Gedanken ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von * noé *
von Manfred Peringer
die schönsten
von Angélique Duvier
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 1351 Texten in dieser Kategorie
von Yvonne Zoll

Prickelndes Reißen
verheißend im Auf-Fang von
längst Gesunkenem

das verfangen im
Trommel-Fell auch zartfühlend
kribbelndes Frieseln

fraglos verkommen
geringste Gefühle in
tiefster Auslotung

von Annelie Kelch

An der Weggabelung, die uns schied,
damals, um Mitternacht, vergaßen wir zwei,
wie schön und bunt diese Welt ist.

Du sahst das vollkommene Glück darin,
andere Menschen selig zu machen -
dort, wo das größte Elend…

von Willi Grigor

Wenn jeder Berg in jedem Land
ist Kieselstein und Erde nur.
Wenn jeder Stein im Erdenrund
ist feiner Staub nur mehr.
Wenn jeder Bach und jeder Fluss
sich hat entleert in seinem Meer,
wenn wir und jedes Tier…

von Willi Grigor

Ganz am Anfang war der Schöpfer,
eine Macht aus reiner Liebe.
Aus der Liebe kam die Freude,
in das Dunkel kam das Licht.

Mit der Schaffung eines Urstoffs,
eines nicht endenden Raumes,
nahm die Schöpfung ihren…

von Annelie Kelch

Nachtwanderung -
Ich gebe mein letztes
Geheimnis preis

Doofer Mond: war voll -
und hat alles ausgeplaudert

Jetzt pfeifen es die Spatzen
von den Dächern: Sie hat
einen Lover ...

Auf einem Tablett…

von Monika Laakes

Was bedeutet Wachstum?
Wuchern über Grenzen hinaus,
als unnatürlicher und
destruktiver Vorgang?
Der führt unmerklich
zu unser'm Garaus.

Was bedeutet Wettbewerb?
Jeder gegen jeden?
Vereinzelung und…

von Angélique Duvier

Unzählige Sterne
habe ich schon gesehen,
doch kenne ich ihre Sprache nicht.
Aus Sonnenstrahlen
versuchte ich zu weben,
einen leuchtenden Weg,
es ist mir nicht gelungen,
obwohl ich mich so sehr bemüht.…

von Mara Krovecs

Aus Raum und Zeit bist Du gestiegen,
in dieses Leben das ein Obenunten trägt,
du übst zu fallen und zu fliegen,
wie du dich wandelst, wenn der Tod
schon sanft mit seinen Flügeln schlägt.

Und alles liegt dir doch zu…

von Michael Dahm

Ich möchte lieben
dass sich die Balken biegen
mit meinen ganzen Trieben
will ich noch brach nicht liegen.

Zu alt ist man doch nie
um sich ganz hinzugeben
die Liebesagonie
ist niemals anzustreben …

von Peter Boensch

wäre gerne
ein Stein
abseits vom Weg

wär gern auch
ein Stein
im Bach

wär gerne
ein Stein
in fließender Zeit

wenns sein muss auch
ein Stein
im Schuh

nur nicht
ein…

von Annelie Kelch

Glasperlenspiel –
Der Morgen wirft Schatten
ins Grün

Was wäre, wenn ...
Flüsternde Winde verwehren die Antwort

Marionetten –
Stimmen und Leiber
marschieren zur Urne

Auch du, Kastalien ...*,…

von Ingeborg Henrichs

Am Baum der Poesie
reifen süße Worte
voller Magie
eingerahmt
in Sonnenlicht
erscheint ihr zaubergleiches
Bildgedicht

von Lisi Schuur

Spürt ein regloser Vogel
im kahlen Baum
die Sonne nicht mehr im Gefieder
November liegt im bunten Laub
das Jahr vergisst sich bald
ich glaub
es legt sich
in den Buchsbaum Hain
scheint mir ein…

von marie mehrfeld

graublaue Fadenscheinigkeit
jener Nebelschlieren, die immer
noch an meiner alten Seele nagen
an verregneten Sonntagsfrühstücken

irrational predigtloser Vergesslichkeiten,
euer blasses Himmelsgeschwätz schöpft mir…

von Ingeborg Henrichs

Gut gelaunt erwacht
Ein kleines Gespenst, verscheucht
Manch finsteren Geist

von Susan Melville

Liebe macht taub und blind,
sagt man oft zu seinem Kind.
Manchmal macht sie uns stumm,
doch zu lieben ist nie dumm.

Jahre voller Liebe und Glück
und du schaust nicht zurück.
Doch der Blick in die Ferne,

von * noé *

Welchen Sinn kann man erstreben
bei einem sinn-entleerten Leben?

Zeit mit leeren-Hülsen-Dingen
bis zum Abend rumzubringen
und betäubt vom Gar-nichts-Tun
sich bis zum Morgen auszuruhn.

