Ohne Zuordnung ✓ beliebte Gedichte ohne Zuordnung

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 5477 Texten in dieser Kategorie
von Susanna Ka

In der Nacht
- gib acht –
hat der Wind gedreht,
hat meine Worte verweht,
hat mein Gedicht zerrissen,
Buchtstaben im Kissen.
Mitten in der Nacht
hat der Wind
mich ausgelacht.

In der Nacht…

von Eva Klingler

Du malst schwarz-weiß auf silber.
Die Schafgarbe im gelben Sommerkleid - kein Kontrast.
Manchmal kommt sie, manchmal nicht - jetzt! kann ich schmunzeln.
Schau nicht so ernst - sanft.

Die Bäuerin zeigst du mir zuerst.…

von Perdita Klimeck

Noch hör ich sie,
die Melodie
des letzten Jahres.
Die Instrumente zittern
schon ein wenig.
Und die Erinnerung
verblasst -
wie ein Regenbogen
am Horizont.

So lausch ich still
dem Klang…

von Sigrid Hartmann

Ich frage mich voll Unbehagen
so manches Mal in diesen Tag
wie weit wird er noch gehn?

Ein jeder schaut heut unverwandt
und voller Sorge auf ein Land
in dem ER droht der Welt

Er rasselt mit dem Säbel

von Monika Laakes

Weißes Kristallwunder
beschenk' uns mit deinem Glanz.
Breite dich aus mit
wirbelndem Tanz.

So drehe auch ich mich
streck' die Arme weit aus,
versinke in der Kindheit
und bin dort zuhaus.

Und Weiß…

von Sigrid Hartmann

Wo ist sie hin – die unbeschwerte Freude
Wo ist das Lachen, das mir einst gelang
In graue Ferne sah ich sie entschwinden
Nun ist das Herz aus Stein und mir ist bang

Kann mich erfreuen nicht an kleinen Dingen
Und…

von Angélique Duvier

Menschen spielen mit Worten,
zielen und treffen genau,
füllen den Raum,
mit Hoffnung
und Träumen.

Lassen sie schweben
und langsam
zerfließen,
bis sie kleine
Tropfen bilden,

sie lassen…

von Sigrid Hartmann

Betrachtet man ein Spinnennetz,
dann stellt man voll Erstaunen fest,
es sind nicht nur die Klebefäden,
die diese kleinen Tiere weben.

Zuerst braucht jedes Netz den Halt,
zu trotzen stürmischer Gewalt,
an Baum…

von Monika Laakes

Ist Ruhm ein subtiles Ungeheuer?
Sein Glanz betört, strahlt weit hinaus.
Sein Lockruf klingt nach Abenteuer.

Du rennst ihm hinterher.
Sein Wesen macht begehrlich,
du liebst ihn umso mehr.

Er lässt sich nicht…

von Monika Laakes

Ärgere nicht Mutter Natur,
denn, was du tust,
das rächt sie nur.

Verdrängst du brutal
alle Arten, dann darfst
du ihre Wut erwarten.

Belästigst du sie mit
viel Dreck, putzt sie
dich kraftvoll…

von Angélique Duvier

Die einsamsten Stunden
deines Geistes
gehst du ganz allein,
deine Beine tragen
deinen Körper
nicht mehr,
doch deine Seele
geht weiter,
ihre Schritte
verklingen leise
im Gras.

von Anouk Ferez

Die „kleine Liebe“ spricht zur „großen Liebe“:
DICH
gibt es genauso wenig wie auch
MICH:
Denn wer mit diesem Wort skaliert,
der hat anscheinend nicht kapiert,
dass LIEBEN schlichtweg LIEBEN ist
und man…

von Angélique Duvier

Es gibt nicht nur eine
Himmelsrichtung,
es hilft, sich ein wenig
zu drehen
und zu wenden,
um die Wahrheit
zu erkennen.

Darum sollte
man sich hüten,
vorschnell
einen Menschen
zu…

von Ella Sander

Seit ich Dich liebe führen Wege aufwärts
Und jeder Träne wohnt ein Lächeln inne,
Perlend aus Quellen des kaum Greifbaren,
Inmitten des "Kann" und außerhalb "Muss".

Das Wesentliche, oft im Unscheinbaren,
Zerberstet…

von Brigitta Wullenweber

Geboren aus dem Schoß der bald Kapitulierenden
in den Schatten des eben noch Mordenden
bahnt sich dein Leben dennoch geduldig die eigene Bahn.

