Hoffnung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von marie mehrfeld
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von marie mehrfeld

Hast Du Dir schon die Frage gestellt, ob Du ihn kennst und
wie ER heißt, ob es ihn gibt oder wie Du ihn nennst, den
Schöpfer der Welt, brauchst Du ihn nicht genau so wie ich,
den hellen Geist, das unlöschbare Licht? Fragen wir…

von Willi Grigor

Du gibst der Welt ein Angesicht,
du bist ein Teil von ihr.
Du gibst ihr ein "Vergissmeinnicht",
das beste Stück von dir.

Du schenkst ihr deine Zuversicht,
den freundlichen Applaus.
Du nennst ihr einen Grund,…

von Michael Dahm

Aus rotem Samt entsteigt die Stunde,
in die Sonne früher Runde,
welche zeigt, wie immer,
des Wunsches goldnen Schimmer.

Aus müdem Geiste steigt
und stehet in der Zeit,
das bittersüße Hoffen,
und…

von Axel C. Englert

Huhu, Herr Direktor! HIER sehen Sie
‘n Graffiti von PAULE! War’n SCHENIE!
Det is „KUH-BISS-MUS”! Det hat Stil!
Ooch SUPA-Aussage! Und det is viel!

Von neunzehnfuffzich is det Teil!
Dazu det JITTA! Is voll jeil!…

von marie mehrfeld

Kleiner Nebelbaum,
im mattgrauen

Wolkenschleier
der kalten Nächte

träumst Du einsam
am Weiher vom

frischen Grün und
dem hellen Licht

und trotzt dem Frost,
sanft streichele ich

von marie mehrfeld

Im Dunkel deiner Seele
hockst du in dir zusammen
gesunken unter dem kaltem
Gefieder der Traurigkeit,

gräbst mit tauben Ohren
und verschlossenen Augen
nach vergangener Liebe,
nichts übrig geblieben vom…

von marie mehrfeld

In meinem Kopf ist es so leer,
die Stille drückt mir auf’s Gemüt,
mir fehlen deine Worte, sehr,
ob scharf, ob leise, ob vergnügt,

verstört bin ich, es ist so dunkel,
wo ist die Wärme deiner Haut
und wo des…

von Soléa P.

Der Abend trägt den Tag nach Haus
Wärme kühlt sich ab
zum Himmel steigt die Sehnsucht auf
die Sonne müde lacht.

Muntere Stimmen werden diskret
Nebel senkt sich schleichend nieder
ein Baby weint sich in den…

von Yvonne Zoll

Im erspürenden
Verorten ausgefallen
andere Werte

Orte gleichen im
ewigen Worte wiegend
Dispensationen

wo Verbindendes
in sich selbst Verlebendes
zeugt Überflüge

von linearen
Umrissen…

von Manfred Peringer

manche boote tragen den namen ferner geliebten
sie zerren an den leinen wie nervöse rennpferde
die mit dem wind um die wette galoppieren wollen

losgelassen nehmen sie den horizont ins auge
folgen ihm unbeirrt und sei es…

von Susan Melville

Werden, wachsen und auch vergehen,
die Lebenszeit, sie bleibt nicht stehen.
So wie in der Natur welkt alles dahin,
auch jedes Leben seit dem Anbeginn.

Wie eine duftende Rose blühst du auf,
spürst Vergehen in jedem…

von Ralf Risse

Irgendwo auf ferner Kugel
kriecht es, fliegt es, oder schwimmt.
Wird getragen, wird gejagt,
liebt sich, frisst sich, baut ein Nest.
Es vermehrt sich, äst und nagt.

Noch mehr Fell oder auch keins.
Vielleicht…

von marie mehrfeld

Tief schwarz bewölkt ist die Oktobernacht.
Geleert das Glas mit rotem Wein.
Ich spüre die Vergangenheit
der langsam fließenden, der hellen Zeit.
Die jetzt verdunkelt ist und schneller flieht.
Ich denk an Dich. Mit…

von marie mehrfeld

Weit über den eigenen Tellerrand schauen –
der Flüsterung deines Ichs darfst Du trauen,
dein inneres Stimmchen ist klüger als Du,
darum raubt es Dir nachts auch öfter die Ruh’,

Einsicht nicht länger in Winde schreiben,…

von marie mehrfeld

Nur in der Erinnerung gibt es Wege zurück in vergangenes Leben, in die seltenen Momente des reinen Glücks oder der tiefen Traurigkeit. Wohin reist die sich ständig wandelnde Zeit?

