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von Monika Laakes
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 2158 Texten in dieser Kategorie
von Monika Laakes

Solange deine Träume
hinaus ins Universum
schweben, werden Kräfte
frei, die an deiner Zukunft
weben. Mit glitzernden,
goldenen Fäden entsteht
ein Gewand der Fantasie,
in das du dich hüllst. Und
du…

von marie mehrfeld

Ich halt inne. Werde ruhig. Nehme den Blick meiner Augen, den Augenblick wahr. Nur er zählt. Ich schaue hin. Schaue andächtig hin. Beuge mich. Mache mich klein. Denn ich bin klein. Winzig klein. Angesichts der Schönheit der Schöpfung. Der Anmut…

von Annelie Kelch

Was aber, wenn die zottige Nacht
auch am Tag zu uns herabstiege,
um uns die Dornen der Rosen
in die Herzen zu schlagen, damit wir
nicht allein ihre Schönheit, sondern
auch ihre Tugend und Tapferkeit lobten?

von Monika Jarju

Auf der schwarzen Wand der Nacht
blüht gelb ein Fenster hoch zum Dach
atmet still in meine Dunkelheit

Ein Körper schläft
sein Schatten tanzt
lockt mich ans schwarze Fenster

An der Wand gegenüber haftet sein…

von Ingeborg Henrichs

Flusskiesel waren glücklos in fremden Tiefen
Steigen auf. Leise bedacht
Schimmern unbeschadet
Vollendete Pracht
Wollen wieder vertrauen
Lebendig weise gedacht
So endet die Reise. Glückliche Fracht

von Uwe Röder

Die Seele längt
den letzten Atemzug
um drei Sekunden.

Damit du nochmals
sehen sollst
das süße Licht,

das Wunder Leben
wirklich
spürst?

Damit du
drei Sekunden
länger liebst.…

von Monika Jarju

Jenes rotglühende Flirren am Abend
das aufsteigt von summenden Palmen
und Eidechsen rhythmisch ihre Köpfe
zucken auf warmen Sonnenflecken unter
Mangobäumen zu beiden Seiten
der Sandweg ein goldener Fluss
im…

von Anouk Ferez

Dein Atem hat mir wieder mal den Wind genommen,
der sich in meinem Haar verfranst,
was du monierst – denn du willst ihn mir lieber
selbst aus den Segeln nehmen.
Mein Augenstern erschwärzt unter deinem Blick,
so…

von Annelie Kelch

Raues Meer – das graue
wellige Haar eines alten Mannes,
der in beiden Weltkriegen kämpfte.

Schön und dunkel kommt nachts die Flut -
mit Lippen aus Schaum wie jener
vor den Nüstern kranker Pferde.

Der Strand…

von Monika Jarju

Wir gingen spazieren
an der ausgefransten Peripherie
unserer Gemeinsamkeit, liefen
wie lose aneinander gelehnte Sätze

dünn und lichthungrig umschlang uns
die Allee – eine duftlose Sommernacht
unsere Worte…

von Annelie Kelch

Grüner Deich ...
Zeuge verschwisterter Flut,
Totes, das uferwärts treibt.

Auflaufen lässt er die
Wasser des Stroms
nahe dem „Tor zur Welt“:
ein nordischer Saurier,
Koloss unter sanfteren
Brüdern,…

von marie mehrfeld

unvermutete Begegnung mit dem alten Mann, dem mit dem abgerissenen Sakko über ausgefransten, ehemals schwarzen Hosen über ausgetretenen schnurlosen Turnschuhen,

dem mit den braunbraunen todtraurigen müden Augen unter wildem schwarzweißem…

von marie mehrfeld

stummes
Amselmännchen
sitzt reglos auf blattlosem
Zweig, hat den Nestbau vergessen,
in mir selbst gefangen schweige ich heute
unter bleischwerem Himmel, hoffe auf den wilden
Ausbruch junger hellgrüner Triebe…

von * noé *

In den Unwettern der Zeit,
wenn das Wort von gestern nicht mehr gilt,
weil man es wechseln kann – egal –
und die NATO plötzlich doch
wieder ein verlässlicher Partner wird,
wenn Flüchtlinge in ihren Booten

von Mara Krovecs

Im fremden Gewandt
sprichst du mich an
und ich erkenne dich.

Unsere Stimmen verlieren sich
in süßer Luft, im nahen Tanz
von Worten, die sich eng umschlingen.

Ich höre zu und du liest aus
meinen Augen,…

von Ella Sander

In meine Fenster
ragen dunkle Fichten,
nebelgewickelt;
beschwören gegenseitig
ihre Schatten
und wiegen das Gebet
des Windes in den Zweigen.

