Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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von Annelie Kelch

Grüne Tage, die kaum Schmerzen bereiten.
Was in krautiger Tiefe geschlummert,
ist ergründbar geworden, lumineszent,

und ich erinnere mich: Du warst ...
ein treibendes Blatt, vom Herbst
in den See gestürzt – die…

von Monika Laakes

Du hochsommerliches Versprechen,
hattest dich jäh im Regenguss versteckt.
Tyrannisiertest mich mit deinen Launen.
Schautest mich mit schwarzen All-Augen an,
um plötzlich - im Endspurt - mit glühendem Blick
mir Hitze…

von Angélique Duvier

Üppiges Prangen,
vom Sonnenlicht umfangen
blüht es wunderbar.

von Sigrid Hartmann

Ganz am Ende, an der Spitze
Einer Insel wart ich, sitze
Halb im Wasser, denn ich schwitze
Schweiß tropft mir aus jeder Ritze
Mörderisch ist diese Hitze
Und am Himmel zucken Blitze
Worauf ich noch viel mehr…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Reben wilden Weines,
Ufer blauer Wellenreigen,
Feigen süsser Schwere.
Piniendüfte füllen Lüfte,
Täler, grün beschmückte Haine,
durchflutet gleissend Sonnenlicht.
Zikadenchor in Mittagsglut,
Grille geigt…

von Anouk Ferez

Abgemäht die goldnen Fluten,
Atlas senkt sich auf die Krume.
Bald schon toben Mittagsgluten,
vereinsamt flammt die letzte Blume.

Fleht in wildem Lippenrot,
harrt minniglich der Züge
bunter Himmelsschwärmer.…

von Soléa P.

Und Friede küsst die Stille sanft
nur der Sommerwind spielt im Blätterkleid
für einen kleinen Moment ... Welt ohne Angst
dass langsam welkt und bald wieder gedeiht.

Sonnenstrahlen wärmen mit letzter Müh'
gleißendes…

von Sigrid Hartmann

Wenn sie durch die Pfützen patschen
Dass die Schuhe quitschen, quatschen
Liegt es wohl am Dauerregen
Himmel spendet reichlich Segen

Dringt nicht ein in weichen Acker
Nein, zur Freude kleiner Racker
Bildets…

von Willi Grigor

Sommerabend, die Luft wird kühler,
die Sonne blinzelt hinter Zweigen.
Noch hört man Grillen, Solospieler,
bald verstummen ihre Geigen.

Der leichte Wind ganz leise fächelt
den grünen Vorhang im Baumgeäst.
Die…

von Michael Dahm

Kleine Grille – spiel
dein Leben ist nicht viel
der Sommer wird bald fliehen
und dein Lied verblühen.

All deine Verwandten
die Onkel und auch Tanten
geigen in den Rainen
in den Gräsern – feinen.

von Annelie Kelch

A m Bache blühen Schwanenblumen, die Forelle springt
B aumriesen neigen ihre Wipfel und der Sperling singt
C hristiansand, die kleine Stadt am Skageratt, blüht auf
D as Paradies: der grüne Wald mit Beeren drin zuhauf
E in…

von Soléa P.

Regen prasselt auf Dächer und Zinnen
der Himmel darüber Grau in Grau
Tropfen lassen Pfützen ringeln
das Wasser sich am Gully staut...

Gedrückte Stimmung in den Straßen
wo ist nur der Sommer hin
niemanden hört…

von Annelie Kelch

O starres Sonnenrad …
Die Glut deines heißblütigen Augs
staut sich zwischen den Speichen und
senkt sich über Städte und Wälder.

O Bäume, stolze Recken, die ihr wandelt
im Tal des Todes: Der heiße Kuss der Sonne…

von Johanna Blau

Steinchen von Salzwogen umspült
Falter treiben im Grasgewühl
Ein Fuchs gräbt Mäuse aus
Der Eisvogel steigt in die Höhe

Elemente schaukeln mich
In einen Schlaf der hundert Seelen
Sie umkreisen mich
Öffnen…

Rezitation:
Johanna Blau
von * noé *

Sommer-Raben, monoton,
künden laut von goldnen Feldern;
über dunstgedeckten Wäldern
trägt die Luft den Ruf davon.

Müßig wie zur Mittagspause
sickert Hitze träge ein,
nichts will mehr beweglich sein,

von Robert K. Staege

Zeit scheint müde, Wind schweigt still,
Sonne sticht und Menschen klagen.

Wenn ich auch nicht schweigen will,
kann ich vieles doch nicht sagen.

