Ballade ✓ Mehrstrophige, erzählende Balladen

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Beitrag 36 - 70 von insgesamt 172 Texten in dieser Kategorie
von Ingrid Herta Drewing

Das letzte Holzscheit glühte im Kamin
und wärmte uns, nicht ließ uns Kälte schaudern.
Gemütlich wars, die Zeit schien uns zu flieh’n,
wir saßen nah‘ beisammen, um zu plaudern.
Da ward geklönt von dunklen, alten Zeiten,…

von J.W. Waldeck

dein Liebesfleisch und Herzblut!
der Gondoliere dahingleitet
wo Schauer Mondesdolche kräuseln
im verblich'nen Glimmen der Nebelfeen
mit eiskalten Wimpern
die sehnsüchtige Seelen quälen

elfenbeinerne Palazzos…

von Soléa P.

Gedanken schwirren verirrt im Kopf
nichts ist jetzt wie es gerade noch war
und weint wie ein Kind, Wasser und Rotz
das macht ihr Angst, fühlt sich wie ein Narr.

Am Fenster stehend, weiß nicht warum
das Bügeleisen im…

von John Ende

Eine Nachricht vom Boden
um die sich alle sorgen
Ihn gibt es nicht mehr
denn seine Seele war leer
sein Leben nie fair.

Aber zurück zum Anfang
Diese Geschichte wird lang;
Ich hatte nie eine Kindheit…

von J.W. Waldeck

geheimnisvolle Bag-Lady:
die Rosenlippen verkniffen
schmollendes Herz rosiger Bitten
Schicksalsnorne am Schwanenteich
- des Halses Alabasterblüte kätzchenweich -
bleckt ihr schneeweißes Totentuch
und lockt…

von Ekkehard Walter

Ein Ahornblatt hing einsam noch an einem Baum,
die Kraft, sich länger zu halten, hatte es kaum.
Schon kam ab und an ein leichter Windstoß herbei,
das Blatt wohl meinte, es wäre bald mit ihm vorbei.
Da kam eines schönen…

von J.W. Waldeck

Alles ruft in diesem Leben,
Schöpfer, hilfreich dich hier an,
Noch kein Aug' hat es gesehen,
Wer es ist, der helfen kann.

Eitler Wahn ist hier der Glaube,
Das die Menschen Götter sind,
Wer kann hier dem…

von Jürgen Wagner

In Gotland war’s, zu alten Zeiten
Der König Frodi herrschte dort
Er kaufte sich zwei starke Frauen
Und Mühle Grotti – die sofort!

Menja und Fenja mussten mahlen
Fast ohne Ruh von früh bis spät
Nur während…

von Jürgen Wagner

Wenn Stürme über Felder jagen
Und Eiswind fegt durch Wald und Haus
In solchen harten Wintertagen
Sah man der Götter wilder Braus

Sie holten sich manch arme Seelen
Ob Mann, ob Frau, ob kleines Kind
Manchmal, da…

von Johann Schneider

Es wächst ihm in der Brust heran,
Was daraus noch werden kann.
Oh Liebe – große Liebe soll es sein,
Doch er trügt, der böse Schein.

Nicht zu groß und nicht zu klein,
Das muss das richt’ge Weiblein sein.

Kaum…

von Somos Eleen

Ganz gleich wer einen Krieg entfacht,
die Menschen hier wie dort beweinen Leichen.
Es war ein Mensch der starb und sprach:
“Wann wird der Wahnsinn endlich von uns weichen,

wann werden Menschen Freunde sein,

Rezitation:
Der Autor
von J.W. Waldeck

Ascheflocken aus dem Sternenzelt
necken sich im Winterlicht
Piratensegler ihrer Eigenwelt
spielen wie Kinder ohne Übel
vergnügt am Friedhofshügel

Augenglanz von Kohlenglut
so die Mondrose erblüht
im…

von J.W. Waldeck

ich schreibe!
wieherte der Reibehengst
der mit dem krummen Huf
im Schlagloch hängt
ganz faul, ein aufgedunsener Gaul
im Schwärmen, unter Fliegen
verstockte Wut im starren Blut
die tote Hintertüren öffnet…

von Willi Grigor

Ob ich mag den Januar?
Ich hab ihn nie gemocht!
In jenem kalten Januar
man um sein Leben focht.

Quer durch Polen auf der Flucht
immer Richtung Westen
haben wir das Heil gesucht -
Angst und Rache…

von Wolfgang Tietze

Schaute durch die Glaswiebel
und die zurückgebeugten Tulpenblätter
in den oberen Teil
und sah die Lichtschale.
Stopfe mir das Loch im Ozean und im Himmel,
dann zeige ich Dir den Regenbogen,
rief mir der…

von Karin Steuck

Als du verschwandst, verlor ich auch den Garten,
das Grün aus Leichtigkeit.
Den Hof aus unseren Spielen,
die Neugier kindbereit.

Die Träume, deine Streiche, ja ich vermiss sie so.
Kerzenmusik im Zimmer, war mit dir…

von Flora von Bistram

Draußen steht die kalte Schöne,
hebt den glitzernd weißen Stab,
haucht den kalten Nebelatem
mikrofein auf uns herab.

Kleinste Tröpfchen tanzen leise
fangen sich an Zweig und Ast
und erstarren dort zu Eise-…

von Peter Boensch

Man sagt, es sei tief in der Erde
aus fernem Übermorgen
ein geheimnisvolles Erbe,
ein Kristall verborgen.

