Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

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Beitrag 1366 - 1400 von insgesamt 1448 Texten in dieser Kategorie
von Marcel Strömer

Wir haben gelehrt
aber nie daraus gelernt
Fehler zu lieben

von Christine Jakob

Klar schiff
... ahoi ...
auf und davon
im fahrtwind mutig
die segel setzen

gedanken ... die von zeit zu zeit

in unsern
zweifeln des lebens
hetzen
doch leichter gesagt
als wirklich ...…

von Volker C. Jacoby

.
Dein Leben ist mehr als ein Traum,
ist gut die Zeit, lang und geraum.
Bist Optimist du, denkst gesund,
so färbst die Zeit zudem du bunt,
dann plotzt dein voller Lebenskreis
als Regenbogen, nicht schwarz-weiß…

von Anner Griem

DREIUHRSECHSUNDVIERZIG
 
Nachts sind viele Wölfe grau.
 
Leiber in den Betten.
Leiber unter den Bäumen.
Leiber in der Erde.
 
Trocken.
Luftig.
Feucht.
 
Über dem zerfetzten…

von Sabine Daus

Frühlingserwarten

Ich habe meinen Balkon heute aufgeräumt.
Der hat noch im Winterschlaf geträumt.
Zugedeckt mit Futterspelzen,
allerhand Schmutz und moosigen Pelzen,
sah er wirklich nicht einladend aus.
Nun…

von bernd tunn tetje

War sehr ernst
dort zu sein.
Will doch leben.
Psychische Pein.

Liegt auf Station.
Paar Tage schon.
Nachts am Fenster
Mondschein als Lohn.

Beleuchtet spät
den kahlen Flur.
Im…

von Axel C. Englert

Eine Etagere nicht VERStand –
Warum sie dumm im Bad rum stand:
Wenn ich doch eine SCHERE bin –
Dann macht Regal – Sein wenig Sinn?

So wahr ich nämlich „Eta“ heiße:
Ich fühl mich auf dem Abstellgleise…

von slow speak

Die Tränen flüstern,
was das Herz fühlt.
Die Nächte nüchtern,
das Kissen zerwühlt.

Mit Sternen schlaflos,
in warmen Tränen,
das Herz, trostlos,
Gedanken sehnen.

Die Nächte sind kühl,

von Sabine Daus

Ausgebrannt !

zu viel Arbeit
zu viel Pflicht
zu wenig Zeit
zu viel Verzicht

Nur noch Ärger
nur noch Sorgen
nur noch Streben
Was kommt Morgen

Aufputschmittel
Kaffee, Zigaretten

von W. Löffler

Ein nettes Girl aus Oberstaufen
stand nicht auf Sex, sondern auf's Laufen,
sie drehte einsam ihre Runde
Das nette Girl heißt Kunigunde.

von Michael Jörchel

Lasst uns unser Geld verbraten,
nicht erst auf den Zahltag warten.
Ich mag nicht nur ans Darlehen denken,
ich will mir lieber selbst was schenken.
Die besten Wünsche dieser Welt
erfüllt man sich doch nur mit Geld.…

von Axel C. Englert

Ein Wartezimmer sah nicht ein:
Warum – komme ICH NIE REIN?!
Stets bin ich als Erster da –
Vor der ganzen Menschenschar…

Dieser Zustand macht mich krank!
Meine Nerven liegen blank…
(Nerven hätte ich gar nicht?…

von Axel C. Englert

Meine „R-s“ im Text: katastrophal!
Klapprig! Und zittrig! Auf EINMAL?!
Frau Krause! Denken Sie mal nach …
„Die sin wie Sie! Vakalkt! Alt! Schwach!“

Besonders charmant war Krause nicht –
Doch schien was dran – an dem…

von slow speak

Der erste Herzschlag ist die Geburt unserer Zeit,
unser Herztakt das ticken unserer Uhr
und gleichzeitig,
Melodie zu der wir unser Leben tanzen.
Dabei ist die Zeit treu in unserem Arm,
vom ersten Pochen,
bis…

von Ann-Kristin Willers

Perfekt ist dieses Leben nicht
Es ist scheiße, aber es ist so
Man muss das beste draus machen
Ich liebe dieses Leben
Und Drogen sind keine Option
Aber was oder wer ist schon Perfekt ?

von Jürgen Wagner

Mein Tag ist heut nicht ganz so nettig
Bekomme Lust auf einen Rettich
Gesund, leicht brennend und pikant
schärft er die Sinne, den Verstand

Auch die Verdauung kommt in Gang
Die Vitamine regen an
Wie wäre es…

von bernd tunn tetje

Gewissen schleicht
in starre Gedanken.
Bringen die Verhärtung
stur in wanken.

Die Meinung wackelt
Sich krampfhaft hält.
Kannst nicht verstehen
das sie bröckelnd fällt.

