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von Axel C. Englert
von * noé *
von Angélique Duvier
die schönsten
von Angélique Duvier
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 1332 Texten in dieser Kategorie
von Angélique Duvier

Ich ging hinaus in den Tag,
habe mein Nest verlassen,
ohne etwas zu suchen
oder etwas zu finden
auf meinen Wegen.

Zwiegespräche
unter der Sonne,
mit denen, die
die Finsternis scheuen.

Ich…

von Yvonne Zoll

Ausrangiert bebildert im Gewissen
Rieselnd wie im Abgesang nur Treue
Bergend noch in sich just eine neue
Funkenhafte Tiefe engumrissen

Täglich überwundener Legenden
denn daraus ein Wesen rauscht lichttrunken

von Monika Laakes

Da stockt mir der Atem,
morgens, beim Kaffee
mit Blick in die Zeitung.
Lese inzwischen automatisch,
dass irgendwer mit spitzem Messer
irgendwen mal eben so ersticht.

Da stockt mir der Atem
beim Erfassen…

von Soléa P.

Natur – ihr ins Gesicht geschrieben,
erkenne Sorgen, Kultur, bunte Blumen.
Spüre beim Anblick tiefe Verzweiflung –
sehe Verletzungen, blutend, auf einer Zeichnung.

Trotz der Farben – Depression.
Ob dieser Anblick…

von Angélique Duvier

Ich bin hinausgegangen,
um mich selbst zu suchen.
Habe meine Heimat verlassen,
laufe ziellos durch fremde Gassen,
halte Zwiesprache mit dem Mond
und singe ein Lied hinaus in die Nacht.
Warte auf Antworten von…

von Volker Harmgardt

Verwehte Spuren -
Streiflichter über dem Jenseits
in virtuoser Farbenpracht.

von Angélique Duvier

Unzählige Sterne
habe ich schon gesehen,
doch kenne ich ihre Sprache nicht.
Aus Sonnenstrahlen
versuchte ich zu weben,
einen leuchtenden Weg,
es ist mir nicht gelungen,
obwohl ich mich so sehr bemüht.…

von Angelika Zädow

Gras wächst über Vergangenes
Leben überdeckt Schrecken
Schweigen umhüllt Geschichte
Nur Narben zeugen noch von den Wunden an Leib und Seele

Heute aber
holen Bilder das Gewesene unterm Gras hervor
stehen wir…

von Mara Krovecs

Aus Raum und Zeit bist Du gestiegen,
in dieses Leben das ein Obenunten trägt,
du übst zu fallen und zu fliegen,
wie du dich wandelst, wenn der Tod
schon sanft mit seinen Flügeln schlägt.

Und alles liegt dir doch zu…

von Michael Dahm

Ich möchte lieben
dass sich die Balken biegen
mit meinen ganzen Trieben
will ich noch brach nicht liegen.

Zu alt ist man doch nie
um sich ganz hinzugeben
die Liebesagonie
ist niemals anzustreben …

von Monika Laakes

grillenzirpen im kopf
verheißt erregung.
du findest ein haar
in der suppe und
rettest den kopf
des insekts.
ja, nein, ja, nein -
klingt es in dir.
das nein umkreist
dein herz.
wer will,…

von marie mehrfeld

im grauen Grau verharren Regentropfen
zaghaft an den Zweigen, die sich nicht trau’n
zu fallen auf den nassen Grund, wie Tränenperlen,
die sich reigen, wiegen am Wimpernrand, die Knospen
haben keinen Mut zu sprießen und die…

von Lisi Schuur

Spürt ein regloser Vogel
im kahlen Baum
die Sonne nicht mehr im Gefieder
November liegt im bunten Laub
das Jahr vergisst sich bald
ich glaub
es legt sich
in den Buchsbaum Hain
scheint mir ein…

von Yvonne Zoll

Prickelndes Reißen
verheißend im Auf-Fang von
längst Gesunkenem

das verfangen im
Trommel-Fell auch zartfühlend
kribbelndes Frieseln

fraglos verkommen
geringste Gefühle in
tiefster Auslotung

von Mara Krovecs

bis hierhin leuchtete es
wenn du mit deinen wörtern
unterwegs warst
sie geschickt
in die ziehenden Himmel warfst.

in dir springend
zupftest du sie zurecht
während sie herab fielen
nie hinterließest…

von Michael Dahm

Frei sein – wie der Wind
mit den Äonen ziehen
keine Statt er jemals find't
doch muss er niemals knien.

Kein Raum wird ihn erdrücken
keine Kette ihn noch halten
allem will er entrücken
und sich selbst…

von Yvonne Zoll

Dass derjenige
der schaut Dasselbe versteht
Einsehend erkennt
Im Garten der Metaphern
die Triebe in Hofhöhe

Auf steilste Spitze
Getrieben durchtrieben und
Kaum zu pflücken die
Rose das gestauchte…

von Angélique Duvier

Vierzehnter Februar,
der schlimmste Tag im Jahr.
Das Böse kam zur Welt,
nichts ist, was wirklich – wahr.
Es hat dich belogen,
und übel betrogen.

