Nacht ✓ Nachtgedichte, von Nachthimmel bis Sternenlicht

Bild vom Nachthimmel mit Mond

Von Sternenhimmel bis Hoffnungslosigkeit- die Nacht hält vieles bereit. In dieser Kategorie finden Sie alles zum Thema!

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Beitrag 176 - 208 von insgesamt 208 Texten in dieser Kategorie
von Thomas Möginger

auf die Brust
lässt eisern drückend,
Tränen durch die Lider fließend,
sich mit zitternd
nass verschwitzten Gliedern,
jede Nacht,
die Angst
aufs Neue nieder.

alsbald,
durch schwarz erstarrter…

von Anner Griem

Die Nacht

Die Nacht kommt, ein
Tier zieht vorüber
Beide von ungefähr
Worte verfärben sich
Gewinnen an Gewicht
Das gleiche Feuer, es brennt
Nicht im Herd wie gestern
Und es fragt der…

von * noé *

Hört ihr sie heulen in der Nacht?
Wölfe sinds, Wölfe ...
Doch ist ihr Fell nicht grau,
Wölfe, reißende Wölfe ...

Wird die Herde gut bewacht?
Sie kommen heimlich im Dunkel der Nacht -
die Herde schweigt…

von Marcel Strömer

Der Tag zählt in Stunden
die Nacht liebt die Ruh
Wer einen Schatz gefunden
schließt seine Augen
glückseliger zu

von Alf Glocker

Jetzt ist es wieder ganz entfacht,
das Fest der Sterne in der Nacht,
der Lampions, hier bei mir, unten,
für ein paar kurze Ruhestunden.

In Stunden, die die Seele pflegen,
als wäre dieser reiche Segen,
von…

von Maximilian Obenauf

Ein Windhauch der tiefen, finsteren Nacht, zieht durch meine Adern und ruft nach Exzess...
Diese finstere Nacht ist die unbekannte Stimme meiner Seele"

von Volker C. Jacoby

- zum ausnahmsweise einmal vom Winter Wegdenken

Im Sommer fliegen nachts die Motten,
der Froschchor quakt, es unken Krotten,
viel müde Menschen bettwärts trotten ...

In fremden Zungen, polyglotten,
sagen sich Römer…

von Jürgen Wagner

Sternenheer, Lichtermeer
über den Wüstenbergen
Schlafen kann keiner

von Volker C. Jacoby

oder: Ein Mitternachtsgruselstück

Der Geist vom Castle Hudson
fraß abends stets drei Katzen,
soff nachher eine Tonne
voll Spinnenblut mit Wonne
und schlief um zehn Uhr ein.

Doch auch ein Geistermagen

von slow speak

Leg dich in meinen Arm, reise mit mir,
heute Nacht möcht ich träumen mit dir,
auf dem Mondschein tanzend in die Ferne,
drehen und wirbeln im Glänzen der Sterne,
bis die Sonne uns weckt, mit warmen Kuss
und unser…

von D.R. Giller

Auf Schritt

Man wühlt sich und fühlt den Wald
Auf bald mit glatten Blatt schlittern
Wandern reifen, strecken
Rauf die Arme in die Höhe
Verzeihe der Natur' empor
Laute Schreie..oh gedeihe
Gedeihe

von René Oberholzer

Ein Schrei
Schiefert durch die Nacht
Verstummt
Vor der Allmacht der Kristalle

von * noé *

Wir konnten sie erwarten
im abendlichen Garten:
Normal im Dom zuhaus,
ruht' sie sich gerne aus,

auf unser Lichter Dach,
wärmt' sich die Füßchen nach.
Der Gast, den wir da hatten:
ein…

von slow speak

Nachts schlägt das Herz lauter in Sehnsucht,
Gedanken sehnen nach dem was es begehrt,
die Liebe, nach der sich unser Herz verzehrt,
das Universum zur Nacht zu trösten versucht.

Es taucht das Himmelszelt in ein Sternemeer…

von Marcel Strömer

Ich falle
und stehe wieder,
dem silbernen Mondlicht gleich.
Zur Nacht,
lass ich mich nieder,
geöffnet ist mein Himmelreich.

Verlangt sie Tiefe,
und schweigt –
so schweig ich auch!
Wenn nur…

von Volker C. Jacoby

„Die Sonne tönt, nach alter Weise,
in Brudersphären Wettgesang“ -
im Faust formt Goethe ihre Reise
in dichterischem "Donnergang".

„Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke“ -
auch das den Tagstern feiern mag;
des…

von Michael Jörchel

Es war wieder so eine Nacht
die hat mich um den Schlaf gebracht.

Ich grübelte hin, grübelte her
einzuschlafen viel mir schwer.

