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Beitrag 5216 - 5250 von insgesamt 5361 Texten in dieser Kategorie
von Stefanie Haertel

Es ruft das Paradies
aus deinen Augen.
In ihnen will ich den Weg zu Dir finden.
In ihnen will ich schwimmen,
hinein tauchen,
jede Wasserperle kosten,
dich kosten!
Keiner Versuchung standhalten!

von Regina Bäcker

Geburt

Im Dunklem und aus silberglänzenden Wasser geboren,
auserkoren,
erstiegen durch das Zentrum,
jedoch noch stumm,
im "Hier" sein,
nicht allein.
Vernebelt noch der Schweif,
unreif,

von D.R. Giller

Triumph

Wir öffnen uns bei Weitem
Meiden Zeit..gedeiht geschoben
Umgeben, lieber Hiebe auf das Diebesleid
Vergeuden, läuten aus Leuten spricht…

von Marcel Strömer

In die jubelnde Leuchtkraft des Sommers
und jenem virtuosen Überschuss
blind hineingeworfen
Die Arme weit geöffnet, sorglos
die Flügel ausgebreitet
Sein Kopfkino schwirrt entrückt im Taumelmeer
ausgeliefert…

von René Oberholzer

EuropaEuropaEuropaEuropaEuropaEuropaEuropa
EuropaEuropaEuropaEuropaEuropaEuropaEuropa
EuropaEuropaEuropaEuropaEuropaEuropaEuropa
EuropaEuropaEuropa----------EuropaEuropaEuropa
EuropaEuropaEuropa----------EuropaEuropaEuropa…

von bernd tunn tetje

Lebendiges Leben
ein auf und ab.
Ändert sich nichts
bis an das Grab.

Was war sinnlos
und was recht?
Einen geht's gut,
Anderen schlecht.

Nichts versprochen
das es hier läuft.
Gott…

von Axel C. Englert

Ein Krokodil (geschockt, entsetzt):
Für was man uns „verwendet“ jetzt!
Gürtel, Taschen, sogar Schuhe!
Niemals – lässt man uns in Ruhe…

Ein furchtbar Raubtier soll ich sein?
Da geht’s uns grade wie den Hai’n…

von Anner Griem

DIE KAHLE FREIHEIT DES NICHTS

Wo immer wir wohnen
Bis hin zu uns
Von außen betrachtet
Schenkt die Welt den
Grashalm, den missachtend
Wir zertreten
Beneide nicht deshalb die Liebe
Denn dem Hasse…

von bernd tunn tetje

Ein Wetter zieht auf. Ich bleibe dass zu erleben.
Die Jacke enger gezogen atme ich tief ein.
Meine Gefühle wollen nur noch das Jetzt.
Eine Brise Wind steigert sich mahnend.
Vielleicht wird es regnen und meine Sorgen weg…

von Marcel Strömer

„Du hast kein Talent“ sagt sie,
dabei sind ihre Blicke in den Spiegel gerichtet.
Der Spiegel: „Deine Tage sind gezählt, du wirst sterben, aber nicht zerbrechen! Ich aber zerbreche und habe doch nie gelebt!“

von Anett Yvonne Heinisch

Die Sonne hat mich heute geweckt
geblendet verschwinde ich unter der Decke
habe mich vor ihren Strahlen versteckt
luge gähnend hervor, Ecke für Ecke

Behände springe ich aus dem Bett
und schlüpfe in meine bunten…

von Horst Bulla

Auf wunderbare Weise
schein mir
wohl still und leise?

Die Liebes-Flügel
wachsen?

Auf meinem Weg
in meinem Geist
am Körper
und im Herzen

© Horst Bulla

von slow speak

die Welt dreht,
wenn man geht,
sie nicht steht,
sie fortbesteht,
Leben vergeht,
die Erde lebt.

von René Oberholzer

Zwei Tannen stehen
Nahe beieinander
Ihre Äste berühren sich

Und wenn es stürmt
Umarmen sich die beiden Tannen
Ab und zu

Ich denke an meine Frau
Und an unseren letzten Sturm
Der schon lange…

von Axel C. Englert

Manch Meeres – Woge, rasend schnelle,
Rauschet umher – wild Dauer – Welle…
Ein Brecher (kein EINBRECHER, nur Wasser) –
Er war jedoch Bewegungs – Hasser!

Mochten toben die Kollegen –
Mimte matt er Tröpfel – Regen……

von bernd tunn tetje

Doktors ernster Blick
will dir sagen.
Die Augenlicht geht.
Kannst weniger wagen.

Hattest schon länger
Störungen erlebt.
Doch immer neu
Lösungen erstrebt.

Ging nicht mehr.
Medizinische Fragen…

von Peter H. Carlan

auf der Telegrafenleitung
hocken Raben,
lesen Zeitung

krächzen oben,
krächzen unten
über Lumpen

schnick schnack zungenschlag

hacken links,
hacken rechts
mit Gekrächz

pick pack…

von Marcel Strömer

Verschweige doch nicht
deine innere Rebellion gegen den Tod
lieber Herbst!

