tagfrischen Morgengefühle das Denken an den gestrigen Streit mir dir, an das böse Geschwätz der Nachbarin, an alle Wunden der Erde, an Flucht, Krieg und Tod und an den Hunger der Welt; stattdessen stürmen sie…

von Eva Klingler

in meine Welt lass ich dich nicht ein
wenn nötig wird sie dir unsichtbar sein
im unendlichen Raum
im ureigenen Traum
ich hab dich gesehen
und du weißt um mich
es gibt ein verstehen
s’ist nicht wesentlich…

von Axel C. Englert

Äääh – SCHWARZFAHRER sollte ICH sein?!
Herr Schaffner! Sie sind hundsgemein …
ICH bin ein Ä! Komplett korrekt!
ICH hätte MICH im KLO VERSteckt?!

Meinen FAHRSCHEIN?! Also – NÖÖÖ!
Brauch ICH doch nicht! Ich heiße Ö ……

von Axel C. Englert

Ein Samowar
Fand sonderbar:
Ein SamoWAR? Macht keinen Sinn!
Ich frage mich, was JETZT ich bin …

Ein SamoBIN?!
Haut selten hin …
Abwarten! Ich trinke Tee –
Möglich, dass ich dann VERSteh …

Hab den…

H!
von Axel C. Englert

Mit IHNEN fahr ich SCHLITTEN! Klar?!
JEDER quatscht bloß vom blöden H!
Mit IHNEN gibt es nix als STRESS!
ICH bin die 1! ICH bin das S!

Gilt auch für mich – das hohe C!
Uns geht‘s genauso – Doppel-T ...
Das H…

von Eva Klingler

Und dann sah ich
dein anderes Gesicht
näher deinen vielen

Hielt dich
im Augenblick
Verstand
wir spielen

Wir spielen
und wir lieben

von Axel C. Englert

Zum LETZTEN MAL! Sie Blödian!
AUFHÖREN! Mit diesem Wahn ...
WIR KNIE HABEN KEINE NAMEN!
Dies fiele komplett aus dem Rahmen ...

An „LINKS“ und „RECHTS“ ist auch nix dran –
DA kommt‘s stark auf den Standpunkt an!…

von Yvonne Zoll

Gemüt umfließend
Wortgelöst unverkostet
Witter inmitten

Interjektionen
Durchbrochener Ellipsen
Nie einflussloses

Funken im Nebel
Schwebendes Schweigen Zeichen
Des Feingefühls durch

von Annelie Kelch

Wieder ein junges Jahr – die alten Gedichte:
Meine gestrigen Worte flehen
um neues Gehör.
Ich grabe sie mit nackten Händen
aus dem Flussbett der Nacht

und bringe sie alphabetisch
in Reih und Glied und zur…

von Soléa P.

Von Hunger aufgedunsene Bäuche,
apathisch, hoffnungslos der Blick.
Fliegen verharren auf Mündern, die leer,
Arme und Beine werden dünn bald, gar sehr –
die Wüstensonne mergelt sie aus,
auf Hilfe hatten alle gebaut.…

von Luise Maus

Gelernt habe ich
wenig
doch bin ich dazu bereit
stetig
doch des Lebens Schule macht
schlau
wozu brauch ich Abitur
… genau?

© Luise Maus

von Ekkehard Walter

L asten gemeinsam tragen
I st eine Kunst
E iner guten Ehe
B eginne jetzt damit
E he sie zerbricht

von marie mehrfeld

Die Beine leicht aufgestellt, Arme hinter dem Kopf verschränkt liegt er nach durchwachter Nacht bleiern reglos auf taufeuchter Wiese. Sein müder Blick folgt den rasch dahin ziehenden grauweißen Wolken. Eine leichte Morgenbrise lässt die rosaroten…

von Axel C. Englert

Goethe?! Der schrieb ständig Müll!
Den heut kein Schwein wohl lesen will …
Weil es sogar die Sau da graust:
ICH muss es wissen! ICH bin Faust!

„MEPHISTO“?! Hab ich kaum getroffen –
Der Dicherfürst hat wohl was offen…

von marie mehrfeld

Augenblicke
höchster Freude
hat Dein Rasen
sekundenschnell
verschlungen,

unwiederbringlich,

meine Hand
in deiner,
sattgrüne Wiesen
der Kindheit,
euer Lachen,
Rufen, Blicken,…

von Yvonne Zoll

Abgespiegelte
Wunder ragende Wesen
Zur Frage gekürt

Himmel ohne die
Blöße sanfter Rührung kein
Berührtes Gleißen

der kontrastiven
Einheit zur Maskerade
Zerstört unscheinbar

im Sichtbaren…

von Axel C. Englert

Frau Krause! RUHE bitte ich mir aus!
KEINEN Mucks im Dichter-Haus …
Der Wettbewerb ist hoch dotiert -
Und ICH gewinne! Garantiert …

„Ick jloob ja kaum det SIE jewinnen!
Ich jloob viel eher det Sie spinnen!
Der…

von Axel C. Englert

„ICH schwing MICH aufs Pferd“?!
DAS gehört GEKLÄRT!
Ich kapier es einfach nicht!
(Saublöd scheint ergo dies Gedicht ...)

