Gedanken ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

die schönsten
von Angélique Duvier
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
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von Susanna Ka

Nachweihnachtszeit.
Der Himmel
ein gleichmäßiges Grau.
Nieselregen
durchdringt
Jacke und Jeans,
der Hund
dreht sich glücklich im Kreis.

Frühlingsboten
im Supermarkt an der Kasse.

von Angelika Zädow

Zweiter Frühling scheint durchs Fenster,
kirtzelt frech die Herbstkühle weg.

Und im Staunen blüht die Hoffnung
neu mit großen Blüten auf:

Zuversicht, Lachen, Leichtigkeit.

Mag bald Herbst und Winter kommen -…

von Annelie Kelch

Der Schmelz der Nacht klebt noch
am Kleid des frühen Morgens –
wie die vergangene Stunde an meiner Herzwand:
Jene Stunde ohne Ressentiments,
ohne Wenn und Aber.
Jene Stunde, die mir den Alptraum von der Seele nahm:…

von Willi Grigor

Lässt man Wasser aus der Donau
durch ein riesengroßes Rohr
fließen in die Oberelbe,
bleibt die Elbe dann dieselbe,
oder heißt sie dann Elbau?

Wird die Donau dadurch dünner,
kommt sie noch in Ungarn an?

von * noé *

In den Unwettern der Zeit,
wenn das Wort von gestern nicht mehr gilt,
weil man es wechseln kann – egal –
und die NATO plötzlich doch
wieder ein verlässlicher Partner wird,
wenn Flüchtlinge in ihren Booten

von marie mehrfeld

Das zweite Gesicht? Ich habe es nicht. Die Zukunft zu ahnen, das lenkt mich in Bahnen der Traurigkeit. Zu kostbar die Zeit, die hier mir noch bleibt. Was zählt ist heute, sind liebe Leute, was mich hält, das bist du, ist das Schweben in Ruh.…

von Ingeborg Henrichs

Verlassener Ort
Leere Hüllen. Schattenlos
Immer sein im Jetzt

von Angélique Duvier

Könnt ich schlechte Träume
doch in einen Schnellzug setzen,
ohne Rückfahrschein.

von Angélique Duvier

Schon am Morgen gehe ich
und pflücke die Wahrheit
in meinem Gedankengarten.
Reiße das Unkraut gleich heraus,
lasse es nicht erst sprießen.
Mit Tränen begieße ich dann
was mühsam wächst.

Sehnsucht formt…

von Annelie Kelch

Gestern, am lichten Tag, nah' einem blühenden Roggenfeld,
sah ich den Mond umherstreunen: ein vagabundierender Kosmonaut. -
Er segelte mit den Wolken hoch droben am Himmelszelt;
einem bleichen Drachen gleich, den sich ein…

von Yvonne Zoll

Sphärisch singender
Rauch in tiziantoten
Tonatonalen
Moment abendlichen Spiels
transponierten Lichts dafür

die prälydischen
Organe allein Fugen
Untief berührter
Assonanzengefüge
Gefallener…

von Angélique Duvier

Mein Herz trägt heut das schönste Kleid,
meine Seele gab dazu den Segen.
Es besteht aus lauter Sternenstaub

und Blüten aus dem Leben.
Es raschelt beim Lauf, wie goldgelbes Laub.
Nur ein Engel kann es weben.

von Monika Laakes

Da stockt mir der Atem,
morgens, beim Kaffee
mit Blick in die Zeitung.
Lese inzwischen automatisch,
dass irgendwer mit spitzem Messer
irgendwen mal eben so ersticht.

Da stockt mir der Atem
beim Erfassen…

von Soléa P.

Wo fliegen die Gedanken hin,
wenn der Kopf sie nicht mehr will,
sie verbannt und ziehen lässt –
an was nur, klammern sie sich fest?

Die meinen – sind längst übern Acker,
war für sie nicht mehr der Kracher.
Ich…

von Angélique Duvier

Forme Worte
zwischen Wimpernschlägen
und bewahre sie
im Herzen.

Halte Augenblicke
aus vergangener Zeit
in deiner Erinnerung
ganz fest.

Male Liebesschwüre
in Regenbogenfarben
und…

von D.R. Giller

Ich suche die Worte und finde pure Enthemmung
Als eine Sorte des neuen Gesicht's
Ausstrahlung befeuert mir Treue
Mein Halt fängt sich dem Lachen
In der Rage des Bandes, entspringen zig Sachen

Die Welt erhält dich am…

von Monika Laakes

Ist's Leben eine Illusion
mit tausendfachen Träumen?
Heuer sind wir stressgeplagt,
lausen uns nicht mehr auf Bäumen.

