Ohne Zuordnung ✓ beliebte Gedichte ohne Zuordnung

empfohlene Gedichte ohne Zuordnung
von Johanna Anderka
von Marianne Jankowski
von Juliana Modoi
neue Gedichte ohne Zuordnung
von bernd tunn tetje
von Angélique Duvier
von bernd tunn tetje
die schönsten Gedichte ohne Zuordnung
von Monika Laakes
von Marina Berin
von Axel C. Englert
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 5364 Texten in dieser Kategorie
von August Suedwind

In meiner Brust, ein starkes Weh,
im Herzen eine stumme Frage.
Worte, die ich nicht zu sprechen wage;
doch zart und rein wie Blütenschnee.

Träume, die durch Zeiten schweben,
süß, wie des Mondes milder Schein

von Eva Klingler

Du malst schwarz-weiß auf silber.
Die Schafgarbe im gelben Sommerkleid - kein Kontrast.
Manchmal kommt sie, manchmal nicht - jetzt! kann ich schmunzeln.
Schau nicht so ernst - sanft.

Die Bäuerin zeigst du mir zuerst.…

von Cassyo paya

Trauer

Ein Gefühl mit dem wir Menschen nicht sonderlich gut umgehen können.

Die Schwere, die Tiefe belastet sie.
Eine Zeit lang versuchen sie noch dir aufzuhelfen,
doch diese Zeit ist begrenzt.
Danach hast du ein…

von Sascha Grosser

Wenn's wieder laut ist,
in deinem Kopf,
die Seele schreit
und das Herz weint,
dann denk' dich an's Meer,
atme tief
und lausche
dem Klang des Wassers,
spüre
das Streicheln des Windes
und…

von Sigrid Hartmann

Wo ist sie hin – die unbeschwerte Freude
Wo ist das Lachen, das mir einst gelang
In graue Ferne sah ich sie entschwinden
Nun ist das Herz aus Stein und mir ist bang

Kann mich erfreuen nicht an kleinen Dingen
Und…

von Ella Sander

Seit ich Dich liebe führen Wege aufwärts
Und jeder Träne wohnt ein Lächeln inne,
Perlend aus Quellen des kaum Greifbaren,
Inmitten des "Kann" und außerhalb "Muss".

Das Wesentliche, oft im Unscheinbaren,
Zerberstet…

von Anouk Ferez

Als stiege eine ferne Taube
ganz plötzlich aus dem Hoch herab,
so winkt dein Blick nach meiner Seele
und holt im Innersten mich ab.

Und das ist‘s was ich wahrhaft glaube,
die Antwort auf die Abgeschiedenheit.

von Brigitta Wullenweber

Geboren aus dem Schoß der bald Kapitulierenden
in den Schatten des eben noch Mordenden
bahnt sich dein Leben dennoch geduldig die eigene Bahn.

Aus Unkenntnis wird Wissen,
langer Atem kapert Berufspech
und Dunkelheit…

von Monika Laakes

Weißes Kristallwunder
beschenk' uns mit deinem Glanz.
Breite dich aus mit
wirbelndem Tanz.

So drehe auch ich mich
streck' die Arme weit aus,
versinke in der Kindheit
und bin dort zuhaus.

Und Weiß…

von nabatea buchler

Wir haben uns das Butterbrot geteilt
und rannten fröhlich durch den Regen.
Wir dösten in der Sonne
und tollten durch den Schnee.
Wir freuten uns aufeinander nach Feierabend.
Du warst fordernd, unberechenbar und treu…

von Anouk Ferez

Die „kleine Liebe“ spricht zur „großen Liebe“:
DICH
gibt es genauso wenig wie auch
MICH:
Denn wer mit diesem Wort skaliert,
der hat anscheinend nicht kapiert,
dass LIEBEN schlichtweg LIEBEN ist
und man…

von Monika Laakes

Tritt ein als Gast und fühl dich wohl,
da ist etwas, das schlägt den Takt
so mittendrin, als wicht'ger Pol.

Nun bleib doch hier, lauf nicht davon,
denn du gehörst gewiss zu mir,
komm runter von dem hohen Thron.…

von Sigrid Hartmann

Ich frage mich voll Unbehagen
so manches Mal in diesen Tag
wie weit wird er noch gehn?

Ein jeder schaut heut unverwandt
und voller Sorge auf ein Land
in dem ER droht der Welt

Er rasselt mit dem Säbel

von Michael Dahm

Wenn die Liebe bliebe klein,
dann würde Sehnsucht nicht so groß,
wenn mein Herz wär wie ein Stein,
stünd meine Seele nicht so bloß.

Wenn die Liebe wär ein Traum,
dann würd im Schlafe ich vergehen,
ach…

von Perdita Klimeck

Noch hör ich sie,
die Melodie
des letzten Jahres.
Die Instrumente zittern
schon ein wenig.
Und die Erinnerung
verblasst -
wie ein Regenbogen
am Horizont.

