Weihnachtsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Weihnachten

Weihnachtlicher Wald mit Schnee und Tannenbäumen

Für viele Menschen - ob religiös oder nicht - ist es das wichtigste Fest des Jahres. Hier finden Sie Gedichte zum Thema Weihnachten. Bekannte Weihnachtsgedichte klassischer Autorinnen und Autoren ebenso, wie unbekannte Weihnachtsgedichte. Viel Freude in dieser Kategorie - und ein frohes Fest!

empfohlene Weihnachtsgedichte
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von Kurt Tucholsky
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neue Weihnachtsgedichte
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die schönsten Weihnachtsgedichte
von Uwe Röder
von marie mehrfeld
von Joseph Freiherr von Eichendorff
Die richtigen Lieder für Weihnachtsgedichte: »Stille Nacht, heilige Nacht« und »O, Du fröhliche« / Schallplatte der DEUTSCHEN GRAMMOPHON AG (1932)
von Uwe Röder
Mitglied

Wenn nun der Winter
kalt aus seiner Wäsche
alle Farben bleicht,

um nachts sie weiß
auf nackten Bäumen
aufzuhängen,

wünsche nicht zurück
die bunten, schönen
Sommer.

Weihnachtsnacht hat…

von marie mehrfeld
Mitglied

wie wird es sein, mein erstes Weihnachtsfest,
mit mir allein und all den traurigen Gedanken;
komm ich in’s Wanken – komm ich ins Fragen,

werde ich klagen, wo ist der Sinn, wo führt das
hin, ganz ohne dich und nur für…

von Joseph Freiherr von Eichendorff
Bibliothek

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein…

von Uwe Röder
Mitglied

Weihnachten erinnert uns
an Kindheit.

Unsre Augen konnten
durch die Wände hören,

unsre Ohren durch die
Schranktür riechen,

unsre Nasen an
Schaufenstern fühlen,

und die Gaumen konnten,
was…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Stille Winde schweigen
Waldverklungen sprachlos dehnt
Ein letzter Strahl im Neigen
Leis zur Dunkelheit und sehnt

Als ob‘s ihn sachte trüge
Zum wegeweisenden Kristall
Im Fallen schleicht er müde
Bis…

von Monika Laakes
Mitglied

Zur Weihnacht macht ich mich gern fein
und quetschte mich ins Kleid hinein.
Erinnere mich an letztes Jahr,
wo mit mir Witziges geschah...

Damals fühlt ich mich im Kleid
so unbequem und war es leid,
mich in…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Dieses " nach Hause kommen" im Advent
ist ein anderes.
Unsichtbar eingefangen vom Wiederkehrenden,
dem jährlich sich Wiederholenden;
vorbei an Kosumterror,- zwang und -rausch,
im anderen Licht der Dämmerung,

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Ein Sternengitter hängt vor dem
schwarzen Duft unserer Nacht,

Sie haben ihre Lichterketten Straßen besäumt
zu Alleen Heiliger Nacht,

Erkaltete Kirchen und Kathedralen vom
Glockenschlag aufgetaut für jenen Abend,…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Der NÄCHSTE bitte – wie – ein BAUM?!
TANNEN – kommen sonst ja kaum …
Privat VERSichert? Kein Problem –
Die KUGELN sind unangenehm?

Hm – so wie ich die Chose seh –
Tun drum Ihnen die Zweige weh?
Das scheint…

von Willi Grigor
Mitglied

Ich hatte einen Weihnachtstraum,
es ging um einen Wunsch.
Ich habe ihn für mich geträumt
und alle auf der Welt.

Ich wünschte eine Weihnacht mir,
die ganzjährig besteht,
da jeder seinen Nächsten liebt,

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Welch ein Theater! Jahr für Jahr:
WAS soll man schenken? NICHTS scheint klar …
Ein teurer Spaß noch, obendrein –
Vor allem: MIR fällt ja nix ein …

Deshalb den GUTSCHEIN man erfand –
Zuvor war „SOS“ bekannt –

von Anouk Ferez
Mitglied

Herr, es gibt so viele Hände,
doch in welche lege ich mein Herz?
Manche schüren heiße Brände,
andre Phlegma und ich wende
mich im Zweifel himmelwärts…

Auf den Linien deiner Hände
steht so viel, das nie gesagt…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

FLIEGEN können Sie?! Okay ...
Doch – wie ICH die Chose seh:
Sieht so mein Schlitten seltsam aus –
Als Zugtier eine FLEDERMAUS?!

