Ballade ✓ Mehrstrophige, erzählende Balladen

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von Willi Grigor
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 148 Texten in dieser Kategorie
von Willi Grigor

Gedanken zur Entschuldigung an die Ureinwohner Australiens am 13. Februar 2008

Australien ist ein Kontinent,
ein alter Erdteil, ein junges Land.
Man ihn oft auch "der rote" nennt:
Er ist bedeckt mit rotem Sand.

von Jürgen Wagner

Er blies das Glas so wunderschön
doch nun sollt' es zuende geh'n
Das Feuerholz wurd ihm verwehrt
Sein Herr, der machte plötzlich kehrt

Er sperrte ihm fortan die Wälder
sein Ofen wurde immer kälter
Das Holz,…

von Mara Krovecs

In dem Wald stand ein Baum
eine Linde
und sie rauschte im Schnee
und im Wind
sang so zärtlich ihr Lied
einem Kinde
weil Linden oft
Liebende sind

so weit - ihr Gesang
so silbern ihr Klang…

von Jürgen Wagner

Auf seiner Schulter ein Sack Mehl
Er gab sich selber den Befehl
Zu seinem weiten Weg nach Haus
Schon bald hob an ein Windesbraus

Der tobte, stürmte um ihn her
Er lief und kämpfte, doch ein Heer
Naturgewalten…

von Willi Grigor

8. August 2002

Der warme Tag zweitausendzwei
liegt fest mir im Gedächtnis.
Ich ging durch einen lichten Wald,
ein wahres Naturvermächtnis.

Rote Perlen, die gepflückten,
füllten schmückend mein Behältnis,…

von Jürgen Wagner

Der Rabbi ist sehr ernst erkrankt
Die Schüler sind bei ihm versammelt
So vieles, was man ihm verdankt
Und einer nach dem andern stammelt

'Wie Abraham hat er geglaubt'
'Wie Hiob sein Geschick getragen'
'Wie…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Jürgen Wagner

Da fehlt noch was, sagt sich der Mann
der als Professor viel errang
War sehr belesen, sehr gelehrt
weit angesehen, hochdotiert

Er macht sich auf zu einem Berg
Dort wohnt einer Weiser, wie man hört
der ihm…

von Kerstin Vivien Schmidt

So sanft gewogen im Wind
Hast mich mit dir gezogen
wie ein Kind
Bin dir nachgegangen
und bei dir geblieben
Habe mich bei dir gefunden
und bin bei dir verblieben
Denn eine Katze hat vom
Leben ganze…

von bernd tunn tetje

Sieht sein Schiff.
Nur noch einmal raus.
Erlebte den Sturm
mit geballter Faust.

Das Schiff in Not.
Von Neptun verstärkt.
Treibt ohne Antrieb.
Im Logbuch vermerkt.

Ladung verrutscht.
Nicht…

von Corinna Herntier

Den Fürsten beugt des Schicksals Los.
Sein Sohn schafft ihm nur Sorgen groß –
der muss den Stab bald nehmen.
Sein Einziger, schon lang ein Mann,
lebt freudvoll nur – weil er es kann.
So denkt er sich - mit Grämen ……

von Dieter J Baumgart

Uroma, Oma, Mutter und Kind
um einen Topf Nudeln versammelt sind.
Da tritt der Vater barsch hinzu:
Heut' gibt es Linsen! Der Topf bleibt zu!

Uroma, Oma, Mutter und Kind
verstauen den toten Vater im Spind...

Rezitation:
Sprecher: Dieter J Baumgart
von J.W. Waldeck

(Ballade zum 21ten Jahrhundert)

Vergangenes erscheint lebendig
System bleibt System
Gerechtigkeit schweigt abhängig
das Geschäft lebt von Vergehn

Privilegierte allein studieren
Geld schafft verseilte…

von R.T. Jones

Du bist der einzige der hohe Anforderungen an dich stellt. Du bist der einzige der sich enttäuscht, wenn er Erwartungen nicht gerecht wird.
Du bist dein schlimmster Feind.
Es scheint schon ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, anderen…

von Willi Grigor

Ein Bub erblickt das Licht der Welt.
Es ist nicht gut um sie bestellt.
Es tobt der Krieg seit fast vier Lenzen,
zerstörte Menschen, Länder, Grenzen.
Der Junge wurde g'rad geboren,
im Januar. Hat er gefroren?

von Jürgen Wagner

So viele Bäume, allein und in Wäldern
Vielleicht sollte sich da doch mal was ändern
Man muss heutzutage Ordnung schaffen
Durch Macht und Gewalt und etwas Waffen

Ein König, der könnte all dieses richten
So hört man…

von Willi Grigor

Ich liebe Holz, ganz vehement,
besonders wenn es lodernd brennt.
Zum Brennen braucht man Brennholz, klar,
und Brennholz mach ich selbst, auch klar.

Zuerst nehm´ ich die Kettensäge,
wonach ich gründlich überlege,…

von Corinna Herntier

Johannes Junius -
Bürgermeister und Ratsherr zu Bamberg,
geb.1573, gest.06.08.1628

Im Rathaus zu Bamberg, dort waltet er,
mit jedweder Treue und Würde,
ihm ist es Berufung, nicht Bürde.
Sein Leumund, der…

von Jürgen Wagner

Es war einmal ein Keltenkrieger
Im tiefen Winter kehrt er heim
Schon lange hatt‘ er nichts zu essen
Ein Kessel aber war noch sein

Er kam in’s Dorf, entfacht ein Feuer
Legt in den Topf nur einen Stein
Füllt auf…

von Willi Grigor

Sie saß in ihrem kleinen Garten,
im Schatten unter einem Baum.
Sah sie die kleinen, weißen Wolken
auf ihrem Weg im Himmelsraum?

