Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

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Beitrag 1366 - 1400 von insgesamt 1469 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Wagner

Frau Sonnenschein aus Meinertshagen
Die fuhr 'nen flotten Neu-Sportwagen
Nur dies eine Mal fuhr sie zu schnell
Da war sie tot noch auf der Stell'
Da half kein Weh und auch kein Klagen

Herr Schlotterbeck aus…

von slow speak

die Welt dreht,
wenn man geht,
sie nicht steht,
sie fortbesteht,
Leben vergeht,
die Erde lebt.

von Axel C. Englert

Was soll nas heißen: „Mein Genicht?“
Irgennetwas stimmt na nicht!
Frau Krause! Sofort her zu mir!
(Als Herr im Haus gebiet ICH ihr…)

„Wat sinSe nu nerart am Quieken?!
Net stört mir! Beim Fußball – Kieken!“
Für…

von Libusa Odenwaeller

Ich höre dein
Atem
Ich spüre dich
obwohl in der Ferne
Du nähst dich
Ohne Abwehr
Deine leere Augen
versteckst du
Deine leere Hände
versteckst du
Ist das Frieden
ist das Ausgleich…

von Axel C. Englert

Ein Puzzle suchte (schon seit Jahren –
Drum sollt man sich das Puzzeln sparen!)
Sein letztes Teilchen, das ihm fehlte –
Gequält dies Puzzle laut krakeelte:

Was bin ich bloß für ein Schussel!
(Das Puzzle war ein…

von Michael Jörchel

Ich tat stets das Richtige
um euch zu gefallen.

Ich habe meine Träume unterdrückt
um euer Leben zu leben.
Ich habe mir meine Persönlichkeit nehmen lassen
um eure Liebe zu bekommen.
Ich habe das getan was…

von Alf Glocker

Das Leben ist, im Augenblick des Sterbens,
wohl niemals richtig echt gewesen…
was ist denn schon die Zeit?!

Sie ist Gedeihen, im Anblick des Verderbens,
wird immer fortgekehrt mit Besen…
wer ist für diesen Spaß…

von Sascha El Farra

WIR WERDEN ERZOGEN VON MASCHINEN,
SIND GEBOREN UM ZU DIENEN,
TRAGEN NAMEN WIE EIN ZEICHEN,
IN EINEM LEBEN ALL DER REICHEN.
HABEN UNS WIRKLICH NICHTS ZU SAGEN,
KANN DIES SCHWEIGEN NICHT ERTRAGEN,
SIND DRESSIERTE…

von Birgit Mancevski

Meine Seele, sie ist so nah bei mir.
Ich spüre mich in jeder Zelle meines Körpers.
Ich weiß, ich will mich zeigen und die Welt umarmen.
Ich brauche dich nicht, du brauchst mich nicht.
Das ist Liebe, die ich nur in mir…

von Jürgen Wagner

Clear and fresh water
is incessantly streaming
in Pinnacle Well

von * noé *

Deine Augen sind so sanft,
in ihnen könnt' ich untergehn ...
Sie bekommen diesen Glanz,
wenn wir uns verliebt ansehn.

Deine Hände streicheln weich,
weil sie wissen, was sie machen,
wir sind uns in allem gleich…

von Marcel Strömer

du webst und flehst
erst still dann Schrei
und wenn du vor mir stehst
brichst du mein Herz entzwei

du bist sehr still
du ziehst und fegst
weil ich nicht gehen will
bis du dich um mich legst

erst…

von Michael Jörchel

Ihr werdet sehen
ich werde gehen
ich möchte nicht mehr zu euch stehen.

ich kann‘s nicht fassen,
ich kann euch hassen
ich werd euch endlich gehen lassen.

Ihr habt im Leben nie gezählt,
ihr habt mich…

von Uwe Röder

Ich
bau mir
eine Frau
aus Schnee.

Denn Schnee ist
weiblich weich
und wird
nicht laut.

Auch redet der
nicht allzu viel,
sagt auch nicht
"Nee, nee, nee!"

Und eine

von W. Löffler

Ein feiner Herr aus Barsinghausen
fährt morgens oft mit Bus und Bahn
lässt dabei gern' mal einen sausen
auch and're lassen einen fahr'n.

von Peter H. Carlan

Schwatzend sitzen in der Kneipe
Dreie, streitend im Terzett,
wer denn wohl aus ihrem Kreise
die beste Schwiegermutter hätt.

Giftig wie Strychnin, klagt Jan,
sei die seine und durchtrieben
und so dick beleibt,…

von * noé *

Mich, als Mensch der leisen Töne,
treibt alles Laute in die Flucht.
Vielleicht, dass ich mich dran gewöhne,
blieb da wenig unversucht.

Gelb tropft geifernd die Verachtung,
Blicke treffen sich nicht mehr.
Wie…

von Juliane Wiedenhöft

Was erwartest du vom Leben?
Was würdest du für die Erfüllung deiner Träume geben?
Wonach sehnt sich dein Herz am meisten?
Wie viele Fehler kannst du dir auf deinem Weg leisten?

