Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

empfohlene Gedichte über das Leben
von Wolfgang Borchert
von Rainer Maria Rilke
von Rainer Maria Rilke
neue Gedichte über das Leben
von Robert K. Staege
von Heinz Helm-Karrock
die schönsten Gedichte über das Leben
von Rainer Maria Rilke
von Annelie Kelch
von Volker Harmgardt
Beitrag 1366 - 1400 von insgesamt 1408 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

Eine Jeans war schwer geknickt:
(Geflickt erschiene ehr geschickt…)
ICH bin eine NIETEN – Hose!
In die Hose geht die Chose…

Western – Star wollt gern ich sein!
VERSager – Hose? Wie gemein!
Dass Jogging – Hosen…

von Alf Glocker

Am Leben sich beteiligen,
dem Zweck die Mittel heiligen,
das macht allergrößten Spaß!
Warum werdet ihr dann blass?

Alles läuft doch an der Schnur:
Geburt und Tod mit Frohnatur!
Hauen, Stechen und Verdrängen,…

von Kay Kankowski

nicht laut, nicht dunkel
nicht bitter, nicht flau
nicht hart, nicht leer

voller Klang, voller Klarheit
voller Süße, voller Duft
voller Zartheit, voller Sehnsucht

nicht still, nicht hell
nicht fade,…

von Jürgen Wagner

Die Sonne scheint,
die Erde grünt

Der Himmel weint,
das Land erblüht

***

Der Mond steigt auf,
die Erde ruht

Der Sterne Lauf
gibt himmlische Hut

Rezitation:
Sprecher, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von bernd tunn tetje

Die alten Zwei
nach bewegten Jahren
noch Hand in Hand
mit ergrauten Haaren.

Machen gemeinsam
was noch geht.
Genießen es sehr
bevor es verweht.

Beten verpflichtend
für Familie und Andere.…

von * noé *

Keiner sollte sie bemerken,
sie besaß nicht viele Stärken,
wurde ihr stets eingebläut -
und das wirkte bis ins Heut.

Unsichtbar sollt sie sich machen,
damit andere nicht lachen
und es bloß nicht peinlich wird…

von Willi Grigor

Wer liebt nicht der himmlischen Nächte Schein,
das Glitzern einer Sternenpracht?
Wer möcht nicht mit seiner Liebsten allein
vereint sein in so einer Nacht?

Wer so eine Nacht des Glückes verbracht,
der liebt auch…

von slow speak

die Welt dreht,
wenn man geht,
sie nicht steht,
sie fortbesteht,
Leben vergeht,
die Erde lebt.

von Christine Jakob

Die
Schwingungen
des Seins

Nichts

bewegt sich
sicherer
inmitten des seins

als der ständige wechsel

im
kommen
und gehen
von ereignissen
ein nehmen sowie geben
aber…

von * noé *

Wir Schlepper müssen uns beeilen:
Könnt' sein, Europa macht mal ernst
und seine Grenzen wirklich dicht!
Dann gibt es nichts mehr zu verteilen!
Hier noch einmal, damit du's lernst:
Dann ist im Schacht hier wirklich…

von Joscha Klein

Ich hab etwas gelernt,
in diesem faden Jahr.
Hab mich von mir entfernt,
war gar nicht wirklich da.

Projezierte stets auf dich,
Geschöpf, des ewig Glück.
Doch sehen tatst mich nicht
und ich blieb wied'…

von * noé *

Meiner Pflichten bin ich ledig!
Gevatter Tod scheint mir auch gnädig
und lässt mir noch etwas Zeit.
Bin zu Schandtaten bereit -

auch zu manchen Abenteuern
lass' ich gerne mich anfeuern.
Niemals ließe es mich…

von Thomas Möginger

Ein Mensch vielleicht,
bloß ohne Willen.

Nur dem Wunsch,
der Absicht Wahrheit
sei verpflichtend,
ihm verfallen.

Vielleicht bloß Schatten
und dem Werke
hoher Macht geraten.

Denn alles was…

von * noé *

Tage ohne Hoffnungsblau,
Leben ohne Zukunftsschau,
und das Grauen dieser Nächte
- bloßer Spielball böser Mächte -,
wenn selbst Schlaf nur Ängste bringt,
dass man mit dem Tode ringt.

Und doch muss man…

von bernd tunn tetje

Gewissen schleicht
in starre Gedanken.
Bringen die Verhärtung
stur in wanken.

Die Meinung wackelt
Sich krampfhaft hält.
Kannst nicht verstehen
das sie bröckelnd fällt.

Tut sich was
Personen…

von Axel C. Englert

Da las ich eben mein Gedicht –
(Ein Buchstabe fehlte zwar nicht!)
Als plötzlich laut Gelächter klang –
Höchst schrill mir in die Ohren drang?

