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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 5538 Texten in dieser Kategorie
von Brigitta Wullenweber

Geboren aus dem Schoß der bald Kapitulierenden
in den Schatten des eben noch Mordenden
bahnt sich dein Leben dennoch geduldig die eigene Bahn.

Aus Unkenntnis wird Wissen,
langer Atem kapert Berufspech
und Dunkelheit…

von Angélique Duvier

Ein Lebenslauf,
er kann kurz sein
oder auch lang,
dazu ein Antrag.
Wichtig
deine Zugehörigkeit.
Preise, ohne warum,
aber wofür.
Konstante Daten,
geborene Kinder
und ob du einen

von Anouk Ferez

Die „kleine Liebe“ spricht zur „großen Liebe“:
DICH
gibt es genauso wenig wie auch
MICH:
Denn wer mit diesem Wort skaliert,
der hat anscheinend nicht kapiert,
dass LIEBEN schlichtweg LIEBEN ist
und man…

von Michael Dahm

Wenn die Liebe bliebe klein,
dann würde Sehnsucht nicht so groß,
wenn mein Herz wär wie ein Stein,
stünd meine Seele nicht so bloß.

Wenn die Liebe wär ein Traum,
dann würd im Schlafe ich vergehen,
ach…

von Susanna Ka

In der Nacht
- gib acht –
hat der Wind gedreht,
hat meine Worte verweht,
hat mein Gedicht zerrissen,
Buchtstaben im Kissen.
Mitten in der Nacht
hat der Wind
mich ausgelacht.

In der Nacht…

von Ella Sander

Seit ich Dich liebe führen Wege aufwärts
Und jeder Träne wohnt ein Lächeln inne,
Perlend aus Quellen des kaum Greifbaren,
Inmitten des "Kann" und außerhalb "Muss".

Das Wesentliche, oft im Unscheinbaren,
Zerberstet…

von Katharina Dotzki

Manchmal denke ich an die Zeit zurück
Als Du damals noch da warst
Wir trafen uns heimlich
Und gingen in den Wald
Wir lagen im Gras
Und Du warst so zärtlich
Als Du damals noch da warst
Du hattest immer…

von nabatea buchler

Wir haben uns das Butterbrot geteilt
und rannten fröhlich durch den Regen.
Wir dösten in der Sonne
und tollten durch den Schnee.
Wir freuten uns aufeinander nach Feierabend.
Du warst fordernd, unberechenbar und treu…

von Monika Laakes

Er wirbelt die Hitze
durchs körnerlose Feld.
Es brechen die Ähren
mit klagender Spitze.

Er schüttelt nieder
die dörrenden Blätter.
Da knarzt die Platane,
es platzt ihr Rindenmieder.

Gedanken…

von Monika Laakes

Ärgere nicht Mutter Natur,
denn, was du tust,
das rächt sie nur.

Verdrängst du brutal
alle Arten, dann darfst
du ihre Wut erwarten.

Belästigst du sie mit
viel Dreck, putzt sie
dich kraftvoll…

Ja
von Lisi Schuur

Ich kann das
sagte sie
verstellte ihre Augen
und ließ die Sonne schaukeln

von Eva Klingler

Du malst schwarz-weiß auf silber.
Die Schafgarbe im gelben Sommerkleid - kein Kontrast.
Manchmal kommt sie, manchmal nicht - jetzt! kann ich schmunzeln.
Schau nicht so ernst - sanft.

Die Bäuerin zeigst du mir zuerst.…

von Monika Laakes

Tritt ein als Gast und fühl dich wohl,
da ist etwas, das schlägt den Takt
so mittendrin, als wicht'ger Pol.

Nun bleib doch hier, lauf nicht davon,
denn du gehörst gewiss zu mir,
komm runter von dem hohen Thron.…

von Yvonne Zoll

Inzwischen den bescheidenem
Wirr arglos wölkenden Gewöll:
Tröpfelnd grießelnd fallen Tage,
Wochen rau gestärkte

Inzwischen wälzen
Steine meine wie gefältelt
Brüllenden Gedanken
Rauerer nur wankend: Tanze…

von Yvonne Zoll

Nachgebildet im Geschlossenen
Hell gedunkelter Vitrinen
Allerletzte Winkel

Angehalten jedes Lächeln
Einzigartige Bewegung aus
Jahrzehnten weg gezwinkert

Auf dem Waldboden
entschwebt was aus
der…

von Sigrid Hartmann

Wo ist sie hin – die unbeschwerte Freude
Wo ist das Lachen, das mir einst gelang
In graue Ferne sah ich sie entschwinden
Nun ist das Herz aus Stein und mir ist bang

Kann mich erfreuen nicht an kleinen Dingen
Und…

von Eva Klingler

Kennst du das wenn Neugier zwickt?
Wie warum wer grad so tickt
So tickt - da fällt mir ein die Zeit
ich weiß wohl das ist nie gescheit
Doch andererseits lockt‘s zu erfahren
die Abenteuer oder gar Gefahren
die…

von Marianne Jankowski

Die Stille ist zu groß,
hier schläft der Himmel,
das Schweigen fällt wie Regen,
leise, leise,
gläserne Tore schuf sich diese Welt,

die sich nach jedem Schritte lautlos schließen
und diesem Schritte das…

von Sigrid Hartmann

Es hüpfte heut ein Sonnenstrahl
am frühen Morgen durch das Tal.
Kam zu dem Bach und sprang hinein,
der Bach, der glänzt in seinem Schein.

