Weihnachtsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Weihnachten

Weihnachtlicher Wald mit Schnee und Tannenbäumen

Für viele Menschen - ob religiös oder nicht - ist es das wichtigste Fest des Jahres. Hier finden Sie Gedichte zum Thema Weihnachten. Bekannte Weihnachtsgedichte klassischer Autorinnen und Autoren ebenso, wie unbekannte Weihnachtsgedichte. Viel Freude in dieser Kategorie - und ein frohes Fest!

Tipp: Wenn Sie weitere Anregungen für die Festtage suchen, können wir Ihnen auch Weihnachtsgedichte auf sprueche-und-wuensche.com empfehlen. Auf der Seite finden sich zahlreiche weitere lyrische Werke.

empfohlene Weihnachtsgedichte
von Rainer Maria Rilke
von Heinrich Heine
von Abdolreza Madjderey
neue Weihnachtsgedichte
von Alfred Mertens
von Susan Melville
von Kurt Tucholsky
die schönsten Weihnachtsgedichte
von Angélique Duvier
von Axel C. Englert
Die richtigen Lieder für Weihnachtsgedichte: »Stille Nacht, heilige Nacht« und »O, Du fröhliche« / Schallplatte der DEUTSCHEN GRAMMOPHON AG (1932)
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 134 Texten in dieser Kategorie
von Angélique Duvier

Ich halte es nicht in meinem Zimmer aus,
allein, ohne dich!
Ich gehe hinaus in die dunkle, kalte Nacht.
Schneeflocken schweben glitzernd herab
und hüllen mich beinahe ein.
Ich denke an dich, schaue hinauf zu den…

von Axel C. Englert

Ein Kamin war mächtig sauer!
Legte stur sich auf die Lauer …
Dieser doofe Weihnachtsmann!
Mir gestohlen bleiben kann!

Wenn der Knallkopf wiederkommt –
Versucht zu quetschen er sich prompt –
Durch mich durch!…

von Axel C. Englert

Ein Dichter, welcher pleite war -
(Derselbe Ärger! JEDES Jahr …)
„Stand“ ständig unter Alkohol -
(Wie Künstler-Pack grundsätzlich wohl!)

Durch vier Promille insbieriert,
Hat Neues flott er ausprobiert:
Manch…

von Sigrid Hartmann

Weiße Flocken fallen hernieder
Trompeten spielen Weihnachtslieder
Bunte Lichter blinken hell
Stetig dreht sich's Karussell

Würstchenbude, Glühweinstände
Menschen wärmen sich die Hände
An den Bechern – sind die…

von Axel C. Englert

Friedlich grasen Kühe – unten.
Oben - drehen Vögel Runden …
Eine Kuh (schwarz-weiß gefleckt)
Hat jenes Fliegen nie erschreckt:

Vom „Fliegenlassen einer Kuh“
Hörte ich – stimm muhend zu!
Nur sind wir Kühe eher…

von Axel C. Englert

Ein Wunschzettel meinte: Ich wünsch mir -
Ich wär nicht allein ein Wisch PAPIER!
Gramvoll ordre ich nur KRAM!
Für FREMDE Leute! Wie infam …

Ein FAHRRAD?! Kann ich NIE gebrauchen!
Weiße SOCKEN?! In der Pfeife rauchen…

von Willi Grigor

Ich ging einen traumgleichen Bergweg entlang,
zwischen entlaubten Reben.
Es wollte schon dunkeln, doch mir war nicht bang,
mir war als könnte ich schweben.

Ich ging wie in Eile, es trieb mich ein Drang,
ich folgte…

von Axel C. Englert

TIERE UNTERM BAUM? Verboten!
So was VERSchenken nur Idioten …
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
Macht sich jener Unfug breit!

Weshalb es mich arg heftig schockte:
Denn – auf meinem Christbaum hockte -
Ein…

von Axel C. Englert

Ein Weihnachtsmarkt – als Angriffsziel?
Das ist brutal – und höchst debil!
Dort plante Überfall und Mord
Ein feiger Terrorist (vor Ort).

