Gedanken ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Peter Hort
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von * noé *
die schönsten
von Angélique Duvier
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 36 - 70 von insgesamt 1352 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Der Schmelz der Nacht klebt noch
am Kleid des frühen Morgens –
wie die vergangene Stunde an meiner Herzwand:
Jene Stunde ohne Ressentiments,
ohne Wenn und Aber.
Jene Stunde, die mir den Alptraum von der Seele nahm:…

von Angélique Duvier

Wann kommst du,
wenn du denn kommst?

Liebst du mich
und diesen Ort,

der so fern von dir,
und gar weit von mir?

Wirst du hier sein,
wenn ich dich bitte?

Oder werde ich
vergeblich warten?…

von Yvonne Zoll

Über Gewinde quält sich angeführt
Von leichter Schwingung schlagend
Freigeweht aus ausgegoren düsteren Balladen
Fast uralt angehaucht die Schicht

Der Kümmernisse theatralisch
Rückwirkend erinnernd eingebildet…

von marie mehrfeld

Das zweite Gesicht? Ich habe es nicht. Die Zukunft zu ahnen, das lenkt mich in Bahnen der Traurigkeit. Zu kostbar die Zeit, die hier mir noch bleibt. Was zählt ist heute, sind liebe Leute, was mich hält, das bist du, ist das Schweben in Ruh.…

von * noé *

Schließlich ist es wie mit Regen,
der sich nicht an Grenzen hält.
Wer wohl könnte ihn bewegen,
nicht zu fallen, wo er fällt!

Saudis, im Besitz von Waffen,
werden diese nicht still horten,
weil sie sie für die…

von marie mehrfeld

wehrt euch, alle, steht auf, haltet das
lebendige Grün fest, dem Krach der
wütenden Welt die Stille verordnen
will ich, und gelassen mich treiben

lassen vom Strom der Zeit und mich
doch dagegen stemmen und murren…

von Susanna Ka

Nachweihnachtszeit.
Der Himmel
ein gleichmäßiges Grau.
Nieselregen
durchdringt
Jacke und Jeans,
der Hund
dreht sich glücklich im Kreis.

Frühlingsboten
im Supermarkt an der Kasse.

von Monika Laakes

Gedanken in ihrem Kopf
trudeln von rechts nach links,
finden keine Mitte, sind heimatlos
und drehen Pirouetten im Erkennen
und Nicht-sein-dürfen und finden
keine Ruhe, sind fremd, so fremd im
Verlorensein und…

von Regina Bäcker

Ich wünschte mir, Bruder,
du wärst jetzt hier,
zu reden,
ohne dem Erlebten
zu begegnen,
nur ich mit dir.
Dann könnte ich dir erzählen von mir,
von meinem Herzen und den verborgenen Schmerzen,
von…

von Ingeborg Henrichs

Verlassener Ort
Leere Hüllen. Schattenlos
Immer sein im Jetzt

von Monika Laakes

Wundersam
fühlt sich das an,
Gedanken ins Nirwana
des Damals zu leiten,
auf Weggabelungen
zu verharren, zu staucheln,
sich selbst zu entgleiten.

Wundersam
fühlt sich das an,
das Leben als…

von Angélique Duvier

Ich habe nichts
um dich zu beschenken,
um dich zu bereichern,
nur mein Schweigen
und meine Gedanken,
doch die sind und bleiben,
auf ewig, mein Eigen.

von Monika Laakes

Ist's Leben eine Illusion
mit tausendfachen Träumen?
Heuer sind wir stressgeplagt,
lausen uns nicht mehr auf Bäumen.

Es trägt uns die Zeit
erbarmungslos in Sphären,
wo niemand mehr bleibt,
wer will uns…

von Soléa P.

Wo fliegen die Gedanken hin,
wenn der Kopf sie nicht mehr will,
sie verbannt und ziehen lässt –
an was nur, klammern sie sich fest?

Die meinen – sind längst übern Acker,
war für sie nicht mehr der Kracher.
Ich…

von Monika Laakes

dieser tag heute
ich blick' in den garten
spüre und ahne dies
ETWAS
...in allem
unausgesprochene
schöpferworte
lassen alles zu
dunkle blitze
der sonne
lautes flüstern
des windes…

von marie mehrfeld

Hör zu, behalt deine Angst bei dir, hab selbst genug davon, meine lungert im alten Koffer neben Oma Lisas nackter Babypuppe, ja, mea maxima culpa, lang lang ist’s her, er ist ja wieder dran, der Kopf, und die Augen schließen sich im Liegen, hoch…

von Monika Laakes

So kommst du zu mir
...gestern - heute -
doch stets erwartet.
Ich freu mich.
Alles, was beständig ist,
kommt sicherlich.

