Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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Beitrag 141 - 175 von insgesamt 205 Texten in dieser Kategorie
von Willi Grigor

Wenn zwei Verliebte in der Heide
sich geben ihren ersten Kuss,
auf Heidegras im Blumenkleide,
wo süßer Heidenblütenduft
sich mischt mit Sommer-Heideluft,
steigert dies die Lust für beide
auf einen zweiten…

von Michael Dahm

Es war ein kühler Sommertag
der in den Äonen lag
der Wind flog rasch, die Wolken eilten
und die verdorrten Wiesen heilten.

Der Atem der Natur war frisch
und kühlte die erhitzten Tiegel
der Regen spült´ mit…

von Michael Dahm

Wollig, wollig wallen Wolken,
streunen nach dem Horizont,
werden streunend noch gemolken,
schon dahinter Sonne sonnt.

Samtig, samtig wird gebügelt,
unser blaues Himmelstuch
und darauf schreibt stets beflügelt…

von Michael Jörchel

Den besten Liegestuhl der Welt
den hab'ich mir gekauft.
Er kostete nicht sehr viel Geld
ich bin recht stolz darauf.

Kann liegen oder sitzen
an einem weißen Strand.
Muss nicht am Boden schwitzen
auf dem…

von Willi Grigor

Ich sitze und schau auf die glitzernden Wellen,
ein Schauspiel geschaffen von Sonne und Wind.
Die gleißenden Blitze an zigtausend Stellen,
im ständigen Wechsel des Standortes sind.

Die Sonne verschwindet und mit ihr die…

Auf
von D.R. Giller

Warten harte Knochen, auf im Pochen.?
Im Sein, hörst Du, hörst Du
Ohren, Foren sehen Augen auf!
Lauf mit Ihnen
Lauf auf, sieh zu
Wunden tun, schnauf
Die Reime nun ziehen munter
Runde auf und bleib am Lauf…

von Robert K. Staege

Der Himmel strahlt wie ein Topas,
die Wiese liegt im Sonnenlicht,
und durch der Blumen Blütendicht
streicht deine zarte Hand durchs Gras.

In dieser Ruhe Stundenglas
erstrahlt der Löwenzahn so golden
und weiß…

von Angelika Zädow

Spätsommer Fahrt nach Wernigerode August 2017

Zwischen braun abgeerntetem Stoppelfeld
sprießt es gelb und violett –
blütenzart die Wegmarken zum Künftigen:

Es wird nicht ewig Herbst und Dunkel sein,
ein wenig…

von Yvonne Zoll

Im Wellengang bei Sonnenklang
Im Wasser meine Zeit verbring
Und nicht mehr über Fragen sinn
Ich baumel Füße Glieder lang

Ohn Wolken schiebt die Sonne schier
Vermischt sich blau und tanzt berauscht
Auf…

von Monika Laakes

Vertrockneter Ast
dort am Wegrand des Waldes,
zeigst Sommers Bürde.

von Monika Laakes

Drückende Schwüle.
Regenpfeifer ruft uns zu:
"Halt den Schirm parat!"

von D.R. Giller

Glut löst das Jucken
Zich Narben nun, statt Stiche
Das tut so gut, wenn's Jucken aufgehört hat
Und blutsaugende Mücken, summen nicht mehr
Die wünsch ich mir lieber präpariert
Auf Krücken kriechend, laufend umher…

von Robert K. Staege

Sommerwolkige Gestalten
spielten heute große Dramen.
Da sie aus dem Denken kamen,
konnte keine Hand sie halten.

von Willi Grigor

Mittsommertag, die Sonnenwende,
erklommen und vollbracht.
Der Aufstieg ist an seinem Ende,
am Tag der kurzen Nacht.

Der Sonne ständig Aufwärtsstreben,
beendet im Zenit.
Alle, die ihr Gesellschaft geben,

von Mara Krovecs

Hab geträumt im Meer
der Weizenähren
schwimmende Stille

in der Hitze verspielt sich der Tag
Mittags windet er sich in meine Haut
woher hast du diese Leichtigkeit
Sommer - die aus den Wegen quillt
wenn…

von Heinz Helm-Karrock

ist, was ich durch einen initiierten Prozess, der eine Lenkung erfahren hat, von einem Zustand in einen anderen überführe. Daher ist es als eine neu definierte Situation kreiert.
HHK_8/17

von Robert K. Staege

Gewitter naht! Ich kann‘s erkennen
an der Linde stärk’rem Rauschen,
an der Sonne düst’rem Brennen,
weil im Wald die Tiere lauschen,