Es trägt uns die Zeit
erbarmungslos in Sphären,
wo niemand mehr bleibt,
wer will uns…

von Volker Harmgardt

Verwehte Spuren -
Streiflichter über dem Jenseits
in virtuoser Farbenpracht.

von marie mehrfeld

Wer oder was?
Ihr Worte!
Neue, alte, träge,
schräge, woher?
Aus dem Morgenkopf,
dem wachen,
wohin damit?
Auf deine
vergilbten Seiten,
du Notizbuch
von Anno Tobak,
aus der Tonne…

von Annelie Kelch

Grün wie das Gras sind die Farben meiner Kindheit;
ein Blick hinüber zum Deich durch unsere Fenster nur:
Und augenblicklich war ich entschlossen, bereit
für einen Streifzug durch die grüne Natur.

Die frühen taufrischen…

von marie mehrfeld

WAS auch immer du hoffst und planst, stets bist
DU bemüht, dein Leben gelassen zu meistern.
FÜR dich zählt, dein Wesen zu stärken und zugleich
DEN Nächsten mit offenem Herz zu begegnen.
GIPFEL willst du erstürmen mit…

von Monika Laakes

Wirr quanteln Worte,
taumeln durchs Universum
in meinem Kopf.
Docken an,
ziselieren feinste Bahnen,
lebendige Straßen,
führen zum
eig'nen Wesen.
Gewiss, es gibt sie
dergestalt ein einziges Mal…

von * noé *

Die Nacht mit ihren Lebensformen
entzieht sich tagbedingten Normen,
Laternen sammeln Lichtschein ein.

Es stehen Bäume ohne Äste,
der Himmel feiert Dunkelfeste –
es ist die Zeit zum Einsamsein.

Selbst die…

von Ingeborg Henrichs

von aussen nach innen
und dann weit darüber hinaus...
auch manch irrweg führt am schluss
zu dem einen unausweichlichen muss
gebündelte energie vereint in mir
getragen vom fluss geheimer magie
gelenkte schritte…

von Angélique Duvier

Ein Meer von Gefühlen,
mit Glitzer und Glanz
verziert,
versucht mich zu verführen,
doch sie haben
nicht das letzte Wort.
Zweifel, dunkel
und kühl,
mischen sich ein,
als würde Eis
im…

von Yvonne Zoll

Bedenken erstorben
verfallen fatalistisch
im Nachgeäfften
die gelenkten Gespenster
gestalten Geistergewalt

unbestätigte
Utopisten die daselbst
Verschlafen geglaubt
Phantastisch parodierte

von * noé *

In diesen Augen lag der Schmerz der Welt …
Wir haben kein einziges Wort erzählt.
„Guten Tag.“ Und später: „Auf Wiedersehn.“
Dazwischen wohl auch: „Wohin soll es gehn?“

Und doch hat sein Blick mir davon berichtet,

von Angélique Duvier

Ich ging hinaus in den Tag,
habe mein Nest verlassen,
ohne etwas zu suchen
oder etwas zu finden
auf meinen Wegen.

Zwiegespräche
unter der Sonne,
mit denen, die
die Finsternis scheuen.

Ich…

von Yvonne Zoll

Leichte Lasuren
Im Ozellen-Ozean
Schmelztiegel verkohlt
Unausgegoren und aus
Entitäten erkoren

Sekuritäten
im gelüfteten Hutrand
Krempen geborgen

in emaillierten
Wortschmelzkrusten…

von Yvonne Zoll

Ausrangiert bebildert im Gewissen
Rieselnd wie im Abgesang nur Treue
Bergend noch in sich just eine neue
Funkenhafte Tiefe engumrissen

Täglich überwundener Legenden
denn daraus ein Wesen rauscht lichttrunken

von Yvonne Zoll

Über Gewinde quält sich angeführt
Von leichter Schwingung schlagend
Freigeweht aus ausgegoren düsteren Balladen
Fast uralt angehaucht die Schicht

Der Kümmernisse theatralisch
Rückwirkend erinnernd eingebildet…

von marie mehrfeld

wehrt euch, alle, steht auf, haltet das
lebendige Grün fest, dem Krach der
wütenden Welt die Stille verordnen
will ich, und gelassen mich treiben

lassen vom Strom der Zeit und mich
doch dagegen stemmen und murren…

von Soléa P.

Natur – ihr ins Gesicht geschrieben,
erkenne Sorgen, Kultur, bunte Blumen.
Spüre beim Anblick tiefe Verzweiflung –
sehe Verletzungen, blutend, auf einer Zeichnung.

Trotz der Farben – Depression.
Ob dieser Anblick…

von marie mehrfeld

Hör zu, behalt deine Angst bei dir, hab selbst genug davon, meine lungert im alten Koffer neben Oma Lisas nackter Babypuppe, ja, mea maxima culpa, lang lang ist’s her, er ist ja wieder dran, der Kopf, und die Augen schließen sich im Liegen, hoch…

von Angélique Duvier

Ich bin hinausgegangen,
um mich selbst zu suchen.
Habe meine Heimat verlassen,
laufe ziellos durch fremde Gassen,
halte Zwiesprache mit dem Mond
und singe ein Lied hinaus in die Nacht.
Warte auf Antworten von…

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