Sinnierend beobachte ich die von der Sonne durchbrochene…

von Uwe Röder

Nur die Seele
finden kann,
was uns versteckt
vor Augen liegt,

und ihre Liebe
bricht den Bann,
der weltzerstörend
überwiegt.

von Yvonne Zoll

Schmetterlings und Mückenflügel
In zwillingshaftem Einvernehmen
Sich bewimpern silberschnell

Durchscheinendes Vergnügen
Fädennebel zu durchdringen
Hoffentlich geschicktes Schicksal

Das im grünen Efeutunnel…

von Yvonne Zoll

Zu, verschlossen, ohne Sicht
Liegen geblieben zur Nacht
am Tag dem widerstanden

Ohrenrauschend
Ohne Wegbegleiter
Ohne trautes Trauen

Hässlichkeit im Schlechten
Wahrgenommen schwankend
Wird der…

von Mara Krovecs

Um dich und in dir Linien
geisterhafter Gedankenfühlregen
wir küssen uns aus Betten
verbogener Kuckucksrufe
in Maischauern aus Todesliebe
beginnt alles von vorn
das Leben ist eine Illusion
aus dem Schwarz…

von marie mehrfeld

Schwarzgrau deine Augen heute und der Mund versiegelt, auf regennassem Asphalt müde Girlanden von gestern, schlierige Nebel kriechen durch Türritzen, über wutgeschwärzten Wolken ducken sich messerscharfe Eiskristalle, bereit zum Angriff,

von Yvonne Zoll

vertraut im verlorenen
schwarzmatt schmelzenden sterns
im kristall kristalliner verfangen zum
fliehen der seltenweltzeit

freund, oh, des lichtlosen

schnurr enger fermentierte fernen
zu hüllen fallenden…

von Michael Dahm

Ein Seemann steht am Steuerrad
Gar stürmisch ist's und kalt
Der nasse Tod ans Schiff sich krallt
Er will den Seemann bald.

Der spuckt dem Sturme ins Gesicht
Und lacht und flucht und trinkt
O rauer Neptun weißt…

von marie mehrfeld

Schwarze Wolken
ziehen über Länder, Meere.
Zeit des Grübelns.

Stürme rasen kreiselnd,
löschen brüllend Leben aus.
Zeit des Trauerns.

Wellen kochen,
Fluten stürzen, Dämme brechen.
Zeit des Handelns…

von marie mehrfeld

S chutzengel braucht auch unser Land.
C hristen könnten sich jetzt bewähren.
H ungrige Mäuler gibt’s. Unverstand.
U nd viele Fragen sind zu erklären.
T anzen sollte man dennoch weiter, denn
Z um Trauern ist es…

von marie mehrfeld

die rote Glut sengender Sonnen verborgen hinter grummelnden, Regen, Hagel und Donner verheißenden Wolkengebirgen,

die ihre Schleusen nicht öffnen, darüber das verhaltene auf und abschwellende Dröhnen ferner Flugzeuge, ich lausche,…

von marie mehrfeld

Gang durchs Viertel
am sonnenlosen
nasskühlen Maitag,
meine Stimmung trüb.

Aus einer Ritze
des im Regen
schimmernden
Asphalts
unvermutet
ausgebrochen

junges Grün
aus der Tiefe…

von marie mehrfeld

Sie ist unendlich, unfassbar, unaufhaltsam,
rast davon, und scheint doch manchmal
nicht vergehen zu wollen,

sie täuscht dich, du verwünschst
oder lobst ihre Flüchtigkeit,
das hält sie nicht an, das hilft dir nicht…

von Annelie Kelch

Über tausend Brücken bin ich gegangen -
du hast sie einstürzen lassen, ehe ich dich erreichte ...

Tausend Worte schickte ich dir –
die Tinte verblasste, bevor du sie lesen konntest ...

Es gab Zeiten, in denen ich mich…

von Yvonne Zoll

Höre mein Rufen in geteilten Himmeln
Interstellar installierter Suche erschaffen
im Mondgang von Gesangsreflexionen im Denken
liebender Wale ein Flattern der Lust einzig Gehalt
im Geruch sprühenden Regens wärmt ungeahnt…

von Jürgen Wagner

Mög' uns in diesem Jahr was gelingen
Möge es uns etwas Gutes bringen
Möge der Frieden sprießen und blüh'n
Die Unwetter rasch sich wieder verzieh'n

Mög' uns in diesem Jahr etwas werden
Mögen fliehen schlimme…

von Angélique Duvier

Nebel legt sich auf die Erde,
deckt sie zu mit dunklem Flor,
da blitzt, aus weiter Ferne,
ein heller Schimmer draus hervor.

Und ist der Strahl auch noch so klein,
er pflanzt ins Herz dir Hoffnung ein.
Es ist…

von Axel C. Englert

„DER NÄCHSTE BITTE“?! Schon zur Stelle!
SIE machen doch die Namens-Fälle?
Ach Gott – ich heiße „Ganymed“:
DEN Namen fand ich IMMER blöd ...

Man fragt sich, was DER Nonsens soll!
Wie?! RAUMSONDE?! Bin ich! Jawoll!…

von Corinna Herntier

Obgleich geahnt die Diagnose,
traf sie dich hart mit Donnerhall.
Der Blitz schlug ein und mit Getose
riss er dich in den freien Fall.

Die Worte wie aus weiter Ferne,
zu schlimm, um wirklich wahr zu sein.

von Michael Dahm

Es zittern die Blätter im rauschenden Wind
und ziehen die Wolken wie Falken geschwind,
es treiben die Raben im Sturme dahin,
sie breiten die Schwingen, haben schlaglos Gewinn.

Sie leben ihr Leben, wie sie es verstehen,…

von Soléa P.

Wenn alles Beten nicht mehr hilft,
die Zukunft ist begraben.
Pack das Schicksal selber an,
zieh dich an den Haaren –
auch Mut kann Brücken schlagen …

„Resigniert“ ist keine Krankheit.
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