Tod ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer schwarzen Rose

Der Tod hat viele - auch grausame - Gesichter. Und doch gehört er zum Leben. Hier finden Sie Texte zu diesem Thema.

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 247 Texten in dieser Kategorie
von * noé *

Die Kompostierung alles Möglichen
eröffnet uns ungeahnte Bereiche.
So geht es allem Tödlichen,
perspektivisch wohl für jede Leiche.
Man wundert sich, doch bleibt man stumm
als Einzelindividuum.

Ganz sicher…

von Robert K. Staege

All dem Glücke, das wir hatten,
denk’ ich nach auf meiner Bank
hier in eines Baumes Schatten;
meine Seele ist ganz krank.

Wind und Vögel mit mir schweigen,
weil ich gar so traurig bin.
Sanft der Buche Zweige…

von Michael Dahm

Unterm Friedhofsstein
liegt Menschengebein
Nicht nur zum Schein.

Als es noch lief
Im weltlichen Mief
Da war es Steve.

Nun ist er tot
Steht nicht mehr im Lot.
In Grabes Gebot

Da geht er hin…

von Flora von Bistram

Ich konnte kaum atmen, zu schwer war die Luft,
im Schweigen erstarrte der Wald,
der Schatten des Todes nahm allem den Duft
es war jedes Tönen verhallt.

Die Sonne verbarg in den Wolken ihr Licht,
ein jegliches Blühen…

von Michael Dahm

Bis zu jenem Tag –
im Strich des Schnitters fallen die Ähren,
bangen hin zum Schlegel,
ob Gut's, ob Schlechtes ihm im Wege lag,
er muss den Acker leeren –
bricht niemals seine Regel.
Er langet hin im…

von René Oberholzer

Kein Wort
Über das Familiengeheimnis
Kein Wort
Über den Krieg
Kein Wort
Über den Grossvater
Kein Wort
Über die Wehrmacht
Kein Wort
Über die jüdische Grossmutter
Kein Wort
Über die…

von Alf Glocker

Die Maske des Schreckens glotzt aus der Tiefe
einer bleischweren Stunde, direkt in mein Herz.
Der Horizont wabert und brennt, weit, lichterloh!
Das ist der Tod – er lockt und schreibt schiefe
Gedanken in Phantasien, wobei…

von Brigitta Wullenweber

Ich suche dich
im geschlossenen Sarg, auf den ich schaue,
in den Dingen, die ich in deiner Wohnung finde,
in den Worten, die du schriebst,
in den Fotos, die du machtest.

Ich suche dich
in den Worten der…

von Marcel Strömer

Seine Augen
wie sie welken
und die Blicke
werfen Schatten
gedenken ihr
in allerhöchster Not

Ihn trug der Atem
zu ihren Welten
soll erhalten
das Verlangen
den Hoffnungschimmer
die…

von Bân Gîl

Wenn der Rabe ruft
trägt er mein Herz voran
vom Frost zerfressen
Ein heiserer Schrei

Wenn der Rabe ruft
trägt er meinen Körper voran
eingefroren
Ein heiserer Schrei

Wenn der Rabe ruft
trägt…

von Jalid Sehouli

Einer der schnell ist ?,
der schmerzlos ist
und der unbemerkt bleibt ?
...aber warum soll der Tod so ganz anders sein als unsere Geburt, der einzigen Schwester des Todes?

von Mara Krovecs

In meinem schwebenden Zimmer
Singlichter - atmende Fenster
ich laufe in diesen
nie endenden Morgen - warum
gingst du - ohne Abschied
Tische und Stühle schweigen sich
treu in diese Stunde
meine Füsse…

von Robert K. Staege

Meine Liebste, sie ist fort!
Blasser Sonn' und Sterne sind,
Schmerz in jedem Blick und Wort;
- und ich weine wie ein Kind.

von Marcel Strömer

Die Unsterblichkeit
liegt wohl im tiefsten Grunde unten
wo sie am Ende des Meeres demutsvoll verweilt

Weise, wie sie schweigt
Salz an ihren Brüsten liegend
das unseres Herzens Wunde für immer verheilt

Ein…

von Kathleen Posvic

unerbittlich unvermittelt
erobert er sich seinen Raum
auch wenn du glaubst du hast ihn abgeschüttelt
durchkreuzt er eingeschlagene Wege
beendet so manch farbenfrohen Traum

wir leben, als würd es ewig dauern

von Rose Collister

95 lange Jahre;
Trauer, Schmerz und Glück.
Ich durfte dich begleiten,
auf dem letzten Stück.

Du warst die beste Oma,
die man sich vorstellen kann,
doch bist an diesem Tage
still von uns gegangen.

von Robert K. Staege

Alles, was Du hast im Leben,
ist einst wieder abzugeben,
wenn es grabeswärts heißt ziehen.
Alles, alles nur geliehen!

von Axel C. Englert

Ein „Lebendes Blatt“ hat räsoniert:
Was - wenn mir mal was passiert?!
Einmal gesetzt – ICH würde sterben -
Das gäb ja Ärger – mit den Erben …

Mein Status wär nicht länger klar!
„Lebendes Blatt, tot“ - sonderbar ……

von Soléa P.

