Hoffnung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 71 - 105 von insgesamt 197 Texten in dieser Kategorie
von Mara Krovecs

Um dich und in dir Linien
geisterhafter Gedankenfühlregen
wir küssen uns aus Betten
verbogener Kuckucksrufe
in Maischauern aus Todesliebe
beginnt alles von vorn
das Leben ist eine Illusion
aus dem Schwarz…

von marie mehrfeld

Schwarzgrau deine Augen heute und der Mund versiegelt, auf regennassem Asphalt müde Girlanden von gestern, schlierige Nebel kriechen durch Türritzen, über wutgeschwärzten Wolken ducken sich messerscharfe Eiskristalle, bereit zum Angriff,

von marie mehrfeld

Schwarze Wolken
ziehen über Länder, Meere.
Zeit des Grübelns.

Stürme rasen kreiselnd,
löschen brüllend Leben aus.
Zeit des Trauerns.

Wellen kochen,
Fluten stürzen, Dämme brechen.
Zeit des Handelns…

von Stefanie Haertel

Selbst der dunkelste Schatten
wird heller,
wenn man ihm
mit Liebe begegnet.

Stefanie Haertel

von Soléa P.

Zwei Kugeln zischen durch die Luft
zerfetzen Körper von irgendwem
gezielt gerichtet vom Helden oder Schuft
Wunden klaffen, bluten extrem.

Zwei Granaten schlagen ein
machen vor Grenzen nicht halt
es wird…

von Alfred Mertens

Es gibt noch Sterne unter unserem Himmel
und nicht nur Krieg.
Es gibt noch Menschen die das Leben lieben
und nicht den Sieg !
Es gibt noch Kinder die so lachen können
wie eh und je,
es gibt noch Rosen und es…

von Manfred Peringer

der moment in dem wir erkannten
dass der weg vor uns kein ziel mehr hatte

die stille in der nur noch eine grille zirpte
im endlosen für immer verebbte

kein weinen kein lachen nicht einmal mehr
ein inniges bittgebet…

von Michael Dahm

Es zittern die Blätter im rauschenden Wind
und ziehen die Wolken wie Falken geschwind,
es treiben die Raben im Sturme dahin,
sie breiten die Schwingen, haben schlaglos Gewinn.

Sie leben ihr Leben, wie sie es verstehen,…

von Corinna Herntier

Obgleich geahnt die Diagnose,
traf sie dich hart mit Donnerhall.
Der Blitz schlug ein und mit Getose
riss er dich in den freien Fall.

Die Worte wie aus weiter Ferne,
zu schlimm, um wirklich wahr zu sein.

von Soléa P.

Wenn alles Beten nicht mehr hilft,
die Zukunft ist begraben.
Pack das Schicksal selber an,
zieh dich an den Haaren –
auch Mut kann Brücken schlagen …

„Resigniert“ ist keine Krankheit.
Such nach einem neuen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In langen dunklen Winternächten,
träumen gefrorene Herzen.
Beten zu den hohen Mächten,
suchen Erlösung, Befreiung ihrer Schmerzen.

Zerflossen schon in graue Massen,
hoffend, tropfend in ein Stückchen Zeit.

von Robert K. Staege

Nacht beginnt herab zu dunkeln
kalter Wind fegt durch das Tal.
Sterne setzen ein Fanal,
bieten Hoffnung durch ihr Funkeln.

Und ihr zartes, mildes Licht
hemmet Angst und Not und Sorgen.
Still erwarte ich den…

von Katharina Dotzki

Es ist nicht immer leicht und es macht dich verrückt
Ich merk, dein Kopf ist schwer und dein Körper wiegt wie Blei
Was dir heute so schwerfällt, schien vor Wochen noch so leicht
Du drehst dich weg und hoffst, die Wolken ziehen…

von István Cseh jr.

Licht! Licht! Licht!
Spender einsamer Wärme.
Wo wäre ich?
Ohne Dich.
Wo wären die Sterne?

Licht! Licht! Licht!
Schau mir über die Schulter!
Erkennst Du?
Meine Worte!
Erkennst Du mich?

von Soléa P.

Der Tod kriecht hörbar aus dem Mund
zu leisen Worten formt er sich
der Körper ist nicht mehr gesund
die Wangen blass, alle Farbe wich.

Traurig spricht er übers Ende
Hoffnung macht dem Glauben Platz
erzählt vom…

von Yvonne Zoll

Noch erscheinen sie kein bisschen klein
Und früh schon kommt die Zeit ein Morgen
Bald erwachend scheint, was fühlt allein
Und zag doch nicht, verstau die Sorgen

In verständnisvoller Seel allein
Die deinen Kummer…

von ulli nass

fühle mich
nicht selten als Lamm
bei meinem steten Kampf
für gute Werte
werde dabei von Raubtieren
unwürdig angegriffen
viel zu oft

schere niemals
über den einen Kamm
tief in mir
ist…

von Alfred Mertens

Verschweigend wird dem angeraten,
man müsste auf die Liebe warten.
Doch ist dem nicht so, wie gewollt,
denn jedes Augenpaar, das rollt,

darf nie und nimmer sich blamieren,
die Liebe ist nicht zum Riskieren !

von Xenia Hügel

Die Haut kühlt von Außen,

was das Brennen des Herzens anrichtet.

