Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

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Beitrag 1401 - 1435 von insgesamt 1463 Texten in dieser Kategorie
von Eva Klingler

Wie samtig weich dein Rehaugenblick
Doch meine Natur ist Raubtier !
Ich brech dir das Genick

von Michael Jörchel

Dinge an den Kopf geworfen,
sich gegenseitig verletzt,
aus Angst vor Gesichtsverlust.

Mit Worten hochgeschaukelt
damit man sich, hinterher,
heruntermachen kann.

Mit spitzer Zunge
in die schmerzenden…

von Anett Yvonne Heinisch

Ich bin ein Fuchs, mit Haut und Haar
heut schleiche und streife ich durch Nacht
der Tag, der mir stets Prüfung war
hat mich letztendlich schlau gemacht

Die Menschheit scheint so klug… zu dumm
ist gefundenes Fressen…

von Axel C. Englert

Ein Geldautomat war alarmiert:
Ganovenpack dreist abkassiert?
Erst kürzlich sprengte so ein Schuft
Gleich fünf Verwandte in die Luft!

Mit Vollgas rein in den Bankrott!
(Mein Onkel Jupp ist total Schrott!)
Dank…

von Alf Glocker

Späte Einsicht, graue Zellen
stülpen eine Wahrheit klein –
und es kommt herbei, in Wellen,
was nicht unbedingt sehr fein!

Die Erkenntnis für sich laden,
deutet einen Sandsturm an,
der, in neblig dichten…

von Marcel Strömer

In jedem anderen
bin auch ich,
gewöhne dich!
Es ist nicht schlimm,
vermeidbar ist es nicht!
Im Raum, der zeitlos spricht,
lebt auch das Leid,
sowie das Glück,
was streitbar ist,
und…

von Marcel Strömer

Nicht Lichtgeburt, in Blut geboren
erblickt er säugend seine Welten
mit erstem sanftem Schlagen drängen
Fragen, wohl geliebtes Werk zu gelten
Schmerzgebadet, der mütterlichen Wehen
den kindlich Augenschlag weit und…

von * noé *

Wenn die Bomben uns vertreiben,
Sicherheit wir nirgends finden:
Wir wollen gar nicht bei euch bleiben,
dauerhafte Heimat gründen!

Nur vorübergehend stehn wir
an den Grenzen, an den Zäunen.
Währenddessen…

von * noé *

Ich bin nicht von hier - und irgendwie doch.
Ich bin von der Küste, bin dort geboren.
Und fast erinnere ich es noch:
wahrscheinlich vom Storch dort im Flug verloren.

Ich bin ein schlesisch-norddeutsches Produkt.
In…

von Axel C. Englert

Ein Mini – Rock (der „Maxi“ hieß)
Beruflich sich als kurz erwies!
In der Kürze liegt die Würze!
(Witzelte die Küchen – Schürze…)

Doch Maxi wuchs! (Ganz ungemein!)
Als MINI – Rock? Wie kann das sein?
Mancher…

von D.R. Giller

Leibgericht

Nationen kombiniert

Kollegen Collagen Kollaborateure
Stehen an der Türe und diese Schätze sind dicht
So wie ein…

von Cornelia Bera

gehüllt
in buntes Kleid
oder schlichte Leinenhose

euer Geruch
verleugnet nicht
die Herkunft

ihr bringt mich
zu wildfremden
Typen

tragt mich
in unbekanntes
Land

ihr…

von Axel C. Englert

Eine Brühwurst war stark abgebrüht!
(Bei Brühwürsten dies oft geschieht…)
Trotzdem war sie reichlich roh –
Das machte jene Wurst so froh…

Abgebrüht – und rot – ganz prall:
Beschloss sie dreisten Überfall!
In…

von Michael Wardemann

Flügel des Vogels
Schmetterling, flieg' schnell davon!
Der Wind trägt beide.

von Ann-Kristin Willers

Die Gebärden eines jungen Mannes
der verletzten Stolz,
verletzte Gefühle
kalte Wut und Scham spürt und zeigt.
Angst hat
nicht weiter weiß, darum ausschlägt.

Angst zu verlieren was Ihm so wichtig erscheint.…

von Reim Ereien

Zähne zeigen ist nicht Lachen. An hohlen Fratzen mit verzerrter Mimik aber hochglanzpoliertem Porzellanbiss lässt sich gut messen, wie oberflächlich die Gesellschaft geworden ist. Hauptsache, die Emotion ist zur Schau getragen, fühlen ist so 80er…

von * noé *

Der Stein der Weisen
kann kein Grenzstein sein,
denn ein solcher schließt nicht nur aus,
sondern auch ein.

Wenn das Wasser des Lebens
nur für Inländer fließt,
wird der Verweigerer der sein,
der büßt.…

von bernd tunn tetje

Wirkt freundlich
und gut gelaunt.
In Situationen
listig geraunt.

Gern gesehen
wo er so ist.
Keiner ahnt
taktische List.