So lausch ich still
dem Klang…

von Ingeborg Henrichs

Liebe
Du Künstlerin
Deine Wonnegaben verleihen
Dem Dunkel die Farbe Jugend
Sanft schimmert
Ihrer ewigen Feuer Schönheit Schein

von Ingeborg Henrichs

Alles was ich wichtig finde
auch ein Baum ganz ohne Rinde
lebt als Teil von allem längst in mir

Alles was ich wichtig finde
auch Sternenstaub aus ewig immer
atmet mich zum Leben hin

Alles was ich wichtig…

von Eva Klingler

Mitten im Winter
wurde mir endlich dann warm
Ich lief dir entgegen und du nahmst mich in Arm
Mitten am Tag
blieb die Zeit einfach stehen
lange genug
um drin spazieren zu gehen
Lange genug
um den…

von Katharina Dotzki

Manchmal denke ich an die Zeit zurück
Als Du damals noch da warst
Wir trafen uns heimlich
Und gingen in den Wald
Wir lagen im Gras
Und Du warst so zärtlich
Als Du damals noch da warst
Du hattest immer…

von Anouk Ferez

Des Tages Anmut wurd ins öde Rauh vergossen.
Der Becher birgt hernach allein dies komprimierte
Weh, das uns – einst rauschlebendig noch – verführte.
Die Flamme darb. Verkam. Nun sind wir schwarzumflossen.

Mein Herz, da…

von Michael Dahm

Die Rose sprach zum Eichenbaum,
du bist groß doch ich ein Traum,
dich sieht man nicht wenn ich erblüh,
bin strahlend schön von spät bis früh.

Schon brach der Baum der Blume Stolz,
verzeih mein hartes Herz aus…

von Ella Sander

es duftet grün
ich atme blau
und esse rot
werde nass in grau
bade in gelb
schreite auf braun
ich trinke weiß
und streichle rotbraun

ich träume rosa
und liebe bunt
es hält mich am Leben…

von Michael Dahm

Des Einsam' Weg bleibt unerkannt,
verläuft sich still im Zeitensand,
dort gibt es seiner mehr als ein',
es werden ihrer viele sein.

Mit zartem Sinn und hohen Gedanken,
sind sie getrennt durch Äons Schranken,…

von Eva Klingler

Manch Wanderer senkt nicht den Blick
scheint auch der Weg beinah Missgeschick
Den Glanz in den Augen
konnte nichts je rauben
Und es sprach sich herum in flüsternden Wäldern
Baumwächter öffneten neugierig Tor

von Monika Laakes

Ein halbes Jahrhundert überschritten,
gelacht, geweint, geliebt, gelitten.
Danach ein jedes Jahr ergattert
und dir gesagt, nun lass es flattern,
und heiter geht's weiter mit dem Leben,
das ohnehin nach dir nicht…

von Belana Köhler

Da fragt er mich: „Hast du keine Angst vor einem Scherbenhaufen zu stehen?“
Er hat es nicht verstanden.

Funkelnd liegt es da, glitzert in der Nacht. Das destruierte Ganze.
Verblasst die Wut, verblasst der Akt, verblasst ist…

von Angélique Duvier

Stumme schaumweiße Wolken
wandern langsam, flirrend, vorbei,
verändern ihre Formen,
verschenken Illusionen.
Schütten sich tränenreich aus,
beschenken uns mit Regen.

Ein Windhauch schiebt sie weiter,
in…

von Ella Sander

Wohin wanderst Du, Welt?
Liebe kaum zählt
Schau doch-
Moloch

Geld streitet für Geld
Tugend wahrhaft entfällt
Ohne Moral-
Skandal

Computer diktieren das Leben
Versprechen reichlichsten Segen…

von Anouk Ferez

Ein unnahbares Winken hinter Schleiern,
ein leichtes Nicken nur, vielleicht ein Neigen
im Mythendämmer andrer Wirklichkeit
– verzagtes Ahnen in ergrauter Attitüde.

Der Menschheit Glaube ist längst müde,
zu müd, um…

von Eva Klingler

Wie selbstverständlich
wir Blumen pflückten
Glockenblumen
fehlten nie

Margeriten riechen seltsam
doch Pfefferminze
ist ein Genie

Von der Wiese bis zum Bach
abwärts
bald wieder flach

von Sigrid Hartmann

8 Milliarden Menschen
Teilen sich die Welt
Und alle wollen das Eine
Wohlstand alleine zählt

8 Milliarden Menschen
Genügt nicht mehr das Brot
Sie sehen den goldenen Westen
Dort kennt man nicht die Not…

von Michael Dahm

Meine Liebe erlischt nicht,
unter Asche schwelt die Glut,
manchmal fackelt sie heimlich,
sie tut mir nicht gut.

Ein ersticktes Feuer,
das doch brennen will,
glüht noch ungeheuer
und ist niemals…

von Monika Laakes

Wolken jagen, fliegen, treiben,
bannen meinen AUGEN-Blick.
Seh' beschwingt Figuren tanzen
grau und weiß und silbrig leuchtend,
wenn die Sonne sie durchbricht.

Sieh nur dort, der dicke Graue,
zu ihm passt das…

von Michael Dahm

Schweigend stehen kahle Säulen,
im klapperdürren Märzenwald,
durch den noch Winters Winde wehen,
so ungeliebt und kalt.

Vom Fluss weht klagend Vogelsang,
verstärkt das Triste nur,
des Frühlings lauer Weg…

von Monika Laakes

Niemandem wünsch' ich
zum Weihnachtsfest Zahnweh.
Lieber die Unschuld
von glitzerndem Schnee.

Niemand soll sich darauf
die Haxen brechen,
und sich danach
für's Ausrutschen rächen.

Niemand soll…

Seiten