Ballade ✓ Mehrstrophige, erzählende Balladen

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 164 Texten in dieser Kategorie
von Willi Grigor

Senegal, Jahreswechsel 1973-74

Wir trafen uns an einem Strand,
an deinem Strand, in deinem Land.
Du wähltest uns, so sag ich mal,
ein schwarzer Junge aus Senegal.
Wir wurden schnell und gut bekannt.

Du, in…

von Ekkehard Walter

Es war einmal ein alter Bauer,
der legte sich allabends auf die Lauer,
weil ein Fuchs ihm seine Hühner stiehlt,
die er doch über alles liebt.
Eines Abends war es wieder soweit,
doch als Reinicke kam, lag der Bauer…

von Flora von Bistram

Lasst mich leben, lasst mich springen,
lasst mich tollen, glücklich sein,
lasst mich tanzen, lachen, singen,
zwängt mich nicht in Glas hinein,
denn im Glas kann ich nicht leben,
täglich würd es Scherben geben.

von Corinna Herntier

Der Wald liegt schwarz, als ob er tief im Dunkeln lauert.
Und stolz erhebt sich Achims Festung, so erhaben:
auf Berges Kamm, wie unbesiegbar, kühn gemauert!
Den höchsten Turm umkreisen, windgetragen, stets die Raben.

Heut…

von Flora von Bistram

Wolken jagen sich in Weiten,
Blitze zucken durch die Nacht,
Donner grollt in Finsterzeiten,
Angst der Menschen ist erwacht.

Der Vulkan beginnt zu beben,
wird die Siedlungen vernichten,
und sie laufen um ihr…

von Peter Boensch

Verbohrt, verknöchert und wiederkehrend,
abseits jeglicher Mitte,
die Anderen ständig und strenge belehrend,
meist im eigenen Leben nur Dritte,
stur nach eigener Sitte,
marschierend im gleichen Schritte,

von Jalid Sehouli

Ich muss es ihm sagen,
aber wie?,
oder besser schweigen?,
aber darf ich das?,
Schweigen gegen die schreckliche Botschaft?,
aber die Wahrheit will und muss zu Tage,
sie hat mich ausgesucht sie auszusprechen,…

von Peter Stampfer

Schon lange bevor wir beide uns trafen
Träumte ich schon immer von dir und von mir
Als ich dich dann sah, da war mir schnell klar
Ich liebe dich mehr als mein Leben
Maah!!! _Ich glaubte an unsere Liebe
Doch du hast…

von Annelie Kelch

...sich gegenseitig nach Hause bringen:
ein Anfang mit Ende!

Wir hatten Steno, Abendunterricht.
Als wir den Klassenraum verließen,
war 's draußen fast noch sommerhell.

Wir brachten uns mal wieder gegenseitig heim,…

von Flora von Bistram

In den braunen Ackerfurchen
liegt ein letztes Sonnenfunkeln,
dieses hebt geleerten Boden
noch einmal aus dem Verdun keln.

Sinfonie der warmen Farben
klingt für uns durch Berg und Tal,
bringt, bevor wir…

von Christin Maja

Du füllst die Lücke, die leer war bis zu diesem Tag.
Ich schau dich an du machst mich wahnsinnig mit deiner Art.
Doch bist du so perfekt für mich, dass ich es an dir mag!

Und ich kann keinen anderen Mann mehr so ansehen wie…

von Corinna Herntier

Da wacht er stolz am Inselrand,
der Backstein-Dom, im Morgengrauen,
als erste Söldner ihn schon schauen
- und sie sind nicht aufs Beten aus!
Die Eichentür in fester Wand,
sie hebeln, reißen und zerbrechen!
So…

von Jürgen Wagner

Himalaya, das ‚Haus von Schnee‘
Ein Forscher hatte die Idee
Dort etwas Neues zu entdecken
Zu allgemeinen Wissenzwecken

Nahm mit sich Träger aus dem Land
Die er in kleinen Dörfern fand
Ein Sherpa kannte wohl…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Peter Boensch

Im Nebel uralter Zeiten
vergangener Tage Pracht,
lag ein Land von unendlichen Weiten,
war versunken in nur einer Nacht,
waren Reichtum und Städte aus Gold
und Altäre aus Ebenholz,
waren Frauen liebreizend hold…

von Alf Glocker

1

Rätselhafte Fragen tauchen
aus dem Lebensalter auf.
Spinner spinnen, Köpfe rauchen -
Menschen stehen zum Verkauf.

Wirre Linien erschaffen
Labyrinthe aus Granit
und die vielen Menschen (Affen)

von Corinna Herntier

Den Fürsten beugt des Schicksals Los.
Sein Sohn schafft ihm nur Sorgen groß –
der muss den Stab bald nehmen.
Sein Einziger, schon lang ein Mann,
lebt freudvoll nur – weil er es kann.
So denkt er sich - mit Grämen ……

von Dieter J Baumgart

Uroma, Oma, Mutter und Kind
um einen Topf Nudeln versammelt sind.
Da tritt der Vater barsch hinzu:
Heut' gibt es Linsen! Der Topf bleibt zu!

Uroma, Oma, Mutter und Kind
verstauen den toten Vater im Spind...

