Ballade ✓ Mehrstrophige, erzählende Balladen

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 158 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Wagner

Himalaya, das ‚Haus von Schnee‘
Ein Forscher hatte die Idee
Dort etwas Neues zu entdecken
Zu allgemeinen Wissenzwecken

Nahm mit sich Träger aus dem Land
Die er in kleinen Dörfern fand
Ein Sherpa kannte wohl…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Peter Stampfer

Schon lange bevor wir beide uns trafen
Träumte ich schon immer von dir und von mir
Als ich dich dann sah, da war mir schnell klar
Ich liebe dich mehr als mein Leben
Maah!!! _Ich glaubte an unsere Liebe
Doch du hast…

von Alf Glocker

1

Rätselhafte Fragen tauchen
aus dem Lebensalter auf.
Spinner spinnen, Köpfe rauchen -
Menschen stehen zum Verkauf.

Wirre Linien erschaffen
Labyrinthe aus Granit
und die vielen Menschen (Affen)

von Flora von Bistram

Lasst mich leben, lasst mich springen,
lasst mich tollen, glücklich sein,
lasst mich tanzen, lachen, singen,
zwängt mich nicht in Glas hinein,
denn im Glas kann ich nicht leben,
täglich würd es Scherben geben.

von Alfred Mertens

Jeder ist seines Glückes Schmied.
man weiss oft selbst nicht, was geschieht,
Auf leisen Sohlen kommt`s daher
obwohl das Glück, wie es oft heisst,
hat auch heut nur der Tüchtige meist !

Mit Glück bezahlt man seine…

von Willi Grigor

Segringen, 1950

Es war kein überlegter Mord,
ich war ja noch ein Kind
in einem kleinen Bauernort,
wo wir im Krieg gestrandet sind.

Es war ein erlaubter Totschlag
mittels Schlag mit einem Holzbeil.
An…

von Flora von Bistram

Ich ruhte, entspannte am plätschernden Bach,
vor Blicken geschützt unter grünendem Dach.
Wie oft habe ich diesen Platz schon gewählt,
wenn lärmende Hektik mich schmerzhaft gequält.

Ich lieb diese Orte und finde schnell…

von Flora von Bistram

In den braunen Ackerfurchen
liegt ein letztes Sonnenfunkeln,
dieses hebt geleerten Boden
noch einmal aus dem Verdun keln.

Sinfonie der warmen Farben
klingt für uns durch Berg und Tal,
bringt, bevor wir…

von Ekkehard Walter

Es war einmal ein alter Bauer,
der legte sich allabends auf die Lauer,
weil ein Fuchs ihm seine Hühner stiehlt,
die er doch über alles liebt.
Eines Abends war es wieder soweit,
doch als Reinicke kam, lag der Bauer…

von Peter H. Carlan

Legt der Willi einem Knaben
einen Apfel auf das Haupt,
spannt den Bogen bis zum Kragen,
sirrt der Pfeil, trifft nur ein Aug,

Legt der Willi eine Birne
auf des Scheitels Mittelspur,
spannt den Bogen bis zur…

von Willi Grigor

Gedanken zur Entschuldigung an die Ureinwohner Australiens am 13. Februar 2008

Australien ist ein Kontinent,
ein alter Erdteil, ein junges Land.
Man ihn oft auch "der rote" nennt:
Er ist bedeckt mit rotem Sand.

von Jürgen Wagner

Er blies das Glas so wunderschön
doch nun sollt' es zuende geh'n
Das Feuerholz wurd ihm verwehrt
Sein Herr, der machte plötzlich kehrt

Er sperrte ihm fortan die Wälder
sein Ofen wurde immer kälter
Das Holz,…

von Mara Krovecs

In dem Wald stand ein Baum
eine Linde
und sie rauschte im Schnee
und im Wind
sang so zärtlich ihr Lied
einem Kinde
weil Linden oft
Liebende sind

so weit - ihr Gesang
so silbern ihr Klang…

von Jürgen Wagner

Auf seiner Schulter ein Sack Mehl
Er gab sich selber den Befehl
Zu seinem weiten Weg nach Haus
Schon bald hob an ein Windesbraus

Der tobte, stürmte um ihn her
Er lief und kämpfte, doch ein Heer
Naturgewalten…

von Willi Grigor

8. August 2002

Der warme Tag zweitausendzwei
liegt fest mir im Gedächtnis.
Ich ging durch einen lichten Wald,
ein wahres Naturvermächtnis.

Rote Perlen, die gepflückten,
füllten schmückend mein Behältnis,…

von Jürgen Wagner

Der Rabbi ist sehr ernst erkrankt
Die Schüler sind bei ihm versammelt
So vieles, was man ihm verdankt
Und einer nach dem andern stammelt

'Wie Abraham hat er geglaubt'
'Wie Hiob sein Geschick getragen'
'Wie…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Jürgen Wagner

Da fehlt noch was, sagt sich der Mann
der als Professor viel errang
War sehr belesen, sehr gelehrt
weit angesehen, hochdotiert