Obwohl – Sie haben Ultraschall –
RADAR wäre schon ganz mein Fall ...
Bin in Radar…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

In einem Jahr
Als die Weihnacht
Vor dem Advent begann
Unüberhörbar Unübersehbar
Verlor ich vorübergehend
Die Erinnerung an
Den Grund des Festes
Doch dann schmeckte ich
Diesen einen Spekulatius…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

SIE?! HIER?! Sie können da nicht sitzen –
Derweil Ihre Kollegen schwitzen ...
Schließlich sind SIE kein RenTIER!
SIE sind ein RENtier! Mann! Okay?!

Was treiben Sie in MEINER Stube?!
Drücken Sie endlich! Auf die Tube…

von Annelie Kelch
Mitglied

M ein kleiner
E ngel soll euch Frieden bringen …
I ch wünsch euch allen eine frohe Weihnachtszeit.
N ach Bethlehem die Hirten damals gingen: ach, so weit, so weit ...

E in Stern wies ihnen himmelhell die Wege in der…

von Annelie Kelch
Mitglied

Noch liegt in starken Wehen unser Himmel wie das neue Jahr,
Noch warten Flockenkinder in des Winters aufgeblähtem Leib.
Aus den Gedanken flüchtet, was dereinst im Stall geschah:
Bethlehems Wunder – Christus ward geborn durch…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Du liebe Zeit! Dies RAUCHVERBOT!
Ich fühle mich bloß noch bedroht ...
Wie?! Eine ZIGARETTE?! ICH?!
Sie machen sich ja lächerlich ...

SCHREIBEN können DIE recht selten –
Es fehlen denen ganze Welten ...
ICH bin…

von Annelie Kelch
Mitglied

O kaltes Land im weißen Feuer meiner Träume ...
Mit schneebedeckten Hängen, dort, wo ritterliches
Heer vor Jahr und Tag viel heißes Blut vergossen.
Und klamm wie tote Katzen lagern auf privaten Yachten
Die eingeholten…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Viele schöne Himmelsschätze
Sind im Menschenkind versteckt
Fügen sich zu Sätzen
Wollen auf Erden ihren Platz
Haben sich unaufdringlich leise
Umgeformt in Erkenntnis Sicht Weisen
Um durch bekannte Sphären Klänge…

von Joachim Ringelnatz
Bibliothek

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise
Und das…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

So eine FRECHHEIT! MICH anklagen!
Ich hatte doch kaum zugeschlagen …
Jawoll: Da hockt feist der Clochard –
Im roten Mäntelein sogar …

Typ „Tierfeind“! Mieser oller Penner!
ICH bin nämlich ein Rentier-Kenner …

von Monika Laakes
Mitglied

W ärme
E rfüllt
I ntensiv
H erzen
N ächtlich
A nbetende
C höre
H aben
T iefenwirkung

von Annelie Kelch
Mitglied

An einem Tag im längst vergessenen
Dezember '63, als in der Früh ich aus
Der Türe trat … in einen Morgen, der nicht
Daran zweifeln ließ, dass Winter war:
Mit Schnee, der sich vor meine Füße warf.
Und dankbar und…

von Angélique Duvier
Mitglied

Ich halte es nicht in meinem Zimmer aus,
allein, ohne dich!
Ich gehe hinaus in die dunkle, kalte Nacht.
Schneeflocken schweben glitzernd herab
und hüllen mich beinahe ein.
Ich denke an dich, schaue hinauf zu den…

von Kurt Tucholsky
Bibliothek

Von Theobald Tiger
(Anmerkung Redaktion: Pseudonym von Kurt Tucholsky)

In meiner Heimat, da oben im Norden,
sind wir als Kinder versammelt worden,
Anna stand hinter der Tür und hatte
einen Vollbart an aus furchtbar…

von Theodor Storm
Bibliothek

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist…

Rezitation:
„Weihnachtslied" von Theodor Storm, gesprochen von Hokuspokus, Creative-Commons-Lizenz „CC0 1.0 Verzicht auf das Copyright“
von Willi Grigor
Mitglied

Ich ging einen traumgleichen Bergweg entlang,
zwischen entlaubten Reben.
Es wollte schon dunkeln, doch mir war nicht bang,
mir war als könnte ich schweben.

Ich ging wie in Eile, es trieb mich ein Drang,
ich folgte…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Dichter, welcher pleite war -
(Derselbe Ärger! JEDES Jahr …)
„Stand“ ständig unter Alkohol -
(Wie Künstler-Pack grundsätzlich wohl!)

Durch vier Promille insbieriert,
Hat Neues flott er ausprobiert:
Manch…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Weihnachtswunderzeit
Öffnet Herzenstüren weit
Wahrheiten im Licht

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Mit DIESER KARRE?! Hören Sie –
SIE sind bestimmt das dümmste Vieh,
Das jemals meinen Schlitten zog –
Wenn froh ich durch den Himmel flog …

Rudolf ist krank – es scheint ‘ne Qual!
Man kriegt heut halt kein Personal…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Der zwölfte Monat
Ein übriggebliebener
Vollendet den Kreis

von Soléa P.
Mitglied

In heiliger Nacht
Die Rettung längst ausgemacht
So klein wie er ist …

von Soléa P.
Mitglied

In lang ersehnter stiller Nacht
– heilig, soll sie sein –
blickt vom Himmel ein Stern herab,
der ganz besonders scheint.

