Abschiedsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Abschied

Bild eines Jungen der geht

In den Abschiedsgedichten geht es um jede Art "Auf Wiedersehen", oder "Lebewohl" zu sagen. Abschied vom Lehrer, der Lehrerin, aus dem Kindergarten, von Kollegen, von einer Beziehung und vielen anderen Menschen, Gefühlen oder Dingen- auf schöne oder traurige Art und Weise. Du findest hier Gedichte zu jeder Möglichkeit des Abschieds!

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 261 Texten in dieser Kategorie
von Lexia Limes

Ein Vogel flog vom Himmel herab
Und auf mein Herz.
Die Welt steht still
So stehe ich.
Flachen Atems
vor verschlossenen Lidern
spitze ich meine Ohren
und lausche
prasselndem Regen.
Es ist…

von Manfred Peringer

lange zeit lebte ich einfach so in den tag hinein
dachte eile mit weile was kostet die welt habe mir
im straßencafe einen großen cappuccino bestellt

habe gewartet dass du vorbeikommst zufällig wie
der bedeckte himmel…

von Mara Krovecs

wie ausgeschabt
zwischen rippen und herzwand
die nacht sucht mich
um mir ihre träume zu schicken

dein t-Shirt an meiner brust
das unsinnige ticken der uhr
kein wunder dass mich der wolfstraum
an lippen…

von Aloha Samahel

Früher einmal...
Getroffen wie vereinbart
Gesehen mit entfremdeter Freude
Gesprochen über vergangen Erlebtes
Gefühlt mit abgeschlossener Haltung
Gehört mit wenig Aufmerksamkeit
Geteilt das spärlich Persönliche…

von Johanna Ambrosius

„Noch die Adresse“, tönt es von den Lippen
Der armen, kranken, schwergeprüften Frau.
„Will erst ein wenig von dem Trunke nippen,
„Der gibt mir Kraft, sonst schreib ich nicht genau;
„Bin auch mit Mühe nur dem Bett…

von Ralf Risse

"Der Zug, ich muss!
Ein letzter Kuss,
die Zeit zu schnell verrann!"

Ihr Lächeln nackt,
das seine auch . . .
es steigt und schweigt -
aus Herz und Bauch . . .

"Nur Kinkerlitz
im Zwinkerschlitz,…

von Soléa P.

A lles geht einmal vorbei, findet jähes Ende…
B eim Jahreswechsel fällt`s spätestens auf
S o sicher wie`s Amen, kommt die Wende
C champagner sorgt für beschwingten Rausch.
H eraufbeschwört wird alles Gute
I nnig…

von Sophie Wünsche

Ein kurzer Moment,
ist heute schon wieder vorbei.
Bei Regen draußen gewesen,
nass bis auf die Knochen geworden
und es trotzdem geliebt.

Die Füße wurden schwer,
und lösten sich im Wasser auf.
Immer nass…

von bernd tunn tetje

Unten am Baum
bestattet ein Kind.
Stätte gestreichelt
vom sanften Wind.

Körper ruht still.
Schon einige Zeit.
Eltern und Freunde
ergehen im Leid.

Natürliches Tschüß.
Natur deckt zu.

von ulli nass

habe nun ach . . .

einstweilen genügend Zeilen geschrieben
dabei auch Zeit verschwendet
es nicht selten auf die Spitze getrieben
viele Worte empfangen und gesendet
möchte mich nun mal neu orientieren
mich…

von Michael Jörchel

Die Zielgerade
eines langen Lebens vor den Augen.

Die letzten Meter
voller Schmerz und Entbehrungen.

Meter für Meter
kämpfe ich mich nach vorne.

Mit jedem Schritt
fühle ich wie meine Kräfte schwinden…

von Xenia Hügel

Glanz und Charisma – Gott hat kein Antlitz je schöner gemalt.
Großer Schmerz – weites Herz.
Die Liebe deine Leidenschaft.
Angst und Zweifel vereint mit des Lächelns Glanz.
Zärtlich-zerbrechlich, verführerisch verloren……

von Katharina Dotzki

Wie bringe ich es mir selber bei, eine Person gehen zulassen?
Was fühle ich überhaupt?
Ist es schön, ist es die Freiheit die ich spüre?
Oder ist es der Schmerz, der mich so zerrt?
Irgendwann wird einem bewusst, man muss…

von ulli nass

unsere Gedanken waren nie kongruent

unsere Gefühle nie synchron

alles war eine Fata Morgana 

zerplatzt jetzt als heißer Ballon

so unendlich viel Mühe blieb ohne Lohn

der Kampf um Übereinstimmung
um…

von Hippocampus Denkfabrik

Für jede(n) hat es 'was andres gebracht:
Einige hat's in der Liebe glücklich gemacht,
oder durch eines Kindes Geburt,
andre trennten sich, der Partner ist fort.
Es gab Tod und Krankheit, Krieg, Kriminalität und Mord,…

von ulli nass

die Muse zog
ihre Gunst zurück

#me too

sie muss
nicht küssen

und tut sie es doch
ist es pures Glück

von Angelika Zädow

Kahl
der Raum
nur der Gummibaum
trotzt grünes Seelenleben hinein
warten

von Charlotte von Ahlefeld

Um in der Ferne meiner zu gedenken,
Bedarfst Du wohl der äussern Zeichen nicht.
In Deiner Brust unsterblich mich zu denken,
Macht mir Dein Schwur zur ewig heil'gen Pflicht,
Und doch darfst Du die Gaben nicht verschmähen,…

von Karin Steuck

Lass dich deiner Wege,
deine Wege selber gehen.
Hast im Herzen meinen Glauben,
meiner Hoffnung Wehen.

