Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

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Beitrag 1331 - 1365 von insgesamt 1458 Texten in dieser Kategorie
von * noé *

Tage ohne Hoffnungsblau,
Leben ohne Zukunftsschau,
und das Grauen dieser Nächte
- bloßer Spielball böser Mächte -,
wenn selbst Schlaf nur Ängste bringt,
dass man mit dem Tode ringt.

Und doch muss man…

von Michael Jörchel

Der Berg des Jahres ist erklommen,
wir können schon den Gipfel sehen.
Die Zeit des Abschieds ist gekommen.
Was wird im neuen Jahr geschehen?

Werden wir so weiter machen
wie schon in vergangenen Jahren?
Oder…

von bernd tunn tetje

Schaust auf das Meer.
Horchst der Stille.
Sitzt am Strand.
Gelassener Wille.

Wasserzungen lecken
mit sanften Schwung.
Kommen und gehen
wie die Erinnerung.

Die Haut liebkost
vom weichen Wind…

von Marcel Strömer

Dein
ist das Leben
der Sonnenstrahlkraft
ein Schattenvogel
aus dem Lichte
erwacht

Du
hebst die Flügel
ihr Schlagen tiefschwarz
Zeichen der Gnade
dunkle Farbe
der Macht

von Anett Yvonne Heinisch

Die Sonne hat mich heute geweckt
geblendet verschwinde ich unter der Decke
habe mich vor ihren Strahlen versteckt
luge gähnend hervor, Ecke für Ecke

Behände springe ich aus dem Bett
und schlüpfe in meine bunten…

von * noé *

Seit wir lernten, mit der Zeit zu gehen,
läuft sie uns davon.

von Sabine Daus

Frühlingserwarten

Ich habe meinen Balkon heute aufgeräumt.
Der hat noch im Winterschlaf geträumt.
Zugedeckt mit Futterspelzen,
allerhand Schmutz und moosigen Pelzen,
sah er wirklich nicht einladend aus.
Nun…

von Marcel Strömer

Katzen schleichen
hinter Winde,
weil dort
Rückenwind entsteht.

Mütter weichen
nicht vom Kinde -
Liebe,
die aus Lust gesät.

Katzen haben
sanfte Hände,
tragen
Herz von früh bis…

von bernd tunn tetje

Warst wie gelähmt
als er ging.
Auf der Kommode
lag sein Ring.

Spiegelte sich
in deiner Hand.
War ja mal
ein Treuepfand.

Die Tür pendelte
noch immer nach.
Zwischen euch
so viel…

von Michael Jörchel

Oh, wie kalt ist doch der Winter
in einer sternenlosen Nacht.
Eisig ist es auch für Kinder,
sie haben sich sehr rar gemacht.

Alle haben sich verkrochen,
Federbetten müssen sein.
Frieren schon ununterbrochen,…

von slow speak

Im Alter....
hört die Suche nach sich selber auf.
In Erkenntnis, kurz ist unser Leben,
nehmen Wünsche, Gefühle in sich auf.
Alte Wünsche, in ihre Zeiten schweben.

Im Verlangen, nach Nähe und Liebe,
bleiben…

von Axel C. Englert

Meine „R-s“ im Text: katastrophal!
Klapprig! Und zittrig! Auf EINMAL?!
Frau Krause! Denken Sie mal nach …
„Die sin wie Sie! Vakalkt! Alt! Schwach!“

Besonders charmant war Krause nicht –
Doch schien was dran – an dem…

von * noé *

Versinken
in dem Spiegel deiner Seele
wie das Mondlicht
in dem dunklen See
des Nachts,
ohne ihn zu berühren,
Kreise zu ziehen,
und ohne auch nur
sich selber zu verlieren
in den

von D.R. Giller

Von Versen aus Verlangen zum Verdacht
In Missionen, zich Tausend voller Versionen
Verstanden und landen, vernommen
Verkommener Triebe,warnt die Diebe
Es bliebe viel übrig vom Schreiben vergeben

von Artem Zolotarov

An einem schönen Tag

Ich leb mein kleines Leben
und atme bisschen ein.
Tu meine kleine Arbeit
und fahr dann langsam heim.

Doch einmal werd ich gehen
und finde jemand dann,
zu dem ich leise sage:
„…

von bernd tunn tetje

Enges Gefühl
und die Schmerzen.
Starker Krampf
in meinem Herzen.

Merkte gar nicht
wie ich fiel.
Dachte noch,
hast kein Stil.

