Gedanken ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von * noé *
von Manfred Peringer
die schönsten
von Angélique Duvier
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 1351 Texten in dieser Kategorie
von Volker Harmgardt

Verwehte Spuren -
Streiflichter über dem Jenseits
in virtuoser Farbenpracht.

von Yvonne Zoll

Bedenken erstorben
verfallen fatalistisch
im Nachgeäfften
die gelenkten Gespenster
gestalten Geistergewalt

unbestätigte
Utopisten die daselbst
Verschlafen geglaubt
Phantastisch parodierte

von Ingeborg Henrichs

Meer der Wiederkehr
Seelen segeln in der Nacht
Ankern im Morgen

von Annelie Kelch

Könnt ich mich wandeln wie das weite Meer,
Dann wählte ich die sanfte Dünung: Wellen ...
Orbital bewegt, dem Windgebiet der See entkommen,
Darin der alte Mond sich einst hat freigeschwommen
Und in der Morgenfrühe seine…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In versteckten, eingepackten,
oftmals bis zur Tiefe verhüllten Phantasien,
blühen schwindlige Mutationen
in unverständlichen Metaphern,
aufgegriffen im Nirwana,
versteckt unter Schlamm;
grünendes Verstehen…

von Lisi Schuur

Spürt ein regloser Vogel
im kahlen Baum
die Sonne nicht mehr im Gefieder
November liegt im bunten Laub
das Jahr vergisst sich bald
ich glaub
es legt sich
in den Buchsbaum Hain
scheint mir ein…

von Angélique Duvier

Unzählige Sterne
habe ich schon gesehen,
doch kenne ich ihre Sprache nicht.
Aus Sonnenstrahlen
versuchte ich zu weben,
einen leuchtenden Weg,
es ist mir nicht gelungen,
obwohl ich mich so sehr bemüht.…

von Mara Krovecs

Aus Raum und Zeit bist Du gestiegen,
in dieses Leben das ein Obenunten trägt,
du übst zu fallen und zu fliegen,
wie du dich wandelst, wenn der Tod
schon sanft mit seinen Flügeln schlägt.

Und alles liegt dir doch zu…

von Eva Klingler

Die Gitterstäbe unsichtbar
schwierig ein entkommen
Lug und Trug ist längst wahr
hat sich Geist genommen
Einsicht scheint jetzt angebracht
es gibt da noch die eine Macht
Sie wertet nicht sie gibt
womöglich…

von Michael Dahm

Ich möchte lieben
dass sich die Balken biegen
mit meinen ganzen Trieben
will ich noch brach nicht liegen.

Zu alt ist man doch nie
um sich ganz hinzugeben
die Liebesagonie
ist niemals anzustreben …

von Ingeborg Henrichs

Wenn
Nichts ohne Gegenteil wahr
Ist
Welle und Teilchen das Licht
Null gleich Nichts
Und
Eins gleich Gott
Ist
Dann beruhigt mich
Dass zwischen Morgen und Abend
Mittag
Ist

von Monika Laakes

Wünsch mir
Deine Augen...
den Magnetismus,
die Magie.
Im Wolkenflug
wird's unbeständig.
Ich schau hinauf
und lös' mich auf.
Was ist nun
Wirklichkeit?
In dürren Jahren
klingt's…

von Susanna Ka

Regentropfen an der Fensterscheibe.
Wie festgefroren verwehren sie den Blick
nach draußen.

Heute noch nicht… morgen.

Wind streich durch die Bäume.
Kahle Äste wie verwischte Kohlezeichnungen
im Grau.

von * noé *

Welchen Sinn kann man erstreben
bei einem sinn-entleerten Leben?

Zeit mit leeren-Hülsen-Dingen
bis zum Abend rumzubringen
und betäubt vom Gar-nichts-Tun
sich bis zum Morgen auszuruhn.

Jeder Tag dieselbe Leier…

von Susan Melville

Liebe macht taub und blind,
sagt man oft zu seinem Kind.
Manchmal macht sie uns stumm,
doch zu lieben ist nie dumm.

Jahre voller Liebe und Glück
und du schaust nicht zurück.
Doch der Blick in die Ferne,

von Monika Laakes

Immer
bist Du in mir
und ich
dräng mich zu Dir.

Immer
von Minute zu Minute
spür ich Dich
und Du verbindest mich
mit allem hier.