Dreist hinterm Glühwein-Stand VERSteckt,
Hat feist die Lage er gecheckt ……

von Axel C. Englert

Frau Krause! ELEKTRISCHE Kerzen am Baum?!
Hässlicher geht's ja wohl kaum?
HUNDERT Euro hab ich Ihnen gezahlt -
Auf dass mein Tännchen FESTLICH strahlt -

„Ihnen fehlts halt am Vastand!
Nie wat jehört?! Vom ZIMMABRAND…

von Annelie Kelch

B escherung – vollbracht, ach, perdu: das schöne Weihnachtspapier!
E R und SIE tauschen schon in Gedanken Geschenke um beim Juwelier
S ie passt seit gestern nicht mehr in ihre neue Jeans
C hristfest – das Schönste ist vorbei –…

von marie mehrfeld

W ie können wir in diesem Jahr fröhlich Weihnachten feiern?
E s gibt doch nirgendwo Frieden, alle Konflikte dauern an.
I n Syrien und in der Ukraine kein Ende der Kämpfe in Sicht.
H ungersnöte in vielen Teilen der Erde nach…

von Susan Melville

Schließe endlich ab mit deinen Dämonen,
weitere Kämpfe werden sich nicht lohnen.
Besinnliche Stille dringt in deine Seele,
wage dich heraus aus der dunklen Höhle.

Sieh die Weihnachtslichter in ihrem Glanz,
dreh dich…

von Alfred Krieger

Markt und Buden steh'n verlassen,
Traurigkeit prägt jedes Haus.
Blumen, Kerzen auf den Gassen …
Seelenpein weint sich hier aus …

gelesen am 22.12.2016
von Alf Glocker

Die dunkle Nacht ist still, so still,
doch heilig ist sie leider nicht.
Sie brachte was der Teufel will:
Ungemach und Schweigepflicht!

So lasset uns etwas aufsagen,
was tausendmal ins Leere geht:
„Wir dürfen…

von * noé *

Es tönen wieder Jubellieder
durch die kühle Winternacht,
sie durchdringen Herz und Glieder
mit ihrer heil'gen Zaubermacht.

Über Trümmern fällt Staub nieder,
den Krieg und Beben mitgebracht,
müde schließen…

von Heinrich Heine

Die heiligen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
“Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?”

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,

von Angélique Duvier

Hörst du auch das leise Klagen,
derer, die da einsam sind.
Denkst du ihrer bei den Gaben,
denkst du an ein armes Kind?

Hörst du auch das Kinderweinen,
das vergessene Gebet.
Hüllst du dich dabei in Schweigen,…

von Axel C. Englert

Ein Gegenstand
Ging wutentbrannt
Durch die Stadt:
Ich hab's satt!

Wo hat der Markt
Wohl nur geparkt?
Stehen hier die Buden?
(Ich meine nicht im Duden …)

Du blöde Bretterwand!
Vernagelt! Null…

von Axel C. Englert

„Weihnachts-Feier“?! War einmal!
Auch hier regiert das Kapital:
Dr. Klemmer – Spezialist -
Wenn Personal „zu teuer“ ist …

Betriebsrat?! Wird nicht angeschafft!
Der schadet nur! Der Arbeitskraft!
Leih-Arbeit…

von Kurt Tucholsky

Von Theobald Tiger
(Anmerkung Redaktion: Pseudonym von Kurt Tucholsky)

In meiner Heimat, da oben im Norden,
sind wir als Kinder versammelt worden,
Anna stand hinter der Tür und hatte
einen Vollbart an aus furchtbar…

von Alfred Krieger

Zum Christkindl wünsch' i mir heuer bestimmt,
dass mir 's Christkindl nix bringt,
sondern dass 's mir was nimmt …!