Jeder Tag dieselbe Leier…

von Yvonne Zoll

Dass derjenige
der schaut Dasselbe versteht
Einsehend erkennt
Im Garten der Metaphern
die Triebe in Hofhöhe

Auf steilste Spitze
Getrieben durchtrieben und
Kaum zu pflücken die
Rose das gestauchte…

von Monika Laakes

Wolkenverhangene Lippen
zwitschern Halleluja
des aufgehenden Tages.
Im Gestern der welkenden Nacht
erhebt sich königlich
der ungekrönte Morgen.
Darinnen findet
die Atemlosigkeit
dahinstürmender…

von Julia Körner

gedanken sind wie
sterne, die vom himmel tropfen

manches mal ziehen sie dich in ein
schwarzes loch

dann wieder lassen sie dich
von innen leuchten

von Sascha El Farra

Zum Glück schenkt uns das Leben die Endlichkeit.
Denn dadurch werden wir von einer möglichen Zukunft befreit.
Eine Zukunft in der sich der Blick des Drachen auf uns alle richtet.
Mit einem Bewertungssystem das die Freiheit der…

von Axel C. Englert

Die Brille – warum sitzt sie nur
Stets auf der NASE – mehr als stur?
„Weil man so besser RIECHEN kann!“ –
Hört man zur Antwort – dann und wann …

Befestigt wird sie an den OHREN –
Doch hat sie dort auch nix verloren…

von Michael Dahm

Du alte Silbersichel – Mond
Der auf dem First vom Hause thront
Dein Licht ist heute spärlich
Was man nicht sieht ist dennoch ehrlich.

Du zeigst wie ich nicht immer alles
Das ist die Natur speziellen Falles

von Ingeborg Henrichs

Was Gedichte sein können
Freude und Trost
Pflücke zärtlich diese scheuen Augenblicke
zwischen Lächeln und Weh

von Johanna Blau

War so schön in Dunkelheit
Gefiel mir, war mir Eitelkeit
Nun fällt das Licht auf meine Haut
Hab wieder nur auf Sand gebaut

Seh diesen Glanz in weiter Ferne
Da wär ich gerne
Vorbei an dem was Nähe und Pein mir…

Rezitation:
Johanna Blau
von Yvonne Zoll

Was sich als Zwitschern
Zwischen zwei Gedanken zeigt
Tiefe auslotend

Schwingt wie hingestreckt
zu sieben Sonnenhöhen
evident im Sinn

zum unsichtbaren
Augenblick ein Atemzug
aus Mauerritzen

von * noé *

Die Freude ist, am Selber-Tun,
seit ein’ger Zeit vergangen.
Da sitze ich und grüble nun,
was damit anzufangen …

Die Stolpersteine häufen sich,
im Denken wie im Leben;
dies alles aber hindert mich,
noch…

von Monika Laakes

Lass sie verschwinden.
Jag sie mit Lichtgeschwindigkeit
von dannen.
Lass sie bei Null enden
am Rande des Unvorstellbaren.

Jetzt! Jetzt!
Denn jetzt steht sie still.
Ist nicht fassbar,
nicht messbar…

von marie mehrfeld

Im unschuldigen Blick
rehbrauner Augen treten
verirrte Gedanken

im dünnen Bettelhemd
meiner verlorenen Träume
aus dem Schatten

schwarzer Gewässer
meines gelebten Ichs
und umfangen mich,

von * noé *

„Der Letzte soll das Licht ausmachen!“
Da fällt mir gerade etwas ein:
Von unsrer Art der kann das lassen,
er wird ja eh’ der Letzte sein ...

Keiner mehr da, der sich aufregt
und den die hohe Rechnung stört;

von marie mehrfeld

Er ist ein Angebot des Lebens,
die Zeit mit ihm ist nie vergebens,
ein bunter Traum ist er, ein Raum,
du kannst ihn halten, ihn gestalten,

ein Spiel ist er, wenn du ihn magst,
er gibt dir viel, wenn du nicht…

von Yvonne Zoll

Wellcome back
to different Pieces
aus der Luft
intakte Infusionen
more and more like
passed
Indifferent gebildet
Im Gefühl empfunden
indirekte Fragezeichen
unvermittelt angedeutet
wie…

von Monika Laakes

Da ist etwas, sollt
ich es benennen, wäre
ich weiter im Deuten des
Gefühls, das mich mehr und
mehr in der tiefsten Ecke meiner
Tiefe der von mir erkennbaren Ich-Form,
genannt Seele, im Griff hält, ohne Chance,…

von Willi Grigor

Nicht süß mehr die Kirchglocken klingen
in seinem einst prächtigen Land,
denn Boris hört nicht auf zu singen
sein Kampflied trotz Stürme und Brand.

Er will ihn - den Brexit - erzwingen,
nur der verspricht…

von * noé *

Schritt für Schritt muss man gehen,
einen nach dem andern,
Entwicklung entwickelt sich
aus sich selbst.

So läuft das System,
keinen Sinn zu mäandern,
das bleibt unterm Strich,
wenn du dich dran hältst.…

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