Selbstfindung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
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von Axel C. Englert
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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 187 Texten in dieser Kategorie
von Michael Dahm

Es scheint der Mond mit schrägem Licht
zu später Stund' ihm ins Gesicht,
zum Viertelkreis Gedanken fliegen,
die des Tags verborgen liegen.

Schimmernd schwimmen kalte Strahlen,
in der Wiese Nebelschalen,

von Alfred Krieger

Scho ewig lang
schikaniert mi de Frag',
warum
i mi nimmer
so richtig gern' mag …

Früher …
da …
hab' recht gern' i mi mög'n!
An was
is des g'leg'n
und …
WAS …
hab' an mir…

Rezitation:
gelesen am 16.1.2017
von Axel C. Englert

Eine edle Kette -
Sie hieß „Jette“ -
Fand ihr Jet-Set-Leben öd:
Ewig rumhängen! Echt blöd …

Sie hörte dann - auf einem Ball -
(Smalltalk ist exakt mein Fall!)
Dass es „Rettungs-Ringe“ gibt -
Warum sind…

von [ nobödyZero ]

Ich denke, es ist an der Zeit
Gedanken mit der Welt zu teilen
Mehr als jetzt bin ich nie bereit
Würd' ich auch hundert Jahr' noch feilen

Ich denke, es ist an der Zeit
Hallo du Welt, lies meine Zeilen
Ich fühle…

von Alfred Krieger

I mechat gern' doa,
was i mecht,
aber i muaß meist'ns doa,
was i muaß!

… des aber, was i mecht,
muaß i de mehra Zeit ned doa,…

Rezitation:
7/2016
von Jürgen Wagner

Trag ich, was m a n trägt?
Oder such' ich, was mir steht?
Die Kleidernöte

von Alfred Krieger

Refrain: Wär' ich ein Fischlein, so käm' 's mir vör,
ich wär ein Stör, ich wär' ein Stör …
Ja, weil ich überall nur stör',
wär' ich als Fisch halt 'mal…

Rezitation:
Vertont im April 2011.
von Axel C. Englert

Ein Wohnzimmer fand unerträglich:
Mausgrauer Alltag! Täglich kläglich …
Den Dauer-Blödsinn – per TV –
Den braucht wirklich keine Sau!

„GUTE STUBE“?! Quatsch mit Soße!
BÖSE KAMMER! Mit Neurose …
Das Zimmer…

von Marcel Strömer

Hinein
mitten in den Sonnenwirbel
zum Brennpunkt menschlicher Abgründe
immerwährende Liebe zu finden

Auf der Reise nach innen
zu den vergessenen Tempeln
führen herzvergoldete Strassen
in die…

von Axel C. Englert

Ein Queue war länglich, hölzern-hart:
Ich bin das Stöckchen! (Vom Billard …)
Ein „Kuh-e-u-e“?! Sollte ICH sein?!
NIEMAND heißt so! Keiner! NEIN!

ICH ganz bestimmt NICHT! NEVER! NÖ!
ICH weiß genau: ICH BIN EIN KÖ!…

von Ingrid Herta Drewing

Mäander
Sprache,
lebendiger Fluss,
der uns trägt
und auch mir
golden
den Abend verbrämt
in der Freude Klang,
in Bild und Gedanke.
Einfügen
möchte ich mich,
wirken
in deiner…

von Manfred Peringer

schau ich vom fenster übers stadtgedränge
fühle ich mich unbedeutend wäre gern teil
dieser sich unaufhörlich bewegenden menge

heute ist ein grauer tag die tauben am sims
gegenüber gurren tiefer der verkehrslärm liegt…

von Axel C. Englert

Ein Veilchen landete. Im Knast!
Man hatte eben es gefasst:
Es fuhr Auto – und das blau!
Ergo fuhr es ein – im Bau …

Es saß in Haft – ein schönes Weilchen:
Ist denn nicht IMMER BLAU ein Veilchen?!
Ach! Hätte…

von Alfred Krieger

Ganz im Vertrau'n …
beim Friseur … des Kopfwasch'n,
des duat ma recht taug'n.
Des
auf'm Kopf umanandakrall'n
lass'n,
das kann ma scho g'fall'n.

Oder,
wenn an irg'nd am finster'n Tag
si wer…

Rezitation:
gelesen am 21.9.2016
von Lea Boheme

Ich
bin
die neueste Version von mir, doch
Ich
werde
niemals fert-ich sein.

Fühl' mich hin und wieder traur-ich,
manchmal spricht das Unsinn-ich aus mir.
wenn du willst, dann bin ich liebl-ich…

von ulli nass

auch wenn es anders erscheint
meine Verse sind nie so ernst gemeint . . .
wie sie offenbar manchem erscheinen
da müsste ich sehr häufig sonst weinen

ein bischen Philosophie
schadet aus meiner Sicht nie
zwingt…

von Axel C. Englert

Ein Schimmer fand höchst ärgerlich:
IMMER BLEICH?! Wie widerlich …
Wieso bin ich ständig BLASS?!
Gebräunte Haut steht heut für Spaß!

