Weihnachtsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Weihnachten

Weihnachtlicher Wald mit Schnee und Tannenbäumen

Für viele Menschen - ob religiös oder nicht - ist es das wichtigste Fest des Jahres. Hier finden Sie Gedichte zum Thema Weihnachten. Bekannte Weihnachtsgedichte klassischer Autorinnen und Autoren ebenso, wie unbekannte Weihnachtsgedichte. Viel Freude in dieser Kategorie - und ein frohes Fest!

Tipp: Wenn Sie weitere Anregungen für die Festtage suchen, können wir Ihnen auch Weihnachtsgedichte auf sprueche-und-wuensche.com empfehlen. Auf der Seite finden sich zahlreiche weitere lyrische Werke.

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Die richtigen Lieder für Weihnachtsgedichte: »Stille Nacht, heilige Nacht« und »O, Du fröhliche« / Schallplatte der DEUTSCHEN GRAMMOPHON AG (1932)
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 180 Texten in dieser Kategorie
von Joseph Freiherr von Eichendorff

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein…

von Theodor Storm

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist…

Rezitation:
„Weihnachtslied" von Theodor Storm, gesprochen von Hokuspokus, Creative-Commons-Lizenz „CC0 1.0 Verzicht auf das Copyright“
von Angélique Duvier

Ich halte es nicht in meinem Zimmer aus,
allein, ohne dich!
Ich gehe hinaus in die dunkle, kalte Nacht.
Schneeflocken schweben glitzernd herab
und hüllen mich beinahe ein.
Ich denke an dich, schaue hinauf zu den…

von Angélique Duvier

Wähle nicht nur in der Heiligen Nacht
deine Worte und Taten mit Bedacht.
Zünde viele Lichter an,
damit niemand da draußen
in der Kälte erfrieren kann.

Bei deinen festlichen Speisen,
vergiss auch die Hungernden…

von Axel C. Englert

So ein Baum? Steht ein paar Wochen:
ZACK! Hat er sich schon verkrochen …
Was kannte ICH Typen aus Holz –
Meine Güte! War'n DIE stolz …

Als Mittelpunkt – strahlend geschmückt!
MICH hat man Richtung „Eck“ geschickt ……

von Kurt Tucholsky

Von Theobald Tiger
(Anmerkung Redaktion: Pseudonym von Kurt Tucholsky)

In meiner Heimat, da oben im Norden,
sind wir als Kinder versammelt worden,
Anna stand hinter der Tür und hatte
einen Vollbart an aus furchtbar…

von Joachim Ringelnatz

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise
Und das…

von Willi Grigor

Ich denke oft zur Weihnachtszeit
an Felder, Wälder, weiß verschneit.
Ich seh die neue Häuserreihe,
hör der Kinder Jubelschreie.
Die Freude kommt, kurz vor dem Fest,
so wie er geht: des Jahres Rest.
Ich seh das…

von marie mehrfeld

W iederkehr
E ines hellen Lichts
I n den Zeiten der Nacht
H ält Hoffen und Freude bereit,
N un nicht mehr hasten und grübeln,
A uch nicht Türen und Tore verriegeln,
C hristrosen öffnen hauchfeine Blütenaugen,…

von Annelie Kelch

Noch brennen die Kerzen am Baum
noch – sind unsere Wege hell erleuchtet
noch bleiben uns … ein paar Stunden – Weihnachten.

Der Winter hat das Land
fest im Griff; er malt sich zu Tode;
das Weiß und das kalte Grau:…

von Soléa P.

Plätzchen mit Zimt, Anis und Koriander
duften durch das ganze Haus
passen geschmacklich gut zueinander
verziert – ein wahrer Augenschmaus.

Wasser sammelt sich im Munde
und die Augen strahlen hell
Kinder und…

von marie mehrfeld

Vereiste Nebeltropfen glitzern
an den Dornen des blütenlosen
Rosenstocks, auch der Flieder
Strauch blattlos im tiefen Schlaf,
Schneehäubchen streicheln den
ruhenden Rhododendronbusch,

ein Traum aus rauem…

von Heinrich Heine

Die heiligen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
“Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?”

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,

von * noé *

Die Katze krank, der Mann gestorben,
und dann den Magen noch verdorben ...
Wie immer, Opa hackebreit,
das ist so in der Weihnachtszeit ...

Da bleib ich gern allein zu Haus!
Und das macht mir rein gar nichts aus!…

von Axel C. Englert

Ein Dichter, welcher pleite war -
(Derselbe Ärger! JEDES Jahr …)
„Stand“ ständig unter Alkohol -
(Wie Künstler-Pack grundsätzlich wohl!)

Durch vier Promille insbieriert,
Hat Neues flott er ausprobiert:
Manch…

von Sigrid Hartmann

Weiße Flocken fallen hernieder
Trompeten spielen Weihnachtslieder
Bunte Lichter blinken hell
Stetig dreht sich's Karussell

Würstchenbude, Glühweinstände
Menschen wärmen sich die Hände
An den Bechern – sind die…

von Axel C. Englert

Frau Krause! Wo steckt das Geschenkpapier?
Gestern war'n doch noch DREI Rollen hier?!
„JESCHENKPAPIER?! Is total OUT!
Weil et schwer die Natur vasaut!