Kinderaugen funkeln hell,
ihre Bäckchen – rot wie Äpfel.
Der Christbaum, geschmückt,…

von Heinrich Heine
Bibliothek

Die heiligen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
“Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?”

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,

von Sigrid Hartmann
Mitglied

Weiße Flocken fallen hernieder
Trompeten spielen Weihnachtslieder
Bunte Lichter blinken hell
Stetig dreht sich's Karussell

Würstchenbude, Glühweinstände
Menschen wärmen sich die Hände
An den Bechern – sind die…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Dezemberreigen
Dunkelschwer tanzt leicht im Licht
Befreiungsschritte

von Monika Laakes
Mitglied

Ich freu mich,
dass es regnet
und nicht ganz
heftig schneit.
Der Besen bleibt
im Keller,
steht jederzeit
bereit zum Fegen
weißer Schneegebirge,
die uns nun
nicht erdrücken.
Und ich…

von marie mehrfeld
Mitglied

W iederkehr
E ines hellen Lichts
I n den Zeiten der Nacht
H ält Hoffen und Freude bereit,
N un nicht mehr hasten und grübeln,
A uch nicht Türen und Tore verriegeln,
C hristrosen öffnen hauchfeine Blütenaugen,…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

AUFHÖREN! Aus! Kinder, Kinder:
Sofort Schluss! Mit dem „Pfadfinder“ …
Da ich es nicht mehr HÖREN kann:
ICH bin der BOSS! Der Weihnachtsmann …

He! Rudolf! DU bist mein Leittier -
Die hellste Leuchte im Revier:

von Olaf Lüken
Mitglied

Advent ist Licht, ist Kerzenschein.
Es leuchtet tief ins Herz hinein.
Gekommen ist die Weihnachtszeit.
Leise hörst du : "Sei bereit!"

Auch wenn es um uns finster ist:
"Mensch, vertrau' des Kindes Licht!
Öffne…

von Annelie Kelch
Mitglied

Noch brennen die Kerzen am Baum
noch – sind unsere Wege hell erleuchtet
noch bleiben uns … ein paar Stunden – Weihnachten.

Der Winter hat das Land
fest im Griff; er malt sich zu Tode;
das Weiß und das kalte Grau:…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

„Ein DUMMER ESEL“?! Der sei ICH?!
HERR D! SIE sind das! Sicherlich ...
Ziehen Sie Kabel! Besser LEINE!
Sonst macht Ihnen der OCHSE Beine ...

SPERRMÜLL WAR GESTERN! Sie Idiot!
SIE zählen NICHT zum Aufgebot ...

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

TIERE UNTERM BAUM? Verboten!
So was VERSchenken nur Idioten …
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
Macht sich jener Unfug breit!

Weshalb es mich arg heftig schockte:
Denn – auf meinem Christbaum hockte -
Ein…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

So ein Baum? Steht ein paar Wochen:
ZACK! Hat er sich schon verkrochen …
Was kannte ICH Typen aus Holz –
Meine Güte! War'n DIE stolz …

Als Mittelpunkt – strahlend geschmückt!
MICH hat man Richtung „Eck“ geschickt ……

von Soléa P.
Mitglied

Chöre feierlich jubilieren –
hört der Glocken süßen Klang.
Richtet die Blicke zum Firmament,
in dem man Sterne funkelnd erkennt.
Sie ähneln zarten Blüten,
tragen Sehnsucht in die Welt, sind
Rosen, weiß, am…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Friedlich grasen Kühe – unten.
Oben - drehen Vögel Runden …
Eine Kuh (schwarz-weiß gefleckt)
Hat jenes Fliegen nie erschreckt:

Vom „Fliegenlassen einer Kuh“
Hörte ich – stimm muhend zu!
Nur sind wir Kühe eher…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Kamin war mächtig sauer!
Legte stur sich auf die Lauer …
Dieser doofe Weihnachtsmann!
Mir gestohlen bleiben kann!

Wenn der Knallkopf wiederkommt –
Versucht zu quetschen er sich prompt –
Durch mich durch!…

von Regina Bäcker
Mitglied

Wenn es draußen kälter wird
und der Atem uns gefriert,
wenn die Lichter in den Straßen
weiße Schneeflocken glitzern lassen,
wenn nach Zimt und Mandelduft
riecht im ganzen Haus die Luft,
wenn in grünen…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Frau Krause! Wo steckt das Geschenkpapier?
Gestern war'n doch noch DREI Rollen hier?!
„JESCHENKPAPIER?! Is total OUT!
Weil et schwer die Natur vasaut!