Er soll von uns'ren Kindern stammen,
die aus der Zukunft kamen,
um ihre Vorfahren zu mahnen
und…

von Flora von Bistram

Weiße Glöckchen läuten leise
viele zarte Melodeien,
Vögel singen ihre Weise,
Schmetterlinge sich befreien,

aus dem nährenden Kokon,
der so lange Schutz gegeben.
Was im Winter flog davon,
zeigt nun emsig…

von Sigrid Hartmann

Ein schauriger Wind
Treibt die Wolken daher
Sie ziehen sich zusammen
Überm tosenden Meer

Schwarz stehn sie dort oben
Geballte Kraft
Die für manches Schiff
Gefahren erschafft

So funkt man vom…

von Alf Glocker

Clowns, Artisten und Dompteure,
Elefanten – Tänzerinnen!
Affenpack und Hasardeure,
Musiker und Vögelspinnen -
alles treibt sich drin herum,
die Manege nimmt's nicht krumm!

Schmetterlinge, Kakerlaken -

von Frederico Zapatero

Was da blüht bleibt fast verborgen,
im dunklen Kleid der Nacht versteckt.
Was da glüht scheint fast gestorben,
ehe mich der Vater weckt.

Vor dem Tag und nach der Nacht,
ein Sehnen zieht sich durch die Welt,

von Mira Leonie Balvert

Eine richtige Gleichberechtigung wär´ schon schön-
doch laut der Männer interessieren wir uns ja ohnehin nur für Make Up und unseren Föhn.
Frauen gehören hinter den Herd,
gehn' nicht zum Fußball, sondern zum Pferd.
Rosa…

von Wolfgang Zarges

John Maynard!
"Wer ist John Maynard?"
"John Maynard war unser Steuermann,
aushielt er, bis er das Ufer gewann,
er hat uns gerettet, er trägt die Kron',
er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.
John…

Rezitation:
1xStimme 1x Gitarre sonst nichts
von Flora von Bistram

Heut klopft das Herz in stillem Glück,
weit wandern lächelnd die Gedanken,
blieb doch so mancher Traum zurück,
um den sich nun Geschichten ranken.

Aus ferner, lang vergang‘ner Zeit,
erklingen viele Melodien,

von Flora von Bistram

Nun leben wir in grauen Novembertagen,
in denen schwere, dunkle Stürme wehen.
Ich seh des Regens und des Windes Bräute,
die ihre reifbesetzten Kleider tragen,
beim Tanzen zu den Blumenelfen gehen,
um sie zu bitten,…

von Ekkehard Walter

Schon komisch wie der Nachbar denkt,
grad neulich hat er mich gekränkt.
Hat die Tujahecke auf der Grenze so beschnitten,
dass man es niemals mehr kann kitten.
Schnitt' runter sie bis in das Holz,
sich zu…

von Corinna Herntier

Der Wirt sprach: „Nimm die Botschaft mit,
bring sie zum nächsten Dorf, ich bitt.
Lass Freude dort erschallen.
Die Witwe Telse weint allein,
doch, trauernd muss sie gar nicht sein!
Der Sohn ist nicht gefallen!"

von Jürgen Wagner

Tatsächlich, manchmal gibt es einen
Den jeder mag, so einen Feinen
Gerecht und gütig in Person
So war auch jener eine Sohn

Von ODIN und der Mutter FRIGG
Er war ihr Stolz und auch ihr Glück
Der BALDUR war die…

von Michael Dahm

Gestern, auf dem Weg nach Haus,
es war recht spät und dunkel,
es jagte schon die Fledermaus,
im fahlen Sterngefunkel.

Ich sah die Hand vor Augen nicht,
nahm doch den Pfad durchs Moor,
an seinen Rändern…

von Mira Bella

Wir tragen bedeutungslose Zahlen auf unseren T-shirts
Und Hass in unseren Herzen
Wir tragen bedeutungslose Zahlen in unseren Portemonnaies
Und machen aus ihnen unsere Welt
Wir zerstören Bedeutungsvolles durch unser System…

von Josephine Walir

Über den Guadalquivir
stapfte einst ein wilder Stier.
Kämpfe war’n ihm einerlei –
nur ein Stoß, schon war er frei.

Aus dem Stalle jetzt befreit
mischte er sich unter Leut’.
Ach, wie böse ging dies aus,

von Ekkehard Walter

Er trinkt Matetee aus der Kalebasse
anstatt wie wir aus einer Tasse.
Mittels Bombilla saugt er daran,
die Touristen schauen in staunend an.
Ein paar Federn schmücken seinen Kopf,
sein pechschwarzes Haar endet im Zopf…

von Ingrid Herta Drewing

Der träge Fluss im Nebelhauch,
nur trübes Licht, Novembermorgen,
doch überm Fährhausdach der Rauch
zeigt an, ein Mensch lebt hier geborgen.

Tagaus,tagein scheut er nicht Mühe
und bringt die Wandrer übern Fluss;…

von J.W. Waldeck

in stiller Einkehr
droht ein Engel auszubluten
sein ganzes Wesensmeer
der Liebe zu berufen

ein Leuchtstern
der Schneeflocken weint
aus ewigem Herzenskern
vergängliches Leben eint

sein Berühren ist…

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