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Beitrag 71 - 105 von insgesamt 5536 Texten in dieser Kategorie
von Anouk Ferez

Die Nacht schließt ihre müden Augen,
ein Nebel nimmt sie wallend auf den Schoß.
Dein Schlaf entsinkt im Traum gelinde,
sein Kummer schlummert unterm Moos.

Schwarzdüsterkeit, so schlüpf in meine Häute:
Mein Puls…

von Monika Laakes

Es putzt sich der Wald,
noch Frost auf den Lippen der Nacht.
Er flüstert vom tiefen Schlaf und
dass ihn die Sonne hat wach gemacht.

Nun wiegt sich sein Volk
im Schimmer am Morgen.
Und Baum für Baum streckt…

von Yvonne Zoll

Über Gewinde quält sich angeführt
Von leichter Schwingung schlagend
Freigeweht aus ausgegoren düsteren Balladen
Fast uralt angehaucht die Schicht

Der Kümmernisse theatralisch
Rückwirkend erinnernd eingebildet…

von Ella Sander

Der Duft nach Kaffee schält dich aus dem Bett.
Die Katze, hungrig, schleicht um meine Beine,
bettelt. Dich ignoriert sie.
Das Radio entlässt uns aus der Höflichkeit
reden zu müssen.
Im Garten blühen die Narzissen;…

von Eva Klingler

Und dann, binnen Sekunden, bist du dir bewusst was zu tun ist.
Du wählst diese längst vertraute Nummer und vereinbarst den Termin. Den Termin !
Du bist ruhig, richtest eine große Portion Guttis, wickelst Extrawurst um eine weitere…

von Anouk Ferez

Herr, es gibt so viele Hände,
doch in welche lege ich mein Herz?
Manche schüren heiße Brände,
andre Phlegma und ich wende
mich im Zweifel himmelwärts…

Auf den Linien deiner Hände
steht so viel, das nie gesagt…

von Monika Laakes

Gedanken in ihrem Kopf
trudeln von rechts nach links,
finden keine Mitte, sind heimatlos
und drehen Pirouetten im Erkennen
und Nicht-sein-dürfen und finden
keine Ruhe, sind fremd, so fremd im
Verlorensein und…

von Anouk Ferez

Eine gar schaurige "denglische" Moritat in mehreren Akten...

From drauß, dem forest, does he come
the good old father X-mas-Mann.
And in a big and old Geschenkesack
he carries all things huckepack.
What we alle sehr…

von Monika Laakes

Lass das Lachen in dir leben,
berstend, krachend dich durchschütteln.
Alle Zellen in dir beben
und dein Atem an dir rüttelt.

Lass das Lachen in dir wachsen,
denn es bringt dir Wohlbehagen.
Schau auf deine eig'…

von Eva Klingler

- doch so hätte ich’s gerne
In Stockfinster denk ich mir Sterne
Wenn der erste sich zeigt
meine Dankbarkeit sich neigt

So ist’s
- doch so hätte ich’s gerne
und es stupst mich lerne lerne!
Bis ich find…

von Monika Laakes

Da steht er
als begoss'ner Pudel
nach Tagen voller Übermut.

Wie flirrend er
Küsse verteilte, der Beau,
er tat es allzu gut.

Jetzt hält er sich
im Hintergrund versteckt,
sein Lächeln ist im…

von Eva Klingler

Manchmal denk ich mir jetzt zählt dann gleich jemand von 10 bis 1
und schöne Stunden waren Traum.
Und wenns so wäre ?
Wer könnte widerstehen
nicht wieder von 1 bis 10 zu zählen.

von Regina Bäcker

Ich wünschte mir, Bruder,
du wärst jetzt hier,
zu reden,
ohne dem Erlebten
zu begegnen,
nur ich mit dir.
Dann könnte ich dir erzählen von mir,
von meinem Herzen und den verborgenen Schmerzen,
von…

von marie mehrfeld

Die Macht der Gier und auch des Neids, sie sind der Grund gar manchen Leids,
das mich und dich zur Beute hat, so wie die Raupe Nimmersatt,

meist fängt es ganz allmählich an und wird erst nach und nach zum Wahn:
da hat wer was…

von Eva Klingler

Du malst schwarz-weiß auf silber.
Die Schafgarbe im gelben Sommerkleid - kein Kontrast.
Manchmal kommt sie, manchmal nicht - jetzt! kann ich schmunzeln.
Schau nicht so ernst - sanft.

Die Bäuerin zeigst du mir zuerst.…

von Ingeborg Henrichs

Liebe
Du Künstlerin
Deine Wonnegaben verleihen
Dem Dunkel die Farbe Jugend
Sanft schimmert
Ihrer ewigen Feuer Schönheit Schein

von Monika Laakes

Er wirbelt die Hitze
durchs körnerlose Feld.
Es brechen die Ähren
mit klagender Spitze.

Er schüttelt nieder
die dörrenden Blätter.
Da knarzt die Platane,
es platzt ihr Rindenmieder.

Gedanken…

von Brigitta Wullenweber

Geboren aus dem Schoß der bald Kapitulierenden
in den Schatten des eben noch Mordenden
bahnt sich dein Leben dennoch geduldig die eigene Bahn.