an der Pappelblätter Zittern
dort an trägen Flusses Strand,
und am…

von Willi Grigor

Luftleichte Wolken ziehen stolz ihre Bahnen,
getrieben vom Wind wie die wehenden Fahnen.
Die lautlosen Schwalben im Winde doch spielen
und mit ihren Schnäbeln auf Essbares zielen.
Zwei Schwäne im Gleitflug mit lautem…

von Marcel Strömer

ich bin das Feuer
du bist das Licht
Tod ist mir teuer
dir aber nicht

kurz ist mein Leben
ewig bist du
wir beide geben
die Hitze zu

ich bin die Sehnsucht
du bist der Blick
verzehrender…

von René Oberholzer

Eine weisse Badehose
Und ein schwarzer Bikini
Tauschen Dopamine aus

Zwei weitere Bikinis
Stehen voller Adrenalin
Unter der kalten Dusche

Im Blick ein grosses SOS
Und ein roter Knopf
Zum Drücken…

von Marcel Strömer

Milde, aus azurblauen Augen
wirft der Himmel seinen treuen Blick
und mit weit ausgebreiteten Armen
umschließt er die ganze Welt,
am ersten Tag des Spätsommers -
auch den Ort,
wo ich auf dich gewartet habe,…

von Mara Krovecs

Silberhäuschen
auf der Schnecke
Mondesglanz still auf dir ruht
Leuchtewürmchen
flieg und wecke
deiner Brüder Sternenflut
dass im Walde still erglimmen
Sommerkerzen sanft und licht
und der Grillen…

von Lena Lotta

Die Farben sind so klar am Meer. Alles so gestochen scharf, jede
Form für sich im Raum. Die Luft flimmert nicht, sie zieht sich ins
Nichts zurück.
Der Himmel ist so hoch, der Strand so weit, der Horizont unendlich. Die Realität…

von Michael Dahm

Der Himmel weint
warum auch immer
ein Rabe greint
kein lauer Schimmer.

Die Strasse glänzt
die Tropfen prallen
die Sonne schwänzt
die Tränen fallen.

von René Oberholzer

Dieser Sommer
Ist die Verlängerung
Eines Ventilators
Die Reinkarnation
Eines Wasserschlauchs
Das Trainingslager
Einer Schweissdrüse
Und das Friedensangebot
Zweier ausgetrockneter Küsse

von Flora von Bistram

Es liegt ein Grüßen in der Luft,
das uns verwirrt und tief berauscht.
Päonien- und Rosenduft
die Welt ins Paradies uns tauscht.

Aus Wald und Wiesen trägt der Wind
des Sommers Hauch in unser Sein.
Voll…

von René Oberholzer

Wenn die Hitze
Dann die Grillen

Wenn die Wolken
Dann die Vögel

Wenn der Donner
Dann die Eile

Wenn der Regen
Dann das Gras

Wenn die Stille
Dann der Sommer

von Robert K. Staege

Mauerseglerflug

spitzes Schreien über mir;

und auch mein Herz lärmt.

von René Oberholzer

Er war ein unbescholtener Bürger
Bis zu jenem Sommer
Bis zu jenem Moment
Als er komplett ausrastete
10 Gartenzwerge als Geiseln nahm
Und die Gartenabteilung verwüstete

Er war ein unbescholtener Bürger

von Alf Glocker

Ich reite auf dem Sonnenschein
und weiß nicht wo ich morgen bin.
mit etwas Glück bin ich ganz fein
und dreh mich mit gewitztem Spin.

Ich drehe mich so schnell und gut,
dann freue ich mich über was,
daß mir…

von Volker C. Jacoby

Im Sommer ist der Lustgewinn
nicht nur im Juni, Juli drin:
der Zugewinn an Freud‘ und Lust,
er setzet fort sich im August.

Sofort, wenn flotterdings vorbei
der Lustgewinn im Mond Julei,
so hat doch stets -…

von René Oberholzer

In den Urlaub fahren
Ins Hotel Oasis am Meer
Im obersten Zimmer sich einrichten
Und die Meerestapete aufhängen
Das Essen aus der Heimat auspacken
Und im Kühlschrank versorgen
Die Badehose anziehen
Und den…

von Angélique Duvier

Spätsommer

 

Die Sonne

verliert

langsam

ihre

Wärme,

von René Oberholzer

Ich lag in der Sonne
Ich lag einmal in der Sonne
Ich lag einmal zu viel in der Sonne
Ich lag für sie einmal zu viel in der Sonne
Ich lag für sie splitternackt einmal zu viel in der Sonne
Das habe ich jetzt davon…

von Jürgen Wagner

Die Höhe des Lichtes, der Gipfel der Kraft
Es blüht, alles drängt und steht voll im Saft
Ein Feuer der Dankbarkeit lasst uns entzünden
Uns tanzend, singend mit dem Lichte verbünden

Die Frucht ist im Werden, die Erde im…

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