Oft genommen,
kaum gegeben.
Wollte immer
für sich streben…

von * noé *

Am A-nfang mit dem "A" beginnen!
Bis "Z" dem Z-wang bloß nicht entrinnen!
Solch Regeln wurden einst erfunden,
ein Leben logisch abzurunden.

Doch häufig stimmt nicht dieser Text,
weil Ordnung aus dem CHAOS wächst.…

von Heiner Brückner

Sage nicht,
ich habe das Recht.
Sei Recht schaffend.

Sage nicht,
ich habe die Vernunft.
Sei vernünftig.

Sage nicht,
ich habe die Toleranz.
Sei tolerant.

Sage nicht,
ich bin zu…

von Marcel Strömer

>> Durch seine unerschöpfliche Liebe verknüpfte Gott alles mit allem. Dank der Sehnsucht verband er die Herzen aller Lebewesen untereinander. Mit Hilfe einer unsichtbaren Silberschnur, des Menschen Körper mit seiner Seele. Leider verwenden…

von René Oberholzer

Der Dichter sagt lakonisch
Das ist mein fiktives Leben
Legt 10 Bücher auf den Tisch
Die er gerade veröffentlicht hat

Der Dichter sagt lakonisch
Es ist vollbracht
Das war's
Jetzt lebe ich meine Fiktion…

von Thomas Möginger

Ein Mensch vielleicht,
bloß ohne Willen.

Nur dem Wunsch,
der Absicht Wahrheit
sei verpflichtend,
ihm verfallen.

Vielleicht bloß Schatten
und dem Werke
hoher Macht geraten.

Denn alles was…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Es gibt so viel zu tun,
drum packen wir es an
es gibt noch kein Ausruhn,
gebraucht wird jedermann.

Frisch, fröhlich nun ans Werk,
die Arbeit wartet nicht,
wirkt sie auch wie ein Berg,
dahinter zeigt sich…

von Marcel Strömer

Wer das Leben begreift
der reiche die Hand
dem Schicksal zum Freund
dem Meer aus Sand
der zähle die Zeit
die schlafend gebannt
zum Weg bereit
die Welle zum Strand

von Marcel Strömer

Die Welt ist voller Leben
Die Welt ist voller Schein
Die Erde muss sich drehen
um nicht verrückt zu sein
Der Mensch der will bestehen
und ist so furchtbar klein
Doch alles muss vergehen
und wird…

von Brianna Wings

Wo ist das Kind,
das an den Stränden
der Fantasie
einst Sandburgen baute?

Wo ist das Kind,
das voller Hoffnungen
in jedes Sandkorn
eines seiner Träume legte?

Wo ist das Kind,
das mutig und…

von Axel C. Englert

Du lieber Himmel! Schon halb acht!
VERSchlafen! Eben erst erwacht…
Die Schule fängt Punkt acht Uhr an –
Wieso – bin heut so spät ich dran?

Wo steckt wohl mein Ranzen bloß?
Bin doch grad 12 – obwohl recht groß……

von Eva Klingler

Wenn die Dörfer wieder schlafen
den Sommer
ja
schon trafen
Wenn alles ist still
die Zeit es so will

Wenn in den alten Gassen
Träume Spuren hinterlassen
nicht zu übersehen und
im Herbstwind…

von Marcel Strömer

Du lebendige Farbe der lächelnden Blumenzeit,
sei du selbst, leuchte hell, umsäume die perfekten
Augenaufschläge der Verträumten auf einsamen
Weiden und stillen Wäldern, im durchlässigen Land
der aufsteigenden Sonnen,…

von slow speak

Ein Leben, ein Weg,
eine Gabelung man lebt.
Der eine Weg verspricht Licht,
der das Versprechen bricht.
Der andere liegt in Dunkelheit,
doch er das Licht in sich befreit.
Wir tragen Leid und Schmerz,
doch…

von Ruth Weber-Zeller

das faulige ich gepflückter
äpfel nach aussen
gekehrt, steigt der dunkle vom
getrennten baum, die
schleichende lebenszeit in seine
dürre hand gesperrt, um geborgene blätter
auf seiner spur zu streuen.

von Jürgen Wagner

Die Sonne scheint,
die Erde grünt

Der Himmel weint,
das Land erblüht

***

Der Mond steigt auf,
die Erde ruht

Der Sterne Lauf
gibt himmlische Hut

Rezitation:
Sprecher, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Volker C. Jacoby

Wer nach Kosmetik ruft und winkt,
säh‘ jung gern aus, kunstvoll geschminkt.
Doch vielen, die nach ihr gewunken,
half’s nicht, wenn auch auf „jung“ geschmunken.

vcj

von bernd tunn tetje

Die Meere tobten.
Spiegel hob an.
Stürme und Blitze.
Das Inferno begann.

Die Arche schwankte.
Kämpfender Koloss.
Mit flehenden Menschen
und Tieren im Tross.

Vierzig bange Tage
und vierzig…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.