Gedanken ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
von * noé *
von Angélique Duvier
die schönsten
von Angélique Duvier
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 1332 Texten in dieser Kategorie
von Yvonne Zoll

Wenn lila Sonnen tief zur Stille sinken
Von Grund auf und verwunschen
leiser noch in Sanftheit aus wie
in Fernen Flüstern mit Bedacht

dieweil verweilend Sinnausdruck
Geduldig leerend meinen Geist
Ausgefegtes…

von * noé *

Veränderung (noé)

Erntedank und Nebelfahnen,
frühmorgens ist es schon zu ahnen,
dass Natur jetzt ruhen will;
selbst die Vögel schweigen still.

Was man hört, sind Rabenkrähen;
aus dem Geäst kahler Chausseen…

von marie mehrfeld

Im grauem Wolkengebirge
randvoll mit Eiskristallen
bricht dein später Nachmittag

nun zum Schwarzen,
zieht dir die Schar schreiender
Krähen über die Stirn

und verdunkelt dein Gemüt
mit flüchtigen…

von Annelie Kelch

An der Weggabelung, die uns schied,
damals, um Mitternacht, vergaßen wir zwei,
wie schön und bunt diese Welt ist.

Du sahst das vollkommene Glück darin,
andere Menschen selig zu machen -
dort, wo das größte Elend…

von Willi Grigor

Wenn jeder Berg in jedem Land
ist Kieselstein und Erde nur.
Wenn jeder Stein im Erdenrund
ist feiner Staub nur mehr.
Wenn jeder Bach und jeder Fluss
sich hat entleert in seinem Meer,
wenn wir und jedes Tier…

von Willi Grigor

Die Jahre unsrer Erdenzeit
sind Splitter einer Ewigkeit.

Am Ende eines jeden Jahres
fliegt so ein Splitter... ja, wohin?
Ich hab ein Bild, wenn auch kein klares:
Er fliegt einfach... Nirgendwohin.

von Julia Körner

gedanken sind wie
sterne, die vom himmel tropfen

manches mal ziehen sie dich in ein
schwarzes loch

dann wieder lassen sie dich
von innen leuchten

von Annelie Kelch

Nachtwanderung -
Ich gebe mein letztes
Geheimnis preis

Doofer Mond: war voll -
und hat alles ausgeplaudert

Jetzt pfeifen es die Spatzen
von den Dächern: Sie hat
einen Lover ...

Auf einem Tablett…

von Susanna Ka

Regentropfen an der Fensterscheibe.
Wie festgefroren verwehren sie den Blick
nach draußen.

Heute noch nicht… morgen.

Wind streich durch die Bäume.
Kahle Äste wie verwischte Kohlezeichnungen
im Grau.

von Yvonne Zoll

Ab-Wesenheit
Angekommen im
fingierten Vorbestimmten
Verlassen Sackgassen
mäandern über Stufen
Im Vibrieren Drang erweckt
Verklungen unvollkommen
in Gebeinen Triebe
exzessiver Galaxien
jetzt…

von Eva Klingler

Die Gitterstäbe unsichtbar
schwierig ein entkommen
Lug und Trug ist längst wahr
hat sich Geist genommen
Einsicht scheint jetzt angebracht
es gibt da noch die eine Macht
Sie wertet nicht sie gibt
womöglich…

von Annelie Kelch

Könnt ich mich wandeln wie das weite Meer,
Dann wählte ich die sanfte Dünung: Wellen ...
Orbital bewegt, dem Windgebiet der See entkommen,
Darin der alte Mond sich einst hat freigeschwommen
Und in der Morgenfrühe seine…

von Annelie Kelch

Glasperlenspiel –
Der Morgen wirft Schatten
ins Grün

Was wäre, wenn ...
Flüsternde Winde verwehren die Antwort

Marionetten –
Stimmen und Leiber
marschieren zur Urne

Auch du, Kastalien ...*,…

von Ingeborg Henrichs

Meer der Wiederkehr
Seelen segeln in der Nacht
Ankern im Morgen

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In versteckten, eingepackten,
oftmals bis zur Tiefe verhüllten Phantasien,
blühen schwindlige Mutationen
in unverständlichen Metaphern,
aufgegriffen im Nirwana,
versteckt unter Schlamm;
grünendes Verstehen…

von Angélique Duvier

Vergangenes ist gewesen,
Gewesenes ist somit vergangen.
Doch die Tatsachen bleiben
unstrittig auf ewig haften.
Manches wird in die Geschichte eingehen.
Was passiert ist, ist niemals nicht geschehen.

Anderes…

von Angélique Duvier

Weiße Perlen von Kieselsteinen,
streiten sich unter meinem Fuß,
so dass mein leiser Schrei verhallt
und meine Worte flüsternd kommen.
Meine Tränen die Welt reinwaschen,
damit die Rosen lieblich duften

und die…

von Michael Dahm

Des Einsam' Weg bleibt unerkannt,
verläuft sich still im Zeitensand,
dort gibt es seiner mehr als ein',
es werden ihrer viele sein.

