Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

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Beitrag 1331 - 1365 von insgesamt 1390 Texten in dieser Kategorie
von bernd tunn tetje

Ein sonniger Tag.
Sitzt im Garten.
Der duftende Kaffee
erleichtert das Warten.

Müsste bald kommen.
Gefühlte Zeit drüber.
War ja noch nie.
Laune kippt über.

Der späte Film
macht nicht an.…

von René Oberholzer

Die alte Frau
Auf der Insel geboren
Geht gebückt
Die steilen Gassen hinauf

Auf ihrem Rücken
Trägt sie
Seit der Geburt
Die Last der Welt

von Michael Jörchel

Gerüchten
mehr geglaubt als deinem Verstand.

Deine Eitelkeit
übertönte dein Herz.

Dein Stolz
verbat dir nachzufragen.

Deine Selbstzweifel
regten deine Phantasie an.

Durch deine Phantasie

von Jürgen Wagner

Die Sonne scheint,
die Erde grünt

Der Himmel weint,
das Land erblüht

***

Der Mond steigt auf,
die Erde ruht

Der Sterne Lauf
gibt himmlische Hut

Rezitation:
Sprecher, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Christine Jakob

Kleines
zweiglein

spielt im wind
wiegt sich fröhlich
als wärs ein kind
sogar die blätter
genüsslich schaukeln
schwingen mit der warmen luft

und winzig unscheinbare blüten

verströmen

von Anett Yvonne Heinisch

Die Sonne holt mich aus dem Schatten
dem Schatten der Vergangenheit
und zeigt mir neue, andere Wege
deren Ziele offen
deren Ende weit

Ich sehe mit ihr die Farben des Regens
die Farben verspiegeln das triste…

von Axel C. Englert

Eine Etagere nicht VERStand –
Warum sie dumm im Bad rum stand:
Wenn ich doch eine SCHERE bin –
Dann macht Regal – Sein wenig Sinn?

So wahr ich nämlich „Eta“ heiße:
Ich fühl mich auf dem Abstellgleise…

von Michael Dahm

Das Leid

Ein Leid ging runter an den Bach
und wollte sich ertränken
doch es war der Bach zu flach
es konnt ´sich nicht versenken.

Ich bin es leid ein Leid zu sein
und solches auch zu haben
sprach es und…

von Thomas Möginger

schwarz, mein Kolorit,
ich mal' es weiß.
der Pinsel bricht,
das Blut gerinnt.
in kalten Venen,
Licht erstickt.

schwarz, mein Kolorit,
ich brenn' es nieder
voller Wut,
und führ' den Finger…

von Michael Wardemann

Wie Wasser, die Seel'
Fließt hin, gelenk' um Gedank'
In tiefe Täler.

von Marcel Strömer

Das Schwert der Liebe
erwidert Ruf nach Frieden:
„Freiheit für alle!“

von bernd tunn tetje

Willst aus das Schiff
vor dem du stehst.
F e r n w e h erfüllt.
Nur du verstehst.

Nagt im Herzen
ein tiefes Loch.
Empfindest das
als großes Joch.

Nur mal raus.
Was anderes sehen.
Am…

von * noé *

Tage ohne Hoffnungsblau,
Leben ohne Zukunftsschau,
und das Grauen dieser Nächte
- bloßer Spielball böser Mächte -,
wenn selbst Schlaf nur Ängste bringt,
dass man mit dem Tode ringt.

Und doch muss man…

von Alf Glocker

Das Licht dringt durch die Totentüren.
Erden fallen aus dem Lot!
Der Verstand – auf allen Vieren –
vergiftet sich das gute Brot!

Die Zeichen wurden übersehen!
Dummheit hat die Welt regiert!
Jetzt zu klagen und…

von Marcel Strömer

Wir haben gelehrt
aber nie daraus gelernt
Fehler zu lieben

von W. Löffler

Hast du 'nen Arzttermin verpennt,
wenn die Rosette juckt und brennt,
wenn andere dich dazu fragen,
kannst du dann letztlich nur noch sagen:
Mit meinen Hämorrhoiden
am Arsch -
bin ich zufrieden.

von * noé *

Wenn sich Lebenswege gabeln,
wo sich die Geschichten fabeln,
fabelhaft Gedichte mischen
mit den bunten Farben, frischen,

Lebensbilder neu sich malen,
malerisch - und jung vor allem -
Wege neu begangen werden…

von bernd tunn tetje

War sehr ernst
dort zu sein.
Will doch leben.
Psychische Pein.

Liegt auf Station.
Paar Tage schon.
Nachts am Fenster
Mondschein als Lohn.

