Klarheiten ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

die schönsten
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 234 Texten in dieser Kategorie
von Sigrid Hartmann

Tief, so tief
In den Wäldern meiner Seele
Lauern sie
Tanzen sie
Trolle und Elfen
Niemals gemeinsam
Doch niemals
Ist der eine ohne den anderen

von Peter Boensch

auf kahlen Feldern
gewesener Erde
versinkt die Freiheit
in tiefem Schmerz
und trauernde Nacht
lässt das frühe Licht
träge zerfließen
wie gegossenes Blei
über vertrocknete Knospen
sterbender…

von Karin Steuck

Wer schreibt mir vor, wie ich mich fühle?
Schimpfe, Hin- und Hergewühle
Wühle dich ganz auf mit mir.
Wollt‘ mich nur kurz ausruh‘n hier.

Zustände auf dem Tablett
Eingeklemmt in ein Korsett.

Trost und…

von Axel C. Englert

„Die eigenen 4 Wände“?!
Welch ein Blödsinn im Gelände -
Eigen waren sie, die 4:
SO sind wir ja wenig Zier …

VIER Wände? Wirken kaum komplett!
Ein DACH! Plus BODEN! Das wär' nett …
WER wohnt wohl unter freiem…

von Michael Dahm

Eine Socke hängt im Abendwind,
an einer Wäscheleine,
und weil sich keine zweite find't,
hängt sie dort alleine.

Der Abendwind die Socke hebt,
im letzten Sonnenlicht,
es scheint fast so, als ob sie lebt,…

von Soléa P.

Kinderlachen
an allen Tagen im Jahr
unbeschwert und frei

von marie mehrfeld

Der Himmel zeigt sich heute grau eingefärbt mit grünen Tupfen,
vielleicht hat sich das Rote, Blaue,
selbst das Gelbe hinter dem Horizont versteckt,
hinter der schwärzlichgrauen Wand hoher Häuser,
vielleicht sind die…

von Angélique Duvier

Willst du dich gar selbst beweinen,
bis dein Leben ist dahin,
willst du deine Träume meiden
und nur jagen nach Gewinn.

Ach, was ist das für ein Leben,
das geblieben ungeliebt,
dessen einziges Bestreben

von Ekkehard Walter

Mensch Ede, ich lese gerade hier:
Die Sparkasse hat heute Tag der offenen Tür.
Alle seien herzlichst dazu eingeladen.
Sollen wir da hin? Da können wir uns dann laben
und würden uns so den Einbruch sparen.

von marie mehrfeld

Als ich ein Kind war, hörte ich sagen, denk’ nie zuerst an dich selbst,
nicht so viel fragen, dein Nächster hat Vorrang, das sagt ein Gebot,
glaube es mir, nimm dich nicht wichtig, das rate ich dir, nur so ist’s richtig.

Als…

von Ekkehard Walter

"Arbeit macht das Leben süß
und Faulheit stärkt die Glieder".
Ich frag mich nur, warum ich büß'
auf's Neue immer wieder.
Bei mir ist es grad umgekehrt,
das Nichtstun ist gar schön,
mach ich am Ende was verkehrt…

von Axel C. Englert

Einst ein Gnu
Dachte: NANU?!
„Kuhantilope“ – WAS soll DAS sein?!
Fall „Rindvieh gegen LOPE“ – nein …

„Lope“ gibt's nicht, wie mir scheint –
Die „LOIPE“ war bestimmt gemeint!
Ja! Jene Chose stimmt! Sofort:…

von Ekkehard Walter

Es ist ein Fluch auf dieser Welt,
denn nur mit Schweiß verdient man Geld.
Wer dies missachtet und verlumpt,
der findet kaum jemand, der pumpt.
Man rät ihm wieder die Hände zu regen,
weil zu dem Fleißigen fließt auch…

von Soléa P.

Das Mundwerk, ein geölter Blitz
Worte schießen nur so raus
ich sage Euch, es ist kein Witz
mit dieser Frau hält's keiner aus.

Sie quasselt schneller als die Schlüter
ihr Stimmchen gellt bis tief ins Hirn
warum…

von Axel C. Englert

4 Augen führten ein Gespräch -
Was tun wir?! Das ist ja schräch …
Wenn man keine Hände hat,
Finden Führungen kaum statt …

Verbal sei das gemeint? Auch dumm!
Augen – ohne Mund – sind stumm!
Und sie können…

von Ela von Sinnen

Gestern noch war alles anders
Heute ist es wie es ist
Wenn du morgen weiter wanderst
Wunderst du dich wo du bist.

Damit hast du nicht gerechnet
Planen kann man's nämlich nicht.
Hast du dir die Welt berechnet…

von Robert K. Staege

Der Hosenträger klemmt am Bund.
Der Gürtel liegt auf diesem rund.
Sie sollen Wirkung dort entfalten,
damit des Menschen Hosen halten.