Denn jeda Trottel hat ne TANNE!
Haut de Bäume in die Pfanne!…

von Axel C. Englert

Ein Kamin war mächtig sauer!
Legte stur sich auf die Lauer …
Dieser doofe Weihnachtsmann!
Mir gestohlen bleiben kann!

Wenn der Knallkopf wiederkommt –
Versucht zu quetschen er sich prompt –
Durch mich durch!…

von Axel C. Englert

Ein Ren lief auf den HINTERBEINEN?!
Trug einen ANZUG?! – ganz von Leinen:
Auf MIR wird keineswegs GERITTEN!
Mit Weihnachtsmännern fahr ich Schlitten!

Aus der Art geschlagen?! ICH?!
SIE machen sich ja lächerlich!…

von Axel C. Englert

Ein Wunschzettel meinte: Ich wünsch mir -
Ich wär nicht allein ein Wisch PAPIER!
Gramvoll ordre ich nur KRAM!
Für FREMDE Leute! Wie infam …

Ein FAHRRAD?! Kann ich NIE gebrauchen!
Weiße SOCKEN?! In der Pfeife rauchen…

von Willi Grigor

Ich ging einen traumgleichen Bergweg entlang,
zwischen entlaubten Reben.
Es wollte schon dunkeln, doch mir war nicht bang,
mir war als könnte ich schweben.

Ich ging wie in Eile, es trieb mich ein Drang,
ich folgte…

von Willi Grigor

Wir stehen vor dem Weihnachtsfest,
dem größten aller Feste.
Ich wünsche mir, ganz ernst und fest,
dass es besinnlich werden lässt
- und froh im kalten Jahresrest -
die Menschen, ihre Gäste.

von Axel C. Englert

TIERE UNTERM BAUM? Verboten!
So was VERSchenken nur Idioten …
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
Macht sich jener Unfug breit!

Weshalb es mich arg heftig schockte:
Denn – auf meinem Christbaum hockte -
Ein…

von Annelie Kelch

Adventszeit –
Wochen der flammenden Lichter …
Was wären tausend brennende Kerzen
ohne das frühe Dunkel des Abends …
Und tiefe Nacht wäre uns
die rasch einfallende Finsternis –
ohne die feierliche Lichtflut vor…

von Annelie Kelch

H irten – die Sehnsucht nach dem Kind trieb sie hinaus in die kalte Nacht
E in Engel verkündete die Geburt, ja, es war ein Engel des Herrn
I n dicken Felljacken vermummt, so stapften sie durch den Schnee
L icht gab ihnen ein…

von Axel C. Englert

Friedlich grasen Kühe – unten.
Oben - drehen Vögel Runden …
Eine Kuh (schwarz-weiß gefleckt)
Hat jenes Fliegen nie erschreckt:

Vom „Fliegenlassen einer Kuh“
Hörte ich – stimm muhend zu!
Nur sind wir Kühe eher…

von Axel C. Englert

Ein Stern schien – kaum das hellste Licht:
Also – DAS kapier ich nicht ...
„Z-im-T-Stern“ – leck mich fett!
In MEINEM T IST gar kein Z?!

Die Chose dünkt mich mysteriös!
So langsam werd ich schwer nervös ...
„Z…

von Axel C. Englert

Ein Weihnachtsmarkt – als Angriffsziel?
Das ist brutal – und höchst debil!
Dort plante Überfall und Mord
Ein feiger Terrorist (vor Ort).

Dreist hinterm Glühwein-Stand VERSteckt,
Hat feist die Lage er gecheckt ……

von Ekkehard Walter

Einsam hielt er seine Wacht im Tor,
blickte auf die Stadt und jene davor.
Gar manche dunkle und finst're Nacht
hatte er schon auf deren Zinnen verbracht.
Doch eine davon wird er niemals vergessen,
als er wiederum…

von Willi Grigor

Weihnacht ist ein Gottgeschenk.
ER sandte seinen Sohn,
die Menschheit zu erlösen, denk..
Das wissen wir noch, schon.

Weihnacht ist ein wahrer Spaß
für alle, Klein und Groß.
Und hatte nicht Maria das

von Axel C. Englert

Wer ICH bin?! DIE HEILIGE UALALLA!
Kennen Sie nicht?! ICH bin ein STAR!
Gerade nun, zur Winterszeit,
Mache ich mich eiligst breit ...