Beleuchtet spät
den kahlen Flur.
Im…

von Dieter Strametz

Den allwissenden Papstologen
erfassten in der Nordsee Wogen,
die haben ihn so mitgerissen,
dass er am Schluss ertrunken ist,
weshalb seitdem das Päpstewissen
so gut wie ausgestorben ist.

von bernd tunn tetje

Liebende Oma
oft sehr still.
Beugt sich Regeln
die sie kaum will.

Trotz der Schwäche
selten ein Lass.
Hat Verständnis
bei manchem Was.

Wenn sie da ist
schmust sie auch.
Für die Enkel…

von Monika Laakes

Wenn ich erwache,
gleite ich in den Traum.
Meine Hand greift nach Janus,
der zeigt mir sein and’res Gesicht.
Reißt mich empor,
erstürmt den Gipfel.
Ich falle in den Tag.

von Marcel Strömer

Eine Sekunde
zwischen dem hier und jetzt
Eine Sekunde
die dich nicht mehr schlafen lässt

Ein Wimpernschlag nur
in dem du entscheidest
den guten Weg verlässt
und eine andere Seele
so tief verletzt…

von bernd tunn tetje

Druck in der Seele.
Flucht in,s Gebet.
Gebeugte Knie.
Der Wille steht.

Doch wie sagen
was so bedrückt.
Fühle mich mit
Kummer bestückt.

Ich plappere etwas
um dran zu sein.
Doch die…

von Stefanie Haertel

Ich verharre,
Starre ins Leere,
Sehe innerlich ein Schauspiel,
Sehne mich regelrecht nach einem Drama.
Alles was diese Leere füllt, sei willkommen.

Ich wünschte, ich sähe es,
doch dieser Wunsch bleibt…

von Sieghild Krieter

Das alte Jahr ruht nun vor mir
zerschlissen und verbraucht
die Taschen sind voll Altpapier
zerbeult und aufgebauscht

Die Nähte morsch der Saum zerfetzt
kein Knopf hat nen Verschluss
das Jahr gleicht einem…

von Kerstin Vivien Schmidt

Trägst Du auch den Wind im Herzen,
Einen Hauch gegen deine Schmerzen?
Bist Du auch ein Wolkenstreichler,
ein kleiner Seelenschmeichler???
Willst Du auch dem Leben danken?
Überwindest Du Angstschranken?
Bist Du…

von Flora von Bistram

Hinter Fenstern tanzen Schatten
fahles Licht weist mir den Weg
Falter fliegen wirr an Lampen
werden still daran verglühn.

Marktplatz - duster, ohne Leben,
grinsend turnen Hausgesichter.
Blumen liegen welk,…

von Marcel Strömer

Die das Herz treffen
Stimme mit ein in ihr Lied
Finde zum Frieden

von Jürgen Wagner

Mein Tag ist heut nicht ganz so nettig
Bekomme Lust auf einen Rettich
Gesund, leicht brennend und pikant
schärft er die Sinne, den Verstand

Auch die Verdauung kommt in Gang
Die Vitamine regen an
Wie wäre es…

von Axel C. Englert

RRRrrr! IGITT! Welch schrrrillerr Klang!
Laut, hart, direkt ins Ohr mir drang?
WIEDER RRRrrr! Furchtbar! GENUG!
Weshalb ich Krauses Rat erfrug…

(„Erfragte“ tät’ sich reimen nicht –
Daher üb’ ich hier Ver(s)zicht…)…

von Volker C. Jacoby

Beim Papa ist in Canada
nicht selten auch die Mama da,
wenn sie nicht gerade einkäuft.

Doch oft ist auch kein Papa da:
im Pub ist er als Drummer da,
wo Whisky er und Wein säuft.

Und später lacht, wenn Opapa…

von Marcel Strömer

Leicht gesagt, zum nahezu
ungeläuterten Dasein!
„Es wird schon werden!“

von * noé *

Aus Schatten nur befreit sich Licht -
und Licht nur kann sie sichtbar machen.
Das Dunkle sieht man nun mal nicht
so gerne wie die hellen Sachen.

Doch wie aus jeder dunklen Nacht
noch immer wird ein Tag geboren,…

von slow speak

Gehirnwindungen,
von Gedanken verschlungen.
Stimmen, Klänge ein vergehender Sumpf,
Tropfen die auf's Blechdach schlagen,
ein lautes Monoton, lebend stumpf.
In der Welt von Verstehen und Fragen,
verloren in…

von * noé *

Keiner sollte sie bemerken,
sie besaß nicht viele Stärken,
wurde ihr stets eingebläut -
und das wirkte bis ins Heut.

Unsichtbar sollt sie sich machen,
damit andere nicht lachen
und es bloß nicht peinlich wird…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.