Prosagedichte ✓ Gedichte ohne konstitutiven Formelemente wie Verse oder Reime

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Beitrag 2591 - 2625 von insgesamt 2636 Texten in dieser Kategorie
von René Oberholzer

An jenem Morgen
Brachte er
Das Fenster nicht auf

An jenem Morgen
Brachte er
Das Fenster einfach um

von René Oberholzer

Die Gedichte
Im Sprachzimmer
Schweben unsichtbar umher
Warten darauf
Bis ein Poet
Die Türe aufreisst
Und sie
An die frische Luft entlässt
Bevor er sie
Zwischen 2 Seiten Papier
Sichtbar…

von René Oberholzer

Nach der Pensionierung
Wurde sie
Zu ihrem eigenen
Kreuzworträtsel

Noch sind
7 Felder
Offen

von René Oberholzer

Man sollte dem Leben nicht mehr Jahre geben
Sondern den Jahren mehr Leben

Man sollte den Männern nicht mehr Frauen geben
Sondern den Frauen mehr Männer

Man sollte den Bergen nicht mehr Wanderer geben
Sondern den…

von René Oberholzer

Diesen Worten fehlt nichts
Dieser Zeile fehlt nichts
Diesem Gedicht fehlt nichts
Mir fehlt auch nichts
Ich habe nur den Verdacht
Dass dir etwas fehlt
Vielleicht fehlst du dem Gedicht

von Hans-Walter Voigt

Herrenlosigkeit der Meere.
Tausend offene Kanäle,
hinaus, hinaus!

Verboten die Tränen des Heimwehs,
schließe die Lider,
das Nebelhorn
dröhnt.

Buckelbäumende Katzen
scharren den Schnee
über…

von Bernhard W. Rahe

Gebt den Menschen Werkzeuge!
Sie werden damit versuchen,
ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen.
Z. B. ein Dach über ihren Köpfen errichten.
Einen Gemüsegarten anlegen und vieles mehr.
Irgendwann werden die Menschen…

von René Oberholzer

In diesem Gedicht
Stehe ich mir
Selbst im Weg

Und trotzdem führt
Der Weg zu Ruth
Nur über dieses Gedicht

von René Oberholzer

Der Wecker hat versagt
Ich habe verschlafen
Sie ist gegangen
Ich habe den Wecker schuldig gesprochen
Sie hat die Schlüssel dagelassen

Der Wecker geht wieder
Ich danke ihm dafür
Ich habe ihn…

von Michael Jörchel

Manchmal möchte ich einfach davonlaufen,
vor den Problemen des Alltags,
vor mir selbst,
nur weg.
In solchen Momenten laufe ich einfach los,
immer nach vorne,
ohne einen Blick zurück.
Solange bis ich…

von René Oberholzer

Unterwäsche meiner im Kaufhaus
Geheiligt werde dein Name
Deine Erotik komme
Deine Verführung geschehe
Wie im Ober- so im Erdgeschoss
Meinen täglichen Kick gib mir heute
Und vergib mir meine Gier
Wie auch…

von Martin Gehring

Ein Ausschlag der Nadel
Wirbel und Verwerfungen
Störend wahrgenommen im
Gewohnten Kataklysmus
Persönlicher Befindlichkeit
Kurzfristig verstärkter
Gezeitenhub und unklare
Strömungsverhältnisse

von Klaus Mattes

Man kann es gelingen

Man kann
Aus wirklich allem
Ein Gedicht
Machen.

Wenn man es
In Zeilen und Strophen
Bricht.

Und wenn es
Nicht so lang wird.

Wenn‘s die Leser zutiefst
In…

von René Oberholzer

Vor dem Fenster
Bilden die Platanen Dächer
Der Regen setzt ein

Ich sage
Ein Regentag in Barcelona
Du schaust mich an

Wir wollten an die Sonne
Sitzen jetzt im Zimmer
Und warten auf uns selbst

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

Der Tag neigt sich dem Ende zu
Ich leg mich nieder nun zur Ruh
Träumt seelig und still,
weil`s der Hergott es will.

von René Oberholzer

Noch ruht der Berg
Verdunkelt von der Nacht
Die Kühle des Morgens
Bin ich nicht gewohnt

Links geschultert
Der Fotoapparat
Die rechte Hand
In der Hosentasche

Ich steige auf den Berg
Halb…

von Juliane Wiedenhöft

Bist die Zuflucht an traurigen und schlechten Tagen,
egal ob Regen oder Sonnenschein.
Bist die Trauminsel,
an der man immer möchte sein.
Bist mit deiner vielseitigen Art Inspiration
für all die Dichterein.