Die Wahrheit schmeckt bitter,
und wenn deine Füße im Frost
wieder die Kälte beklagen,

willst du denn nicht Rache nehmen,

von Dieter J Baumgart

Eine große Birne
ist noch keine Garantie für helles Licht.

Eine kluge Lampe leuchtet,
aber sie blendet nicht.

Das Licht am Ende des Tunnels
kann auch die entgegenkommende Lokomotive sein.

Bei Licht…

von bernd tunn tetje

Abgeführt...
Panische Gesichter.
Gezielte Schläge
Grelle Lichter.

Kritisch geäußert
über das System.
Wollten nur Eines:
Wandlungen seh`n.

Viehwagen voll.
Mussten rein.
Rattern der…

von Christine Jakob

Liebe

Liebe
ein kurz
gefasstes wort
und doch in wirkung
kraftvoll strotzend

sie bleibt wahrhaftig unergründlich

bei unserm
aller sein
ihre lebendigkeit
fein schmiegend
im tiefen…

von René Oberholzer

Die See
Vom Leib geschrieben

Geworden
Das Salz darin

© René Oberholzer

von Michael Dahm

Tag im Bett

Es trübt der Tag in Pfützen grau,
der Himmel tut´ s nicht minder,
ich bleibe heute mal im Bett,
ich glaub das ist gesünder….

von Klaus Mattes

Von allen möglichen Reimen, den feinen,
lauscht das Ohr am liebsten doch den reinen.
Aber die brutal gesonnenen Rapper, die
brachten uns Assinanz mit und Egozentrie.

von Axel C. Englert

Ein Kreidefelsen war auf Sylt –
Aber leider nie im Bild!
Dabei weiß doch jedes Kind:
Kreidefelsen – ALLE sind –

Wohnhaft auf der Insel Rügen!
(Würde Maler Friedrich lügen?)
Denn sein Gemälde stellte klar –…

von Axel C. Englert

Ein Heck – Spoiler sah sich blamiert:
Wie kann es sein, dass das passiert?
Obwohl ich fast 300 fahr’ –
Ich jedes Mal ganz hinten war!

Das leuchtet mir kein bisschen ein!
Unlogisch! Wie kann das sein?
Überholen…

von Anner Griem

Zerbrochener Tag
 
Heute zerbricht der Tag
An den scharfen Rändern der
Rabenschwarz aufziehenden
Wolken, die ihn in überschaubare
Stücke aufteilen und in graue
Laken wickeln, der lehmige Weg
Legt…

von Ruth Weber-Zeller

gleich berstendem baum
dessen nadeln in verborgene tiefen ihrer herzen
dringen
über deren zitternden hunger schamlos gestiegen wird
dona
deren angsterfüllte augen zum sterben gebracht
zu achtlos weggeworfenen…

von Axel C. Englert

Eben fiel mir doch noch ein:
Chinesisch Neujahr soll heut sein!
Geopfert wird da viel süßer Reis –
An den Küchengott. (Soweit ich weiß…)

Hab Stunden lang den Reis gekocht
(Kochen – hab’ ich nie gemocht!)
Den…

von Michael Wardemann

Ich schwieg den ganzen Tag
Dass womöglich kein Wort ich je wieder sag'
Kein' Red', kein' Frag'
Nicht dass ansich ich es mag
Nicht dass mir die Stimm' entschwunden
Nein, ich hatte meine Feder gefunden
Um ganz…

von bernd tunn tetje

Froh ist sie.
Ist alles gut.
Summt für sich.
Fördert die Glut.

Zwingt die Noten
in Töne hinein.
Sie ist taub.
Das Leben ist mein!

von bernd tunn tetje

Schwingt eine Möwe
im erwachenden Morgen.
"Nimm doch mit
all meine Sorgen"!

Sie kommt mir nah
und kreischte laut.
Weckte Gefühle.
Ging in die Haut.

Dann hebt sie ab.
mit dem Spiegelbild.…

von Horst Bulla

Meeresrauschen
sanfte Wellen
brechen das Licht der Sonne

Funkelnde Sonnenkristalle
auf dem Auf und Ab der Wellen

Warmer, weißer, glitzernder Sand
der die Füße streichelt bei jedem Schritt

Der…

von Giulia Strek

Verlorener Phönix

In einer Landschaft aus Dunkelheit
irrst du mit geblendeten Augen umher.
Dein Herz, welches dir einst gehörte,
hast du verloren in den Trümmern deiner Tränen.

Du erblickst den Phönix hinter dir…

von Marcel Strömer

>> Wenn wir alle Brüder sind, wären wir auch Schwestern, zusammen könnten wir eine echte menschliche Gemeinschaft bilden, sie unsere Familie nennen und ihr ein neues Zuhause schenken. <<

© Marcel Strömer
(Magdeburg, den…

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