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Beitrag 36 - 70 von insgesamt 5364 Texten in dieser Kategorie
von Anouk Ferez

tränen tanzen
welke blüten
röten scheu das
urgestein
marmorwange
toter engel
fügt sich in den
reigen ein.

einsamkeit
sieh meine farben
tropf mich
in dein
grau hinein

von Monika Laakes

Schweben, sich heben,
der Sehnsucht nachgeben.
Im Flirren der Gedanken
das Chaos ertragen,
die Zweifel verjagen.
Mit Blick zu den Sternen
den Tanz droben wagen.
Die Arme ausbreiten,
und drehen und…

von Monika Laakes

Deine Gedichte

sind wie ein Meer,
übersät mit Lichtreflexen

sind wogende Töne,
die subtil betören

gehen hinein zum
Mittelpunkt der Erde

gehen hinaus in die
Weite des Firmaments

sind…

von Monika Laakes

übermorgen
sterbe ich
und morgen
ebenfalls,
denk ich an gestern,
so hab’ ich für heute
den tod hinter mir,
so viele tode
wie tage,
wo mit schlaf
sterben beginnt.

so lebe ich…

von Monika Laakes

Unzählbare Sonnenküsse
leuchten ihm entgegen.
Ein Lorbeerblatt streckt sich
genüsslich aus, flüstert
ein Lob, es braucht ihn sehr.
Mögen wir alle ihn
hegen und pflegen.

Die Myrte strömt ihr

von Anouk Ferez

Und wieder kettet mich der lichte Tag an Stühle,
melkt meinen Kopf, lähmt jeden meiner Träume.
Die Nacht jedoch möcht´ reisen, bunte Schäume
tragen sachte mich im heißen Branden der Gefühle.

Es ist ein Streifzug durch die…

von Sigrid Hartmann

Ade du schöne Sommerzeit,
mit Nebel, feucht und kalt,
macht langsam sich der Herbst bereit,
färbt bunt uns unseren Wald.

Noch trägt der froh sein grünes Laub,
doch sieht man sie schon sitzen,
die Maler, die…

von Anouk Ferez

Mein Herz war eine schlichte Leinwand, die sich sinnenfroh
nach deinen Farben, Pinseln, Händen, Blicken dehnte.
Die blanke Leere, die dein Schaffen heiß, so heiß ersehnte:
Ein Jungfrau-Weiß. Noch rein. Doch brannt´ es für dich…

von August Suedwind

Ziellos in den endlos' Weiten,
irrt meine Seele durch die Zeit.
Auch wenn tausend Sterne strahlen,
ist das Licht unendlich weit

So wie die Flocken leise schweben,
wie ein Lufthauch, zart und leis'.
Doch viele…

von Michael Dahm

Er hat so viel gesehen
Und hat so viel erlebt
Und doch konnt nicht verwehen
Was stets an ihm geklebt.

Er hat so viel gesehen
Was er so nicht erlebt
Es ist ihm nicht geschehen
Es wurd ihm nicht gewebt.…

von Sigrid Hartmann

Wenn der helle Tag sich neigt,
Sonne ihren Glanz uns zeigt.
Golden strahlt das Himmelszelt,
gute Nacht, du schöne Welt.

Sie geht zur Ruh, der Mond bewacht
uns nun in der langen Nacht.
Ist nicht gern allein im…

von Monika Laakes

Der Blick in den Spiegel.
Wie fremd ist dies Gesicht.
Wo ist der Blick von
ehedem - so kritisch
und doch frohgemut.
Du Weltverbesserin,
du Optimistin, wo bleibt
dein Blick voll inn'rer Glut?
Tick-…

von Anouk Ferez

Was uns der Tag versprach, ist nun genossen,
in deinen Blicken glimmt ein Werben:
Als hätte Honig sich ins Blut ergossen,
als wäre Stille auch ein bisschen Sterben.

Es neigt sich uns ein Sternenraunen,
aus fremden…

von Anouk Ferez

Die Nacht schließt ihre müden Augen,
ein Nebel nimmt sie wallend auf den Schoß.
Dein Schlaf entsinkt im Traum gelinde,
sein Kummer schlummert unterm Moos.

Schwarzdüsterkeit, so schlüpf in meine Häute:
Mein Puls…

von Ella Sander

Der Duft nach Kaffee schält dich aus dem Bett.
Die Katze, hungrig, schleicht um meine Beine,
bettelt. Dich ignoriert sie.
Das Radio entlässt uns aus der Höflichkeit
reden zu müssen.
Im Garten blühen die Narzissen;…

von Monika Laakes

Entspannung -
weit weg
von der Realität -
tut Not,
ist gut
für Körper
und Seele,
singe lauthals,
lache ins Nirgendwo,
auf dass dir
nichts fehle.

Was ist der
Sinn von Recht,…

von Monika Laakes

Wundersam
fühlt sich das an,
Gedanken ins Nirwana
des Damals zu leiten,
auf Weggabelungen
zu verharren, zu staucheln,
sich selbst zu entgleiten.