Hast du den Sinn des Lebens schon gefunden?…

von bernd tunn tetje

Fernweh gehabt.
Am Ufer gesessen.
Schiffe gleiten
die mich vergessen.

Gefühle wachsen.
Wollte doch mit.
Gedanken nun
aus dem Tritt.

Sehe mich
am Ruder stehen.
In den Masten
Segel…

von Michael Dahm

Nebelgeister gehen um
nach Nachtes dunklem Spiel
darüber schlägt gespenstisch stumm
das Sonnenrad sein trübes Ziel.

Die wilde Rose trägt Kreolen
empfangen von der Wesenheit
die auch mich einmal wird holen…

von René Oberholzer

Zum letzten Loch
Ein weicher Schlag

Am letzten Loch
Ein heisser Tag

Im letzten Loch
Der alte Skorpion

von Thomas Möginger

Die Suche nach dem einen Weg,
einst in fester Keltenhand.
Doch die Sorgfalt weitergeht.
Selbst Tiwaz durch Odin verschwand.

Gewissenhaft im Kollektiv,
mit Gottesfurcht und Frömmigkeit.
Transzendent der Glaube…

von * noé *

Meine Güte!!! ... deine? ... GÜTE ... ?!
Was verleiht dem Leben Glanz?

Ach! Dass jemand uns behüte,
vor dem irren Geistertanz ...

Bist du ständig unbeständig?
Oder waltend nur bemüht?

Trendig sein wird so…

von Marcel Strömer

Wie dunkle Seite
des Mondes - erdabgewandt,
lebt Lichtmensch zerstreut

Du
von Thomas Möginger

Gedanken zerstreut, in einem Meer aus Sand
versuch´ zu verstehen, was ich glaub´ zu sehen
und den geistigen Horizont zu aphorizieren,
der mich trennt von Traum und Realität.
So treib ich forthin, verschwommener Rand.…

von * noé *

Immer nur dieselbe sein -
mal ehrlich: Macht euch sowas Spaß?
Mir fällt so viel Neues ein!
Und jetzt staunt: Ich lebe das!

Was meine Eltern nicht verstanden:
Gothic war mal angesagt.
Was sie als "hoffnungslos…

von bernd tunn tetje

Liegst auf Knien.
Verzweifelt gebeugt.
Warst ein Dealer
zum Reichtum geäugt.

Wolltest unbedingt
besonders sein.
Wurdest erwischt
und fuhrst ein.

Die dunkle Zelle
im fremden Land.

von Alexander Paukner

Aus einem Ast gebrochen, hat sich die Linde, viel versprochen.
Was kleidet, zog die Blätter nach.
Sie fielen tief und still der Nacht.
In Röschen tiefen, wohlig Schlaf.
Da waren nur noch, das weiß der Schafe.
Sie…

von Kay Kankowski

Was ich liebe.

Singen.
Meine Lieder.

Erzählen.
Mein Leben.

Verbunden sein.
Mein Publikum.

Auf Bühnen in Sälen.
Abends an Wochentagen.
Manchmal kommen einige.

Auf Stühlen in…

von Walter W Hölbling

vier tage vor weihnachten
um 6 uhr morgens
läutet das telefon

mein atem stockt

sie sagen mir
mein vater sei heute
um 3 uhr früh gestorben
ich möge vorbeikommen
das begräbnis in die wege leiten…

von Michael Dahm

Das wilde Kind hat heute Mut,
es bricht in die Welt mit wachsender Wut,
es schüttelt die Bäume und peitschet das Meer,
und tost in den Lüften wie ein ziehendes Heer.

Am Walde die Eichen, stehen schaudernd davor
und…

von Marcel Strömer

Brenne, rase, jage
schneide Zeichen in die Luft
Löwenherz und schlage
wenn nach deiner Liebe ruft

Lege Sinn auf Erde
aus entflammter Götterlust
das dir wachsen werde
selbst wenn du`s erleiden musst

von Axel C. Englert

Einem Müsli-Riegel war ganz schlecht:
Hat man denn gar kein Daseins-Recht?!
Die Deppen wollen MICH vernaschen?
Haltet ja euch fern – ihr Flaschen!

Worauf vom Tisch sogleich er rollte –
(Genau das war es, was er…

von Axel C. Englert

Ein Wartezimmer sah nicht ein:
Warum – komme ICH NIE REIN?!
Stets bin ich als Erster da –
Vor der ganzen Menschenschar…

Dieser Zustand macht mich krank!
Meine Nerven liegen blank…
(Nerven hätte ich gar nicht?…

von Bernhard W. Rahe

Sie kopulieren.
Oh ja, ah.
Drängend,
aber,
keine Zeit
für Zärtlichkeit
und Liebe,
oder etwa
schöne Worte?
Geburt,
ein Kind.
Werd schnell erwachsen,
drängen sie.
Musst…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.