Prosagedichte ✓ Gedichte ohne konstitutiven Formelemente wie Verse oder Reime

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Beitrag 2381 - 2415 von insgesamt 2444 Texten in dieser Kategorie
von * noé *

Calma respiri,
con ogni fiato
serenitá interna.

Viene voglia di tuffarsi,
immergersi nel tuo sguardo,
in questo mare tranquillo, caldo,
farmi portare lontano,
sentire i spruzzi d'oro
dei tanti…

von Peter H. Carlan

Nimm hin
mein aus fliehenden Fäden
geflochtenes Träumen,

das in einsamen Kreisen
der Leere verglüht

Nimm hin, mein Herz,
nimm hin!

Nimm hin
mein aus spiegelnden Wassern
geschnittenes Hoffen…

von Peter H. Carlan

Ich hatte meine Hände
zu einer Schale geformt

so wie man Wasser schöpft,
um zu trinken

und trug darin
auf dreifache Weise

in meinen Händen
auf meinen Lippen
in meinem Herzen

Deinen Kuss…

von calypso dreams

Ich habe einen Brief gefunden. Es ist schon lange her, dass du ihn damals geschrieben hast.

Mit den Fingern fahre ich vorsichtig über deine Worte und plötzlich sehe ich dich vor mir stehen. Deine Schrift erschafft dich wieder, lässt dich…

von René Oberholzer

Wenn die Ebbe kommt zwischen dir und mir
Wachsen Berge im Untergrund

Ich warte
Auf die nächste Flut

von Mara Krovecs

23.05.2013 - 7.50 Uhr - ich bin gefangen

Straßen reisen durch mich hindurch
geisterhaft - Schweben von Nebeln auf Gras und Baum
meine Augen fischen - wachen - träumen - wachen
sie rennen mir aus Feldern entgegen

von Peter H. Carlan

der widerschein des feuers
war die morgenröte

als die fassbomben fielen ...

... fingen die stunden
all deine tränen
in einer hohlen hand

... fasste die furcht
deinen gehaltenen atem
leise beim…

von René Oberholzer

Dass sich der Selbstmordattentäter
Im Gefängnis nach seiner Festnahme
Das Leben genommen hatte
War für den Justizminister
Ebenso unerwartet gekommen
Wie die Meldung der Polizei
Dass ein flüchtiger Vegetarier…

von René Oberholzer

Wenn der Schlaf dich noch nicht holt
Halt inne und denk dich durch die Nacht

Find den Moment im vergangenen Tag
Der dich an früher erinnert

Als die Welt noch grün und farbig
Oder einfach in Ordnung war

von Marcel Strömer

Ich halt mich fest an dir, du reumütiges, von Stille umgebenes Schweigen - nicht der Verstummtheit oder irgendeiner Furcht zuliebe, sondern aufgrund deiner - aus der Tiefe gehobenen Einsicht und deren Logik - die Lehre der kraftvollen Einsamkeit…

von Juliane Wiedenhöft

Was erwartest du vom Leben?
Was würdest du für die Erfüllung deiner Träume geben?
Wonach sehnt sich dein Herz am meisten?
Wie viele Fehler kannst du dir auf deinem Weg leisten?

Hast du den Sinn des Lebens schon gefunden?…

von René Oberholzer

Die Tische
Im Gleichschritt
Zum letzten Konzert

Die Stühle
Verloren
Im weiten Saal

von René Oberholzer

Alle sind im Garten
Braque isst einen Fisch
Calder macht ein Mobile
Jawlensky meditiert
Léger stürzt von der Treppe
Matisse schneidet aus
Magritte sucht die Melone
Oppenheim trinkt aus der Pelztasse…

von René Oberholzer

In der Milde des Herbstes
Einen neuen Gipfel erwandern
Und dabei Schweiss absondern
Das ist keine Poesie

In der Milde des Herbstes
Einen neuen Gipfel erwandern
Und dabei Hungergefühle entwickeln
Das ist…

von René Oberholzer

Als Ehemann
Die eigene Frau geschwängert

Als Vater
Die eigenen Kinder geliebt

Als Kind
Andere Kinder gehänselt

Als Jugendlicher
Andere Jugendliche getreten

Als Mann
Andere Männer vergast…

von René Oberholzer

Da war dieser Morgen
Der mit seinen kalten Fingern
Die Autoscheiben berührte

Da waren diese Lippen
Die nur eine halbe Armlänge
Von einem Kuss entfernt waren

Da waren diese Tränen
Die vor lauter…

von Mara Krovecs

seltsamer november du
schneidest meine stimme
und hängst sie in nebelschwaden

ich wandere mich fort
in dir - deine räume klirren
laute schmerzen leise
klang auf schlag - verlorene flügel
heben mich…

von René Oberholzer

Die Rückkehr der schönen Gärtnerin
Hat die Luft im Wasser gewaschen
Überall klebt Erde an den Wänden