Er macht sich auf zu einem Berg
Dort wohnt einer Weiser, wie man hört
der ihm…

von Kerstin Vivien Schmidt

So sanft gewogen im Wind
Hast mich mit dir gezogen
wie ein Kind
Bin dir nachgegangen
und bei dir geblieben
Habe mich bei dir gefunden
und bin bei dir verblieben
Denn eine Katze hat vom
Leben ganze…

von Peter Stampfer

Wir, die großen Profiteure,
Präsidenten, Wirtschaftsbosse,
aber auch Politiker,
retten täglich viele Welten,
die die euren doch nicht sind;
all unsere Worte, all unser Tun,
haben doch nur eins im Sinn:

von Corinna Herntier

Den Fürsten beugt des Schicksals Los.
Sein Sohn schafft ihm nur Sorgen groß –
der muss den Stab bald nehmen.
Sein Einziger, schon lang ein Mann,
lebt freudvoll nur – weil er es kann.
So denkt er sich - mit Grämen ……

von Dieter J Baumgart

Uroma, Oma, Mutter und Kind
um einen Topf Nudeln versammelt sind.
Da tritt der Vater barsch hinzu:
Heut' gibt es Linsen! Der Topf bleibt zu!

Uroma, Oma, Mutter und Kind
verstauen den toten Vater im Spind...

Rezitation:
Sprecher: Dieter J Baumgart
von bernd tunn tetje

Sieht sein Schiff.
Nur noch einmal raus.
Erlebte den Sturm
mit geballter Faust.

Das Schiff in Not.
Von Neptun verstärkt.
Treibt ohne Antrieb.
Im Logbuch vermerkt.

Ladung verrutscht.
Nicht…

von Willi Grigor

Ein Bub erblickt das Licht der Welt.
Es ist nicht gut um sie bestellt.
Es tobt der Krieg seit fast vier Lenzen,
zerstörte Menschen, Länder, Grenzen.
Der Junge wurde g'rad geboren,
im Januar. Hat er gefroren?

von J.W. Waldeck

(Ballade zum 21ten Jahrhundert)

Vergangenes erscheint lebendig
System bleibt System
Gerechtigkeit schweigt abhängig
das Geschäft lebt von Vergehn

Privilegierte allein studieren
Geld schafft verseilte…

von Willi Grigor

Ich liebe Holz, ganz vehement,
besonders wenn es lodernd brennt.
Zum Brennen braucht man Brennholz, klar,
und Brennholz mach ich selbst, auch klar.

Zuerst nehm´ ich die Kettensäge,
wonach ich gründlich überlege,…

von Jürgen Wagner

So viele Bäume, allein und in Wäldern
Vielleicht sollte sich da doch mal was ändern
Man muss heutzutage Ordnung schaffen
Durch Macht und Gewalt und etwas Waffen

Ein König, der könnte all dieses richten
So hört man…

von Corinna Herntier

Johannes Junius -
Bürgermeister und Ratsherr zu Bamberg,
geb.1573, gest.06.08.1628

Im Rathaus zu Bamberg, dort waltet er,
mit jedweder Treue und Würde,
ihm ist es Berufung, nicht Bürde.
Sein Leumund, der…

von Jürgen Wagner

Es war einmal ein Keltenkrieger
Im tiefen Winter kehrt er heim
Schon lange hatt‘ er nichts zu essen
Ein Kessel aber war noch sein

Er kam in’s Dorf, entfacht ein Feuer
Legt in den Topf nur einen Stein
Füllt auf…

von Willi Grigor

Sie saß in ihrem kleinen Garten,
im Schatten unter einem Baum.
Sah sie die kleinen, weißen Wolken
auf ihrem Weg im Himmelsraum?

Sie reagierte auf mein Winken,
ihr feines Lächeln mich empfing,
als ich zwischen…

von R.T. Jones

Du bist der einzige der hohe Anforderungen an dich stellt. Du bist der einzige der sich enttäuscht, wenn er Erwartungen nicht gerecht wird.
Du bist dein schlimmster Feind.
Es scheint schon ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, anderen…

von Marc R

Es ist heiß,es glüht die Mittagssonne
er steht ganz lässig an einer Tonne
im Blick den Rivalen,im Anschlag den Colt
daneben die Kutsche,beladen mit Gold
Finger am Abzug,Hut tief im Gesicht
er hat die Kontrolle,er…

von Jürgen Wagner

Ein großer Meister, Gotteslehrer
er hatte einmal einen Traum:
Geh zur Göttin, ihrem Tempel
verneige Dich vor ihrem Saum

Er war entschlossen, dem zu folgen
Doch seine Schüler wurden irr
Nur einer folgte ihm zur…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner - Lied: Maria durch ein Dornwald ging
von Jürgen Wagner

'Riechst Du den Duft des Berglorbeer?'
Fragt der Meister seinen Schüler
Der ihn so bat um eine Lehr’
Denn er wäre gerne klüger
E r l e u c h t e t sein, das wünscht’ er sehr

D a s ist so fern nicht, wie man meint…

von Jürgen Wagner

Es war in jener heil‘gen Zeit
die rau und kalt und hoch geweiht
Ein blinder Mann kehrt‘ spät nach Haus
Da zog sein Hund und wollt‘ hinaus

Er hörte wilde Winde weh’n
er hob den Kopf, konnt‘ plötzlich seh’n
Ein…

von Jürgen Wagner

Es wohnte eine arme Frau
Und ihre beiden Töchter
Alleine an dem Hörselberg
Dort windete es öfter

Es klopfte abends an die Tür
Die Jüngste machte auf
Ein Mütterchen, zerzaust, gebückt
Die schaute zu ihr…

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