Ned,
dass wia a Diab sollt' kemma bei Nacht -
wozua hätt' i dann mei Alarmanlag' g'macht?!

gelesen am 24.12.2016
von Annelie Kelch

L ieber Gott, tausend Dank für die schönen Geschenke
I ch habe gestern an dich gedacht und an Jesus Christ,
der jetzt bei dir im Himmel ist
E ine Spieluhr habe ich mir gewünscht seit ich denke
B ist mir nicht bös', weil…

von Jürgen Wagner

Ein Kind ist uns geboren
Ein Töchterlein geschenkt
In einer kleinen Wohnung
Die ziemlich eingeschränkt

Ein Retter soll erlösen
So spricht das alte Wort
Von allem Schlimmen, Bösen
Bereiten jenen Ort

von Alfred Krieger

Alle Jahr' wieder
zur Weihnachtszeit
schlag'ns
alle Jahr wieder
oa Thema breit:
Da red'ns wieder alle von „Liebe“ …

Da siecht ma,
dass 's bei uns echt demokratisch zuageht,

Rezitation:
gesprochen am 21.12.2016
von Alfred Mertens

Jedes Jahr werden wir bei uns besinnlich
mit anderen Worten, es sei mal gesagt,
doch diese Sehnsucht nur dann überragt,
wenn sie im Herzen, nicht im Geiste stimmlich.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern,
an…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Zu jeder Jahreszeit ein Kleid,
für jeden Feiertag eine Krone.
Augenblicklich macht Advent sich breit,
roter Teppich für den 'Himmlischen Sohne'.

Und es gab uns die Welt erhabend,
uns Menschen den heiligen Abend.…

von Michael Dahm

An Weihnacht vor zwei Jahren,
ich lag im Bett noch wach,
welch seltsames Gebaren,
hört ich auf meinem Dach.

Es holterte und polterte,
es ruckelte und röhrte,
es stöckelte und stolperte,
was die…

von Ekkehard Walter

Heute morgen wurde ich wach
und ich dachte:" Ach."
War da nicht gestern irgendwas?
Ich glaube Weihnachten oder X-mas.

Weihnachten wurde einstmals erkoren,
weil Jesus, der Retter, wurde geboren.
Sogar unsere…

von Annelie Kelch

F riede daheim und überall auf Erden
R uhe und Kraft tanken für ein neues Jahr
O hne Hass, Neid und Eifersucht sein
H ier und jetzt leben – herausfinden, was dich glücklich macht
E inen guten Menschen wünsche ich dir zur…

von J.W. Waldeck

lebenslänglich lasst lobpreisen
unter der Prediger Geleit
auflösen, in konzentrischen Kreisen
diesen eigens gefühlten Geist

damit das kaputte Christkindlein
zur heidnischen Feierzeit
ausgeleiert wird an…

von Jürgen Wagner

Mir ist ein Stern erschienen
der schloss mir auf die Welt
der öffnete mir Türen,
das weite Himmelszelt

der ließ mich was verstehen,
der Enge mich entflieh'n,
der öffnete mein Herz,
führt mich zu Menschen…

von ulli nass

das Jahr
verging in Windeseile
Veränderungen gab es viele
doch ich versichere euch
es war nicht immer guter Wein
nachlässig kredenzt nur
in neuen Schläuchen

s `ist wahr

bin glücklich oft

von Annelie Kelch

Why-nach-ten
tell me why
tell me when
walking here
nothing clear
dirty sheets
empty streets
snow falls down
I 'm alone
nowone there
takes me home
ring no bell
why-nach-ten…

von Soléa P.

Besinnlich klingt der Kinderchor
duftender Tannenbaum voller Glockenpracht
die Mutter übte mit ihren Kleinen zuvor
strahlt in bunten Lichtern, dass Herz nur so lacht.

Überall in der Stube flackert Kerzenschein

Seiten

Weihnachtsgedichte können kurz, lustig, nachdenklich- oder alles zusammen sein- dabei sind sie jedoch eines mit Sicherheit immer: weihnachtlich!

