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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 5305 Texten in dieser Kategorie
von Sigrid Hartmann

Es hüpfte heut ein Sonnenstrahl
am frühen Morgen durch das Tal.
Kam zu dem Bach und sprang hinein,
der Bach, der glänzt in seinem Schein.

Das sah ein Vogel, der rief laut:
„Der Frühling ist’s, der sich getraut!…

von Sascha Grosser

Wenn's wieder laut ist,
in deinem Kopf,
die Seele schreit
und das Herz weint,
dann denk' dich an's Meer,
atme tief
und lausche
dem Klang des Wassers,
spüre
das Streicheln des Windes
und…

von Anouk Ferez

Mein Atem stockte niemals nicht in deinem Kreise…
Kein Taumel, Fieber, nein, es pochte nicht mein Blut –
nichts rauschte. Stille nur, die ich erlauschte: Keine Glut,
die knisterte – bloß schluchtentiefe Nähe, leise, leise ……

von Angélique Duvier

Hüten wir uns den Menschen zu sehr zu vertrauen,
zu schnell werden wir verletzt,
und zurück bleibt ein taubes Gefühl,
danach schier unerträgliche Leere,
welche die Reinheit in Verzweiflung wandelt.
Zurück bleibt…

von Michael Dahm

Schweigend stehen kahle Säulen,
im klapperdürren Märzenwald,
durch den noch Winters Winde wehen,
so ungeliebt und kalt.

Vom Fluss weht klagend Vogelsang,
verstärkt das Triste nur,
des Frühlings lauer Weg…

von Anouk Ferez

Du bist die Eiche, die Stele wohl an meinem Wege.
Hochaufgereckt. Vertraut. Gewiss. Nichts bricht
das treue Blau in deinen Augen. Nichts verspricht
die Hand mir, was dein Herz nicht gibt. Ich lege

des Liebens Heftigkeit…

von Monika Laakes

In ihren Augen liegt Ferne,
in der sie Bewegung sucht.

In ihren Augen liegt Wildnis,
in der sie nie zuhause war.

In ihren Augen liegt Freiheit,
von der sie immer träumt.

In ihren Augen liegt Verliebtheit,…

von Cassyo paya

Trauer

Ein Gefühl mit dem wir Menschen nicht sonderlich gut umgehen können.

Die Schwere, die Tiefe belastet sie.
Eine Zeit lang versuchen sie noch dir aufzuhelfen,
doch diese Zeit ist begrenzt.
Danach hast du ein…

von Ella Sander

Kein guter Tag
das Haus zu verlassen:
die Sonne blendet
die Luft schneidet
das Pflaster sticht
die Menschen drängen.

Ein letzter Blick
in den Spiegel:
die Lippen mit einem
Lächeln schminken,…

von Michael Dahm

Die Turmuhr schlug schon Mitternacht,
Der Mond stand kalt und starr,
Etwas hat mir Angst gemacht,
Das ich noch gar nicht sah.

Menschenleer und ohne Laut,
Die Stadt lag blank und still,
Ich wusste nicht warum…

von Angélique Duvier

Wonach ich mich sehne,
ich weiß es genau,
mein Herz führt Regie
und meine Seele tanzt,
im Rhythmus seines Schlages,
webt aus Erinnerungen,
mit goldenen Fäden,
ein schillernd Gewand.

von Ella Sander

es duftet grün
ich atme blau
und esse rot
werde nass in grau
bade in gelb
schreite auf braun
ich trinke weiß
und streichle rotbraun

ich träume rosa
und liebe bunt
es hält mich am Leben…

von Brigitta Wullenweber

Geboren aus dem Schoß der bald Kapitulierenden
in den Schatten des eben noch Mordenden
bahnt sich dein Leben dennoch geduldig die eigene Bahn.

Aus Unkenntnis wird Wissen,
langer Atem kapert Berufspech
und Dunkelheit…

von Eva Klingler

Du malst schwarz-weiß auf silber.
Die Schafgarbe im gelben Sommerkleid - kein Kontrast.
Manchmal kommt sie, manchmal nicht - jetzt! kann ich schmunzeln.
Schau nicht so ernst - sanft.

Die Bäuerin zeigst du mir zuerst.…

von Angélique Duvier

Ein Lebenslauf,
er kann kurz sein
oder auch lang,
dazu ein Antrag.
Wichtig
deine Zugehörigkeit.
Preise, ohne warum,
aber wofür.
Konstante Daten,
geborene Kinder
und ob du einen

von Ella Sander

Seit ich Dich liebe führen Wege aufwärts
Und jeder Träne wohnt ein Lächeln inne,
Perlend aus Quellen des kaum Greifbaren,
Inmitten des "Kann" und außerhalb "Muss".

