Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

empfohlene Gedichte über das Leben
von Johann Wolfgang von Goethe
neue Gedichte über das Leben
von Peter Boensch
von Jana Scheumann
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
die schönsten Gedichte über das Leben
von Rainer Maria Rilke
von Annelie Kelch
von Else Lasker-Schüler
Beitrag 1331 - 1358 von insgesamt 1358 Texten in dieser Kategorie
von bernd tunn tetje

Liegst auf Knien.
Verzweifelt gebeugt.
Warst ein Dealer
zum Reichtum geäugt.

Wolltest unbedingt
besonders sein.
Wurdest erwischt
und fuhrst ein.

Die dunkle Zelle
im fremden Land.

von Jürgen Wagner

Mein Tag ist heut nicht ganz so nettig
Bekomme Lust auf einen Rettich
Gesund, leicht brennend und pikant
schärft er die Sinne, den Verstand

Auch die Verdauung kommt in Gang
Die Vitamine regen an
Wie wäre es…

von Michael Jörchel

Gerüchten
mehr geglaubt als deinem Verstand.

Deine Eitelkeit
übertönte dein Herz.

Dein Stolz
verbat dir nachzufragen.

Deine Selbstzweifel
regten deine Phantasie an.

Durch deine Phantasie

von Sabine Daus

Vom Glauben und Wissen
hat mein Leben mich vieles gelehrt ....

von Christine Jakob

Kleines
zweiglein

spielt im wind
wiegt sich fröhlich
als wärs ein kind
sogar die blätter
genüsslich schaukeln
schwingen mit der warmen luft

und winzig unscheinbare blüten

verströmen

von W. Löffler

Der große Star der Volksmusik
verlor sehr schnell den Überblick,
die Noten falsch, dabei gelacht,
dem Publikum hat's nichts gemacht.
So sang er noch die nächsten Jahre
tagein, tagaus dasselbe Lied
in Zukunft…

von * noé *

Der Stein der Weisen
kann kein Grenzstein sein,
denn ein solcher schließt nicht nur aus,
sondern auch ein.

Wenn das Wasser des Lebens
nur für Inländer fließt,
wird der Verweigerer der sein,
der büßt.…

von bernd tunn tetje

Wirkt freundlich
und gut gelaunt.
In Situationen
listig geraunt.

Gern gesehen
wo er so ist.
Keiner ahnt
taktische List.

Oft genommen,
kaum gegeben.
Wollte immer
für sich streben…

von Thomas Möginger

schwarz, mein Kolorit,
ich mal' es weiß.
der Pinsel bricht,
das Blut gerinnt.
in kalten Venen,
Licht erstickt.

schwarz, mein Kolorit,
ich brenn' es nieder
voller Wut,
und führ' den Finger…

von Michael Jörchel

Je älter ich werde
umso intensiver blicke ich in den Spiegel .
Ich sehe nicht mehr nur meine Oberfläche.

Ich sehe in meine Seele.
Ich sehe mein Leben.

Ich sehe jedes Kapitel dieses Lebens.
Manche sind für…

von Marcel Strömer

Das Schwert der Liebe
erwidert Ruf nach Frieden:
„Freiheit für alle!“

von slow speak

Nur im Dunkeln
siehst du des Sternes Funkeln.
Im hellen Licht,
des Sternes Zauber zerbricht. 

von Axel C. Englert

Eine Barkasse war zwar Boot –
Doch flüssig? Kaum! Arg litt sie Not:
Ständig bin ich knapp bei Kasse!
Wie ich diesen Zustand hasse…

Die Hafenrundfahrt bringt nicht viel –
Mir steht das Wasser bis zum Kiel!
(…

von Michael Jörchel

Dinge an den Kopf geworfen,
sich gegenseitig verletzt,
aus Angst vor Gesichtsverlust.

Mit Worten hochgeschaukelt
damit man sich, hinterher,
heruntermachen kann.

