Frühlingsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Frühling

Pusteblumen im Frühling

Das Wiedererwachen, der Neubeginn- in Gedichten zum Thema Frühling geht es oftmals darum. Hier finden Sie die schönsten Frühlingsgedichte klassischer und moderner Autoren.

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Beitrag 36 - 70 von insgesamt 272 Texten in dieser Kategorie
von Susanna Ka

Frühling lässt sein graues Band
Wieder flattern durch die Lüfte,
Dieselstaub und Abgasdüfte
Streifen das ahnungslose Land.

Veilchen seh‘ ich nimmermehr
In heizölblauer Erde.
Der Birkenstaub die Augen sticht,…

von Angélique Duvier

Frühlingswind zieht durch erste Blüten,
haucht leichte Duftwogen zu mir.
Sanft wie Deine Blicke!

Vögel singen im Geäste,
klingen leis durch die Lüfte.
Süß wie Deine Worte.

Bienen beginnen zu schwirren,

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Heute bin ich aufgewacht,
noch bevor der Tag entfacht.
Mir ist's so leicht ums Herz,
als ob da eine Stimme spricht.

Vogelsang bei leichtem Frost?
Welcher Bote bringt mir Kost,
kann es sein vom Frühlingsboten…

von Annelie Kelch

Die kleinen Quellen in der Stadt sind über Nacht erwacht
und plätschern wieder froh und voller Übermut;
man setzt sich gegenüber auf die Bank und ruht
und schaut, wem das Gesprudel sonst noch Freude macht.

Da bist vor…

von marie mehrfeld

Du blähst die Nüstern?
Erhör’ mein Flüstern!
Nun rat ich Dir:
das bringt Plaisier –
den Besen schwingen
und dabei singen,
da kannst Du denken,
Gefühle lenken,
den Frost vergessen.
Ich bin…

von Willi Grigor

Uller gibt sich jetzt geschlagen,
eisig-raue Winde weichen.
Laue haben nun das Sagen,
wehen fort des Winters Leichen,
machen Wald und Flur bereit
für des Lebens Jahreszeit.

Freya wandelt durch die Auen,

von Willi Grigor

Ich weiß, wo die Spinnen spinnen
im Schilf die Netze am Wasser,
wo der schummrigste Morgen schimmert
in den blühenden Heidewäldern.
Ich zählte der Bächläufe Dämme
aus niedergefallenen Zweigen
von schwarzgelben…

von Annelie Kelch

Der kalte Wanst des Winters platzt aus allen Nähten;
im dünnen Laub von gestern nistet farbenfroh der Lenz:
Neues keimt auf, ein letztes Totes löst sich auf beim Jäten;
der Kranich kehrt zurück aus seiner Winterresidenz.

von Annelie Kelch

So voller Sehnsucht waren die Nächte im Frühling …
Bei Flut strömte das Wasser über die bunten Wiesen
und hatte nur einen Wunsch: dort bleiben zu dürfen.

Der Tag kam ohne Sonne und wollte meine Nacht sein;
er füllte sich…

von Ella Sander

lind und süß
mit grünen lippen
fließt ein licht
durch nackte wälder
blasse wiesen
kahle felder
kuschelt zart
und küßt ihr wesen

wintertrist
bist bald gewesen

von marie mehrfeld

Dein Blick verborgen im Sehnen nach weiten,
den guten und schlechten vergangenen Zeiten,
dem Hegen und Sorgen, zurück in’s Glück der
Träume von Farben und Klängen von hellen

Gesängen des grünenden Morgen, vergessen die…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Lebenslust tanzt aus den Reihen,
zarte Sprossen aus dem Beet,
Knospen woll´n vor Freude schreien,
wenn die Sonn` am Himmel steht.

Wachsen, blühen und gedeihen,
wie von Zauberhand bewegt,
schwindelig von so…

von Sigrid Hartmann

Wenn der Frühling ruft
Streifen Blicke den Himmel
Kraniche ziehen

Auf langer Reise
Mit kräftigem Flügelschlag
Wer wird uns führen

von Sigrid Hartmann

Weiße Blüten in den Bäumen
Und der Wind fährt sanft hinein
Blütenblätter sieht man fliegen
Viele Blätter – kann das sein?

Weiße Blüten in den Bäumen
Weiß das Gras und weiß das Dach
Weiße Flocken aus den Wolken…

von Willi Grigor

Es hat sich schon herumgesprochen:
Der Lenz ist wieder da!
Man hat seit Tagen ihn gerochen,
die Zeichen bringen ihn uns nah.

Der Himmel scheint viel klarer, blauer,
die Vögel haben Landerecht.
Es mehren sich…

von Angelika Zädow

Grüne Schleier
zieh’n durchs Land,
küssen zärtlich wach,
was noch in selg‘em Schlummer ruht.