Tut sich was
Personen…

von Reim Ereien

Zähne zeigen ist nicht Lachen. An hohlen Fratzen mit verzerrter Mimik aber hochglanzpoliertem Porzellanbiss lässt sich gut messen, wie oberflächlich die Gesellschaft geworden ist. Hauptsache, die Emotion ist zur Schau getragen, fühlen ist so 80er…

von Axel C. Englert

RRRrrr! IGITT! Welch schrrrillerr Klang!
Laut, hart, direkt ins Ohr mir drang?
WIEDER RRRrrr! Furchtbar! GENUG!
Weshalb ich Krauses Rat erfrug…

(„Erfragte“ tät’ sich reimen nicht –
Daher üb’ ich hier Ver(s)zicht…)…

von * noé *

Aus Schatten nur befreit sich Licht -
und Licht nur kann sie sichtbar machen.
Das Dunkle sieht man nun mal nicht
so gerne wie die hellen Sachen.

Doch wie aus jeder dunklen Nacht
noch immer wird ein Tag geboren,…

von * noé *

Sein Leben teilt er mit IHR:
die kleinen Freuden, Alltäglichkeit,
den häufigen Ärger, die Nörgelei -
das große Gefühl ist abgestumpft
im Laufe der Zeit,
Zuneigung zu Gewohnheit geworden.

Man sieht sich nicht…

von Marcel Strömer

Seht wie alle Zeit vergeht ,
auch die Blume, die da welkt,
die zuvor in Blüte steht,
und doch danach zerfällt!
Seht wie uns das Glück entflieht,
ein Hauch, ein Rausch, ein Beben,
und jedes Leid das geschieht,…

von Marcel Strömer

Mein Gott, er schlief
als ich erschien
und meinen Namen rief

Er träumte nach
das was er tat
das seinem Wort entsprach

Wo Zeichen sind
da ist auch er
und ich, ein kleines Kind

Nun bin ich da…

von Marcel Strömer

Aus der gesetzten Zahl
der du bist
Blüten auf Narben gestreut

Noch verschlossene Samenkapseln
erwachen
im mütterlichen Traum

Von Vater zu Vater
keimend
gießen Trost und Zuspruch
überkreuzter…

von Walter W Hölbling

der entschluß
meinen geburtstag allein
in der friaul
zu begehen

ein solitäres dinér
mit gutem cabernet

gedankenfutter

ein schritt
auf dem weg
zu mir selbst

nach langen jahren

von Michael Wardemann

Die vielen Töne
Es sind die Söhne der Nacht
Aller Träume Macht.

von * noé *

Bleib in dir selbst und lasse dich fangen
von den silbernen Strahlen des gütigen Monds,
die tief in dein Innerstes gelangen,
wo der Funke des Lebens beharrlich wohnt.

Ein kleines Licht nur, und dennoch: ein Licht!,

von Marcel Strömer

Sieh in die vielen Gesichter der Zeit!
Ist da ein Blick, der mit seiner Sicht
andere Menschen vom schweren Leid befreit?
Der aus großer Güte zur Liebe erwacht,
strahlendes Auge, Schimmer und Glanz,
als leuchtender…

von Axel C. Englert

Ich hab die Nase voll! Von Krause!
Von wegen: „Guter Geist im Hause“!
Allein ihr Bier-Konsum ist GUT!
Faulheit! Geldgier! Ich krieg WUT!

Aus Peking ein Paket jüngst kam,
Das gerne in Empfang ich nahm:
Die…

von Juliane Wiedenhöft

Was erwartest du vom Leben?
Was würdest du für die Erfüllung deiner Träume geben?
Wonach sehnt sich dein Herz am meisten?
Wie viele Fehler kannst du dir auf deinem Weg leisten?

Hast du den Sinn des Lebens schon gefunden?…

von René Oberholzer

Zum letzten Loch
Ein weicher Schlag

Am letzten Loch
Ein heisser Tag

Im letzten Loch
Der alte Skorpion

von W. Löffler

Hast du 'nen Arzttermin verpennt,
wenn die Rosette juckt und brennt,
wenn andere dich dazu fragen,
kannst du dann letztlich nur noch sagen:
Mit meinen Hämorrhoiden
am Arsch -
bin ich zufrieden.

von Stefanie Haertel

Er malte seine Welt
mit seinen Blicken,
doch das Gemalte
brachte seine Erinnerung ins Wanken.

Nicht, dass er sie verriet, nein,
sie erschien ihm nur so fremd an ihm,
wie ein noch unberührtes Lied,
noch…

von * noé *

Es ist gerecht, dass ich nicht schlafe,
denn neben mir schläfst du ja tief,
nach außen stets die Harmlos-"Brave" -
naja, die Geister, die ich rief ...

Du stilltest damals mein Verlangen
und warst zu "allem" schnell…

von René Oberholzer

Jeden Weg
2x gehen

Einmal nach links
Einmal nach rechts

Jede Liebe
2x gehen

Einmal nach oben
Einmal nach unten

Jedes Leben
2x gehen

Einmal zum Tod
Einmal zur Geburt

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.