Gedichte von Yvonne Zoll

Wenn ich wollte Wie ich könnte
Auf dem Schimmel im Eischnee…

Inmitten dieser Altbekannten Waise
Hasen Brote zubereitet…

Im Entzwiebeln dessen was Schicksal und
Macht die Kletten…

Im Spreizen geäderte Korona
Überdauert im Sehnen Gezeiten…

im entschlossen eingeschlafen
schwelen lagern im betragen…

In meiner Fantasie vom Mehr
Da sah ich dich durch Nebel auch…

Im Verdeckten wob
Erahntes widerstrebend
Wie Flakons…

Meeresabend trägt ein schönes Gewand
Lichtblau ist der…

Sprühend im Schaum Brisen raffend
Löst vom Schilf sich…

Sieh:

ich habe den
Mond gefunden
Zwischen…

Sprühend Mond im Abbild sehr
Schwermütig schweigt dein Bild…

Erzähl dich doch noch einmal
Auf altbekannte Weise

Mein perlender Himmel erfüllt vom Geruch
Bass Wiesen…

Herrlich in der Sonne baden
Margeriten Gänseblümchen

Ach, Winter,
aschend grau erstrahlend gleißt
im…

Erstaunte mein Blick im Winkel
Durch die irrlichternden…

Vertropftes stundend
Irrlichternd schwimmt im Dunkel

Untertriebe längst
und einander seltsam ernst
im…

Mir träumte du seiest gestorben
Geboren in jener jüngeren…

Ich fühlt mit Rilke angstallein
Als schmiegt ich mich gar…

Auf Tages Schwelle trübe neigt
glanzgestreift wie einst…

Im roten Pausenpunkt Zitronensommeratem
Im bunten…

Orakelsprüche
ehedem errettende
wie ausschließliche…

Schemen streckt erneut in Blendung wendend
euphemistisch…

Wie blass doch grinst hier ein Nebelschleier
Verbirgt im…

Murakamihaft wie wunderbar
So Sekunden über Sonden

Frühschicht verfangen
Ermattet im Wellenguss
Erlegter…

Mit unter nächtlichen Weisen
Versteckte Mythen beweisen…

Unter zergangenen Lichtern
Auf Längen zu dunkeln

Über der Nacht er gefangen
Gegürtet in goldblasser Spang…

Kletten rasseln ins Volumen fallen
Unsichtbar weiß…

Unbeschrieben schreibbar bleibt sie jene
Unübertroffen…

Was soll ich anziehn
Wie verkleiden mich
So bin nicht…

Im kreise planlos vorbereitet reisen
Ohne ziel wer will…

Im Buchstab-irren neu sortieren
Nicht gleich-er-weisen…

Bemessen Tagesränder
in Seufzern Schrei still stundend…

Noch immer
gehe ich durch deine Türe
deine Wärme spüre…

Lichtdurchflutetes
Zwinkern kürt allein Primzahl

Gespürtes Dimmern zu verstehen
Im eingeworden SEIn…

Spät in einer einsam fernen Stunde
Spielt in Gedanken…

Sphärisch singender
Rauch in tiziantoten
Tonatonalen…

Weißer Dunst schiebt sich um meine Augenlider,
macht…

Aus Unauslotbarem verschwebt im
Zustand schwärzester Wolken…

Manch‘ Mal Gemeinplatz
Unklar Attitüden gleich

Streif mir Liebe über in deinen Hausschuhen
Konturierend in…

Von Wärmewunden
Wie Blumen ungebunden
Keineswegs…

Only a piece of my mind
Soul solcher Sinnesränder

Renaturiertes Gewicht in sich Natur neGIERte
natürlich…

Ach, gerade so achtsam
die Klärung unangeboten

Öffne dem Glück
Neue Welten
Lass die Alten

Die in wilden Mähnen
irrlichternde Differenz
Irisiert…

Dass derjenige
der schaut Dasselbe versteht
Einsehend…

Spürst du meinen Regen tropfen
Spuren ziehend in Gedichten…

Umfangen du so offenbar
vom Zauberberge Träumender

Abstraktionen nie Totalverlust
Bleibt nur in kurzer zweiter…

Trümmer angegriffen
Zur Verkörperung im Grauen
Letzter…

In Restelementen
glucksendes Kitzeln
des…

Gab es nicht Nächte, die samtgestrichen,
die in glückseligem…

Es spiegeln bisweilen
blumenhaft worte zu aromen
sich…

Wie im Schlaf gewacht
Schick schöne Träume
Längst…

Schmetterlings und Mückenflügel
In zwillingshaftem…

Oh! Staune, wie Dein kristallin äderndes
Flüstern – im…

Schwarze Schlacht verschlingt die Ferne
Im Staubgeriesel…

Dem Wort verdanken
In Gedanken Universum unsre Welt

In der resedenfarbenen Elastizität
Erhörst du schlankfedernd…

SIE

Sie ist nicht besser
allein der den sie
so liebt so…

Woraus entsteigt ein Sinn dem Horizont
der im Senkrecht…

Berückender Blick im Antlitz
Exzentrischer Brillanz

Schicker keine Sonnenstrahlen
solche Dolche hoch erhaben…

Unter dem Flatterdach des Regens
Verwischter Hitze ein…

Ach hatt ich einsam einst vermisst in
Sonnenglut verloren…

Ich hörte den duftenden Wind
und schwebende Möwen erheben…

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