So spricht die Illusion
zu allen Lebewesen.
Der Vogel fliegt
hinauf,…

von Yvonne Zoll

Ausrangiert bebildert im Gewissen
Rieselnd wie im Abgesang nur Treue
Bergend noch in sich just eine neue
Funkenhafte Tiefe engumrissen

Täglich überwundener Legenden
denn daraus ein Wesen rauscht lichttrunken

von Yvonne Zoll

Bedenken erstorben
verfallen fatalistisch
im Nachgeäfften
die gelenkten Gespenster
gestalten Geistergewalt

unbestätigte
Utopisten die daselbst
Verschlafen geglaubt
Phantastisch parodierte

IHR
von marie mehrfeld

macht aus mir, was ich bin,
reiht euch auf zu Kolonnen,
gebt dem Leben den Sinn
und bereitet uns Wonnen,
kennt den Wert der Dinge,
laviert euch durch Seelen,
seid Rettungsringe und
versteckt euch in…

von marie mehrfeld

Wer oder was?
Ihr Worte!
Neue, alte, träge,
schräge, woher?
Aus dem Morgenkopf,
dem wachen,
wohin damit?
Auf deine
vergilbten Seiten,
du Notizbuch
von Anno Tobak,
aus der Tonne…

von Mara Krovecs

Deine Gedanken zerfallend
verspiegelt zusammengesetzt
immer zur Musik
kristallleuchtend im
Rhythmus deiner Phantasie.

Scherben zwischen Tanzschritten
Küsse von Schattenmündern
und nichts hält deine…

von Ingeborg Henrichs

von aussen nach innen
und dann weit darüber hinaus...
auch manch irrweg führt am schluss
zu dem einen unausweichlichen muss
gebündelte energie vereint in mir
getragen vom fluss geheimer magie
gelenkte schritte…

von D.R. Giller

Ich suche die Worte und finde pure Enthemmung
Als eine Sorte des neuen Gesicht's
Ausstrahlung befeuert mir Treue
Mein Halt fängt sich dem Lachen
In der Rage des Bandes, entspringen zig Sachen

Die Welt erhält dich am…

von Anouk Ferez

Erklomm der Tag die Zwänge deiner Stadt
und trieb das Scheue, Vage, Ungeträumte
weit über Dächer, Masten, Schlote? Schäumte
dein blaues Fühlen über? Sage mir, wann hat

das Lichterhaupt der stumm gebeugten Kerze
den…

von Annelie Kelch

Grün wie das Gras sind die Farben meiner Kindheit;
ein Blick hinüber zum Deich durch unsere Fenster nur:
Und augenblicklich war ich entschlossen, bereit
für einen Streifzug durch die grüne Natur.

Die frühen taufrischen…

von Yvonne Zoll

Leichte Lasuren
Im Ozellen-Ozean
Schmelztiegel verkohlt
Unausgegoren und aus
Entitäten erkoren

Sekuritäten
im gelüfteten Hutrand
Krempen geborgen

in emaillierten
Wortschmelzkrusten…

von Monika Laakes

Wirr quanteln Worte,
taumeln durchs Universum
in meinem Kopf.
Docken an,
ziselieren feinste Bahnen,
lebendige Straßen,
führen zum
eig'nen Wesen.
Gewiss, es gibt sie
dergestalt ein einziges Mal…

von Soléa P.

Natur – ihr ins Gesicht geschrieben,
erkenne Sorgen, Kultur, bunte Blumen.
Spüre beim Anblick tiefe Verzweiflung –
sehe Verletzungen, blutend, auf einer Zeichnung.

Trotz der Farben – Depression.
Ob dieser Anblick…

von Ingeborg Henrichs

Meer der Wiederkehr
Seelen segeln in der Nacht
Ankern im Morgen

von Angelika Zädow

Gras wächst über Vergangenes
Leben überdeckt Schrecken
Schweigen umhüllt Geschichte
Nur Narben zeugen noch von den Wunden an Leib und Seele

Heute aber
holen Bilder das Gewesene unterm Gras hervor
stehen wir…

von Monika Laakes

Da stockt mir der Atem,
morgens, beim Kaffee
mit Blick in die Zeitung.
Lese inzwischen automatisch,
dass irgendwer mit spitzem Messer
irgendwen mal eben so ersticht.

Da stockt mir der Atem
beim Erfassen…

von Mara Krovecs

bis hierhin leuchtete es
wenn du mit deinen wörtern
unterwegs warst
sie geschickt
in die ziehenden Himmel warfst.

in dir springend
zupftest du sie zurecht
während sie herab fielen
nie hinterließest…

von Volker Harmgardt

Verwehte Spuren -
Streiflichter über dem Jenseits
in virtuoser Farbenpracht.

von Yvonne Zoll

gefrorener glanz
im aushärtenden abend
asphalt zum morgen

erdpech verwoben
unverfälschte kulissen
tiefer müdigkeit

geronnene im
angeschwemmten ballast zu
abgeworfenen

frachten wird doch…

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