Hand gedrückt.
Wenig Luft.
War wie betäubt.
Spürte…

von slow speak

Meine Tränen fallen zu Boden,
von dort werden sie aufgehoben,
sie verdunsten, werden zu Wolken,
zu Tropfen sie werden sollten,
um lebenswichtiges Nass zu bringen,
aus meinem Leid das Leben singen,
so fallen sie…

von Michael Wardemann

Was in Eile wächst
Ohne Kälte, ohne Not
Ist früher schon tot.

von Mara Krovecs

23.05.2013 - 7.50 Uhr - ich bin gefangen

Straßen reisen durch mich hindurch
geisterhaft - Schweben von Nebeln auf Gras und Baum
meine Augen fischen - wachen - träumen - wachen
sie rennen mir aus Feldern entgegen

von slow speak

denkend
fühlend
Sein
zu leben

gläsernd
zerbrechlich
Klein
am leben

mauernd
kämpfend
allein
im Leben

Lieben
Lachen
Weinen
das Leben

Copyright slow…

von D.R. Giller

Das Denken in der Nacht hat mich wieder hier hergebracht
Das Lenken fällt so schwer, wenn Winde pfeifen
Die Rollladen klappern, knattern so gerufen uns Lieder
Die Gezeiten weiten uns Gesichter
Das Wandern im dunklen sticht…

von Davina Strack

Es ist nicht immer leicht
Ein Mensch zu sein
Man hat es so gut vorgehabt
Hat so viele Illusionen
Mit Freude geht man an die Arbeit
An das Leben
Und dann kommt etwas
Das wirft einen um
Einfach so…

von Marcel Strömer

Ich möchte
noch soviel Himmel sehen,
über die Grenzen
lauschend wachen!
Ich möchte
in dieser Welt bestehen,
und über ihre Art
auch lachen!

Mich an glatten
Oberflächen reiben,
in manch…

von Axel C. Englert

Ich hab die Nase voll! Von Krause!
Von wegen: „Guter Geist im Hause“!
Allein ihr Bier-Konsum ist GUT!
Faulheit! Geldgier! Ich krieg WUT!

Aus Peking ein Paket jüngst kam,
Das gerne in Empfang ich nahm:
Die…

von Marcel Strömer

Im harschen Schnee
versinkt dein Gesicht,
von filigranen Eisblumen
glanzvoll umrahmt

Deine Augen
sinnen verschlossen
dem kristallenen Traum
verzückt nach

Sterne und Streicher,
die für dich…

von Willi Grigor

Wer liebt nicht der himmlischen Nächte Schein,
das Glitzern einer Sternenpracht?
Wer möcht nicht mit seiner Liebsten allein
vereint sein in so einer Nacht?

Wer so eine Nacht des Glückes verbracht,
der liebt auch…

von Axel C. Englert

Bei Lesungen manch lautes „BUH“?
Bin ich gewöhnt. Doch – was heißt „HU!“?
Gerade schrieb ich am Gedicht –
Hörte „Hu“ – doch sah ich nicht –

Wer jener Schreihals wohl gewesen?
Frau Krause! (Rief ich meinen Besen…)…

von * noé *

Wir Schlepper müssen uns beeilen:
Könnt' sein, Europa macht mal ernst
und seine Grenzen wirklich dicht!
Dann gibt es nichts mehr zu verteilen!
Hier noch einmal, damit du's lernst:
Dann ist im Schacht hier wirklich…

von Monika Laakes

Wenn ich erwache,
gleite ich in den Traum.
Meine Hand greift nach Janus,
der zeigt mir sein and’res Gesicht.
Reißt mich empor,
erstürmt den Gipfel.
Ich falle in den Tag.

von Walter W Hölbling

über 40 jahre fort vom elternhaus
verheiratet
kinder
geschieden
kinder ok
ex-frau unzugänglich

neue partnerin
liebevoll
heirat bevorstehend

mutter stirbt

verzögerter schock

von * noé *

Dornen gehören fest zu Rosen,
ich kultivier jedoch Mimosen,
manchmal schon reicht ein kleiner Frust
und schon hab' ich zu nichts mehr Lust.

Aber es wird sich schon noch finden!
versucht' ichs früher zu begründen,…

von Axel C. Englert

Da las ich eben mein Gedicht –
(Ein Buchstabe fehlte zwar nicht!)
Als plötzlich laut Gelächter klang –
Höchst schrill mir in die Ohren drang?

WER war es, der so tumb gelacht?
WER hatt’ sich witzig frech gemacht?…

von W. Löffler

Ein feiner Herr aus Hessen,
hat heute 'was vergessen,
nachdem er bei 'ner Dame war
da wurde ihm ganz plötzlich klar,
du hast ja heute Hochzeitstag
die "Liebste" mir verzeihen mag.
ich kauf' noch schnell 'nen…

von Jürgen Wagner

Mein Tag ist heut nicht ganz so nettig
Bekomme Lust auf einen Rettich
Gesund, leicht brennend und pikant
schärft er die Sinne, den Verstand

Auch die Verdauung kommt in Gang
Die Vitamine regen an
Wie wäre es…

von Christine Jakob

Nur
in der
dunkelheit
erkennt diesen glanz
der strahlenden sterne
ihr bezauberndes funkeln
voller wärme

ähnlich
wie im leben
wo tränen der seele
ein leid befeuchten
beginnen…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.