Rezitation:
Sprecher: Dieter J Baumgart
von Willi Grigor

Ein Bub erblickt das Licht der Welt.
Es ist nicht gut um sie bestellt.
Es tobt der Krieg seit fast vier Lenzen,
zerstörte Menschen, Länder, Grenzen.
Der Junge wurde g'rad geboren,
im Januar. Hat er gefroren?

von Willi Grigor

Ich liebe Holz, ganz vehement,
besonders wenn es lodernd brennt.
Zum Brennen braucht man Brennholz, klar,
und Brennholz mach ich selbst, auch klar.

Zuerst nehm´ ich die Kettensäge,
wonach ich gründlich überlege,…

von Corinna Herntier

Johannes Junius -
Bürgermeister und Ratsherr zu Bamberg,
geb.1573, gest.06.08.1628

Im Rathaus zu Bamberg, dort waltet er,
mit jedweder Treue und Würde,
ihm ist es Berufung, nicht Bürde.
Sein Leumund, der…

von Jürgen Wagner

Es war einmal ein Keltenkrieger
Im tiefen Winter kehrt er heim
Schon lange hatt‘ er nichts zu essen
Ein Kessel aber war noch sein

Er kam in’s Dorf, entfacht ein Feuer
Legt in den Topf nur einen Stein
Füllt auf…

von Willi Grigor

Sie saß in ihrem kleinen Garten,
im Schatten unter einem Baum.
Sah sie die kleinen, weißen Wolken
auf ihrem Weg im Himmelsraum?

Sie reagierte auf mein Winken,
ihr feines Lächeln mich empfing,
als ich zwischen…

von Kerstin Vivien Schmidt

So sanft gewogen im Wind
Hast mich mit dir gezogen
wie ein Kind
Bin dir nachgegangen
und bei dir geblieben
Habe mich bei dir gefunden
und bin bei dir verblieben
Denn eine Katze hat vom
Leben ganze…

von Peter H. Carlan

Legt der Willi einem Knaben
einen Apfel auf das Haupt,
spannt den Bogen bis zum Kragen,
sirrt der Pfeil, trifft nur ein Aug,

Legt der Willi eine Birne
auf des Scheitels Mittelspur,
spannt den Bogen bis zur…

von R.T. Jones

Du bist der einzige der hohe Anforderungen an dich stellt. Du bist der einzige der sich enttäuscht, wenn er Erwartungen nicht gerecht wird.
Du bist dein schlimmster Feind.
Es scheint schon ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, anderen…

von Willi Grigor

Gedanken zur Entschuldigung an die Ureinwohner Australiens am 13. Februar 2008

Australien ist ein Kontinent,
ein alter Erdteil, ein junges Land.
Man ihn auch oft "der rote" nennt:
Er ist bedeckt mit rotem Sand.

von Jürgen Wagner

Er blies das Glas so wunderschön
doch nun sollt' es zuende geh'n
Das Feuerholz wurd ihm verwehrt
Sein Herr, der machte plötzlich kehrt

Er sperrte ihm fortan die Wälder
sein Ofen wurde immer kälter
Das Holz,…

von Mara Krovecs

In dem Wald stand ein Baum
eine Linde
und sie rauschte im Schnee
und im Wind
sang so zärtlich ihr Lied
einem Kinde
weil Linden oft
Liebende sind

so weit - ihr Gesang
so silbern ihr Klang…

von Jürgen Wagner

Auf seiner Schulter ein Sack Mehl
Er gab sich selber den Befehl
Zu seinem weiten Weg nach Haus
Schon bald hob an ein Windesbraus

Der tobte, stürmte um ihn her
Er lief und kämpfte, doch ein Heer
Naturgewalten…

von Jürgen Wagner

So viele Bäume, allein und in Wäldern
Vielleicht sollte sich da doch mal was ändern
Man muss heutzutage Ordnung schaffen
Durch Macht und Gewalt und etwas Waffen

Ein König, der könnte all dieses richten
So hört man…

von Willi Grigor

8. August 2002

Der warme Tag zweitausendzwei
liegt fest mir im Gedächtnis.
Ich ging durch einen lichten Wald,
ein wahres Naturvermächtnis.

Rote Perlen, die gepflückten,
füllten schmückend mein Behältnis,…

von Gabriele Rabe

Es war ein mal ein Mann,
der fröhlich durch die Landschaft kam.
Er hat ein schönes großes Herz.
Voll Gefühl und auch mit Scherz.

Der fand er eines Tages, eine gute Sache Ding.
Wo ran er gleich,
Einen…

von Jürgen Wagner

Der Rabbi ist sehr ernst erkrankt
Die Schüler sind bei ihm versammelt
So vieles, was man ihm verdankt
Und einer nach dem andern stammelt

'Wie Abraham hat er geglaubt'
'Wie Hiob sein Geschick getragen'
'Wie…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Peter Stampfer

Wir, die großen Profiteure,
Präsidenten, Wirtschaftsbosse,
aber auch Politiker,
retten täglich viele Welten,
die die euren doch nicht sind;
all unsere Worte, all unser Tun,
haben doch nur eins im Sinn:

von Jürgen Wagner

Da fehlt noch was, sagt sich der Mann
der als Professor viel errang
War sehr belesen, sehr gelehrt
weit angesehen, hochdotiert

Er macht sich auf zu einem Berg
Dort wohnt einer Weiser, wie man hört
der ihm…

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