Prosagedichte ✓ Gedichte ohne konstitutiven Formelemente wie Verse oder Reime

empfohlene Prosagedichte
von Klaas Klaasen
von Juliana Modoi
von Juliana Modoi
neue Prosagedichte
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Manfred Peringer
von Monika Jarju
die schönsten Prosagedichte
von Monika Laakes
Beitrag 2626 - 2660 von insgesamt 2662 Texten in dieser Kategorie
von René Oberholzer

Mit dem Zeichenblock in der Hand
Sitze ich am Strand und blättere

Die Fahne über dem Restaurant
Tanzt im aufkommenden Wind

Sie hatte luftiges Haar
Und einen sinnlichen Mund

Die Zeichnung liegt Jahre…

von Dieter Strametz

Ein Schatten
unter Palmen
als noch die Luft
den Vögeln gehörte

Eine Oase
den Dürstenden
bevor die Brunnen
vergiftet wurden

von * noé *

Ich seh dich vor mir stehen,
nur dieser Druck hält dich zusammen,
der von außen auf dich stößt,
von allen Seiten.
Ich hör dein inneres Flehen,
ein Zittern geht durch deinen Leib,
ein Schüttern.
Bleib!…

Rezitation:
noé/13.09.2015
von Birgit Mancevski

Meine Seele, sie ist so nah bei mir.
Ich spüre mich in jeder Zelle meines Körpers.
Ich weiß, ich will mich zeigen und die Welt umarmen.
Ich brauche dich nicht, du brauchst mich nicht.
Das ist Liebe, die ich nur in mir…

von René Oberholzer

Zwischen unseren Schenkeln
Wächst ein Feigenblatt

Der Herbst wird sein
Gnadenlos

von René Oberholzer

Zum Meer
Sagte sie
Und am Meer
Sagte sie
Noch mehr

Ich folgte ihr
Ins Meer
Und sagte
Nichts mehr
Und sie sagte

Noch mehr
Und ich wurde
Zum Meer
Immer mehr
Immer…

von Robert K. Staege

Der letzte Sonnenzweig
drängt in die Weite

Platanen rauschen ein Lied
Melodie des Ringens

Laterne ächzt
Strahlen kostet Kraft
und der Wind ruft zum Tanze

Mit Gewalt
malt der Mond
Kugeln ins…

von Dieter Strametz

Die Apothekenjugend der Welt
kämpft um Sieg, Platz und viel Geld
in sinnfreien Mammutforen
erinnernd an Adolf den Großen

In einem der armen Länder der Welt
verteilt korruptes Funktionärsgesindel
Medaillen aus…

von Marcel Strömer

Die Nacht entkettet Schattenwesen
neben mir. Sie gleichen mir und
halten Schritt, wären sie nicht
im Schnittpunkt dezentriert

Regentropfen kreiseln abwärts
in Slow Motion, der Mond zu warm
Ich weiß: der…

von René Oberholzer

Vom Himmel hoch
Da komm ich her
Sagte ich ihr

Das ist mir zu hoch
Sagte sie
Und lachte dabei

Ich drehte mich um
Und ging barfuss
Durch die Hölle

von René Oberholzer

Das Rosenheim in Rosental
Am Rosenmontag

Rosmarie Rosenmund
Auf Rosen gebettet
Rosenkavalier Rosenfeld
Mit Gürtelrose
Zur Rosenhochzeit

Pfarrer Rosenkranz
Im Namen der Rose
Ich versprech dir…

von René Oberholzer

30'000 Songs
Reichen aus
Auf dem Laptop
Für den Abschied
Von unzähligen CDs
Für den Eintritt
Ins Altersheim

30'000 Songs
Reichen aber nicht aus
Für den Abschied
Von dir

von Peter H. Carlan

wortfetzen treiben
ihren
beißenden spott
mit
gebrochenen
silben

unverhohlen
liegen
unterton und unterton
zwischen
verlogenen zeilen

im zwiegespräch
gespaltener zungen…

von René Oberholzer

Oh Gänsehaut
Oh Gänsehaut
Wie bist du schön gebaut
Und ach so schön vertraut
Hast mir den Tag versaut
Und mir die Nacht zu ihr verbaut
Oh Gänsehaut
Oh Gänsehaut

von René Oberholzer

Ich bin Schweizer
Nicht zu gross
Nicht zu klein
Hochkarätig
30 mal neutral
100 mal verschwiegen
Frei
Um mich Europa

von René Oberholzer

Die Weltkugel
Im Visier der Zeit

Eine Kugel
Trifft irgendwann

Todsicher

von René Oberholzer

Stein um Stein
Die Liebe aufgebaut
Bis die ersten drei Jahre
Vorbei waren

Dann Stein um Stein
Die Liebe abgetragen
Bis nur noch ein Stein
Für jeden von uns übrig blieb

Den behalten wir
Ein…

von Heiner Brückner

Du beruhigende Stille,
schweige dich aus.
Deine Stummheit ruft
aus dem Lärmberg zu mir,
unter dem deine Stimme verschüttet liegt.

