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Beitrag 5286 - 5320 von insgesamt 5336 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Wagner

Ob etwas Gift ist
oder Medizin

entscheidet das Mass

**************

„Alle Dinge sind Gift,
und nichts ist ohne Gift;
allein die Dosis machts,
dass ein Ding kein Gift sei.“

(Paracelsus)

von slow speak

Die Kindheit ist grenzenlose Fantasie,
Kinder fühlen und erleben sie,
ob als Pirat über die Meere segeln,
oder mit dem Teddybären kegeln.
In der Savanne mit den Löwen fauchen,
mit Delphinen nach Atlantis tauchen,…

von bernd tunn tetje

Seht in die Augen,
auch in das Herz.
Spielgelt Erlebtes,
manches mit Schmerz.

Kommt euch näher.
Habt Beide Kinder.
Ist kein Problem,
seid Überwinder.

Wollt miteinander.
Macht was daraus.…

von Axel C. Englert

Eine Marotte fragte sich:
Bin – eine KAROTTE ich?
(Jenes war ihr Tick, der trübe:
Sie wähnte sich als Gelbe Rübe…)

Wer sich für eine Möhre hält –
Hat es nicht einfach in der Welt!
Roh trachten Hasen nach dem…

von Marcel Strömer

Mein Gott, er schlief
als ich erschien
und meinen Namen rief

Er träumte nach
das was er tat
das seinem Wort entsprach

Wo Zeichen sind
da ist auch er
und ich, ein kleines Kind

Nun bin ich da…

von bernd tunn tetje

Kommt die Zeit
mehr zu tragen,
mit all den vielen
offenen Fragen.

Moment im Jetzt
wo man steht.
Halte doch Inne
bevor er vergeht.

von Magnus Gosdek

Robin und Richard-at-Lea

Ein Abendessen ohne Gast,
Nicht zu Robins Stile passt
und immer nur die gleiche Sippe,
geht einen manchmal auf die Krippe.

Auch kostet es ein Heidenmoos,
so schickt der Chef die…

von Jörg Krüger

Für C.M. (Falls er mich dort oben hört)

Du musst, lieber Freund,
erst einmal Narr werden.
Der Narr, die Karte ohne Zahl.
Wenn du als Narr nichts ernstes schreibst,
dann musst du halt sehen
wo du bleibst…

von Hans-Jürgen Finke

Wie diese Felder himmelweit sich dehnen,
Und monotoner Mais den Blick ermüdet,
Wo früher Weizengold, bislang gehütet,
Verschwinden musste, dem Kommerz zu dienen.

In Bäumen flüsterts und in Bächen, halt` doch ein

von Axel C. Englert

Ein Tal
Fand: fatal!
Banal! Brutal!
SKANDAL!

Unten hocke ich – als Zwerg!
Feist thront über mir der Berg…
Angeblich oben frei man ist –
Neidisch sei ich bloß: Wie trist…

Begab sich daher jenes Tal…

.
von Elias Taxacher

Bisher war alles gut gegangen.

So dachte er.

Als am Ausgangspunkt der Ausgang verweigert wurde.

Musste er zurück.

Sich selbst strangulieren.

Bisher war alles gut gegangen.

Nun ist alles gut vorbeigegangen…

von Marcel Strömer

Wir beuten uns aus
um uns zu verwirklichen
in der Illusion

von Anner Griem

Das Kind, das ich auf
Einem Foto betrachte
Es ist verwahrlost
Dauert mich in seinem
Unschuldigem Spiel, würde
Ich es dulden, spielte es vor
Meiner Tür?

Spiel Kind, spiele
Nimm den Stein, der in…

von Hans-Peter Zürcher

Stille und Wohlbefinden
Sind die Urkraft des Seins

Aus dieser Stille geboren
Wird unser Ich
Ins Leben hinaus geführt

In Endlichkeit getragen
Über Höhen und Tiefen

Bis wir in sie zurückkehren
In…

von Marcel Strömer

Das Tal der Ahnungslosen
abgeschnitten der Blicke
hungrig aber nie müde
Auf Empfang geschaltet
doch immer wieder angehalten
dem Schattenspiel vorauszueilen

Versucht, mit undurchsichtiger Körperkraft
dem…

von Jürgen Wiersch

Ein Optimist ist Einer,
der schnell das Schlechte vergisst.
Ein Pessimist ist Einer,
der immer das Schlechte vermisst.

von Hans-Jörg Große

Ich will mit dem Wind um die Wette rennen,
an vorlauten Worten den Mund mir verbrennen.
Ich nehme das Glück in die eigene Hand
und geh mit dem Kopf durch die härteste Wand.

Ich will gegen alle Ängste ansingen,
die…

von Horst Bulla

Schwebende dunkle Gestalten
an der Decke der Nacht

Greifen nach mir
dringen in meine Träume

Beherrschen die Dunkelheit
bis zum Morgen...

