Abschied

von Alfred Mertens
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Es treibt das Meer die Wogen überspülend,
die Nacht ist rauh als sei sie jetzt bereits,
dem Untergehen nahe dabei fühlend,
und schaurig kalt das Licht im Sternenreiz.
Der Himmel hat das Leben überstanden
er hält sich aufrecht lässt sich nicht beirr`n.
wie Gottesmächte sich zusammen fanden,
und immer düster werdend das Gestirn.
Die Tiere haben sich schon fast verkrochen,
die Ängstlichkeit bereitet sich nun vor,
nach schwefelreicher Luft hört man seit Wochen
von Ferne still, ein wunderlicher Chor
er lädt uns ein, sich allem hinzugeben,
nachdem was war, zu einem neuen Leben !

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Kommentare

09. Mär 2017

"Es treibt das Meer......., die Nacht ist rauh.....".
Das ist Literatur, die mir gefällt.
Ja Alfred, mitten ins Volle getroffen.

Lyrischer geht nimmer.
LG Volker

12. Sep 2017

Danke Volker !

Wenn ich Geduld habe, fällt mir auch mal was Gutes ein!Reimen geht mir oft nicht schnell genug
und das ist mein Fehler °