In der Scherbe des Tonkruges knistert
die erhärtende Hitze des Brennofens,…

von René Oberholzer

Ich sehe in deinen Augen
Die Sehnsucht der Möwen
Nach dem offenen Meer

Und in deinem Mund
Die Sehnsucht deiner Zunge
Nach Ebbe und Flut

von bernd tunn tetje

Hältst es zärtlich,
befangen im Arm.
Spürst den Körper.
Ganz,ganz warm.

Ein weiches Gefühl
durchströmt dich nun.
Drückst es fester
zum sicher Ruh`n.

Wertvoll schmusig
das kleine Kind.

von Ekkehard Walter

Eine alte Frage wird derzeit wieder neu gestellt:
Warum herrscht so viel Leid und Chaos in dieser Welt?
Der Mensch ist nun mal des Menschen Wolf sagte man einst im alten Rom.
Man sah also auch dort das Böse im Menschen schon.…

von René Oberholzer

Du stehst im Pullover
Wie gelähmt am Geländer

Der Abschied an der Treppe
Verwässert Deine Augen

Ich betrete leise die Nacht
Ihre Schatten fressen uns auf

von René Oberholzer

Über die Strasse gingen wir zu viert
Und liessen uns fotografieren

Später waren wir noch zu zweit
Und dachten an GOLDEN SLUMBERS

Vor dem Fotografen und seinem Auge
Gehe ich jetzt alleine über die Strasse

von bernd tunn tetje

Ist so schwach,
atmet schwer.
Liegt ganz still.
Gedanken wohl leer.

Stehst daneben,
Tränen unterdrückt.
Musst hilflos sehen
wie das Leben entrückt.

Tastende Hände
mit weichenden Sinn.

von René Oberholzer

Du bist das Meer
Ich bin die Titanic
Steuerlos

Siehst du sie
Fragst du mich
Die Eisberge im Untergrund

Nein sage ich
Aber ich spüre sie
Sie sind ein Teil von dir

von René Oberholzer

Du mit einem Restrisiko
Für das es
Keine Versicherung gab

Als du explodiertest
Stand ich da
In tausend Trümmern

von Martin Gehring

Ein Ausschlag der Nadel
Wirbel und Verwerfungen
Störend wahrgenommen im
Gewohnten Kataklysmus
Persönlicher Befindlichkeit
Kurzfristig verstärkter
Gezeitenhub und unklare
Strömungsverhältnisse

von René Oberholzer

Dieses Gedicht steigt auf
In schwindelerregende Höhen
Bekommt Atemnot
Und muss von mir
Künstlich beatmet werden

Jetzt liegt es
Mit einem Ödem auf dem Papier
Und ich weiss nicht
Was ich mit ihm…

von Gebhard, Xaver Bock

Im Herbst

Begegnung und Abschied
sind im Herbst.
Frühlingslieder,
Lichter des Sommers
verinnern sich in Spuren.
So will ich sie ordnen
und mir darin begegnen.

©Gebhard Xaver Bock

von Walter W Hölbling

der entschluß
meinen geburtstag allein
in der friaul
zu begehen

ein solitäres dinér
mit gutem cabernet

gedankenfutter

ein schritt
auf dem weg
zu mir selbst

nach langen jahren

von René Oberholzer

Ich verliere die Kilos
Ich verliere die Hose
Ich verliere die Unterhose
Du brauchst nur noch
Das Hemd aufzuknöpfen

von Martin Gehring

Das Leben ein Auto
vor sich hergeschoben
mit angezogener Bremse
Warum alles oder etwas
Das Heute ist morgen
auch noch dringend
Aufschübe wegdelegiert
Geschlossene Augen
garantieren Unsichtbarkeit…

von Michael Jörchel

Wie ein Türsteher
versperren meine Selbstzweifel
den Eingang zu meinem Leben.

Komplimente
und Freunde, die es gut mit mir meinen
wird der Einlass verwehrt.

Stattdessen haben Kritik
und Menschen, die…

von Lydia Kraft

Heiße Tage
ich kann dich sehen
mir fällt ein
ich würde gern
besser sein
und könnte vergessen
das Glück wäre warm
lege ich in deinem Arm

Mein Spiel bringt
mich zu dir
der Fluß des Lebens…

von René Oberholzer

Auf dem Gipfel sehe ich
Dich und mich klarer

Bleiben wir doch hier oben
Bis der Herbst zu Ende ist

Seiten