Der Morgen der geheimnisvollen Bäder
Wird den Tempel im Garten
Für immer in mein Zimmer rücken

von René Oberholzer

Er marschierte an den Strand
Eine Zeitschrift unter dem Arm
Die Augen zum Himmel gerichtet
Als ihm eine Stimme einflüsterte
Diese Tage sind geklont

Er marschierte an den Strand
In Sandalen und leicht…

von Juliane Wiedenhöft

Schon vergessen, was war,
hör ich auch nur ein Lied von MDMA.
Hatte vergessen, was wirklich zählt
und dann hab ich einen Track von deinem Album in der Playlist gewählt.

Deine Musik gibt mir die Leichtigkeit im Leben…

von Dieter Strametz

Albanien, Bulgarien, Moldawien
Rumänien, Serbien, Kroatien
und das erzdemokratische Ungarn

Immer rin in die gute Stube
hier ist viel Platz und ein warmer Ofen
Gutes Essen, Klamotten, ein Girokonto

Jedes Kind…

von Klaus Mattes

Mancher, der sich viel rausnimmt, muss am Ende alles wieder reinnehmen.
Mancher, der groß aufdreht, muss am Ende ganz klein zudrehen.
Mancher, der die Klappe aufreißt, muss am Schluss einen Deckel auflegen.

Kurz: Einsichten…

von * noé *

Versinken
in dem Spiegel deiner Seele
wie das Mondlicht
in dem dunklen See
des Nachts,
ohne ihn zu berühren,
Kreise zu ziehen,
und ohne auch nur
sich selber zu verlieren
in den

von René Oberholzer

Du hast gesagt gehen wir
Auf den zersägten Berg

Ich folgte dir
In schwindelerregende Höhen

Auf dem Gipfel sagtest du
Schau dir unsere Liebe an

von Bernhard W. Rahe

Gebt den Menschen Werkzeuge!
Sie werden damit versuchen,
ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen.
Z. B. ein Dach über ihren Köpfen errichten.
Einen Gemüsegarten anlegen und vieles mehr.
Irgendwann werden die Menschen…

von Frank Tegenthoff

Als ein neuer Tag in Homers Dichtung gewebt. Aus Ilias Träumen entführte Geliebte,zum Olymp der Walküre. Aus einer ewigen Nacht kommen euphorische Elogen. Bacchus hatte seine Trauben in Wein verwandelt. Seine Unsterblichkeit ertrank im…

von René Oberholzer

Allmählich spüre ich
Dass ich allmählich verschwinde
Dass ich mich vergesse
Und je mehr ich mich vergesse
Desto mehr vergesse ich
Was ich eigentlich sagen wollte

Ich wollte eigentlich sagen
Dass nichts…

von René Oberholzer

Vor dem Fenster
Bilden die Platanen Dächer
Der Regen setzt ein

Ich sage
Ein Regentag in Barcelona
Du schaust mich an

Wir wollten an die Sonne
Sitzen jetzt im Zimmer
Und warten auf uns selbst

von Kerstin Vivien Schmidt

Kalter Wind
Eisige Stille
leeres Schweigen
an den Wänden
Stummer Schrei
Nur noch Scherben
in den Händen
Wan wird das
enden???

von Peter H. Carlan

Auf deinen Straßen, Europa,
ziehen sie dahin,
die Kinder Agenors,
dessen Tochter dir
deinen Namen lieh.

Auf deinen Straßen, Europa,
ziehen sie dahin,
in zerschlissenen Schuhen,
in schneidender…

von René Oberholzer

Zum letzten Loch
Ein weicher Schlag

Am letzten Loch
Ein heisser Tag

Im letzten Loch
Der alte Skorpion

von René Oberholzer

Die Weltkugel
Im Visier der Zeit

Eine Kugel
Trifft irgendwann

Todsicher

von René Oberholzer

Die alte Frau
Auf der Insel geboren
Geht gebückt
Die steilen Gassen hinauf

Auf ihrem Rücken
Trägt sie
Seit der Geburt
Die Last der Welt

von Michael Jörchel

Ich schicke
meine Träume,
meine Hoffnungen,
meine Wünsche
mit den Seifenblasen
in den Himmel.

Jede für sich
fliegt mit dem Wind
und schwebt lautlos
durch den Raum
und die Zeit.

von René Oberholzer

GEGENVERKEHR steht auf der Tafel
BITTE VORSICHTIG FAHREN

Nur ich wünsche mir
Einen richtigen Zusammenstoss

Am liebsten 1 Meter 70 gross
Mit kurzem schwarzem Haar

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