Wolken drängen und es blitzt;
Sturm wird durch die Nacht hinfegen…

von Anka Röhr

Sommerklang
Schweigen
der Natur

Leben
nur dort
wo Wind weht
und Schatten
lockt

die Sonne
brennt
Hitze
ödet die Straßen

Gedankenströme
versiegen

Sommerblues…

von Michael Dahm

Aus tief hängenden Wolken
die Raben schwer kolken
und Wasser grau schweben
über dunstigem Leben

August soll dies sein
schaut missmutig drein
die Ähren sie biegen
bis in Pfützen sie liegen

Die…

von Yvonne Zoll

Die Hitze hängt vorm Ufer schwer im Tal
und wieget sich im selbstvergessen See
Wird überirdisch fliegt ein Zeppelin
Vorüber unwissend bin reich so spür
Durchsichtig mich gleich in achatem Schaum
Vermehre mich im…

von * noé *

Die Rose blüht so duftend zart,
im Morgentau, im lauen Wind,
mit feiner Eleganz gepaart,
hat sie mit Süße nicht gespart –
ein Sommertag beginnt.

von Monika Laakes

vielleicht kommt er wieder
so meine
kindlichen gedanken
und vielleicht
schmilzt dann
das eis
innerhalb von sekunden
vielleicht
streicht er mit
sanften, heißen händen
mein gesicht

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich spüre die Schwere des Rotweins,
das Glas in meiner Hand.
Die Dämmerung des spätsommerlichen
Tages schmiegt sich mit 25 Grad über
das Land.
Der Mond hängt schief und
schielt mich mahnend an.
Windstill…

von Ingeborg Henrichs

Sonnenblumenzeit
Welten im Atem des Lichts
Formen vollendet

von Barbara Schleth

Hagebuttenrot leuchten dort die Früchte
Als Zeugen der Ernte Stoppelfelder weit

Mit nackten Füßen schmecken erste Zwetschgen
Auf der Schulter weht noch die Sommerbrise

Aus der Tiefe steigt bald die Abendkühle
ich…

von * noé *

Die Sonne wird wohl bald vertrieben,
so tief, wie heut die Schwalben fliegen,
ganz aufgeregt und kreuz und quer
unter den Brücken hin und her.

Kaum merklich ändert sich das Licht,
nicht angenehm, die Sonne sticht,…

von Luise Maus

Ein gehauchter Kuss
noch warm vom Atem
der Beginn einer
großen Leidenschaft.

Tief geschaut bis
zum Grund der Seele
und erblickt hab ich
ein strahlendes Licht.

Verzaubernd schön ist
dein…

von Kilian Schwanke

so stehst du dort
noch still und stumm
spürst jeden Blick
um dich herum

du springst, du hüpfst
genießt den trubel
machst diesen akt
zum freudenstrudel

der vorhang fällt
geht wieder auf…

von Angelika Zädow

Wolkenberge im
Meer aus blau und Licht

Waldhügel am
Horizont in nebelgrau gehüllt

Weites Land im Abendschein

Sturmwind wiegt
meine Seele zur Ruhe

Und aus dem Himmel
spannt vergehende Sonne

von Manfred Peringer

von fern grollt die brandung in den auslaufenden wellen
flieht ein schwarm heringe vor laut bellenden silbermöwen
auf dem markt sind austern und taschenkrebse im angebot

im blendenden schein der junisonne fallen türkentauben…

von Charlotte von Ahlefeld

Wie milde säuselst Du, o kühler Regen,
Auf die verschmachtende, verbleichte Flur.
Dein längst so heiss, so bang erflehter Seegen,
Erfrischt die ganze seufzende Natur,
Und neu gestärkt erheben Gras und Bäume
Die…

von marie mehrfeld

Mach’s dir bequem
im sonnendurchfluteten
wolkenlosen Junitag.
Schneide ihn mutig an
und genieße ihn froh
in kleinen Happen.
Biss um Biss um Biss.
Er wird dir schmecken
in seiner Vielfarbigkeit.…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

A warmly touch of summer night
Greets from the moon after midnight.

So quiet - your heart is beating gently.
Sweet dream you have awoken.

The night of love, the smell of the desire,
Exciting breath in expectation…

von Yvonne Zoll

Herrlich in der Sonne baden
Margeriten Gänseblümchen
Mauerblümchen im Kostümchen
Bin auf einen Ball geladen

Fliegen fliegen, heiß wird’s, Zeit
Sonnen strahlen Bienen flüstern
Durchs neckisch Kleid der schönen…

von Annelie Kelch

Ein Sehnen, tausendfach, schwingt in den Lüften;
zerrissen längst: der Trauerflor des Winters.

Der Sommer stürzt ins Land
mit lichterlohen Farben –
wie Schmerzensschreie
verwundeter Vögel über
stille Gärten,…

von Kilian Schwanke

es kracht und der himmel treibt wolken zu schwarz
rosane wangen verfärben sich rot
die fluten sie strömen bis sie am boden zerplatzen
berührung elektrisch magnetisch gepolt

voll sehnsucht erwarten die felder das nass…

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