Der Sandmann fand es nicht zum Lachen
er wollte Feierabend machen.

Sein Sandsack…

von Michael Wardemann

Fort des langen Tages Eile und Gedanken
Wie sie sich behändt um deinen Kopf noch ranken
Alsbald aber schon wanken und schwanken
Und verschlafen der Mond sein stilles Lied einstimmt
Der letzte Tropfen im Glase verglimmt…

von slow speak

Tag und Nacht

Der Tag und die Nacht,
gemeinsam lacht,
existieren nebeneinander,
sind ein Ganzes miteinander,
am Horizont im Abendrot lieben sie sich,
im Morgengrauen flüstert der Tag zur Nacht, ich vermisse…

von Dominik Philippi

An den Eid den sie einst geschworen
halten sie sich stumm und leise,
denn Rebellion erachten lediglich
Die Unberührten als weise.
 
In stiller Anmut beherrschen sie das Firmament
ohne ein Wort darüber zu…

von Volker C. Jacoby

.
De Urzeidmann hat seiner Fraa
gesaad - beim Mondanbelle:
„Die Naachd fang aan isch - isch das klaar? -
die Ur-Zeid umseschdelle!

Statt dass mir nur in demm doo Ur-
Zeitalter lääwe dääde,
gebbd‘s Zeid,…

von D.R. Giller

Tanzmusik

Während sich die Klänge in der Menge vertieften
Verlangsamten sich die Schritte vertreten aus tobender Mitte
Geschmierte frittierte eingeklungene Euphorie
Eine Sitte ohne Gebrauch und zu…

von René Oberholzer

und es ist trege
und es gieret st
und es gitter es
und es tigert es
und es ist eregt
und es geistert
und es ersteigt
und es steigt er
und es steigert
und es greistet
und es tregt eis…

von Regina Bäcker

Als der Mensch noch Mensch war,
und noch keine Maschine,
durch den Alltag gehetzt,

Als der Mensch noch Mensch war,
er immer weniger verdiente,
und nur noch Leistung war vorausgesetzt,

Als der Mensch noch…

von Volker C. Jacoby

.
Ein Wurm in eines Sarges Ecken
begab sich - satt vom Knochenlecken -
zur wohlverdienten Ruh.
Doch leckte Stunden später wieder -
der Pflicht bewusst, exakt und bieder -
er Knochen in der Truh.

Ein…

von Marcel Strömer

Erkenne, unsere Hoffnungen entstehen erst als blindes Keimen, das den Sinn im Licht erwärmt, strebend nach den gönnerhaften Strahlen, alle Nächte wachen seltsam ruhig, öffnen sich begreifend, am Horizont der Taten, morgens wenn sie uns dann…

von Alf Glocker

Himmelskörper, schweb‘ im Dunst,
du bist wahrlich ohnegleichen –
all mein Sinn und meine Kunst
kann dich leider nicht erweichen.

Denn dein Angesicht ist weit,
hinter Raum und Zeit verborgen.
Gib mir heute…

von Michael Wardemann

Die nächtlichen Gesänge rufen mich
"Komm' herein in die seichten Wogen
Unbestimmter Länder und und Völker!"
Und bald schon lege ich mich nieder
Wie schweres Gefieder
Und summe leise Lieder
Bis der Mantel sich…

von slow speak

476.
Die Nacht

Die Nacht hüllt mich in ihrem Kleid,
in lieblich stille Dunkelheit,
eine schlafend ruhende Welt,
mich zärtlich in Armen hält,
Eulen die meinen Namen rufen,
im Mondschein nach mir suchen,…

von * noé *

Noch Nacht, in Stille eingehüllt,
entwickelt sich erst Werden.
Mit tiefen Schatten angefüllt,
mag sich die Welt verbergen.

Noch dunkelt es in diesen Tag,
die Nacht, sie mag nicht weichen,
sie gibt des Tages…

von René Oberholzer

Am Fensterkreuz
Farben gezählt

Schlafend ein Mann
Wachend eine Frau
Zwei Schatten daneben

Ich klopfe ans Fenster
Die Sterne drehen sich um

von * noé *

Ich mag diese magische Dämmrigkeit,
sie macht sich in meinem Denken breit
und in meiner Phantasie.

Wenn sich so langsam der Abend senkt
und man in beruhigten Bahnen denkt,
ertönt klar eine Melodie,

die…

von * noé *

Dunkel-samten schweigt die Nacht
in tausend bunten Bilderblitzen
ihr wortgewaltig' Schweigen,
aus frühen Alben zu stibitzen,
Schlüsselszenen aufzuzeigen,
mit der Seele Übermacht.

Fliehst du darum diese…

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