Denn jeda Trottel hat ne TANNE!
Haut de Bäume in die Pfanne!…

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Weihnachtsgedichte können kurz, lustig, nachdenklich- oder alles zusammen sein- dabei sind sie jedoch eines mit Sicherheit immer: weihnachtlich!

So verschiedene Autoren wie James Krüss, Theodor Storm, Kurt Tucholsky, Wilhelm Busch, Johann Wolfgang von Goethe oder Hoffmann von Fallersleben thematisierten in Weihnachtsgedichten das wohl wichtigste Fest des Jahres. Unsere Großeltern konnten viele dieser Weihnachtsgedichte noch auswendig aufsagen. Die Generation der Kids von heute kennt viele dieser poetischen Zeilen gar nicht mehr. Wer kennt heute Josef von Eichendorff?! Doch da viele Menschen Weihnachten lieben, können Weihnachtsgedichte der großen Dichter zu dem zurückführen, was Weihnachten eigentlich bedeutet: eine Zeit der Wunder, der Besinnlichkeit und der Liebe. Aber auch moderne Weihnachtsgedichte können das. Je nachdem, wie die Autorin oder der Autor mit dem Thema umgeht, können lustige, sehr kuze und moderne Weihnachtsgedichte nicht weniger angemessen mit dem - auch heute noch - doch besinnlichsten Fest des Jahres umgehen.

Unter dem Tannenbaum

Viele von uns haben als Kind unter dem Tannenbaum ein Weihnachtsgedicht aufsagen müssen. Vorher durfte man seine Geschenke nicht einmal ansehen. Was damals als eine lästige Pflicht erschien, erscheint im Rückblick als eine wunderbare Tradition, die man gerne bewahren würde. Viele Weihnachtsgedichte wurden schon vergessen. Familienmitglieder geben oft mehrere hundert Euro für Geschenke aus. Man schenkt sich moderne Technologie oder andere Luxusgüter. Und trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl der Leere. Nur die Genießer unter uns zelebrieren auch heute noch die Vorweihnachtszeit, in dem sie Nüsse knacken, jeden Tag ein Türchen im Weihnachtskalender öffnen und sich durch das Lesen klassischer Weihnachtsgedichte in Feststimmung bringen. Poesie - und dabei spielt es keine Rolle, ob moderne, oder klassische - kann zu jeder Zeit etwas in uns berühren, was im Alltag leicht übertönt wird. Zu Zeiten eines Hermann Hesse bekam man oft nicht viele Geschenke. Man freute sich viel mehr auf die Poesie fallender Schneeflocken, zufrierender Fenster mit Eisblumen und warmer Kamine. Für den Rodelschlitten, der unter dem Tannenbaum wartete, sagte man gerne ein Weihnachtsgedicht auf. Was uns heute an diesem Gedicht-Thema berührt, ist nicht nur die wunderbare Sprache, die ein Rilke oder Morgenstern für diese Zeit fanden. Es ist auch die tiefe Gläubigkeit, die aus vielen klassischen Zeilen spricht. Jedes Weihnachtsgedicht zelebriert ein anderes Wunder - vom Schneeflockengestöber bis zu Christi Geburt ist alles dabei- selbst lustige Themen.

Ein Sack voller Weihnachtsgedichte

Unser Portal ist wie ein Sack voller Weihnachtsgedichte, die es neu zu entdecken gilt. Poesie ist nicht nur ein Stimmungsmacher, der uns verzaubern kann. Ein Weihnachtsgedicht kann uns auch an Wesentliches oder verloren gegangenes erinnern. Die Jugend zieht es eher dazu, moderne Weihnachtsgedichte zu sammeln. Weihnachtsgedichte aus der Bibliothek von LiteratPro oder von Mitgliedern strahlen in vielen Fällen das aus, was klassische und moderne Gedichte zum Thema Weihnachten verbindet: Tiefe. Worte sind letztlich nur die Transporteure von Gedanken und Gefühlen. Was uns an einem Weihnachtsgedicht berührt, sind die köstlichen Erinnerungen, die es auslöst, die Wehmut, die uns befällt oder auch der Wunsch, etwas festhalten zu wollen, was im Leben vieler zunehmend verloren geht. Die Weihnachtsgedichte auf LiteratPro sind wie Türenöffner. Sie entführen Sie in ein weihnachtliches Wunderland.

Tipp: Wenn Sie weitere Anregungen für die Festtage suchen, können wir Ihnen auch Weihnachtsgedichte auf sprueche-und-wuensche.com empfehlen. Auf der Seite finden sich zahlreiche weitere lyrische Werke.