Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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Beitrag 141 - 175 von insgesamt 215 Texten in dieser Kategorie
von Corinna Herntier

Durchs Röhricht stolziert ruhig der Reiher.
Die Libelle lacht lautlos im Fluge.
Der Frosch flirtet fleißig am Weiher.
Die Ente entspannt sich, die kluge.

Ein Zander umgarnt seine Holde,
Die Natter will ringelnd sich…

von Marcel Strömer

Ich taumle
in die brütend Sommerglut,
mit heißem Atem
tättowiert sie meine Haut

Ihr heißes Feuer
kenn ich nur zu gut,
im Adlerblick
verfolgt sie mich
- und dich

Gleich dem,
der Blüte…

von René Oberholzer

Hinter den Rollläden
Sich professionell verschanzt

Durch die engen Ritzen
Den Feind halbwegs erahnt

Vor der Dämmerung langsam
Die Rollläden hinaufgedreht

Dem Feind auf dem Rückzug
Misstrauisch…

von * noé *

Schippen, Hämmern, Bohren, Schleifen –
dies als Sommer zu begreifen,
braucht es meine Kindheit nur:
Sonne, Frischluft, Freiheit pur!!

Was für mich sich drin versteckt,
hat Vergangenheit geweckt,
vieles ist mir…

von Michael Dahm

Es stehen da im Sommerstaube,
die Bäume unter grauer Haube,
kein Regen, der sie sauber spült,
mit klarem Wasser Wurzeln kühlt.

Es werden leerer Teich und Bäche,
dümpeln flach in brauner Fläche,
es fehlt…

von Somos Eleen

erholsam
kühler sommerwind
vergessen die nacht
im bleiernden hitze-stau
morgenfrische

von Jan Jendrejewski

Gefesselt der Schönheit dieser Blume
sonnengleich, ihre orange gelben Blütenblätter
einen Duft betörend, meine Sinne benebelt.

Weites gelbes Sonnenland, der Himmel blau und unberührt
die warmen Sonnenstrahlen auf uns…

von Robert K. Staege

Der Himmel strahlt wie ein Topas,
die Wiese liegt im Sonnenlicht,
und durch der Blumen Blütendicht
streicht deine zarte Hand durchs Gras.

In dieser Ruhe Stundenglas
erstrahlt der Löwenzahn so golden
und weiß…

von Robert K. Staege

Sommerwolkige Gestalten
spielten heute große Dramen.
Da sie aus dem Denken kamen,
konnte keine Hand sie halten.

von Marcel Strömer

Milde, aus azurblauen Augen
wirft der Himmel seinen treuen Blick
und mit weit ausgebreiteten Armen
umschließt er die ganze Welt,
am ersten Tag des Spätsommers -
auch den Ort,
wo ich auf dich gewartet habe,…

von René Oberholzer

Eine weisse Badehose
Und ein schwarzer Bikini
Tauschen Dopamine aus

Zwei weitere Bikinis
Stehen voller Adrenalin
Unter der kalten Dusche

Im Blick ein grosses SOS
Und ein roter Knopf
Zum Drücken…

von Michael Dahm

Es war ein kühler Sommertag
der in den Äonen lag
der Wind flog rasch, die Wolken eilten
und die verdorrten Wiesen heilten.

Der Atem der Natur war frisch
und kühlte die erhitzten Tiegel
der Regen spült´ mit…

von Willi Grigor

Wenn zwei Verliebte in der Heide
sich geben ihren ersten Kuss,
auf Heidegras im Blumenkleide,
wo süßer Heidenblütenduft
sich mischt mit Sommer-Heideluft,
steigert dies die Lust für beide
auf einen zweiten…

von Michael Dahm

Wollig, wollig wallen Wolken,
streunen nach dem Horizont,
werden streunend noch gemolken,
schon dahinter Sonne sonnt.

Samtig, samtig wird gebügelt,
unser blaues Himmelstuch
und darauf schreibt stets beflügelt…

Auf
von D.R. Giller

Warten harte Knochen, auf im Pochen.?
Im Sein, hörst Du, hörst Du
Ohren, Foren sehen Augen auf!
Lauf mit Ihnen
Lauf auf, sieh zu
Wunden tun, schnauf
Die Reime nun ziehen munter
Runde auf und bleib am Lauf…

von Willi Grigor

Ich sitze und schau auf die glitzernden Wellen,
ein Schauspiel geschaffen von Sonne und Wind.
Die gleißenden Blitze an zigtausend Stellen,
im ständigen Wechsel des Standortes sind.

Die Sonne verschwindet und mit ihr die…

von Michael Jörchel

Den besten Liegestuhl der Welt
den hab'ich mir gekauft.
Er kostete nicht sehr viel Geld
ich bin recht stolz darauf.