Mit zartem Sinn und hohen Gedanken,
sind sie getrennt durch Äons Schranken,…

von Angélique Duvier

Erinnerungen stapeln sich
unsortiert und leicht verstaubt
in hohen Regalen vor mir auf.

Schattenlichter leuchten
und lodernde Blitze,
lassen die Vergangenheit
vor meinen Augen tanzen.

Sie jagt wie…

von Anouk Ferez

Ich lausche stumm. Es weht die Zeit,
als gäb‘s kein gestern, heute, morgen.

In meinen Augen keimen Sorgen.
Es flügeln Winde Ewigkeit. Sie wirbeln Staub
durch die Epochen. Und ich glaub
das Weite nah. Das „Jetzt“…

von Monika Laakes

Hier spiel ich mit der Form,
die sich in mir entzündet.
Versuche sie zu bündeln,
entspricht nicht der gewünschten Norm.

So spring ich hoch und nieder
mit Worten, die mir nicht genügen.
Stell fest, dennoch…

von Ingeborg Henrichs

Wenn
Nichts ohne Gegenteil wahr
Ist
Welle und Teilchen das Licht
Null gleich Nichts
Und
Eins gleich Gott
Ist
Dann beruhigt mich
Dass zwischen Morgen und Abend
Mittag
Ist

von Angélique Duvier

Stumme schaumweiße Wolken
wandern langsam, flirrend, vorbei,
verändern ihre Formen,
verschenken Illusionen.
Schütten sich tränenreich aus,
beschenken uns mit Regen.

Ein Windhauch schiebt sie weiter,
in…

von Willi Grigor

Ganz am Anfang war der Schöpfer,
eine Macht aus reiner Liebe.
Aus der Liebe kam die Freude,
in das Dunkel kam das Licht.

Mit der Schaffung eines Urstoffs,
eines nicht endenden Raumes,
nahm die Schöpfung ihren…

von marie mehrfeld

graublaue Fadenscheinigkeit
jener Nebelschlieren, die immer
noch an meiner alten Seele nagen
an verregneten Sonntagsfrühstücken

irrational predigtloser Vergesslichkeiten,
euer blasses Himmelsgeschwätz schöpft mir…

von Axel C. Englert

Die Brille – warum sitzt sie nur
Stets auf der NASE – mehr als stur?
„Weil man so besser RIECHEN kann!“ –
Hört man zur Antwort – dann und wann …

Befestigt wird sie an den OHREN –
Doch hat sie dort auch nix verloren…

von Yvonne Zoll

Seelen, Pläne, leere Häuser – Duckmäuser
Des freien Geists – der Klares blickt
Wirkender Stoffe stiller Sinne
Wahrnehmung im unbequemen Fühlen
Peripheren Setzens so vollkommen wie
Fast maßgeschneidert manch…

von Yvonne Zoll

Im roten Pausenpunkt Zitronensommeratem
Im bunten Fenstertürenglas so blind verstaubt
und müde Meer geträumt im Weihrauchduft
Verwester Trockenzimmerflüge

Prunkvoll flirrt die Atemzügepause
Im just vergangenen…

von Axel C. Englert

Wie?! „VIKARIN“?! Macht kaum Sinn:
Höchstens wär „WIE KARIN“ drin ...
Möglich wäre wohl „VIKAR“ –
Freilich – jenes „KAR“, es war

Traditionell gern schnell ein „TAL“!
Ergo: „VITAL“! – das passt! Ideal ...
[„…

von Ingeborg Henrichs

Von außen nach innen
So führen manche Wege
Hin zur Mitte
Kreisbahnen verlassen
Eisbahnen auftauen
Grauen Gedankenasphalt überschreiten
Lebendige Geistessprösslinge ergrünen
Mein Blick wird Überblick:…

von Yvonne Zoll

Was sich als Zwitschern
Zwischen zwei Gedanken zeigt
Tiefe auslotend

Schwingt wie hingestreckt
zu sieben Sonnenhöhen
evident im Sinn

zum unsichtbaren
Augenblick ein Atemzug
aus Mauerritzen

von Monika Laakes

Lass uns im Fluss
der Worte versinken,
ertrinken im Sinn
un-sinniger Geistesblitze,
denn Hornissen küssen
Mispelblüten. Wer nur
bereitet ihnen im Rausch
Wohlergehen? Wer nur
bietet ihnen siegreiche…

von Michael Dahm

Das Blau ist mit Flicken besetzt
ein Habicht zieht seine Bahnen
nichts was ihn dort je hetzt
in den Gefilden der Ahnen.

Niemals verliert er das Ziel
auf seiner weltlichen Reise
es ist so wenig doch viel

von Susan Melville

Erdrückt unter der großen Last,
gefesselt an der Mutter Erde.
Getrieben, ohne Ruhe, ohne Rast,
bis ich am Ende begraben werde.

Des müden Hauptes gesenkter Blick,
gedankenversunken in der Stille.
Das Erkennen…

von marie mehrfeld

Eine Wolke sein,
nur für eine Stunde
über mein Haus ziehen,
mich abregnen
im eigenen Garten
über den Hortensien
im Winterschlaf,

brauner Stoffhase,
an langen Ohren
ans Regal genagelt,

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