WER war es, der so tumb gelacht?
WER hatt’ sich witzig frech gemacht?…

von W. Löffler

Ein feiner Herr aus Hessen,
hat heute 'was vergessen,
nachdem er bei 'ner Dame war
da wurde ihm ganz plötzlich klar,
du hast ja heute Hochzeitstag
die "Liebste" mir verzeihen mag.
ich kauf' noch schnell 'nen…

von Dieter Strametz

Den allwissenden Papstologen
erfassten in der Nordsee Wogen,
die haben ihn so mitgerissen,
dass er am Schluss ertrunken ist,
weshalb seitdem das Päpstewissen
so gut wie ausgestorben ist.

von * noé *

Der Stein der Weisen
kann kein Grenzstein sein,
denn ein solcher schließt nicht nur aus,
sondern auch ein.

Wenn das Wasser des Lebens
nur für Inländer fließt,
wird der Verweigerer der sein,
der büßt.…

von Monika Laakes

Wenn ich erwache,
gleite ich in den Traum.
Meine Hand greift nach Janus,
der zeigt mir sein and’res Gesicht.
Reißt mich empor,
erstürmt den Gipfel.
Ich falle in den Tag.

von bernd tunn tetje

Wirkt freundlich
und gut gelaunt.
In Situationen
listig geraunt.

Gern gesehen
wo er so ist.
Keiner ahnt
taktische List.

Oft genommen,
kaum gegeben.
Wollte immer
für sich streben…

von * noé *

Versinken
in dem Spiegel deiner Seele
wie das Mondlicht
in dem dunklen See
des Nachts,
ohne ihn zu berühren,
Kreise zu ziehen,
und ohne auch nur
sich selber zu verlieren
in den

von Karl Oetzmann

Wir sind jung und unerfahren.
Mussten meist noch keine Freunde Aufbahren.
Wir spielen und toben herum.
Die alten schütteln nur stumm

ihre Köpfe vor unserer Freude,
unserer Unwissenheit vor des Lebens Bürde.

von Marcel Strömer

Wir haben gelehrt
aber nie daraus gelernt
Fehler zu lieben

von René Oberholzer

Man sollte dem Leben nicht mehr Jahre geben
Sondern den Jahren mehr Leben

Man sollte den Männern nicht mehr Frauen geben
Sondern den Frauen mehr Männer

Man sollte den Bergen nicht mehr Wanderer geben
Sondern den…

von Kerstin Vivien Schmidt

Trägst Du auch den Wind im Herzen,
Einen Hauch gegen deine Schmerzen?
Bist Du auch ein Wolkenstreichler,
ein kleiner Seelenschmeichler???
Willst Du auch dem Leben danken?
Überwindest Du Angstschranken?
Bist Du…

von Michael Jörchel

Dinge an den Kopf geworfen,
sich gegenseitig verletzt,
aus Angst vor Gesichtsverlust.

Mit Worten hochgeschaukelt
damit man sich, hinterher,
heruntermachen kann.

Mit spitzer Zunge
in die schmerzenden…

von Jürgen Wagner

Mein Tag ist heut nicht ganz so nettig
Bekomme Lust auf einen Rettich
Gesund, leicht brennend und pikant
schärft er die Sinne, den Verstand

Auch die Verdauung kommt in Gang
Die Vitamine regen an
Wie wäre es…

von Anett Yvonne Heinisch

Ich bin ein Fuchs, mit Haut und Haar
heut schleiche und streife ich durch Nacht
der Tag, der mir stets Prüfung war
hat mich letztendlich schlau gemacht

Die Menschheit scheint so klug… zu dumm
ist gefundenes Fressen…

von Sabine Daus

Ausgebrannt !

zu viel Arbeit
zu viel Pflicht
zu wenig Zeit
zu viel Verzicht

Nur noch Ärger
nur noch Sorgen
nur noch Streben
Was kommt Morgen

Aufputschmittel
Kaffee, Zigaretten

von slow speak

denkend
fühlend
Sein
zu leben

gläsernd
zerbrechlich
Klein
am leben

mauernd
kämpfend
allein
im Leben

Lieben
Lachen
Weinen
das Leben

Copyright slow…

von W. Löffler

Ein nettes Girl aus Oberstaufen
stand nicht auf Sex, sondern auf's Laufen,
sie drehte einsam ihre Runde
Das nette Girl heißt Kunigunde.

von Alexander Paukner

Des Abends Blätter neigend Seite, auf dessen man sich lag zu Neige.
In Feigen Taschen fülle ich die Blätter, sie schrieben leis vom Winde,
wohl Klang die Strophe im Gewand. So ohne je gegossen in des Kruges Glas so dann.

Um…

von Michael Jörchel

Je älter ich werde
umso intensiver blicke ich in den Spiegel .
Ich sehe nicht mehr nur meine Oberfläche.

Ich sehe in meine Seele.
Ich sehe mein Leben.

Ich sehe jedes Kapitel dieses Lebens.
Manche sind für…

von Libusa Odenwaeller

Ich höre dein
Atem
Ich spüre dich
obwohl in der Ferne
Du nähst dich
Ohne Abwehr
Deine leere Augen
versteckst du
Deine leere Hände
versteckst du
Ist das Frieden
ist das Ausgleich…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.