Ohne Zuordnung ✓ beliebte Gedichte ohne Zuordnung

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Beitrag 5391 - 5418 von insgesamt 5418 Texten in dieser Kategorie
von Marcel Strömer

Die Welt dreht sich im Shitstorm
zwischen verblassenden Fassaden,
eingeengt von einer Zwangsjacke
die Innenwelt und Außenwelt heißt.
Menschen hasten und stolpern
durch den Gedankendschungel,
mit erhobenen…

von Kerim Mallée

Freiheit durchströmt jede Ader meines Körpers.
Jede Pore in meiner Haut,
verwandelt sich in einen Windkanal.
Möglichkeiten, Gedanken und Schaffenskraft,
fließen wie reißende Sturzbäche durch mich hindurch.
Und…

von René Oberholzer

An einem sonnigen Sommertag geboren
Marschierte er später zielstrebig über eine Wiese
Stolperte marschierte weiter
Marschierte zielstrebig auf einen Hügel
Stolperte marschierte weiter
Marschierte zielstrebig auf…

von Axel C. Englert

Ein Stoppschild sagte: „Halt!“
(So war’s ja aufgemalt…)
Wieso ich mich des Namens tauf’?
Was heißt „STOP“? Ich komm’ nicht drauf…

Das Stop(p)schild konnte Englisch nicht!
(Ist noch für Schilder keine Pflicht…)…

von Anner Griem

Spiele

Als in der Stadt, welche
Vom Krieg nieder gerungen
Die Frauen schreien:
Lasst es sein, unterbrecht Euer Spiel

Und – der Baum, der
Blätterlos zerschunden den
Himmel erbarmt:
Lasst es…

von Artem Zolotarov

Ewiges Eis

Wir sind zwei Eisberge
und suchen unseren gemeinsamen Schmelzpunkt.
Wer weiß schon,
was alles unter Wasser liegt?
Du scherzt immer über deine Rettungsringe,
während ich ertrinke,
nach dem…

von slow speak

Nur im Dunkeln
siehst du des Sternes Funkeln.
Im hellen Licht,
des Sternes Zauber zerbricht. 

von Eva Klingler

Möven ziehen vorbei
viele
wieder und wieder

Ruhe macht sich breit

Du lässt dich ein auf die Vögel

Du lässt dich ein auf das Blau

Eine leichte Brise trägt dich
du hast die Flügel ausgebreitet…

von Axel C. Englert

Ein Korb war zumeist mies gelaunt!
Darob war alle Welt erstaunt…
Er quengelte beim Einkauf stur –
Er hasste jede Shopping – Tour!

Er meckerte im Super – Markt
Und trieb Verkäufer zum Infarkt!
Dies musste sein…

von bernd tunn tetje

In sich gebunden.
Möchte doch Nähe.
Will gern tanzen
und kein Geflehe.

Versteckt sich oft.
Was kommt nach?
Pflegt da lieber
das geliebte Ach.

Verweist die Hand.
Will kein Doch.

von Giulia Strek

Ziehen die Wolken am blauen Himmel.
Lautlos und still.
Tanzt Sanftheit mit Sehnsucht in mir.
Ein Glück erschüttert mich bebend.
Sehe ich dich, sehe ich sie.
Schlagen weich die Wellen in den Sand, trifft der Horizont…

von Anner Griem

Betriebskostenrechnung
 
Es kam ein Häufchen daher geschlurft
Ein Häufchen Mensch, geschunden und
Geschlagen, verwundet an Leib und Seele
Wollte nichts als ein Stück Brot, Achtung und
Etwas Zuwendung, wir…

von bernd tunn tetje

Zwingt sich vor zu den Massen.
Alle vergnügt um zu hassen.

Gerade schwer lustig zu sein.
Unter der Maske ist sie allein.

Tanzen mit ihr bei viel Geschrei.
Ist trotzdem Witwe im Einerlei.

von Magnus Gosdek

Robin und Guy

Doncaster´s Rob nie überwunden,
dass Marian an Hood gebunden,
was ihm den letzten Spaß noch mache,
war sein starrer Sinn nach Rache.