Der Schimmer fuhr in Urlaub drum –
Lag stinkfaul in der Sonne rum:
Farbe –…

von Axel C. Englert

Ein Schild auf einer Wiese stand –
Was es total idiotisch fand:
„BETRETEN VERBOTEN!“ – Lächerlich –
Ich bin ja quasi Widerspruch – in mich …

Wohl VERSuchte ich zu schweben –
Doch konnte schwer ich mich erheben ……

von Ida Reich

Eitler Phoebus, Clytia bin ich,
die nach deiner Fackel strebt,
im Gewand der Sonnenblume,
die von deinen Strahlen lebt.

Mit beirrender Distanz

Schreitest du an mir vorbei.
Wie sehr ich deine Gunst begehr',…

von Oswald Petersen

In einem kleinen Haus am Meer
Da lebte – lange ist es her
In einem Fass voll Tinte
Eine Korinthe

Korinthen sind ja ziemlich klein
Drum sagte sie sich ich will kein
Rosinenkacker sein!
Ich schwöre daher…

von Alfred Krieger

Als Kind habt 's ma beibracht,
wia 's Lacha geht
und was ma unter „Lacha“ versteht
und dass ma 's duat,
halt wenn oan was g'freit …
… und dass ma – zum Beispui -…

Rezitation:
gelesen am 3.1.2017
von Ida Reich

Umringt von Ängsten und Ruinen,
wünscht' ich mir 'nen Götterhain,
in dem mir meine Sinne dienen,
wo Eichen wurzeln und gedeih'n.

Von Axt und Sichel unberührt,
aus der warmen Erde Schoß,
im Unterholz kein Pfeil…

von Alfred Krieger

So lautet das allgemeine Gesetz:

AlLe Fein hinteREinanDer KRIEchen ohne eiGenEs Rückgrat!

So kommt man am besten durch:

AlLe Fein hinteREinanDer KRIEchen ohne eiGenEs Rückgrat!

So fällt man am wenigsten auf:

Rezitation:
Tonaufnahme vom 6.9.2016
von Alfred Krieger

… Dass i an an Nikolaus z'glaub'n verlernt hab' …
mei, des is scho so lang her,
des is scho glei gar nimmer wahr …

… dass i dann a no an 's Christkindl z'glaub'n verlernt hab' ……

Rezitation:
gesprochen am 6.12.2016
von ulli nass

goldene Kälber
erschafft man sich selber
man meide beharrlich nur
jegliche Selbstzensur

Orgasmen von gestern
provozieren heute zum Lästern
voreilig transzendierter Sinn
meist ist er schnell dahin

von Axel C. Englert

Ein Werwolf hasste seinen Job:
WER bin ich? Sind Wölfe GROB?
Stehlen Schafe? Und – im Märchen –
Krümmen Omas roh sie Härchen?

Den ganzen Tag stur Kinderschreck?
So was! – Ist kein Lebenszweck …
(Doch…

von Ela von Sinnen

Mein Pseudonym

Seit Jahren nun ich bin verwitwet.
Mein Leben ich mir neu gewidmet
Habe mein Herz darauf getrimmt
Ab heute lebst du selbstbestimmt.

In die Familie eingewebt
Hatt ich mich halt nicht selbst…

von Peter Boensch

ALS ICH JUNG WAR
FIEL MIR
ALLES
IN DEN SCHOSS
ALLES!

SPÄTER DACHTE ICH
MEHR IST
ZU WENIG
WÄR' DAS DANN
ALLES?

DIE JAGD
NACH ALLEN
HIRNGESPINNSTEN
BRINGT DIE DIR…

von Uwe Kraus

innen heulen die wölfe und schlagen mit ihren tatzen gegen das tor des elfenbeinturms
die kindliche kaiserin ist entschlafen
der steinbeißer isst sein felsiges herz
der alten morla entfallen die träume
er würfelt seine…

von Alfred Krieger

Scho
z'alt sei zum Jungsei
aber
sauber z'jung sei
zum Altsei …
und
spür'n müass'n
im herg'schundna Hirn,
wia 's Jungsei und 's Altsei
um d' Wett dean laffa,
wia s' – koana möcht halt…

Rezitation:
gelesen am 3.2.2017
von Alfred Mertens

Wer sich nur suhlt in eitlen Träumen,

und sich dem allen widersetzt,

was Freundschaft heisst um zu versäumen

dass man nicht selbst "nur" wird verletzt,

der wird es niemals mehr verstehen,

verhängnisvoll auf "den…

von Robert K. Staege

Vokabular

Verliere mich
im Meer der Begriffe

In der Ferne ahne ich
Inseln des Verstehens

Und plötzlich
erkenn' ich mich wieder

Erleichtert gestrandet
im Mirakel des Wortes

Glück…

von Ela von Sinnen

Warum Beziehung oft nicht funktioniert?
Weil von verletzten Kindern sie geführt!

Sobald das Kind wird angegriffen,
wird aufs erwachsen sein gepfiffen.
Das Kind bekommt die Oberhand
und der erwachsene sieht kein Land…

von Kathleen Posvic

Im Spiegel tiefschwarzer Schatten
versiegt die immer schimmernde Notwendigkeit
wiegelt sich Sand im Sturm
zu rastlosem, haltlosem Tosen auf.

Drauf schaue ich, verliere mich
im dunklen Spiel am Abgrund
im…

von Michael Jörchel

Verteidigungsstrategien

Der Erste Schlag, der haut dich um
du fällst heftig aufs Gesicht.
Fühlst dich erniedrigt, schwach und dumm
diesen Schmerz vergisst du nicht.

Auch weitere Schläge treffen schwer,
die…

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