Selbstfindung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 206 Texten in dieser Kategorie
von Alfred Krieger

Treibt herbei,
Gewitterwolken meiner Seele!
Tränen,
strömt in rinnsalgleichem Fluss!
Früher „Feinde“ -
konnt' ich Euch nie fassen,
heute „Freunde“ -
möcht' ich Euch nicht lassen.

Treibt…

Rezitation:
gelesen am 15.2.2017
I
von Alfred Krieger

I schau' mir an Mond o, de Planet'n und Stern',
währ'nd de ander'n scho' längst d'rin im Wirtshaus 'rumplärr'n.

I paddel am Wasser im Boarisch'n Woid,
wenn de ander'n de Kält'n in da Stub'n d'rin scho' hoit.

I verdirb…

Rezitation:
vertont im August 2016
von Alfred Krieger

No nia
war mei Denka, mei Schreib'n …
… so flüssig!

Aber a ...
no nia
war i meiner …
… so überdrüssig!

Da …
woaß i jetzad ned,
duat des flüssige Schreib'n mir eher was geb'n
oder…

Rezitation:
gelesen am 13.1.2017
von Lee ...

Liebes Freud’sches Über-ich
Bitte unterstütze mich!
Neues Jahr, neues Glück
Ich lass mein Unter-ich zurück.

Innen und außen mach mich neu
Dass ich über mich mich freu.

Zuerst mal Außen geh ich ran
Damit…

von Alfred Krieger

Warum bin i da,
g'rad aso, wia 's mi gibt?
Und …
warum gibt 's mi so,
wia i bin?
Und…
was hat mei So-Sei
im Da-Sei
wohl für an Sinn?

Kannt 's a Zufall,
a Schicksal,
a Fügung sei…

Rezitation:
gelesen am 21.9.2016
von Brigitta Wullenweber

verborgen
unter den Nebeln
unserer Dramen
erblicken wir
doch einst
spielend
einander
hinter den Augen -
auf ewig

von Enrico Buchta

Integrität

Es gibt sicher so Momente in denen du dich fragst

ob alles was du tust - alles das ist was du magst

ob alles was du fühlst – alles das ist was du willst

und ob mit allem was du willst – du wirklich deine…

von Peter Stampfer

Das Loch an sich lebt unbeschwert
so vor sich in den Tag hinein
denkt glücklich und zufrieden
das Schicksal meint es gut mit mir
ich bin so froh, ein Loch zu sein!

Doch einmal so dahingedacht,
da kommen auch…

von Clarissa Brown

Wenn du mich ansiehst
Dann siehst du nicht mich

Dann siehst du mein Äußeres
Nicht meinen Charakter

Nicht das will ich
Dich sehen lassen

Du sollst eine richtige Vorstellung
Von mir bekommen

Von…

von Michael Dahm

In des Lebens tiefen Ecken
wo die Kellerleichen sind
und wir gerne uns verstecken
weil uns niemals jemand find ´.

Da vergraben wir uns gerne
denn wir sind dort wie wir sind
und wir greifen nach dem Sterne…

von Axel C. Englert

Eine Niete wurde nie
Zum großen Los der Lotterie:
Da ich bloß eine NIETE bin,
Ist DIE Karriere wohl kaum drin …

Bei Nieten geht halt alles schief!
Die bösen Geister, die man rief …
Was ich auch tat – die Chose…

von Robert K. Staege

O weiter, lichter Buchenwald,
an Deiner edlen Wohlgestalt
konnt‘ ich mein Herz erquicken.
Ich gab Dir, was so zag und bang
mir lastend in der Seele schwang,
und was mich tat bedrücken.

Dort unterm holden,…

von Axel C. Englert

Ein Brillenkaiman (er hieß „Kai“)
Sah OHNE Brille – einwandfrei:
Okay! Ein „M“ fehlt zwar zum „Mann“ -
Doch sonst ist alles an mir dran …

Ich bin schließlich KEIN KROKODIL!
Kurzsichtig! Handtaschen-Stil …
WAS…

von Elmar Vogel

Die Zeit trägt alle Dinge mit sich fort
und nichts vermag zu widerstehn.
Sie wirkt in Stille, unsichtbar und ohne Ort.
Wer kann ihr Schranken setzen, ohne zu vergehn?

Wer kann dort hin, wo weder Zeit noch Raum
noch…

von Axel C. Englert

Ein Schild auf einer Wiese stand –
Was es total idiotisch fand:
„BETRETEN VERBOTEN!“ – Lächerlich –
Ich bin ja quasi Widerspruch – in mich …

Wohl VERSuchte ich zu schweben –
Doch konnte schwer ich mich erheben ……

von Manfred Peringer

schau ich vom fenster übers stadtgedränge
fühle ich mich unbedeutend wäre gern teil
dieser sich unaufhörlich bewegenden menge

heute ist ein grauer tag die tauben am sims
gegenüber gurren tiefer der verkehrslärm liegt…

von Ida Reich

Eitler Phoebus, Clytia bin ich,
die nach deiner Fackel strebt,
im Gewand der Sonnenblume,
die von deinen Strahlen lebt.