Aus Unkenntnis wird Wissen,
langer Atem kapert Berufspech
und Dunkelheit…

von Anouk Ferez

Erklomm der Tag die Zwänge deiner Stadt
und trieb das Scheue, Vage, Ungeträumte
weit über Dächer, Masten, Schlote? Schäumte
dein blaues Fühlen über? Sage mir, wann hat

das Lichterhaupt der stumm gebeugten Kerze
den…

von Eva Klingler

Kennst du das wenn Neugier zwickt?
Wie warum wer grad so tickt
So tickt - da fällt mir ein die Zeit
ich weiß wohl das ist nie gescheit
Doch andererseits lockt‘s zu erfahren
die Abenteuer oder gar Gefahren
die…

von Angélique Duvier

Pilger der Zeit,
durch graue
und weiße Tage,
verrinnende,
blutgetränkte,
farbenfrohe.
Aufgeblühte Schönheit,
jahrhundertealte Quelle
der Schöpfung
und des Wachsens.

von Corinna Herntier

Unter Schlupflidern verborgen: kleine Augen, wacher Blick.
Mimik, nachdenklich, zeigt Falten. Alte Frau mit viel Geschick.
Fundort mühsam grad erklommen,
ersten Eindruck mitgenommen
und den Tod gleich festgestellt.

von Peter Eisheuer

In einer Zeit
in der die Menschen sich entfremdeten
so möchte ich mal meinen
in einer Zeit ,in der die Menschen sich entfremdeten
lernte ich Dich kennen

In dieser gottverdammtverfluchtbeschissenen Zeit
stand…

Ja
von Lisi Schuur

Ich kann das
sagte sie
verstellte ihre Augen
und ließ die Sonne schaukeln

von Angélique Duvier

Ich ging hinaus in den Tag,
habe mein Nest verlassen,
ohne etwas zu suchen
oder etwas zu finden
auf meinen Wegen.

Zwiegespräche
unter der Sonne,
mit denen, die
die Finsternis scheuen.

Ich…

von Monika Laakes

Er wirbelt die Hitze
durchs körnerlose Feld.
Es brechen die Ähren
mit klagender Spitze.

Er schüttelt nieder
die dörrenden Blätter.
Da knarzt die Platane,
es platzt ihr Rindenmieder.

Gedanken…

von Monika Laakes

Jetzt pflückst du vom
Grunde der goldenen Wiese
ein Lächeln, ein Lächeln,
das dich hinauf trägt
zum Wipfel des Baumes,
zum grünsilb'ren Blattwerk,
vom Zauber des Lebens
vollendet geprägt.

Und…

von Angélique Duvier

Ein Lebenslauf,
er kann kurz sein
oder auch lang,
dazu ein Antrag.
Wichtig
deine Zugehörigkeit.
Preise, ohne warum,
aber wofür.
Konstante Daten,
geborene Kinder
und ob du einen

von Ingeborg Henrichs

Liebe
Du Künstlerin
Deine Wonnegaben verleihen
Dem Dunkel die Farbe Jugend
Sanft schimmert
Ihrer ewigen Feuer Schönheit Schein

von Ingeborg Henrichs

Als die Zeit vorbei war
Kamst du
Wie der erste Reif im November

Als die Zeit vorbei war
Fand ich
Deine Wahrheit in mir

Als die Zeit vorbei war
Standest du
Wie der starke Baum auf weichem Grund…

von Angélique Duvier

Ein Meer von Gefühlen,
mit Glitzer und Glanz
verziert,
versucht mich zu verführen,
doch sie haben
nicht das letzte Wort.
Zweifel, dunkel
und kühl,
mischen sich ein,
als würde Eis
im…

von Anouk Ferez

Als stiege eine ferne Taube
ganz plötzlich aus dem Hoch herab,
so winkt dein Blick nach meiner Seele
und holt im Innersten mich ab.

Und das ist‘s was ich wahrhaft glaube,
die Antwort auf die Abgeschiedenheit.

von Sigrid Hartmann

Mit seinem Funkeln, seinem Licht
Ein neuer Sonnentag anbricht
Auch wenn der Morgen kühl erwacht
Erwärmt er sich – die Sonne lacht

Der Herbst er zwinkert uns jetzt zu
Durchstreift die Nacht mit weißem Schuh
Und…

von Regina Bäcker

Die Stille scheint zwischen Raum und Zeit
stumm zu sein,
surreal das Leben,
die Wirklichkeit irreal erscheint.
Krieg und Qual gehen nicht hinfort,
die Unaufmerksamkeit bleibt.
Ungehörte Sehnsucht nach dem…

Rezitation:
Sprecher Christof Bauersch Klang Christof Bauersch Text Regina Bäcker
von Eva Klingler

Barfuß durch die Wiesen rennen
ein Gefühl nicht zu benennen

Mit den Zehen Löwenzahn zupfen
ein paar seiner Blätter
dem Salat noch rupfen

Ganz flach auf den Boden sich drücken
die Blumen nur im Geiste…

von Monika Laakes

Rollend rast der Sturm
über unsere Region.
Mit schwerem Atem
zeigt er seinen Zorn.

Welche Kraft hat ihn
über Nacht entfacht
und zeigt uns ihre
schauerliche Macht.

Mit riesigen Pranken
reißt'…

von Angélique Duvier

Auf dem Küchentisch
der dünne Abdruck
eines Kaffeebechers,
gelblich-braun,
zerlaufen zu dem
abstrakten Bild
einer knorrigen Eiche,
eingerahmt von
Eigelb, Brotkrümeln
und kleinen

von Michael Dahm

Stürmisch ist's im Weizenmeer,
Ähren wogen hin und her
und es tanzt der Mohn, der rote,
auf den Wellen wie Fischerboote.

Auf und ab die Blüten fließen,
scheint, als würden sie's genießen,
in den Ausguck…

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