Halte mich an meinem letzten Faden fest

der schon fast eins ist mit der Luft.

Flehender Wind gib mir Zuversicht!

Meine Hoffnung leuchtet in der…

von Johanna Weiß

Der Kopf, von Gedanken schwer
Wo liegt der Sinn, der Zweck
Der Mund vom Sprechen, leer
Dränge mich zum vorwärts gehn
dich vergessen, dich verdrängen
nicht mehr in die Vergangenheit sehn
Zeit vergeht, Liebe auch…

von Bân Gîl

Eine Träne fällt in den Ozean
leise
leise
leise
meine

Eine Träne fällt in den Ozean
leise
leise
leise
meine

Ich stehe am Damm
stundenlang
und beobachte
wie das Wasser…

von Eva Klingler

Zweige
schmucklos
schlicht
selten Wert
was er wohl spricht
Die Hoffnung mit ins Wasserglas
ob Kirschbaum
ja nicht vergaß

Alte Tradition
doch wie oft
auf und davon
Ein Wunder…

von Manfred Peringer

lass uns noch einmal in den apfel beißen
vielleicht erkennen wir dann warum sich
das erdklima immer weiter verschlechtert

wenn wir nichts dagegen tun vertreiben
wir uns selbst aus dem paradies und
ahnungen werden…

von Reim Ereien

mich plagt die Angst
daß wir aus dem Tage schreiten
ohne jemand
der auf Wiedersehen sagt

mich plagt die Angst
daß wir auf den Tod zuschreiten
und keiner
es zu sagen wagt

micht plagt die Angst…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich habe meine Emotionen in Worte verpackt,
zum Paket geschnürt und auf die Reise geführt –
Hin zum Jenseits dieser Welt, mit der Hoffnung,
dass am Lebensende dem Empfänger meine
Sprache gefällt.
Beigelegt, ein Brief…

von Barbara Schleth

Ich stecke meine Freude in die Tasche,
werfe sie in die Luft,
streue sie da wo ich geh'.
In der Dunkelheit leuchtet sie hoffnungsgrün.

von Karin Steuck

Zurückgehaltene Innereien, die krampfhaft den Weg nach draußen bahnen,
schmerzverzerrt.
Die Füße, die Beine, das Gesäß, der Rücken
und der Hals wollen sich strecken, den Kopf erheben,
aus würgendendem Geducktsein, des…

von Juliane Wiedenhöft

Das ganze Leben lang nach falschen Idealen gelebt.
Auf Wunsch anderer die falschen Ziele angestrebt.
Mein Herz immer an die falschen Männer verloren,
aber vielleicht auch nicht für die Liebe geboren.
Von dem Weg zu mir…

von Ella Sander

Ich wirke stark?
Ich bin nicht unbesiegbar.
Denn manchmal reicht ein Blick, ein Wort
um mich zu Fall zu bringen.
Mich wieder aufzurichten
dauert manchmal Tage.
Und manchmal
will's mir einfach nicht…

von Soléa P.

Die Erde auf der meine Füße gehen
ist uneben auch schlecht zu sehen.

Sacke ein, komme nur schwer vom Fleck
an Schuhen klebt klumpiger Dreck.

Es fühlt sich an wie stampfen durch Morast
der Körper erschöpft...…

von Ekkehard Walter

Der Wanderer im Erdental
geht seinen Weg, kommt er wohl an?
Er läuft seit seinen Kindestagen
auf alten, wohlbekannten Pfaden.
Viel Steine gibt's, gar wenig Brot,
der Wandersmann hat viele Not.
Von ferne schwach…

von Stefanie Haertel

Liebe ist das ewig währende Licht
in uns
und um uns.
Ob wir es sehen oder nicht.

Stefanie Haertel

von Manfred Peringer

erwacht aus dem sinnenden traum fällt mein blick
auf den lebensbaum gepflanzt zur geburt des kindes
überragt er mich himmelweit mit seinen lichten ästen

wasser bricht das eis bahnt sich den weg durch sand
und gestein…

von Jürgen Wagner

Ist die Welt denn noch zu retten?
- oft hab ich mich das gefragt
Löse Dich von Deinen Ketten!
hat mir leis ein Kind gesagt

von Alfred Mertens

Auch wenn die Wolken sich verhüllen,
die Liebe bleibt am Himmelszelt.
Es ist als sei es zu erfüllen,
was Herzen fest zusammen hält.

Trotz allem Unbill und Beschwerden,
in Krankheit, Gram und tiefem Leid,
wie…

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