„ICH schwing ICH aufs Pferd“!
Klänge so, wie sich‘s gehört ...
WOHER kommt das doofe „M…

von Soléa P.

Mein Name – nicht Hase,
ich weiß von was,
gebe auch deshalb besonders gut Acht …
Stelle für andere keine Gefahr da –
doch die Welt, ist schon (un)recht sonderbar.

Zu viele Trottel und Aggressionen,
die im…

von Yvonne Zoll

Bass blendet in Aureolen die Frucht
Hintenherum unverschleuderter Dolden
inartifiziell zu seriellen Dünsten nie
Verblichener Einheitssysteme welch
Wagnis über dem lauernd Verstrickten

Im wüst gedonnerten regnenden…

von Soléa P.

Die Erde – aufgeweicht wie Brot
ich füttre gerade Enten
der Boden knatscht und schmatzt unterm Schuh
wanke, komm ins Rutschen.

Der kleine Teich ist übervoll
das Schwimmvieh findet das genial –
es hat auf…

von Ella Sander

ich wurde nicht geliebt!
na und?!
ich hatte dennoch eine wahl!
es jenen blütenbrechern
gleichzutun
oder mich loszusprechen.
statt zu zertrampeln
hegen, pflegen
statt zu zerschlagen
halten,…

ROT
von marie mehrfeld

Die Farbe meines Seins ist Rot,
die Liebe seh’ ich und den Tod,

das Heil bringt sie sowie die Wut,
die Kraft und selbst des Feuers Glut,

auch Purpurrotes macht mich froh,
das Weinrot mag ich sowieso,

von Axel C. Englert

„Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“?!
Ist der Herr PRUST noch recht gescheit?!
(Den habe ich auf DEUTSCH notiert –
Denn DA hat er sich schwer blamiert!)

„DIE Suche“ heißt es! Sonnenklar!
(Der Pluster-Prust…

von Axel C. Englert

Einst eine Tür belesen war –
Mein Herrchen war Bibliothekar …
Stets bot den Zugang zur Kultur
ICH – die Pforte der Literatur!

„Draußen vor der Tür“ Herr Borchert schrieb:
Hier Autor und Thema sind mir lieb!

von Axel C. Englert

ICH eine NULL?! Im Leben nicht!
ICH bin ein „O“! Sie oller Wicht ...
Und bitte IMMER OHNE „H“!
Ich stelle hiermit nämlich klar:

Ein Unterschied liegt zwischen „O“ –
Und „OH“! Es ist ja so:
„OH“ ist ein WORT!…

von Soléa P.

Ein Engel sitzt im Himmelbett,
spielt ziemlich schlecht Posaune.
Prall ist er, doch sonst adrett,
das macht Gott echt miese Laune.

Er ist erst ein paar Wochen hier
und sucht noch seinen Platz.
Sein Bauch…

von marie mehrfeld

Seit er dich verließ,
schlagen triste Gedanken
Wellen in dir.

Du verkriechst dich
vor dem Licht des Lebens
und meidest den Tag.

Sich bespiegeln
in dunklen Abgründen
gestriger Pfützen

lässt…

von Axel C. Englert

Ein Beinbruch war zerstört-empört:
Weil mich der doofe Ausspruch stört!
ICH soll ja „kein Beinbruch“ sein?!
Man behandelt mich – gemein …

Den ARMbruch lässt man fein in Ruhe?
MIR schiebt man alles in die Schuhe?…

von Eva Klingler

Trägt dein Schmerz
auch den meinen
bleib ich stumm
im Schrei

Am Ufer jener Meere
sind wohl Küsten
einerlei

Rufst du mich
wie könnt ich zögern
Schwester du
Du weißt darum

Wie…

von Axel C. Englert

Hör‘n Sie auf, sich zu beklagen!
Natürlich müssen SIE UNS TRAGEN!
„Kalte Füße“?! Alles Quatsch –
Latscht der barfuß durch den Matsch ...
Nun geben Sie doch endlich RUHE!
(Furchtbar, diese neuen Schuhe ...)

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Menschsein heisst,
Seele und Körper stehen
im Dialog mit ihrem Gott.

Leben heisst,
Sonne und Erde stehen
im Dialog mit ihrer Natur.

Tod heisst,
Hoffnung und Vergebung stehen
im Dialog mit ihrer…

von Soléa P.

Die Wut im Leib hat einen Namen –
nenne sie Verlogenheit,
mein Blutdruck steigt bei ihrem Namen,
der, weiß Gott, nichts Gutes verheißt.

Mit jedem Wort über ihre Lippen
dreht sich einem der Magen um,
aalglatt…

von Axel C. Englert

Ein Schaf saß schief (auf seinem Hocker) -
In einer Bar – laut lallt' es locker:
Nachtdienst?! Gar nicht meine Sache!
Schlafstörung? Dass ich nicht lache …

Auch Rasenmähen tat ich nie -
Verfluchte Gräser-Allergie!…

von Soléa P.

Die Sonne macht sich auf den Weg
will nicht mehr am Himmel stehen
sieht im Hellen zu viel Übel
versteckt sich hinter Berg und Hügel
blinzelt, ganz verhalten sie schaut
weil sie keinem Menschen mehr traut
Angst…

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