Immer
empfinde ich Deine Kraft,
gehe in Dir auf.…

von Ingeborg Henrichs

Am Baum der Poesie
reifen süße Worte
voller Magie
eingerahmt
in Sonnenlicht
erscheint ihr zaubergleiches
Bildgedicht

von Monika Laakes

Wolkenverhangene Lippen
zwitschern Halleluja
des aufgehenden Tages.
Im Gestern der welkenden Nacht
erhebt sich königlich
der ungekrönte Morgen.
Darinnen findet
die Atemlosigkeit
dahinstürmender…

von marie mehrfeld

graublaue Fadenscheinigkeit
jener Nebelschlieren, die immer
noch an meiner alten Seele nagen
an verregneten Sonntagsfrühstücken

irrational predigtloser Vergesslichkeiten,
euer blasses Himmelsgeschwätz schöpft mir…

von Julia Körner

gedanken sind wie
sterne, die vom himmel tropfen

manches mal ziehen sie dich in ein
schwarzes loch

dann wieder lassen sie dich
von innen leuchten

von Ingeborg Henrichs

Gut gelaunt erwacht
Ein kleines Gespenst, verscheucht
Manch finsteren Geist

von Monika Laakes

grillenzirpen im kopf
verheißt erregung.
du findest ein haar
in der suppe und
rettest den kopf
des insekts.
ja, nein, ja, nein -
klingt es in dir.
das nein umkreist
dein herz.
wer will,…

von Annelie Kelch

An der Weggabelung, die uns schied,
damals, um Mitternacht, vergaßen wir zwei,
wie schön und bunt diese Welt ist.

Du sahst das vollkommene Glück darin,
andere Menschen selig zu machen -
dort, wo das größte Elend…

von Annelie Kelch

Nachtwanderung -
Ich gebe mein letztes
Geheimnis preis

Doofer Mond: war voll -
und hat alles ausgeplaudert

Jetzt pfeifen es die Spatzen
von den Dächern: Sie hat
einen Lover ...

Auf einem Tablett…

von Lisi Schuur

Diffuser Dämmer
ein Schweigen
keine Leichtigkeit
Masken in der Auslage
des Schaufensters
die Touristenströme
ausgeblieben
niemand weiß warum

Backsteinmauern
kurz vor dem Horizont
biegen…

von Yvonne Zoll

Stimmen sind voraus
Enteilen einem Wiedersehen
Nüchtern und unendlich
Ängstlich unwillkürlich

Greifend was ich
dir noch sagen muss
Inspiziert auf Sorgen

Fühl ich mich daheim
Als ob im…

von Monika Laakes

Wolken jagen, fliegen, treiben,
bannen meinen AUGEN-Blick.
Seh' beschwingt Figuren tanzen
grau und weiß und silbrig leuchtend,
wenn die Sonne sie durchbricht.

Sieh nur dort, der dicke Graue,
zu ihm passt das…

von marie mehrfeld

im grauen Grau verharren Regentropfen
zaghaft an den Zweigen, die sich nicht trau’n
zu fallen auf den nassen Grund, wie Tränenperlen,
die sich reigen, wiegen am Wimpernrand, die Knospen
haben keinen Mut zu sprießen und die…

von Willi Grigor

Wenn jeder Berg in jedem Land
ist Kieselstein und Erde nur.
Wenn jeder Stein im Erdenrund
ist feiner Staub nur mehr.
Wenn jeder Bach und jeder Fluss
sich hat entleert in seinem Meer,
wenn wir und jedes Tier…

von Yvonne Zoll

Dass derjenige
der schaut Dasselbe versteht
Einsehend erkennt
Im Garten der Metaphern
die Triebe in Hofhöhe

Auf steilste Spitze
Getrieben durchtrieben und
Kaum zu pflücken die
Rose das gestauchte…

von Annelie Kelch

Glasperlenspiel –
Der Morgen wirft Schatten
ins Grün

Was wäre, wenn ...
Flüsternde Winde verwehren die Antwort

Marionetten –
Stimmen und Leiber
marschieren zur Urne

Auch du, Kastalien ...*,…

von Yvonne Zoll

Prickelndes Reißen
verheißend im Auf-Fang von
längst Gesunkenem

das verfangen im
Trommel-Fell auch zartfühlend
kribbelndes Frieseln

fraglos verkommen
geringste Gefühle in
tiefster Auslotung

von Michael Dahm

Frei sein – wie der Wind
mit den Äonen ziehen
keine Statt er jemals find't
doch muss er niemals knien.

Kein Raum wird ihn erdrücken
keine Kette ihn noch halten
allem will er entrücken
und sich selbst…

von Willi Grigor

Ganz am Anfang war der Schöpfer,
eine Macht aus reiner Liebe.
Aus der Liebe kam die Freude,
in das Dunkel kam das Licht.

Mit der Schaffung eines Urstoffs,
eines nicht endenden Raumes,
nahm die Schöpfung ihren…

von Yvonne Zoll

Wenn lila Sonnen tief zur Stille sinken
Von Grund auf und verwunschen
leiser noch in Sanftheit aus wie
in Fernen Flüstern mit Bedacht

dieweil verweilend Sinnausdruck
Geduldig leerend meinen Geist
Ausgefegtes…

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