Ich…

von Peter H. Carlan

Zwischen bedruckten Seiten
Getrocknete Blüten

Eine einzelne Zeile
Ein winziges Gedicht
- nichts von Bedeutung -
Ist Zeugnis einstigen Seins

Die flüchtige Begegnung
Im Auge des Lesers
Löscht das…

von Peter H. Carlan

weiß weht der ausgehende Atem
des Sommers durch die Alleen
und der Nebel schleicht einsam um die Häuser

aber seltsamerweise sind Rotbuchen-
blätter im ziegelroten Widerschein der Sonne
am Horizont bescheiden gelb…

von Lydia Kraft

Heiße Tage
ich kann dich sehen
mir fällt ein
ich würde gern
besser sein
und könnte vergessen
das Glück wäre warm
lege ich in deinem Arm

Mein Spiel bringt
mich zu dir
der Fluß des Lebens…

von René Oberholzer

Die alte Frau
Auf der Insel geboren
Geht gebückt
Die steilen Gassen hinauf

Auf ihrem Rücken
Trägt sie
Seit der Geburt
Die Last der Welt

von Peter H. Carlan

Die nachtschwarzen Kolkraben krächzen,
kalt wehen die Nebel aus ihren Schnäbeln.
Schau, wechselnde Winde spielen Polo
hoch in den Wipfeln der Bäume.

Bunt stehen die Drachen am Himmelsrund
und betrachten das…

von Ruth Weber-Zeller

vergessen an der
hand zu nehmen,
vergessen zu
umarmen,
vergessen tränen
zu trocknen,
nie vom regenbogen
gesprochen,
nie auf samtene
flötenklänge geachtet,
keine blumen gepflückt,

von René Oberholzer

Ich habe ihr die Zähne gezeigt
Sie hat mir alle gezogen
Jetzt habe ich ein neues Gebiss
Das darf ich an Festtagen einsetzen
Manchmal

von Frank Wartner

turmhohe kiefern fälle ich und werfe
stein auf stein zu tempeln auf,
tempeln mir aus illusion und trug

ein streichholz und ein hauch
benzin werden genügen sie
lodern zu sehen im flammenschein

wärme nicht noch…

von René Oberholzer

3x in der Woche
Steigt er zu ihr
In die Wohnung empor

3x in der Woche
Spielt er mit ihr
Stundenlang Blockflöte

3x in der Woche
Ist er Sohn
Wie schon immer

3x in der Woche
Denkt die…

von Dieter Strametz

Das Leben ein Traum
Jugendträume
Blütenträume
Albträume

Der erste Versuch
ganz daneben
und der zweite
nicht viel besser

Bei Einbruch
der Unkenntnis
dunkle Welten
ferne Galaxien…

von René Oberholzer

Mein Mann ist tot
Wo ist Hans

Mein Mann ist tot
Wo ist Hans

Mein Mann ist tot
Wo ist Hans

Mein Mann ist tot
Wo ist Hans

von Mara Krovecs

Ich hol Holz - du liebstes Wesen
denn draußen heult der Wind
und später werden wir - ach und
eh ich’s vergesse - setz doch grad mal
das Teewasser auf - mmhhh
Blaubeerentee hab neue
Mammutfellpantoffeln gekauft…

von René Oberholzer

Hinter Glas
Im Museum
Der Tod
Als Marionette

Hinter Glas
Die Frage
Was ist aus dem
Schnitzer geworden

von Mara Krovecs

Über's Land
weht der Herbst
bläst Rot und Gelb
in Sommerwelk
Weberknechte
knüpfen Tau
in brennenden Wein

mein Katerchen
stolziert auf Holzstapeln
unter'm Baum
die reifen Äpfel…

von René Oberholzer

Der blaue Himmel
Ein Backofen

Die Kastanienbäume
Schattenplätze

Der Waldboden
Unser Bett

Grillenkonzerte
Eine heisse Zeit

von René Oberholzer

Die Gedichte pfeifen ums Haus
Peitschen an die Fensterscheiben

Ich lasse sie hinein
Sie rasen durch mich hindurch

Wenn sie verschwunden sind
Schreibe ich sie an die Wände

Dann ist es fast unendlich ruhig…

von Juliane Wiedenhöft

Ich weiß nicht, womit ich dich verdient hab.
Ich weiß nur, dass das Schicksal uns eine Chance gab.
Bin unglaublich vernarrt in dich,
ohne dich sein, möcht ich nich'.

Hast mich zu einem komplett anderen Menschen gemacht,…

von René Oberholzer

Gegen Mitternacht
Windstill
Auf dem Balkon
Wie im Film
Ohne Musik
Mit Roswitha
Ein zaghafter Beginn
Leichte Gänsehaut

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