Robins Schar war angewachsen,
bracht´ achtzig Männer auf die…

von bernd tunn tetje

Diagnose steht.
Ein Kampf beginnt.
Ringt um Luft.
Wer gewinnt?

Atmet fürs Leben.
Inhaliert so oft.
Am offenen Fenster
auf Linderung hofft.

Schlimmer Mangel.
Er will nicht mehr.
Doch…

von bernd tunn tetje

Willst auf das Schiff
vor dem du stehst.
Vom Fernweh erfüllt.
Nur du verstehst.

Unbedingt raus.
Was Anderes sehen.
Am Bug verweilen
wenn Winde wehen.

Eilig an Bord
um Neues zu spüren.

von Axel C. Englert

Ein ROTER Teppich schob roh Frust:
Zum Staatsempfang? Hab’ keine Lust…
Da trampelt man nur frech und dumm
Den ganzen Tag auf mir herum!

Ein UNTERTAN? Will ICH nicht sein!
Getreten werden? Ist NICHT fein…
Wer…

von bernd tunn tetje

Ein sonniger Tag.
Sitzt im Garten.
Duftender Kaffee
erleichtert Warten.

Wird bald kommen.
Gefühlte Zeit drüber.
War noch nie.
Laune kippt über.

Der späte Film
macht nicht an.
Ungeduld…

von Axel C. Englert

Eine Bananenschale fand sehr schal:
Schlüpfrige Witze! Welch Skandal!
Ständig tritt man stur auf mir herum!
Fällt dumm hin – und lacht sich krumm…

ICH bin doch keine Witzfigur!
Ich bin ein Wunder der Natur!

von Axel C. Englert

Eine Fliese -
Sie hieß „Liese“ –
Fühlte SEHR betreten sich!
Das ist einfach wi – der – lich!

JEDER trampelt auf mir rum!
Eben Trampel! Böse! Dumm!
Darum erprobte jene Fliese
Den Aufstand gegen diese…

von Jürgen Wagner

Ich möcht' es gern sauber
ich mag es gern rein
kein Stäubchen, kein Fleckchen
soll hierinnen sein

Doch bin ich mit mir
mal selber im Reinen,
so wird auch mein Licht
überall helle scheinen

von Kerim Mallée

Für Remik Nujial

Oh, alter Freund!
Die Welt saugt dich auf.
Ich sehe, wie du dich in ihr verlierst,
verschwimmst in ihren hellen Freuden 
und ihrem Dunkel,
dass die Klardenkenden 
zu Wahnsinnigen…

von Marcel Strömer

Leicht gesagt, zum nahezu
ungeläuterten Dasein!
„Es wird schon werden!“

von Marcel Strömer

Die Liebe ist wie eine Oase in der Wüste.
Sie ist grün und voller Hoffnung.
Darum, grabe ihr nicht das Wasser ab,
und tausche sie nicht gegen eine Fata Morgana.

© Marcel Strömer
(Magdeburg, 11.06.2007)

Alle…

von bernd tunn tetje

Schwierige hatte Keiner lieb.
Ihr Erlebtes lenkte den Trieb.

Kinderheim ein Zuhause bot.
Damit sei wohl alles im Lot.

Hier ist es gut sagte man klar.
Seelen weinten: Ist nicht wahr!

von Anner Griem

Nachtwandler

Heute Nacht, der Mond bedeckte meinen Kopf
Sterne umkränzten ihn, frug ich mich:
Warum mehr?

Anner Griem / 2014

von Magnus Gosdek

Ist es Leben, das ich spür´,
in den Straßen von Berlin?
Atemloses Fremdgewimmel,
unter grauem Winterhimmel,
Willkommensschilder an der Tür,
Touristen still vorüber zieh´n.

Busverkehr Kurfürstendamm,

von bernd tunn tetje

Verlassen den Hafen einer Seefahrerstadt.
Befahren den Fluss bis an das Watt.

Erwarten die Mündung zum rauen Meer.
Von Möwen begleitet als kreischendes Heer.

So endlos die See bis zum nächsten Ziel.
Das braucht…

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