Doch nur der Gürtel ganz allein
lässt sich auch and’ren Zwecken weih‘n:
An…

von Ekkehard Walter

Insekten- oder Mückenplage?
Längst vorbei, eigentlich schade.
Pestizide machten ihnen den Garaus.
Macht sich denn niemand etwas draus?
Leidtragende sind Vögel und Bienen,
nur Chemiefabriken immer mehr verdienen.…

von Soléa P.

Schwarz-Weiß… kleinbürgerliches Denken
nur Gut und Böse wird ausgemacht
keiner will dem andern was schenken
auch niemand mehr da, der herzlich lacht.

Wie Schachfiguren strategisch aufgestellt
König schon längst in…

von Ekkehard Walter

Wer wissen will, was er nicht weiß,
greift bald zum Lexikone meist.
Dort findet er zu seinem Glücke
noch mehr zum Schließen dieser Lücke.
Bald wird aus dem, was er gesucht,
ein Bandwurm, den er nun verflucht.

von Ekkehard Walter

In der Welt, von Anfang an
schlug Schnelligkeit sich eine Bahn.
Am Anfang stand noch Noahs Schiff,
die Taube als Nachrichtenträger wurd' zum Begriff.
Die Pferde ersetzte man alsbald durch Pferdestärken
und hetzt nun…

von Soléa P.

Tausende Krieger sitzen in der Patsche
kommen aus der Falle nicht raus
keine Rettung durch Kampfschiff und Fregatten
nicht als Kämpfer, Mann und Maus.

Zum Strand hin wurden sie gedrängt
das Hinterland ... vom Feind…

von Axel C. Englert

Ist das zu fassen?! BLÖDES VIEH!
Ruhe?! Gibt es scheinbar nie …
Permanent die GAFFEREI!
Gleich rufe ich die POLIZEI!

Wer ICH bin? Na ja – der KEL!
MICH gäb es gar nicht?! Vorsicht! Gell –
Die KELLE – ergo…

von Ekkehard Walter

Das so genannte Jägerlatein
ist keine neue Sprache, nein.
Es ist nur des Waidmanns Lüge,
mit der er mal wieder übertriebe
und aus dem Fuchs 'nen Bären macht,
welcher ihn hätt' fast umgebracht.

von Yvonne Zoll

Blockade Block ade
Adelt dichter dichterisches Sein
Schreib nichts nicht Nichtigkeiten
Freier scheuer ungeheuer muss es sein
Am Schreibtisch sitzt die Muse mein
Allein - Rau(s)ch zieht ein aus einer Ferne
Neue…

von Ekkehard Walter

Hast Du die rechte Phantasie,
so langweilst Du dich nie,
denn diese geistige Belebung
macht Ausflüge bereits in der Umgebung.

von J.W. Waldeck

Geister existieren
die nähren sich von silbernen Tränen

ihre Gesichter sind lang
ihre Finger noch länger
und ihre Augen
ein Vorhang
aus langen Vorwänden

die Flure ihrer Zungen
die Züge ihrer…

von Yvonne Zoll

Sehnend in sich selbst erledigtes
Verlieben tagumklirrter letzter
Reue in meinem Mitternachtsgefieder
Jeder Jahrestag Äonen während
Und im Herz gefühlte Dunkelheit
verträntes Leid das mitzuleiden

fechtet…

von * noé *

Aufstockungssummen für die Dämme,
damit die Flut nicht überschwemme,
was Wirtschaftsdenken übrig ließ …

Nur nicht mit den Ressourcen geizen
und fleißig weiter Kohle heizen –
zum fernen Inselparadies …

Jedoch…

von Yvonne Zoll

Dem Wort verdanken
In Gedanken Universum unsre Welt
Zieht in Wellen sich zusammen

Außerhalb lebt Gleichgewicht
Fallen – das ist alles – immer und gewichtiger
Fear no more nur eine Woge noch

Beginn am Anfang…

von Yvonne Zoll

Verdammt zu gerne
Krieger hier und jetzt
Gewissen ohne jedes
Mittel zur Betäubung
Zündend zur Erschöpfung
Im Zusammenbruch nur
Ölverschmierter Tand

Von schwarzverrußten
Masken schimmernd

von marie mehrfeld

Schräge Wintermorgen
Sonnenstrahlen kitzeln meine Nase,
staunend öffne ich die Augen,
wie kann ich da traurig sein,

Niedergeschlagenheit flieht
wie ein dunkler Rauch
durch das weit geöffnete Fenster,

von Ekkehard Walter

Auf gar mancher alter Bruck
grüßt uns noch der Nepomuck.
Spendet seinen stummen Segen
zur Überfahrt von solchen Wegen.

KI
von ulli nass

der Geist ist aus der Flasche
man reiche mir die Asche

streue sie auf die Köpfe
all der ignoranten Tröpfe

springe aus meiner Hose
denn Pandoras antike Dose

ist sperrangelweit nun offen
da gibts nichts…

von Robert K. Staege

Wie Silber ist das Wort, das flicht
zusammen uns gleich Zweigen,
doch wenn das Herz zum Herzen spricht,
so ist wie Gold das Schweigen.

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