Ich weiß nicht, ob ich
graues Grün erblicke
oder…

von Ella Sander

Es ist ein Lächeln,
das mich zärtlich trägt-
Dein Lächeln
ist ein wohlig Geben:
Es webt, aus meinem Leben,
einen Traum-
Aus meinen Traum,
webt es ein Leben.

von Ingeborg Henrichs

Dieses " nach Hause kommen" im Advent
ist ein anderes.
Unsichtbar eingefangen vom Wiederkehrenden,
dem jährlich sich Wiederholenden;
vorbei an Kosumterror,- zwang und -rausch,
im anderen Licht der Dämmerung,

von marie mehrfeld

Der wilde Herbst hat sich nun eingenistet im grauen Gewand der Novemberwolkengebirge, unsere Wanderseelen wollen Ruhe finden, zünden Kerzen der Hoffnung an, rücken dicht aneinander und verschenken geborgte Umarmung mit bangem Herzen,

von Annelie Kelch

Und wer fängt uns auf?
Gott ...?, fragtest du, bevor die Tür
hinter dir zufiel.

Ja!!!! – Wir sind zum Sterben geboren;
aber du warst noch nicht lebenssatt,
jedoch unsagbar müd – vom Krieg
und anderen…

von Uwe Röder

Was ist Liebe?
Liebe ist für mich:
nur dich zu lieben!

Messgerät kann nur ein
Becher, groß bis an den
Rand des Universums sein.

Mein Lebensfaden
ist das Lot
für ihre Tiefe.

von Monika Jarju

Das Haus
aus Lehm gestampft
ein Zaun aus Palmenblättern
bröcklige Kreidechiffren auf roter Wand
das Telefon in der Holzschatulle
verstummt im dunklen Winkel
ein Wassertopf auf Beinen
der Orangenbaum…

von Monika Jarju

Vergleiche deine Erfahrungen niemals im März.
Stell deine Gedanken einander vor.
Treibe Samen in die Erde und gieße sie.
Halt dich von Augen fern, wenn kein Regen fällt.
Gib eine Prise Kaffee ins Duschwasser.
Leg…

von Annelie Kelch

Über schlafende Wälder
reift der rostrote Herbst.
Mit Nebelschwaden ziehen
die Reste des Sommers über den Fluss.
Das Wasser trauert wie ein blinder Spiegel
und auf den Straßen stockt das Blut
der fallenden…

von marie mehrfeld

schrilles Klirren der Einsamkeit, Zeiten meines Lebens,
unaufhaltsam zerronnen, jäh aufsteigende Kaleidoskop
Scherben meiner guten Jahre, mit ihnen, die nun namenlos
sind, helles Gelächter, auch Tränen des Trauerns, und

von Angélique Duvier

Es wurde Schmerz zugefügt,
gewollt oder ungewollt.
Durch unüberlegtes Handeln,
oder durch Gleichgültigkeit.

Ein Wort nur, eine Tat,
einfach so, mal eben, ganz nebenbei,
man kann es weder zurücknehmen,

von Ingeborg Henrichs

Einmal als die Feuer entflammten
Dem Anschein nach auch Wahrheiten
Verbrannten
Da blieb zurück in der Glut
Ein Schimmern
Entfachte aufs Neue wieder
Guter Gedanken Mut

von Angelika Zädow

Zweiter Frühling scheint durchs Fenster,
kirtzelt frech die Herbstkühle weg.

Und im Staunen blüht die Hoffnung
neu mit großen Blüten auf:

Zuversicht, Lachen, Leichtigkeit.

Mag bald Herbst und Winter kommen -…

von Ella Sander

Ich sehe Dich.
Durch feine Pinsel aquarelliert,
schimmert Dein Malgrund durch,
der schroffen Klippen gleicht,
flutengezähmt, widerspruchslos.
Die Farben,
Schicht für Schicht lasiert,
leuchten von Hell…

von Annelie Kelch

Dornen: Sie blühen
Auf der Schwelle
Zur Einsamkeit,
Zerreißen dein Herz
Und du musst weinen.

Weine nur, liebes Herz,
Solange du weinen
Musst; aber kehr
Niemals um, blick
Nicht zurück ...…

von Anouk Ferez

du spielst meine tiefen töne,
säst in mir den weiten norden
hast es in jede muschel geraunt
die zu meinen füßen lag
„sei mein herz“
bis dein wunsch tausendfach zu mir aufschrie
und rauer seesand mein fühlen…

von Annelie Kelch

Ein Bienenmaul hat der Sommer
und Augen aus Zucker und Zimt.
O Sommer, seufzen wir
schon im Frühling und
bauen Nester – selten
zufrieden mit Wetter und Wind.

Allein unsere Träume halten uns
am Leben: Mit…

von Annelie Kelch

Regen löschte das Silber des Mondes,
gefallen aufs Pflaster einer sündigen
Meile wie ein Vergeltungsschlag.

Du, dort am Straßenrand, mit Haaren,
nasser als das Fell jener streunenden
Katze, die mich keine Sekunde…

von Franziska Grübel

Ich brauch kein Stück von dir
Zum glücklich sein
Doch irgendwie
Brauch ich dann doch
Alle acht Achtel von dir
Nicht nur Probieren
Du bist Genuss
Denn was bisher
Für mich als Glück galt
Kann so…

von Monika Jarju

Meine Sehnsucht ist grün
über der dünnen Schicht Schnee
schwarze Beeren an kahlen Winterbäumen
verbrannte Wünsche vom letzten Sommer
Aschewege unter meinen Schritten
meine Fingerspitzen strahlen wie Sonne
Wärme…

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