Kann liegen oder sitzen
an einem weißen Strand.
Muss nicht am Boden schwitzen
auf dem…

von Angelika Zädow

Spätsommer Fahrt nach Wernigerode August 2017

Zwischen braun abgeerntetem Stoppelfeld
sprießt es gelb und violett –
blütenzart die Wegmarken zum Künftigen:

Es wird nicht ewig Herbst und Dunkel sein,
ein wenig…

von Yvonne Zoll

Im Wellengang bei Sonnenklang
Im Wasser meine Zeit verbring
Und nicht mehr über Fragen sinn
Ich baumel Füße Glieder lang

Ohn Wolken schiebt die Sonne schier
Vermischt sich blau und tanzt berauscht
Auf…

von Monika Laakes

Drückende Schwüle.
Regenpfeifer ruft uns zu:
"Halt den Schirm parat!"

von D.R. Giller

Glut löst das Jucken
Zich Narben nun, statt Stiche
Das tut so gut, wenn's Jucken aufgehört hat
Und blutsaugende Mücken, summen nicht mehr
Die wünsch ich mir lieber präpariert
Auf Krücken kriechend, laufend umher…

von Monika Laakes

Vertrockneter Ast
dort am Wegrand des Waldes,
zeigst Sommers Bürde.

von Willi Grigor

Mittsommertag, die Sonnenwende,
erklommen und vollbracht.
Der Aufstieg ist an seinem Ende,
am Tag der kurzen Nacht.

Der Sonne ständig Aufwärtsstreben,
beendet im Zenit.
Alle, die ihr Gesellschaft geben,

von Willi Grigor

Luftleichte Wolken ziehen stolz ihre Bahnen,
getrieben vom Wind wie die wehenden Fahnen.
Die lautlosen Schwalben im Winde doch spielen
und mit ihren Schnäbeln auf Essbares zielen.
Zwei Schwäne im Gleitflug mit lautem…

von Mara Krovecs

Hab geträumt im Meer
der Weizenähren
schwimmende Stille

in der Hitze verspielt sich der Tag
Mittags windet er sich in meine Haut
woher hast du diese Leichtigkeit
Sommer - die aus den Wegen quillt
wenn…

von Marcel Strömer

ich bin das Feuer
du bist das Licht
Tod ist mir teuer
dir aber nicht

kurz ist mein Leben
ewig bist du
wir beide geben
die Hitze zu

ich bin die Sehnsucht
du bist der Blick
verzehrender…

von Heinz Helm-Karrock

ist, was ich durch einen initiierten Prozess, der eine Lenkung erfahren hat, von einem Zustand in einen anderen überführe. Daher ist es als eine neu definierte Situation kreiert.
HHK_8/17

von Robert K. Staege

Gewitter naht! Ich kann‘s erkennen
an der Linde stärk’rem Rauschen,
an der Sonne düst’rem Brennen,
weil im Wald die Tiere lauschen,

an der Pappelblätter Zittern
dort an trägen Flusses Strand,
und am…

von René Oberholzer

Ich lag in der Sonne
Ich lag einmal in der Sonne
Ich lag einmal zu viel in der Sonne
Ich lag für sie einmal zu viel in der Sonne
Ich lag für sie splitternackt einmal zu viel in der Sonne
Das habe ich jetzt davon…

von Jürgen Wagner

Die Höhe des Lichtes, der Gipfel der Kraft
Es blüht, alles drängt und steht voll im Saft
Ein Feuer der Dankbarkeit lasst uns entzünden
Uns tanzend, singend mit dem Lichte verbünden

Die Frucht ist im Werden, die Erde im…

von Ekkehard Walter

Die Sommersonne brennt gar heiß,
von mancher Stirne tropft der Schweiß,
ein jeglicher Mensch sucht etwas Kühlung,
manche leiden gar schon an Ermüdung,
doch wie tönte es im Frühling noch:
"Herr, schenk' uns einen…

von Terence Horn

Auf der Wiese saß’ne Biene,
ne fiese Biene.

Die Biene ganz widerlich,
mochte meine Füße nicht.

Sie stach mir in den großen Zeh,
Scheiße, wie tat das weh.

Mein Zeh, der war ganz schön lädiert,
mit…

von * noé *

Du unsteter Geselle, dein Strahlegesicht
zeigst du mir seit zwei Tagen nicht,
du schüttest nur über mir aus, was du hast,
all deine schwere Wolkenlast.

Kaum hatte ich mich an deine Hitze gewöhnt,
mit der du die…

von Michael Dahm

Der Himmel weint
warum auch immer
ein Rabe greint
kein lauer Schimmer.

Die Strasse glänzt
die Tropfen prallen
die Sonne schwänzt
die Tränen fallen.

von Mara Krovecs

Silberhäuschen
auf der Schnecke
Mondesglanz still auf dir ruht
Leuchtewürmchen
flieg und wecke
deiner Brüder Sternenflut
dass im Walde still erglimmen
Sommerkerzen sanft und licht
und der Grillen…

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