So verschiedene Autoren wie James Krüss, Theodor Storm, Kurt Tucholsky, Wilhelm Busch, Johann Wolfgang von Goethe oder Hoffmann von Fallersleben thematisierten in Weihnachtsgedichten das wohl wichtigste Fest des Jahres. Unsere Großeltern konnten viele dieser Weihnachtsgedichte noch auswendig aufsagen. Die Generation der Kids von heute kennt viele dieser poetischen Zeilen gar nicht mehr. Wer kennt heute Josef von Eichendorff?! Doch da viele Menschen Weihnachten lieben, können Weihnachtsgedichte der großen Dichter zu dem zurückführen, was Weihnachten eigentlich bedeutet: eine Zeit der Wunder, der Besinnlichkeit und der Liebe. Aber auch moderne Weihnachtsgedichte können das. Je nachdem, wie die Autorin oder der Autor mit dem Thema umgeht, können lustige, sehr kuze und moderne Weihnachtsgedichte nicht weniger angemessen mit dem - auch heute noch - doch besinnlichsten Fest des Jahres umgehen.

Unter dem Tannenbaum

Viele von uns haben als Kind unter dem Tannenbaum ein Weihnachtsgedicht aufsagen müssen. Vorher durfte man seine Geschenke nicht einmal ansehen. Was damals als eine lästige Pflicht erschien, erscheint im Rückblick als eine wunderbare Tradition, die man gerne bewahren würde. Viele Weihnachtsgedichte wurden schon vergessen. Familienmitglieder geben oft mehrere hundert Euro für Geschenke aus. Man schenkt sich moderne Technologie oder andere Luxusgüter. Und trotzdem bleibt bei vielen ein Gefühl der Leere. Nur die Genießer unter uns zelebrieren auch heute noch die Vorweihnachtszeit, in dem sie Nüsse knacken, jeden Tag ein Türchen im Weihnachtskalender öffnen und sich durch das Lesen klassischer Weihnachtsgedichte in Feststimmung bringen. Poesie - und dabei spielt es keine Rolle, ob moderne, oder klassische - kann zu jeder Zeit etwas in uns berühren, was im Alltag leicht übertönt wird. Zu Zeiten eines Hermann Hesse bekam man oft nicht viele Geschenke. Man freute sich viel mehr auf die Poesie fallender Schneeflocken, zufrierender Fenster mit Eisblumen und warmer Kamine. Für den Rodelschlitten, der unter dem Tannenbaum wartete, sagte man gerne ein Weihnachtsgedicht auf. Was uns heute an diesem Gedicht-Thema berührt, ist nicht nur die wunderbare Sprache, die ein Rilke oder Morgenstern für diese Zeit fanden. Es ist auch die tiefe Gläubigkeit, die aus vielen klassischen Zeilen spricht. Jedes Weihnachtsgedicht zelebriert ein anderes Wunder - vom Schneeflockengestöber bis zu Christi Geburt ist alles dabei- selbst lustige Themen.

Ein Sack voller Weihnachtsdichte

Unser Portal ist wie ein Sack voller Weihnachtsgedichte, die es neu zu entdecken gilt. Poesie ist nicht nur ein Stimmungsmacher, der uns verzaubern kann. Ein Weihnachtsgedicht kann uns auch an Wesentliches oder verloren gegangenes erinnern. Die Jugend zieht es eher dazu, moderne Weihnachtsgedichte zu sammeln. Weihnachtsgedichte aus der Bibliothek von LiteratPro oder von Mitgliedern strahlen in vielen Fällen das aus, was klassische und moderne Gedichte zum Thema Weihnachten verbindet: Tiefe. Worte sind letztlich nur die Transporteure von Gedanken und Gefühlen. Was uns an einem Weihnachtsgedicht berührt, sind die köstlichen Erinnerungen, die es auslöst, die Wehmut, die uns befällt oder auch der Wunsch, etwas festhalten zu wollen, was im Leben vieler zunehmend verloren geht. Die Weihnachtsgedichte auf LiteratPro sind wie Türenöffner. Sie entführen Sie in ein weihnachtliches Wunderland.