Wundersam
fühlt sich das an,
das Leben als…

von Anouk Ferez

Bedächtig zieht die Nacht sich von den Wäldern.
Ein blauer Streif schmiegt sich um Buchendome.
Als hätt des Dunkels Abendkleid den Saum im Bache
geschwenkt, so blutet’s Tinte aus und bleicht im Strome.

Im selben Maße wie…

von Monika Laakes

Ich lüfte die Jacke
und schau in den Wind,
und denke an mich,
als wär ich ein Kind.

Ersehnter September,
hältst dich bereit und
nimmst Abschied von
Hitze und Trockenheit.

Oh, wie ich dich mag,…

von Monika Laakes

Gedanken in ihrem Kopf
trudeln von rechts nach links,
finden keine Mitte, sind heimatlos
und drehen Pirouetten im Erkennen
und Nicht-sein-dürfen und finden
keine Ruhe, sind fremd, so fremd im
Verlorensein und…

von Eva Klingler

Und dann, binnen Sekunden, bist du dir bewusst was zu tun ist.
Du wählst diese längst vertraute Nummer und vereinbarst den Termin. Den Termin !
Du bist ruhig, richtest eine große Portion Guttis, wickelst Extrawurst um eine weitere…

von Michael Dahm

Die Seele atmet in der Stunde
die ich mir alleine schenke
der Bach flüstert mit Murmelmunde
was ich hier in Freiheit denke

Ich gehe heut wie's mir gegeben
durch des Waldes Andachtshalle
und ich spüre wahres…

von Monika Laakes

Winde einen Kranz
aus Gänseblümchen und
schmück damit dein Haar.
Nun tanz, tanz, tanz...

Was fühlst du jetzt,
Prinzessin der Blumen?
Hast du in dir das Kind geweckt,
dich mit Vergangenem vernetzt?

von Michael Dahm

Schlagt, Flügel, schlagt,
wie lang wart ihr gebunden,
so lange, wie der Wind mir's sagt,
schon seit so vielen Stunden.

Tragt mich über Sehnsuchtsweilen,
fort von Schmerz und Härten,
lasst dort meine Wunden…

von Anouk Ferez

Ich vagabundierte durch Felder und Haine,
die Messe am Domplatz erstarb im Tumult
städtischer Unrast, mich führten die Beine
zur Krypta im Bergfels – mich trieb alte Schuld.

Entfremdete Engel, erlahmte Gebete,
ich…

von Angélique Duvier

Du schaust
mich stundenlang
gebannt an,
beobachtest mein
Gesicht.
Lauschst meinen Worten,
sie scheinen
dich anzuspringen
und zu faszinieren,
wie ein Liebeslied.

Du vernimmst aus ihnen…

von Monika Laakes

Es putzt sich der Wald,
noch Frost auf den Lippen der Nacht.
Er flüstert vom tiefen Schlaf und
dass ihn die Sonne hat wach gemacht.

Nun wiegt sich sein Volk
im Schimmer am Morgen.
Und Baum für Baum streckt…

von Anouk Ferez

Sie senkt sich, wenn der Abend glimmt,
im Sternerblühen unter ihre Häute,
damit kein Blick schwarz auf ihr brennt,
und keine Stimmen in ihr wühlen.

Sie kann des Albs Umarmung fühlen.
Es nagt an ihren Nachtgesichten…

von Anouk Ferez

Herr, es gibt so viele Hände,
doch in welche lege ich mein Herz?
Manche schüren heiße Brände,
andre Phlegma und ich wende
mich im Zweifel himmelwärts…

Auf den Linien deiner Hände
steht so viel, das nie gesagt…

von Eva Klingler

Manchmal denk ich mir jetzt zählt dann gleich jemand von 10 bis 1
und schöne Stunden waren Traum.
Und wenns so wäre ?
Wer könnte widerstehen
nicht wieder von 1 bis 10 zu zählen.

von Anouk Ferez

Eine gar schaurige "denglische" Moritat in mehreren Akten...

From drauß, dem forest, does he come
the good old father X-mas-Mann.
And in a big and old Geschenkesack
he carries all things huckepack.
What we alle sehr…

von Anouk Ferez

Und wenn der Tod ein Küsschen wäre,
das uns von den Socken haut,
uns keck entführt in eine andre Sphäre,
wie ein Schatz, der uns das Herzchen klaut?

Und wenn der Tod ein Lächeln ist,
das uns beraubt um den Verstand…

von Monika Laakes

Hab mich verloren
im lockenden Sirenengesang,
bin berauscht von Klängen
durch Lüfte geflogen.
Hab mit Tunnelblick vollends
ergeben geschaut, den Augen
beim Selbstbespiegeln getraut.
So riss mich die…

von Regina Bäcker

Ich wünschte mir, Bruder,
du wärst jetzt hier,
zu reden,
ohne dem Erlebten
zu begegnen,
nur ich mit dir.
Dann könnte ich dir erzählen von mir,
von meinem Herzen und den verborgenen Schmerzen,
von…

von Eva Klingler

- doch so hätte ich’s gerne
In Stockfinster denk ich mir Sterne
Wenn der erste sich zeigt
meine Dankbarkeit sich neigt

So ist’s
- doch so hätte ich’s gerne
und es stupst mich lerne lerne!
Bis ich find…

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