Mit beirrender Distanz

Schreitest du an mir vorbei.
Wie sehr ich deine Gunst begehr',…

von Axel C. Englert

Eine edle Kette -
Sie hieß „Jette“ -
Fand ihr Jet-Set-Leben öd:
Ewig rumhängen! Echt blöd …

Sie hörte dann - auf einem Ball -
(Smalltalk ist exakt mein Fall!)
Dass es „Rettungs-Ringe“ gibt -
Warum sind…

von [ nobödyZero ]

Ich denke, es ist an der Zeit
Gedanken mit der Welt zu teilen
Mehr als jetzt bin ich nie bereit
Würd' ich auch hundert Jahr' noch feilen

Ich denke, es ist an der Zeit
Hallo du Welt, lies meine Zeilen
Ich fühle…

von Alfred Krieger

I mechat gern' doa,
was i mecht,
aber i muaß meist'ns doa,
was i muaß!

… des aber, was i mecht,
muaß i de mehra Zeit ned doa,…

Rezitation:
7/2016
von Chi Waniewo

Vom Dichten der Gefühle
verstehe ich nicht viel.
Wenn ich mit Worten spiele,
bestimmt Herr Kopf das Ziel.
Er folgt nur seinen Regeln
und hat das Sagen stets.
Er würde gerne Segeln
statt Jagen, doch: wie…

von Jürgen Wagner

Trag ich, was m a n trägt?
Oder such' ich, was mir steht?
Die Kleidernöte

von Alfred Krieger

Refrain: Wär' ich ein Fischlein, so käm' 's mir vör,
ich wär ein Stör, ich wär' ein Stör …
Ja, weil ich überall nur stör',
wär' ich als Fisch halt 'mal…

Rezitation:
Vertont im April 2011.
von Axel C. Englert

Ein Wohnzimmer fand unerträglich:
Mausgrauer Alltag! Täglich kläglich …
Den Dauer-Blödsinn – per TV –
Den braucht wirklich keine Sau!

„GUTE STUBE“?! Quatsch mit Soße!
BÖSE KAMMER! Mit Neurose …
Das Zimmer…

von Marcel Strömer

Hinein
mitten in den Sonnenwirbel
zum Brennpunkt menschlicher Abgründe
immerwährende Liebe zu finden

Auf der Reise nach innen
zu den vergessenen Tempeln
führen herzvergoldete Strassen
in die…

von Axel C. Englert

Ein Queue war länglich, hölzern-hart:
Ich bin das Stöckchen! (Vom Billard …)
Ein „Kuh-e-u-e“?! Sollte ICH sein?!
NIEMAND heißt so! Keiner! NEIN!

ICH ganz bestimmt NICHT! NEVER! NÖ!
ICH weiß genau: ICH BIN EIN KÖ!…

von Axel C. Englert

Ein Veilchen landete. Im Knast!
Man hatte eben es gefasst:
Es fuhr Auto – und das blau!
Ergo fuhr es ein – im Bau …

Es saß in Haft – ein schönes Weilchen:
Ist denn nicht IMMER BLAU ein Veilchen?!
Ach! Hätte…

von Alfred Krieger

Ganz im Vertrau'n …
beim Friseur … des Kopfwasch'n,
des duat ma recht taug'n.
Des
auf'm Kopf umanandakrall'n
lass'n,
das kann ma scho g'fall'n.

Oder,
wenn an irg'nd am finster'n Tag
si wer…

Rezitation:
gelesen am 21.9.2016
von Ingrid Herta Drewing

Mäander
Sprache,
lebendiger Fluss,
der uns trägt
und auch mir
golden
den Abend verbrämt
in der Freude Klang,
in Bild und Gedanke.
Einfügen
möchte ich mich,
wirken
in deiner…

von Lea Boheme

Ich
bin
die neueste Version von mir, doch
Ich
werde
niemals fert-ich sein.

Fühl' mich hin und wieder traur-ich,
manchmal spricht das Unsinn-ich aus mir.
wenn du willst, dann bin ich liebl-ich…

von I.J. Melodia

Der Körper ist Holz
mein Leben mäandert darin
durch sterbende Wasserleitbahnen

es zu befreien entzünde ich mich
ein Dreieck das zur Sonne zeigt
gelb wie Schwefel
dem Süden entgegen

In Asche und Salz…

von Axel C. Englert

Ein Schimmer fand höchst ärgerlich:
IMMER BLEICH?! Wie widerlich …
Wieso bin ich ständig BLASS?!
Gebräunte Haut steht heut für Spaß!

Der Schimmer fuhr in Urlaub drum –
Lag stinkfaul in der Sonne rum:
Farbe –…

von ulli nass

auch wenn es anders erscheint
meine Verse sind nie so ernst gemeint . . .
wie sie offenbar manchem erscheinen
da müsste ich sehr häufig sonst weinen

ein bischen Philosophie
schadet aus meiner Sicht nie
zwingt…

von Robert K. Staege

Hastiges Gehen,
drängendes Denken,
nicht lange sehen,
nichts zu verschenken ...

Nur um sich selbst dreh‘n
im kreisenden Denken,
im eig‘nen Licht steh‘n,
Blick auf sich lenken ...

Nichts mehr…

von Alfred Krieger

Vorwort:
Eig'ntlich g'freit mi gar nimmer sovui wia früher
oder besser g'sagt: früher hab' i mi über weitaus mehr
weniger g'freit …

Was mi no g'freit ... is,
dass i des oschaug'n g'…

Rezitation:
vertont am 13.9.2016

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