Das Wesentliche, oft im Unscheinbaren,
Zerberstet…

von Monika Laakes

Bäume, oh Bäume,
die Zweige
voller Träume
vom Hauch der Ewigkeit,
in der ihr badet,
von der Glückseligkeit,
die euch labet.
Bäume, oh Bäume,
ohn' euch wär ich verloren,
hab euch zu Brüdern…

von Angélique Duvier

Worte,
in denen
die Angst
lebt,
kehren
eines Tages
zu denen
zurück,
die sie
ausgesprochen
haben.

von Yvonne Zoll

Im Kein das letzte ErbGUT längst verschwunden
Im Knistern zur Heißzeit verWUNSCHener Sommer
nostalgisches FlIRREn gewichen geöffneten Büchsen

erkoren ausschmelzendem Schnee gerinnender Gletscher
Zur HÖLLEN-See vermüllt…

von Sigrid Hartmann

Wo ist sie hin – die unbeschwerte Freude
Wo ist das Lachen, das mir einst gelang
In graue Ferne sah ich sie entschwinden
Nun ist das Herz aus Stein und mir ist bang

Kann mich erfreuen nicht an kleinen Dingen
Und…

von Sigrid Hartmann

Betrachtet man ein Spinnennetz,
dann stellt man voll Erstaunen fest,
es sind nicht nur die Klebefäden,
die diese kleinen Tiere weben.

Zuerst braucht jedes Netz den Halt,
zu trotzen stürmischer Gewalt,
an Baum…

von Sigrid Hartmann

Ich frage mich voll Unbehagen
so manches Mal in diesen Tag
wie weit wird er noch gehn?

Ein jeder schaut heut unverwandt
und voller Sorge auf ein Land
in dem ER droht der Welt

Er rasselt mit dem Säbel

von Monika Laakes

So lieb ich mich. Mich.
Ist's die verdrehte Welt?
Und sag ich Dich. Dich.
was ist's, was mich dann hält?

Doch wenn ich mich
in Dir verlier,
wer bin ich dann?
Was ist mit mir?

Dann trägt Dein Atem…

von Heike Hoffmann

Wirst du mich auch dann noch lieben,
wenn der Herbst hat mich erreicht,
wenn die Blätter welken werden,
Schönheit meiner Weisheit weicht?

Wirst du mir auch dann noch folgen,
wenn statt Tango Walzer klingt,

von marie mehrfeld

Du und ich, im Wechsel, ich, hitzig, Du, hellgrün, verratenes Gerede, wartend, Ihr auch, mutige Zungen zerbissen, vollmundig, nackt das Rot, neben Dir, Du, nicht Lila? erst jetzt?

ein Gedicht? kann ich nicht, formloses, Ungesetzliches…

von ismael Alexander Haller

des Winters Kälte ward verhängt,
da haben wir uns gefunden,
uns dicht aneinander gedrängt,
in den endlos vielen Stunden.

Im Frühling haben wir getanzt
in Feldern voll von rotem Mohn,
& haben uns berauscht…

von Eva Klingler

Sorg dich nicht Kind
da sind Flügel im Wind
Es ist niemals verschlossen wo kein Schlüssel gegossen

Manchmal ganz leise
das kleine Volk ist scheu
Ein anderes mal ächzend
die Tür ist nicht neu

Auf all…

von Monika Laakes

Rollend rast der Sturm
über unsere Region.
Mit schwerem Atem
zeigt er seinen Zorn.

Welche Kraft hat ihn
über Nacht entfacht
und zeigt uns ihre
schauerliche Macht.

Mit riesigen Pranken
reißt'…

von Michael Dahm

Des Einsam' Weg bleibt unerkannt,
verläuft sich still im Zeitensand,
dort gibt es seiner mehr als ein',
es werden ihrer viele sein.

Mit zartem Sinn und hohen Gedanken,
sind sie getrennt durch Äons Schranken,…

von Yvonne Zoll

Stimmen sind voraus
Enteilen einem Wiedersehen
Nüchtern und unendlich
Ängstlich unwillkürlich

Greifend was ich
dir noch sagen muss
Inspiziert auf Sorgen

Fühl ich mich daheim
Als ob im…

von Anouk Ferez

Von deinen Lippen pflückte ich
einst deinen Namen, band ihn sacht
an einen Pusteblumenschirm,
dem Weg zum Himmel zugedacht.

Aus deinen Augen schöpfte ich
schon viel von dem was dich bewegt,
hab’s unter meinem…

von Monika Laakes

So kommst du zu mir
...gestern - heute -
doch stets erwartet.
Ich freu mich.
Alles, was beständig ist,
kommt sicherlich.

So spricht die Illusion
zu allen Lebewesen.
Der Vogel fliegt
hinauf,…

von Monika Laakes

Er wirbelt die Hitze
durchs körnerlose Feld.
Es brechen die Ähren
mit klagender Spitze.

Er schüttelt nieder
die dörrenden Blätter.
Da knarzt die Platane,
es platzt ihr Rindenmieder.

Gedanken…

von Eva Klingler

Manch Wanderer senkt nicht den Blick
scheint auch der Weg beinah Missgeschick
Den Glanz in den Augen
konnte nichts je rauben
Und es sprach sich herum in flüsternden Wäldern
Baumwächter öffneten neugierig Tor

von Michael Dahm

Meine Liebe erlischt nicht,
unter Asche schwelt die Glut,
manchmal fackelt sie heimlich,
sie tut mir nicht gut.

Ein ersticktes Feuer,
das doch brennen will,
glüht noch ungeheuer
und ist niemals…

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