Schon zeigen
verschmitzt die ersten Knospen
ihr hauchzartes Farbenspiel

Ach Frühling,
Duft und Wonne,…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

T u l p e n b e e t,
laute Farben schreien,
Frühling ruft.

von Angélique Duvier

Ihr Frühlingsboten,
kommt mit heller, zarter Pracht,
einfach über Nacht.

von Soléa P.

Letzter Rest vom Winter
ist nun weggetaut
die Tage werden länger
ach, wie freu ich mich darauf.

Vögel – voller Zuversicht
die Sonne schön warm lacht
erste Knospen zeigen sich –
viel schneller als gedacht…

von Ella Sander

Der Frühling klettert aus den Bäumen:
Erklingt -
im Ruf der Schwalben über mir;
Duftet -
im Grün des Seidenteppichs unter mir;
Erstrahlt -
in liebevollen Blicken neben mir;
Entfrostet -
Wintertränen…

von Sigrid Hartmann

Am Morgen singt ein Vögelein,
den Frühling zu begrüßen!
Es sitzt im Baum hoch auf dem Ast,
die Welt zu seinen Füßen

liegt da noch wie im Zauberschlaf,
im Weiß der frühen Stunden,
noch hat der Sonne…

von Annelie Kelch

Wenn Frühling nun käme …
und nähme all den Winterschmerz
von deinem Herzen, darin
er sich eingenistet hat wie ein
hartnäckiges Geschwür, dann …
ja dann würde dir vielleicht zumut,
als hätten er und der Sommer…

von Angelika Wessbecher

Die
Lüftung der
Tiefgarage brummt durch
das geöffnete Fenster. Frühling
passiert.

von Annelie Kelch

Habt noch Geduld … der Winter
steht schon an der Landesgrenze
und zollt Tribut dem Frühling,
der die Ouvertüre summt.
Paar Wochen noch – dann ist
sein kaltes Lied verstummt,
und Sonnenstrahlen zeigen sich…

von Michael Dahm

Des Winters eisige Tränen
fielen vom Auge der Nacht
und glänzten wie frostige Mähnen
an Sträuchern als verlorene Pracht.

Die Lerche hörte ich neulich
sie sang wie im Frühling sie singt
und obwohl der…

von Flora von Bistram

Ich gehe durch verwildert‘ Land,
verschlungen stehen Kraut und Blumen,
zerborsten ist schon lang die Wand
des alten Hauses. Dunkle Krumen

der Erde liegen hart und schwer.
Doch sehe ich im Nähergehen,
mit…

von Annelie Kelch

O froher Frühling ...
welch ein explosives warmes Ding !
Haucht zartes Blütenrot
auf unsre bleichen Wangen;
wir möchten tanzen, jubeln, singen.
Der Greis, die Greisin leben auf,
das sorgenlose Kind spielt mit…

von Annelie Kelch

Leiser noch
Als Apfelblüten fallen,
Laufen Spinnen übers Wasser
Wie einst das Lamm Gottes

Der erste Frühlingstag ...
Und ich … erfinde mich
Neu.

Im Schilf
Mischt sich eine Grille
In mein…

von Ella Sander

Endlich da! Du Hoffnungsschimmer!
Lichtblickgleich, wie Sonnenlicht!
Dachte schon ich seh' Dich nimmer
Und der Winter niemals bricht!

Endlich da! Du Hoffnungsstrahl!
Flatterst fröhlich durch den Tag!
Wart' auf…

von * noé *

Zart lässt der Regen sie erscheinen!
Muranoglas, könnte man meinen ...
oder Zuckerguss, modelliert,
der zu süßen Träumen verführt ...

Sie biegen sich unter der Tropfenlast
zum Boden, aber auch nur fast,
sie…

von Soléa P.

Verhalten zwitschert Amsel die Dämmerung wach
der Tagesbeginn steht vor der Tür
über Bäume und Wiesen ... Sonne rot erwacht
das Herz ganz angetan, kann nichts dafür.

Nebelschleier steigen gen bläulichen Himmel
zum…

von Ingeborg Henrichs

Fliederknospen
Erwacht aus Nachwinterszeit
Kerzenaufrecht
Den Frühlingsfunken erwartend
Der Blütenfeuer entzündet
In Schönheit verzehrend
Vergehn lässt
Bis dann der Wind
Verwelktes
Aschegleich…

von Annelie Kelch

07:00 Uhr: Ich betrachte die Frösche am Priel;
sie wissen nichts von meinen kleinen Sorgen,
sonnen sich, quaken „oäk, oäk“, und hüpfen sehr viel,
verschwenden nicht einen Gedanken an morgen.

Ich sage: „Heute ist…

von * noé *

Wieder herrscht der Sonntagsfrieden,
Sonntagsstille ringsumher.
Spät noch in den Betten liegen,
keinen Schweinehund besiegen,
Zufriedenheit, was willst du mehr!

Sonne kitzelt Vogelkehlen,
und sie schmettern,…

von Jürgen Wagner

Ein Blick nach oben
Und alles
schaut zurück

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