Ha! Zwischen WILLIAM TYNDALE und
UBALD VON GUBBIA geht's richtig rund!
Da…

von Ekkehard Walter

Der Stress des Alltags hat nun ruh,
die Arbeit ist getan, die Geschäfte sind zu.
Endlich breitet sich etwas Stille aus,
letzte Vorbereitungen laufen noch zu Haus.
Weihnachten, das Fest der Liebe ist da,

von Rainer Maria Rilke

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenheerde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird;
Und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
Streckt sie die Zweige hin – bereit,

Rezitation:
»Advent« von Rainer Maria Rilke, gesprochen von Lisbeth Schmidt für LibriVox
von Axel C. Englert

Ich „GEMEIN“?! MICH heißt man „SCHLECHT“?!
Frechheit! Bin doch nicht Herr Precht ...
Auch nicht jener BRECHT mit „B“ –
Was zudem ich kaum VERSteh:

EinE FICHTE?! Mehr als doof!
ICH bin DER FICHTE! Philosoph ...…

von Walter W Hölbling

meine freunde aus der runde
sprachen wie aus einem munde
schreib' uns ein gedicht
einfach strahlend und schön

fernab vom gedröhn
über kämpfe und terror
ohne mörder und tote
und diese flüchtlingsquote…

Seiten

Weihnachtsgedichte können kurz, lustig, nachdenklich- oder alles zusammen sein- dabei sind sie jedoch eines mit Sicherheit immer: weihnachtlich!

So verschiedene Autoren wie James Krüss, Theodor Storm, Kurt Tucholsky, Wilhelm Busch, Johann Wolfgang von Goethe oder Hoffmann von Fallersleben thematisierten in Weihnachtsgedichten das wohl wichtigste Fest des Jahres. Unsere Großeltern konnten viele dieser Weihnachtsgedichte noch auswendig aufsagen. Die Generation der Kids von heute kennt viele dieser poetischen Zeilen gar nicht mehr. Wer kennt heute Josef von Eichendorff?! Doch da viele Menschen Weihnachten lieben, können Weihnachtsgedichte der großen Dichter zu dem zurückführen, was Weihnachten eigentlich bedeutet: eine Zeit der Wunder, der Besinnlichkeit und der Liebe. Aber auch moderne Weihnachtsgedichte können das. Je nachdem, wie die Autorin oder der Autor mit dem Thema umgeht, können lustige, sehr kuze und moderne Weihnachtsgedichte nicht weniger angemessen mit dem - auch heute noch - doch besinnlichsten Fest des Jahres umgehen.

Unter dem Tannenbaum

Viele von uns haben als Kind unter dem Tannenbaum ein Weihnachtsgedicht aufsagen müssen. Vorher durfte man seine Geschenke nicht einmal ansehen. Was damals als eine lästige Pflicht erschien, erscheint im Rückblick als eine wunderbare Tradition, die man gerne bewahren würde. Viele Weihnachtsgedichte wurden schon vergessen. Familienmitglieder geben oft mehrere hundert Euro für Geschenke aus. Man schenkt sich moderne Technologie oder andere Luxusgüter. Und trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl der Leere. Nur die Genießer unter uns zelebrieren auch heute noch die Vorweihnachtszeit, in dem sie Nüsse knacken, jeden Tag ein Türchen im Weihnachtskalender öffnen und sich durch das Lesen klassischer Weihnachtsgedichte in Feststimmung bringen. Poesie - und dabei spielt es keine Rolle, ob moderne, oder klassische - kann zu jeder Zeit etwas in uns berühren, was im Alltag leicht übertönt wird. Zu Zeiten eines Hermann Hesse bekam man oft nicht viele Geschenke. Man freute sich viel mehr auf die Poesie fallender Schneeflocken, zufrierender Fenster mit Eisblumen und warmer Kamine. Für den Rodelschlitten, der unter dem Tannenbaum wartete, sagte man gerne ein Weihnachtsgedicht auf. Was uns heute an diesem Gedicht-Thema berührt, ist nicht nur die wunderbare Sprache, die ein Rilke oder Morgenstern für diese Zeit fanden. Es ist auch die tiefe Gläubigkeit, die aus vielen klassischen Zeilen spricht. Jedes Weihnachtsgedicht zelebriert ein anderes Wunder - vom Schneeflockengestöber bis zu Christi Geburt ist alles dabei- selbst lustige Themen.

Ein Sack voller Weihnachtsdichte

Unser Portal ist wie ein Sack voller Weihnachtsgedichte, die es neu zu entdecken gilt. Poesie ist nicht nur ein Stimmungsmacher, der uns verzaubern kann. Ein Weihnachtsgedicht kann uns auch an Wesentliches oder verloren gegangenes erinnern. Die Jugend zieht es eher dazu, moderne Weihnachtsgedichte zu sammeln. Weihnachtsgedichte aus der Bibliothek von LiteratPro oder von Mitgliedern strahlen in vielen Fällen das aus, was klassische und moderne Gedichte zum Thema Weihnachten verbindet: Tiefe. Worte sind letztlich nur die Transporteure von Gedanken und Gefühlen. Was uns an einem Weihnachtsgedicht berührt, sind die köstlichen Erinnerungen, die es auslöst, die Wehmut, die uns befällt oder auch der Wunsch, etwas festhalten zu wollen, was im Leben vieler zunehmend verloren geht. Die Weihnachtsgedichte auf LiteratPro sind wie Türenöffner. Sie entführen Sie in ein weihnachtliches Wunderland.