Vorm Spiegel stehend den Lauf im Mund
sieht Bilder er vom Tod vor Augen
das Herz gebrochen, schmerzt... ist wund
Jahre lang sie seinen Schlaf schon rauben.

Die Zeiten im Kriege an der Front
er treu gedient hat fürs…

von Alf Glocker

Der Rasen ist grün, der Ball ist rund,
die Bühne besteht aus Brettern!
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel –
aber was ist denn nach dem Tod?

Alles wird gut, wir werden das schaffen,
Das Leben ist doch kein Ponyhof,…

von Alfred Mertens

Es treibt das Meer die Wogen überspülend,
die Nacht ist rauh als sei sie jetzt bereits,
dem Untergehen nahe dabei fühlend,
und schaurig kalt das Licht im Sternenreiz.
Der Himmel hat das Leben überstanden
er hält sich…

von Djava Wanner

Loved ones are precious
I know this for a fact
And when you lose one
It’s like an attack

I’ve lost some loved ones
To many different things
I hate losing loved ones
But it’s a bell that has to ring

von Erich Vio

Beschattend des Friedhofs Eintrittsalleen
im Grünen zwei mächtige Blutbuchen stehen –
verbreitend ihr düsteres Kupferrot
zur Deckung dem modrigen, duftenden Tod.
Sie schweigen und warten. Grabaus und grabein
in…

von Alfred Mertens

Der Herbst lässt seine Blätter fallen
und mit erschreckender Gebärde,
aus allen Himmeln dieser Einsamkeit
um zu erneuern sie auf dieser Erde,

drum ist der Tod auch stets bereit
als Helfer uns im Schein der Trauer…

von Marcel Strömer

Ich saß bei dir
ganz nah zur Nacht
„Ob sich das Schicksal wendet“?
So sprachen wir
noch unbedacht
am Ort wo alles endet.
An Kopf, an Fuß,
an Händen schlug
die tödlich schwere Wunde,
der erste…

von Mira Leonie Balvert

Ich sehe das weiße Licht,
höre, dass der Todesengel spricht.
Ein Tropfen Blut fällt auf den Schnee,
doch der Tropfen wird schnell zum See.
Meine Muskeln werden steif,
mein Leben zieht vorbei wie ein Nebelschweif.…

von Marc R

Vom Körper trennt sich die Seele
fliegt hinaus in die Stille
wenn der Tod uns einst ereilt
in der Zwischenwelt sie dann verweilt
losgelöst zwischen den Sphären
entflohen von allen irdischen Leeren
wird Seele…

von Uwe Röder

Und wär ich tot,
so denke ich an dich
und sehne mich.

Nur einmal noch
liebkosen deinen Leib
und sehen dein Gesicht!

Noch einmal Hand in Hand
mit dir hin wandern
unsre alten Wege.

Einmal…

von Michael Dahm

Die Ewigkeit ist eine Reise
Du fährst dahin auf einem Gleise
Das nicht anfängt und nie endet
Und bei Gefahren auch nicht wendet.

Und Du sitzt in diesem Zug
Hinter Dir die Türe schlug
Der Knipser ist weit weg…

von Willi Grigor

Eine Bank zum Denken, Rasten,
auf einem Friedhof in der Näh',
ist ein Platz, so nach dem Hasten,
zu dem ich oft und gerne geh.

Ich geh vorbei an Menschenseelen,
sie fanden hier die letzte Ruh.
Ich hör Gesang…

von D.R. Giller

Die Erbschleicher standen vor den Särgen
Dies wurde prompt aus, Fantasie-empfohlen
Doch Kerzen flackern und nichts war zu holen
Gestohlen war's Kicher, Ihr Erbsen kriegt das nie
Kichererbsen lechzten, Leichen Erbe

von Sophie Wünsche

Wenn ich sterbe
verbiete ich dir zu weinen
du sollst trauern
du sollst denken
doch verbiete ich dir zu weinen

Wenn ich nicht mehr atme
verbiete ich dir an meinen Atem zu erinnern
du sollst atmen
du…

von Robert K. Staege

Hier an stiller Friedhofsstätte
ruhest Du in kühler Erd‘.
Wenn ich doch nur Tröstung hätte
für mein Herz, das sich verzehrt!
Doch der Schmerz loht alles ein,
wildes Weh durchglüht mein Sein,
und die Tränen…

von Walter W Hölbling

hast du je darüber nachgedacht
wie tod schmeckt

gerade jetzt?

So.
von Lothar Peppel

Wenn der Schatten des Todes
wieder mal dein Herz am Rande streift
weil er wieder und wieder
einen Nächsten dir von deiner Seite nimmt
und du ja weißt, dass er ja nicht
auf ewig so knapp an dir vorüber greift

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