Von Habgier zerfressen.
Neid lässt sich nicht messen.…

von Willi Grigor

Ich liebe die Äs, die Ös und die Üs,
- wenn sie sich finden im klingenden Text -
weil sie der Zeile, mal bitter, mal süß,
was Liebliches geben, sie gleichsam verhext.

Die AEs und die UEs und natürlich die OEs
sind…

von Willi Grigor

Des Menschen Ziel ist die Verwandlung,
was gestern galt, gilt heut nicht mehr.
Er denkt und ändert was durch Handlung...
Nur einfach leben - lang ist's her!

Ach, könnte man wie Tiere, Pflanzen
auch morgen so wie…

von Susan Melville

Liebe macht taub und blind,
sagt man oft zu seinem Kind.
Manchmal macht sie uns stumm,
doch zu lieben ist nie dumm.

Jahre voller Liebe und Glück
und du schaust nicht zurück.
Doch der Blick in die Ferne,

von Monika Laakes

Was bedeutet Wachstum?
Wuchern über Grenzen hinaus,
als unnatürlicher und
destruktiver Vorgang?
Der führt unmerklich
zu unser'm Garaus.

Was bedeutet Wettbewerb?
Jeder gegen jeden?
Vereinzelung und…

von * noé *

Welchen Sinn kann man erstreben
bei einem sinn-entleerten Leben?

Zeit mit leeren-Hülsen-Dingen
bis zum Abend rumzubringen
und betäubt vom Gar-nichts-Tun
sich bis zum Morgen auszuruhn.

Jeder Tag dieselbe Leier…

von Peter Boensch

wäre gerne
ein Stein
abseits vom Weg

wär gern auch
ein Stein
im Bach

wär gerne
ein Stein
in fließender Zeit

wenns sein muss auch
ein Stein
im Schuh

nur nicht
ein…

von Monika Laakes

Wolkenverhangene Lippen
zwitschern Halleluja
des aufgehenden Tages.
Im Gestern der welkenden Nacht
erhebt sich königlich
der ungekrönte Morgen.
Darinnen findet
die Atemlosigkeit
dahinstürmender…

von Monika Laakes

Wünsch mir
Deine Augen...
den Magnetismus,
die Magie.
Im Wolkenflug
wird's unbeständig.
Ich schau hinauf
und lös' mich auf.
Was ist nun
Wirklichkeit?
In dürren Jahren
klingt's…

von Willi Grigor

Wer hat nicht roten Glanz im Gesicht
kurz vor dem Heißluftwetterbericht.
Still sagt man ein Gebet,
will, dass die Hitze geht.

Ich sah einmal den Wetterbericht
der Dame mit dem Sonnengesicht:
"Der Tag wird rein…

von Nils W

Im Weinen des Schweigens
Erkannte ich mich neu
Im Reimen und Schreiben
Bleibe ich mir stehts treu

Versteckte die Wahheit
In Versen wie diesen
Ich suchte nach Klarheit
Doch wurde verwiesen

In…

von Monika Laakes

Nicht mehr "Sein"
ein Gedankenexperiment.
Nicht mehr "Sein"
ein Zustand, den niemand kennt.
Nicht mehr "Sein"
ist das die Seligkeit?
Nicht mehr "Sein"
ein Status, der uns befreit?
Nicht mehr "Sein"…

von Yvonne Zoll

Stimmen sind voraus
Enteilen einem Wiedersehen
Nüchtern und unendlich
Ängstlich unwillkürlich

Greifend was ich
dir noch sagen muss
Inspiziert auf Sorgen

Fühl ich mich daheim
Als ob im…

von Monika Laakes

Immer
bist Du in mir
und ich
dräng mich zu Dir.

Immer
von Minute zu Minute
spür ich Dich
und Du verbindest mich
mit allem hier.

Immer
empfinde ich Deine Kraft,
gehe in Dir auf.…

von Axel C. Englert

Eine Raupe war verzweifelt:
„SEI DEN RAUPE“?! Ach, verteufelt!
Schon wieder die Rechtschreibreform!
Die spinnen! Auch! Und zwar enorm …

Wenn ich nun „eine Raupe“ bin -
Macht lediglich „DIE Raupe“ Sinn …
Verlor…

von Lisi Schuur

Diffuser Dämmer
ein Schweigen
keine Leichtigkeit
Masken in der Auslage
des Schaufensters
die Touristenströme
ausgeblieben
niemand weiß warum

Backsteinmauern
kurz vor dem Horizont
biegen…

von Axel C. Englert

Ein Eselsohr gab sich geknickt:
Hielt sich für störend, ungeschickt …

(Mein Leser freilich schien beglückt:
Hat sich dezent vorm Text gedrückt!)

[So sind die Leute halt gestrickt –
Bin mal gespannt, ob einer klickt…

von Monika Laakes

Wolken jagen, fliegen, treiben,
bannen meinen AUGEN-Blick.
Seh' beschwingt Figuren tanzen
grau und weiß und silbrig leuchtend,
wenn die Sonne sie durchbricht.

Sieh nur dort, der dicke Graue,
zu ihm passt das…

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