Das sah ein Vogel, der rief laut:
„Der Frühling ist’s, der sich getraut!…

von Anouk Ferez

Erlahmte Flügel
Stumpfes Kleid
Ein Schmetterling
Erliegt der Zeit

Blüten zwischen
Kargen Wänden
Verwelken in
Verlognen Händen

Verstellte Blicke
Herz in Scherben
Verrat schlägt

von Monika Laakes

So kommst du zu mir
...gestern - heute -
doch stets erwartet.
Ich freu mich.
Alles, was beständig ist,
kommt sicherlich.

So spricht die Illusion
zu allen Lebewesen.
Der Vogel fliegt
hinauf,…

von Eva Klingler

Manch Wanderer senkt nicht den Blick
scheint auch der Weg beinah Missgeschick
Den Glanz in den Augen
konnte nichts je rauben
Und es sprach sich herum in flüsternden Wäldern
Baumwächter öffneten neugierig Tor

von Monika Laakes

Will ich weiterhin bestehen,
muss ich eig'ne Wege gehen.
Falls mich die Romantik küsst,
sie mein Leben arg versüßt.
Und die Moral von der Geschicht',
das hält gesund und quält mich nicht.

von Ingeborg Henrichs

Keiner scheint wie du
Im Hauch
Unfassbarer Schönheit
Einfach nur so da zu sein
Beinah luftig und gespiegelt
Bild in zart weissrosa rosarot
Tänzelnd schwebend im Ballett
Konnte dich nie ganz begreifen…

von Ingeborg Henrichs

trunken vor kummer
trunken vor glück
gleich mitten dazwischen
einfach und klar
bleibt nüchtern das leben
unbestechlich und wahr
im fliessend sein

von Michael Dahm

Im alten Garten, am grünen See,
dort, wo ewig schon das Kloster steht,
wo ich dich traf, du süße Fee,
und zeitlos unser Staub verweht.

Wohin, wohin nur wehen wir,
scheiden unsere Geister sich?
Die Zeit…

von Angélique Duvier

Mutige Kinder dieser Zeit,
ob ihr es möchtet oder nicht,
worüber ihr redet hat Resonanz
und eure Jahre zählen nicht.
Das Ende wächst an zur Unendlichkeit,
dann streckt ihr eure leeren Hände aus.

Die Zeit ist…

von Michael Dahm

Ich liebe einsame Stunden
die führen mich zu mir
hier kühl ich meine Wunden
so lange bis ich frier.

Dann betrete ich die Erde
von neuem und von vorn
ich weiß dass ich nicht werde
noch einmal…

von Ella Sander

Echtes, Wahres, Unverfälschtes
reicht nicht mehr für ein
vermeintlich schönes Leben:
Künstliche Füße lassen uns
fahren statt laufen;
Künstliche Flügel lassen uns
wie Vögel fliegen;
Künstliche Schönheit,…

von Lisi Schuur

wenn die Sirenen heulen
duckt sich seine Seele
und legt sich flach
gräbt sich ihr Loch
und wartet
auf den Feind

damals im Schützengraben
heute
wieder und wieder

von Michael Dahm

Wo die alten Weiden rauschten,
in vergangnen Kindertagen,
wir der Grillen Zirpen lauschten,
als wir auf der Wiese lagen.

Der Sommer schien so endlos lang,
Freude stand uns im Gesicht,
behütet noch des…

von Anouk Ferez

Des Tages Anmut wurd ins öde Rauh vergossen.
Der Becher birgt hernach allein dies komprimierte
Weh, das uns – einst rauschlebendig noch – verführte.
Die Flamme darb. Verkam. Nun sind wir schwarzumflossen.

Mein Herz, da…

von Susan Melville

In dieser Mauer steckt er nun,
vielleicht vermag ER Großes zu tun.
Mein Wunsch steckt nun in dieser Wand,
möge er schützend halten seine Hand
über dich, dass du lange lebst,
die Krankheit weicht und vorübergeht.…

von Monika Laakes

Wolken jagen, fliegen, treiben,
bannen meinen AUGEN-Blick.
Seh' beschwingt Figuren tanzen
grau und weiß und silbrig leuchtend,
wenn die Sonne sie durchbricht.

Sieh nur dort, der dicke Graue,
zu ihm passt das…

von Dirk Tilsner

der Weg ist derselbe noch
liegen Berge am Horizont
im Dunstkreis des Spätsommers

singend schreite ich voran mit
geschlossenen Augen und zähle
die Steine nicht mehr

hinter dem Lid

suche ich die offene…

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