Die Liebe trägt mich weiter,
weiter durch das Sein.
Meine Augen leben in ihr,
so gibt es kein Allein…

von Robert K. Staege

Frühling scheint noch weit,
Wolkengrau, endloses Meer,
Wind, Regen, Tränen.

von Anouk Ferez

Mein Leib war mir ein fernes Eiland,
ringsum dein Meer, das es umtoste.
Wars nur ein Trugschluss? Es liebkoste
allein der Wunsch den weiten Sandstrand?

In diesem Jahr, das Wahnsinn schürte,
in dem die Nächte uns…

von Marcel Strömer

Du willst schon wieder gehn
Ich spürs an dem betrübten Blick
Er trifft an mir vorbei und wirkt so leer
Es steht in keinem Buch
Weil`s uns betrifft
Bleibt wieder nur dies Scheissgefühl
Nur viel zu schwer

von Alfred Krieger

1. Duat mi' wer verlass'n,
kann i des schlecht ertrag'n,
spür' an Druck, an Wehdam
und a Würg'n im Mag'n …
[: Hab'…

Rezitation:
"Spezialvertonung": einmal in meiner hohen Baritonlage, dann in der tiefsten, am 12.5.2011.
von Johanna Weiß

Ich höre was,
was du nicht hörst,
das stolpernd stirbt,
mein Herz.

Ich sehe was,
was du nicht siehst,
die Zikade zirbt
voller Schmerz
ihr Abschiedslied.

von Rosemarie Dalkmann

Du nimmst mir
die Worte aus dem Mund
füllst ihn mit Sekt
und deinem Lächeln
stellst die Traurigkeit
vor die Tür
wie längst ausgetrunkene Flaschen
verschließt die Fenster
und dein Herz
bis auf…

von Susanna Ka

Früher nannte ich sie Schwiegermutterblumen.
Gestern habe ich die ganze Terrasse damit bepflanzt,
alle Schalen, Kübel und Töpfe.

Zartes Rosa, leuchtendes Pink und samtiges Burgunder.
Herb und würzig liegt der Duft…

von Manfred Peringer

raunen erfüllt das hohe haus als die szene aufzieht
den blick auf eine fern lockende bergkette freigibt
die beinahe den stoffgebauschten himmel berührt

aus unsichtbaren kannen fällt regen auf die bühne
sträucher schieben…

von bernd tunn tetje

Werdet schweben
hat er gesagt.
Seine Treuen
mit Versen geplagt.

Selbst geschrieben
mit Herz und Blut.
In Der Sekte
steigt die Glut.

Nehmen Drogen.
Stehen am Rand.
Ganz tief unten…

von Katharina Dotzki

Die Zeit kann lang sein
Die Zeit kann kurz sein
Die Zeit kann gut sein
Die Zeit kann schlecht sein
Die Zeit kann zärtlich sein
Die Zeit kann grausam sein
Die Zeit kann heilend sein
Die Zeit kann…

von Wolfgang Luley

rosenduft -
ein meer gekennterter
liebesversprechen

von René Oberholzer

Das letzte Jahr
War über Nacht gekommen
Hatte sich breitgemacht

Ist gestern gegangen
Mit meinem Vater
Und meiner Liebe

Das neue Jahr
Ist über Nacht gekommen
Macht sich breit

Ich habe ihm…

von Marc R

Du willst mir was sagen, doch sprechen kannst du nicht
du willst mich anschauen, hast kein Augenlicht
ich flüst´re dir zu, doch du hörst es nicht
es duftet nach Flieder, warum riechst du es nicht ?

Ich möcht´ dich…

von * noé *

Der Gedanke steht, noch lasse ich es reifen.
Ich muss in aller Konsequenz das Ausmaß noch begreifen:

Ich lass euch frei, ihr Seelen meiner Tage,
die egoistisch ich an mich gebunden habe,
Und auch ihr Seelen meiner Nächte…

von Marcel Strömer

Ein Gruß, ein Kuß, ein Sonnenblick,
ein redlich Schwur auf´s Wiedersehen,
doch gewöhnlich führt kein Weg zurück,
wenn wir das Stück zusammen gehen.

von Maik Kühn

einsame Schritte verlieren sich im Sand
nähern sich den Wellen, liebkosen das endlose Blau
tauchen ein in der Hoffnung auf Linderung
tragen ein spürbar lautes Pochen unter ihrer Brust

rastlose Finger erahnen ihr Antlitz…

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