Mit spitzer Zunge
in die schmerzenden…

von Anett Yvonne Heinisch

Ich bin ein Fuchs, mit Haut und Haar
heut schleiche und streife ich durch Nacht
der Tag, der mir stets Prüfung war
hat mich letztendlich schlau gemacht

Die Menschheit scheint so klug… zu dumm
ist gefundenes Fressen…

von Alf Glocker

Das Licht dringt durch die Totentüren.
Erden fallen aus dem Lot!
Der Verstand – auf allen Vieren –
vergiftet sich das gute Brot!

Die Zeichen wurden übersehen!
Dummheit hat die Welt regiert!
Jetzt zu klagen und…

von Axel C. Englert

Ich hab die Nase voll! Von Krause!
Von wegen: „Guter Geist im Hause“!
Allein ihr Bier-Konsum ist GUT!
Faulheit! Geldgier! Ich krieg WUT!

Aus Peking ein Paket jüngst kam,
Das gerne in Empfang ich nahm:
Die…

von Michael Jörchel

Es war schon dunkel, Mitternacht.
Ich saß allein auf diesem Sitz.
Plötzlich bin ich aufgewacht.
Ein Schock durchzuckt mich, wie ein Blitz.

Von weit hinten hört‘ ich‘s Schnaufen.
Ich wusste gleich, er will zu mir.…

von Michael Wardemann

Einfach, das Leben
Stet' aber ist all' Streben
Auf langen Wegen.

von Dieter Strametz

Den allwissenden Papstologen
erfassten in der Nordsee Wogen,
die haben ihn so mitgerissen,
dass er am Schluss ertrunken ist,
weshalb seitdem das Päpstewissen
so gut wie ausgestorben ist.

von Monika Laakes

Wenn ich erwache,
gleite ich in den Traum.
Meine Hand greift nach Janus,
der zeigt mir sein and’res Gesicht.
Reißt mich empor,
erstürmt den Gipfel.
Ich falle in den Tag.

von Libusa Odenwaeller

Ich höre dein
Atem
Ich spüre dich
obwohl in der Ferne
Du nähst dich
Ohne Abwehr
Deine leere Augen
versteckst du
Deine leere Hände
versteckst du
Ist das Frieden
ist das Ausgleich…

von Michael Jörchel

Hier sitze ich daheim,
bin zwar nicht allein,
doch darf ich nichts mehr tun,
außer mich „schön“ auszuruhen.
Ich weiß, ihr meint es gut mit mir,
und ich danke euch dafür.
Ihr erledigt all die Sachen,
die…

von * noé *

Der weiche Teppich der Zärtlichkeit
dämpft deinen harten Schritt.
Wen, armes Kind der Traurigkeit,
nimmst du auf deinem Weg mit?

Die Tränen, die du nach innen weinst,
ertränken das Licht deiner Seele,
und wenn…

von slow speak

Ich werde zur Zeit,
werde zum Wind,
werde zum Leid
zu Licht, zu Erde,
mein Gedanke, zum Erbe
und ich werde fest,
doch wichtig ist,
dass man von mir lässt.

von bernd tunn tetje

Liebende Oma
oft sehr still.
Beugt sich Regeln
die sie kaum will.

Trotz der Schwäche
selten ein Lass.
Hat Verständnis
bei manchem Was.

Wenn sie da ist
schmust sie auch.
Für die Enkel…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Es gibt so viel zu tun,
drum packen wir es an
es gibt noich kein Ausruhn,
gebraucht wird jedermann.

Frisch, fröhlich nun ans Werk,
die Arbeit wartet nicht,
wirkt sie auch wie ein Berg,
dahinter zeigt…

von Kerstin Vivien Schmidt

Trägst Du auch den Wind im Herzen,
Einen Hauch gegen deine Schmerzen?
Bist Du auch ein Wolkenstreichler,
ein kleiner Seelenschmeichler???
Willst Du auch dem Leben danken?
Überwindest Du Angstschranken?
Bist Du…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.