Sie reagierte auf mein Winken,
ihr feines Lächeln mich empfing,
als ich zwischen…

von Peter H. Carlan

Legt der Willi einem Knaben
einen Apfel auf das Haupt,
spannt den Bogen bis zum Kragen,
sirrt der Pfeil, trifft nur ein Aug,

Legt der Willi eine Birne
auf des Scheitels Mittelspur,
spannt den Bogen bis zur…

von Jürgen Wagner

Ein großer Meister, Gotteslehrer
er hatte einmal einen Traum:
Geh zur Göttin, ihrem Tempel
verneige Dich vor ihrem Saum

Er war entschlossen, dem zu folgen
Doch seine Schüler wurden irr
Nur einer folgte ihm zur…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner - Lied: Maria durch ein Dornwald ging
von Jürgen Wagner

'Riechst Du den Duft des Berglorbeer?'
Fragt der Meister seinen Schüler
Der ihn so bat um eine Lehr’
Denn er wäre gerne klüger
E r l e u c h t e t sein, das wünscht’ er sehr

D a s ist so fern nicht, wie man meint…

von Marc R

Es ist heiß,es glüht die Mittagssonne
er steht ganz lässig an einer Tonne
im Blick den Rivalen,im Anschlag den Colt
daneben die Kutsche,beladen mit Gold
Finger am Abzug,Hut tief im Gesicht
er hat die Kontrolle,er…

von Jürgen Wagner

Es wohnte eine arme Frau
Und ihre beiden Töchter
Alleine an dem Hörselberg
Dort windete es öfter

Es klopfte abends an die Tür
Die Jüngste machte auf
Ein Mütterchen, zerzaust, gebückt
Die schaute zu ihr…

von Peter H. Carlan

Schwatzend sitzen in der Kneipe
Dreie, streitend im Terzett,
wer denn wohl aus ihrem Kreise
die beste Schwiegermutter hätt.

Giftig wie Strychnin, klagt Jan,
sei die seine und durchtrieben
und so dick beleibt,…

von A. d. Tiefe

*Ich bin doppelt so groß, doppelt so groß,
doppelt so groß, doppelt so groß, doppelt so groß,
doppelt so groß, doppelt so groß, doppelt so groß.
Die Hände hoch - die Hände hoch.
Die Hände hoch - die Hände hoch.…

von Nikola M

Du stehst vor mir, dein Rücken mir zugewandt.
Schaust auf die Leinwand mit einem Pinsel in der Hand.
Versuchst den Moment zu fangen, mich ewig zu wahren.
Ich genieße deinen Willen, mich in deinem Herzchen zu bewahren.

Oh…

von Jürgen Wagner

Ein Meister hatte einen Garten
der blühte schön, war gut gepflegt
Ein Schild stand da vor seine Hütte
das hat die Menschen sehr bewegt:

'Dies Grundstück werde ich verschenken
dem, der ganz schlicht zufrieden ist…

von Alf Glocker

(Ballade - auch als Lied verwendbar)

Odysseus fährt – ganz ungesichert –
auf seinem alten, morschen Kahn!
Da hört er was: am Ufer kichert
was, das ihn anspricht, so als Mann!

Dann schaut er hin und sieht die Schöne…

von bernd tunn tetje

Feindliche Flieger.
Gnadenlos brutal.
Für die am Boden
kaum eine Wahl.

Die Bomben fallen.
Häuser brennen.
Flammendes Inferno..
Menschen rennen.

Dunkle Szenen
trotz hellen Tag.
Wo die…

von Jürgen Wagner

Es war einmal ein kleines Dorf
Die Wölfe hatten großen Hunger
Sie fraßen sich durch Haus und Hof
Der Ort war grad in tiefem Schlummer

Am Morgen war der Schrecken groß
Sie werden morgen wiederkommen
Wie werden…

von Peter H. Carlan

I. Der Rollentausch

Im Meer, das bis zur Küste reichte,
schwamm ein Hering, der dort laichte,
denn das Wasser war dort seicht,
weil das Meer das Land erreicht.

Andernorts, am Rand der Wüste,
die reichte…

von Alf Glocker

(eine surrealistische Ballade)

Blaue Sonne, Segelschiff –
und du bist hier, bei mir an Bord!
Unsere Bucht liegt tief im Riff
und wir lieben im Akkord!

In der Ferne bläst ein Sturm
dunkle Wolken vor sich her,…

von * noé *

"Ich bin die Gefahr!" sprach das Haupt
und wandte sein lächelndes Gesicht
der Frau in ihrer Verzweiflung zu.
"Und was bist du?
Sag' es mir und erzähle mir nicht,
was dir sowieso hier keiner mehr glaubt."

"Ich…

von Bernhard W. Rahe

Zwischen kupfernen Helmen, leuchtenden Türmen
trotzt seit tausend Jahren den Feuerstürmen
das Unrecht, erbarmungslos wie Teufel und Tod
umrunden Zeiger Ziffern in Herrschaft und Not.

Dogmen lasten bleischwer auf alten…

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