© Horst Bulla

von Ann-Kristin Willers

Es ist das, was wir beide möchten ?
Es ist das, was wir beide wollen ?
Ist es das wirklich ?
Wollen wir uns die Freiheit
wirklich gönnen ?
Die Freiheit das zu akzeptieren
was der andere gerne tun möchte.

von bernd tunn tetje

Nach vielen Kursen die letzte Fahrt.
Dann wartet der Familienpart.

Altersschicksal im Abschiedsschmerz.
Erinnerungen bedrücken das Herz.

Erlebte die Küste auch mit Leid.
Viel Erlebtes machte ihm weit.

Ein…

von René Oberholzer

Du bist die beste Wiederholung
Seit es Leben gibt
Die frechste Irritation
Seit es Annäherung gibt
Die witzigste Offensive
Seit es trockenen Humor gibt
Die sportlichste Herausforderung
Seit es Faulheit…

von Alfred Mertens

Nichts ist so, wie es sein sollte,
jeder Kern, ist dem anderen lieb.
Wenn man sich dennoch, nicht gerne sonnte,
und zu allem fehlte ein jeglicher Trieb ?

dann hat man Verständnis und kommt nicht herum,
wie sich die…

von Marcel Strömer

Im harschen Schnee
versinkt dein Gesicht,
von filigranen Eisblumen
glanzvoll umrahmt

Deine Augen
sinnen verschlossen
dem kristallenen Traum
verzückt nach

Sterne und Streicher,
die für dich…

von Ruth Weber-Zeller

entlang dem übertriebenen fluss,
mitgerissene erde, auf der vögel die welt erkunden, geh
ich verspüre nasse füsse, ein baumstamm wird vom braun getragen
oder ist es ein mensch ein ertrunkener (gewählt?)
die sonnenstrahlen…

von magne pater

Es steht in Blut und Dunkelheit geschrieben,
der Satan wird den allmächtgen Gott besiegen

unsere Welt in Schutt und Asche legen,
und lässt das Höllenreich auferleben.

die Sünden der Menschheit dies erschaffen,
auf…

von bernd tunn tetje

Hart am Kurs
das alte Schiff.
Mit geblähten Segeln
voll an`s Riff.

In peitschender See
und rauher Luft,
mischen sich Bilder
einer Meeresgruft.

Nicht mal Möwen
steigen mehr auf.
Tiefe…

von J. Robin Höhne

Ich weiß, ihr seid für ein Spektakel gekommen,
Gladiatorenspiele stehen auf dem Programm,
doch ihr habt den falschen Mann in die Arena geschubst.
Dafür bin ich nicht gemacht.

Die Menge grölt und Eisentore öffnen sich…

von bernd tunn tetje

Unruhig gegangen.
Ich hoffe zu Gott.
Und geschmiedet
einen Komplott.

War sehr zögernd
ob das was ist.
Diese Zwiespalt
des Feindes List.

Ist übertrieben,
wurde gesagt.
Hoffe trotzdem…

von Axel C. Englert

Ein Nilpferd fand stark übertrieben:
Klar – werd’ ich OHNE „L“ geschrieben!
Denn darum heißt es ja NIE L PFERD!
(So – wie es eben sich gehört…)

Doch ist ein Pferd wohl auch ein GAUL –
Gaul OHNE „L“? Welch grobes…

von Klaus Mattes

Von allen möglichen Reimen, den feinen,
lauscht das Ohr am liebsten doch den reinen.
Aber die brutal gesonnenen Rapper, die
brachten uns Assinanz mit und Egozentrie.

von Anner Griem

Mein Land

Mein Land
Unterm Pflug
Die Zeit
Darunter

Mein Land
In Wehen
Ein Schrei
Dazwischen

Mein Land
Im Werden
Ein Lachen
Darüber

Anner Griem / 2010

von Robert Funk

Bingo!
Der Tag ist die Nacht, die Nacht ist der Tag.
Der Tod ist das Leben, das Leben ist der Tod.
Basta!

Sie dürfen sich zu mir setzen.
Ich habe studiert.
Ich bin ein akademischer Umgang.
Komm her, du…

von Anner Griem

Fixierbild

Mein Bild von Dir
Hänge ich in den Wind
Die Wahrheit, paradox
Verströmt mit der Zeit

Anner Griem / 2014

von Marcel Strömer

Die Flüchtlinge kommen
am hellichten Tag,
in unsere Stadt, Sudenburger Straße
nicht ins Schlaraffenland

Steigen erschöpft aus einem Bus,
ein Stück Heimat unter der Schuhsohle
heimwehgeplagt lächelnd

von bernd tunn tetje

Gewalt erfahren.
Hängst am Tropf.
Starre Gedanken.
Bilder im Kopf.

Zitternder Körper
hat einen Grund.
Klammerst die Decke.
Bist nicht gesund.

Kannst nicht reden.
Wirkst gehemmt.
Und…

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