Aus Unkenntnis wird Wissen,
langer Atem kapert Berufspech
und Dunkelheit…

von Monika Laakes

Ärgere nicht Mutter Natur,
denn, was du tust,
das rächt sie nur.

Verdrängst du brutal
alle Arten, dann darfst
du ihre Wut erwarten.

Belästigst du sie mit
viel Dreck, putzt sie
dich kraftvoll…

von Ella Sander

Seit ich Dich liebe führen Wege aufwärts
Und jeder Träne wohnt ein Lächeln inne,
Perlend aus Quellen des kaum Greifbaren,
Inmitten des "Kann" und außerhalb "Muss".

Das Wesentliche, oft im Unscheinbaren,
Zerberstet…

von Monika Laakes

Ist Ruhm ein subtiles Ungeheuer?
Sein Glanz betört, strahlt weit hinaus.
Sein Lockruf klingt nach Abenteuer.

Du rennst ihm hinterher.
Sein Wesen macht begehrlich,
du liebst ihn umso mehr.

Er lässt sich nicht…

von Monika Laakes

Bäume, oh Bäume,
die Zweige
voller Träume
vom Hauch der Ewigkeit,
in der ihr badet,
von der Glückseligkeit,
die euch labet.
Bäume, oh Bäume,
ohn' euch wär ich verloren,
hab euch zu Brüdern…

von Sigrid Hartmann

Betrachtet man ein Spinnennetz,
dann stellt man voll Erstaunen fest,
es sind nicht nur die Klebefäden,
die diese kleinen Tiere weben.

Zuerst braucht jedes Netz den Halt,
zu trotzen stürmischer Gewalt,
an Baum…

von Marianne Jankowski

Die Stille ist zu groß,
hier schläft der Himmel,
das Schweigen fällt wie Regen,
leise, leise,
gläserne Tore schuf sich diese Welt,

die sich nach jedem Schritte lautlos schließen
und diesem Schritte das…

von Anouk Ferez

Erklomm der Tag die Zwänge deiner Stadt
und trieb das Scheue, Vage, Ungeträumte
weit über Dächer, Masten, Schlote? Schäumte
dein blaues Fühlen über? Sage mir, wann hat

das Lichterhaupt der stumm gebeugten Kerze
den…

von Heike Hoffmann

Wirst du mich auch dann noch lieben,
wenn der Herbst hat mich erreicht,
wenn die Blätter welken werden,
Schönheit meiner Weisheit weicht?

Wirst du mir auch dann noch folgen,
wenn statt Tango Walzer klingt,

von Angélique Duvier

Ein Lebenslauf,
er kann kurz sein
oder auch lang,
dazu ein Antrag.
Wichtig
deine Zugehörigkeit.
Preise, ohne warum,
aber wofür.
Konstante Daten,
geborene Kinder
und ob du einen

von August Suedwind

In meiner Brust, ein starkes Weh,
im Herzen eine stumme Frage.
Worte, die ich nicht zu sprechen wage;
doch zart und rein wie Blütenschnee.

Träume, die durch Zeiten schweben,
süß, wie des Mondes milder Schein

von Eva Klingler

Kennst du das wenn Neugier zwickt?
Wie warum wer grad so tickt
So tickt - da fällt mir ein die Zeit
ich weiß wohl das ist nie gescheit
Doch andererseits lockt‘s zu erfahren
die Abenteuer oder gar Gefahren
die…

von Angélique Duvier

Pilger der Zeit,
durch graue
und weiße Tage,
verrinnende,
blutgetränkte,
farbenfrohe.
Aufgeblühte Schönheit,
jahrhundertealte Quelle
der Schöpfung
und des Wachsens.

von Peter Eisheuer

In einer Zeit
in der die Menschen sich entfremdeten
so möchte ich mal meinen
in einer Zeit ,in der die Menschen sich entfremdeten
lernte ich Dich kennen

In dieser gottverdammtverfluchtbeschissenen Zeit
stand…

von Monika Laakes

Jetzt pflückst du vom
Grunde der goldenen Wiese
ein Lächeln, ein Lächeln,
das dich hinauf trägt
zum Wipfel des Baumes,
zum grünsilb'ren Blattwerk,
vom Zauber des Lebens
vollendet geprägt.

Und…

von Perdita Klimeck

Noch hör ich sie,
die Melodie
des letzten Jahres.
Die Instrumente zittern
schon ein wenig.
Und die Erinnerung
verblasst -
wie ein Regenbogen
am Horizont.

So lausch ich still
dem Klang…

von Anouk Ferez

Erlahmte Flügel
Stumpfes Kleid
Ein Schmetterling
Erliegt der Zeit

Blüten zwischen
Kargen Wänden
Verwelken in
Verlognen Händen

Verstellte Blicke
Herz in Scherben
Verrat schlägt

von Monika Laakes

Weißes Kristallwunder
beschenk' uns mit deinem Glanz.
Breite dich aus mit
wirbelndem Tanz.

So drehe auch ich mich
streck' die Arme weit aus,
versinke in der Kindheit
und bin dort zuhaus.

Und Weiß…

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