Prosagedichte ✓ Gedichte ohne konstitutiven Formelemente wie Verse oder Reime

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Beitrag 2556 - 2590 von insgesamt 2593 Texten in dieser Kategorie
von Peter H. Carlan

wortfetzen treiben
ihren
beißenden spott
mit
gebrochenen
silben

unverhohlen
liegen
unterton und unterton
zwischen
verlogenen zeilen

im zwiegespräch
gespaltener zungen…

von René Oberholzer

Sie sagte immer
Ich würde
Wenn ich könnte
Wäre da nicht

Ich sagte immer
Ich würde
Wenn ich könnte
Wäre da nicht

Eines Tages
Sagte der Indikativ
Zum Konjunktiv
Deine Zeit ist…

von Nikola M

Kein Stern am Himmel zu sehen.
Erinnerst du dich an dein Versprechen?
Ich bezweifle es.

Weißt du noch wie es damals war?
Daran kannst du dich noch erinnern, wir waren da.
Du hast dich verändert.
Ich habe mich…

von René Oberholzer

Das alte Paar
Streift jeden Morgen
Hand in Hand
Dem Strand entlang

Die Frau weiss nicht
Dass ihr Mann seit Jahren
Hinter der Sonnenbrille
Ein Geheimnis verbirgt

Nur ich weiss
Und ich…

von René Oberholzer

Der Himmel blau
Kurz vor dem Horizont weiss

Aber nur solange
Wie die Sonne scheint

Den Hügeln ist das egal
Ihre Wälder bleiben grauschwarz

Der Horizont ist wie dein Körper
Im Schlafzustand

von René Oberholzer

Stein um Stein
Die Liebe aufgebaut
Bis die ersten drei Jahre
Vorbei waren

Dann Stein um Stein
Die Liebe abgetragen
Bis nur noch ein Stein
Für jeden von uns übrig blieb

Den behalten wir
Ein…

von Peter H. Carlan

Meine Worte hängen
fest
als

literarisches Vermächtnis

im
W internet Z
der Kreuzspinne

von Mara Krovecs

Lichtschatten
*
sammelnde Zeitvögel
kreisen über Augenblicke
setzen in schwarze Erde
was wachsen soll
was sterben soll
fliegen versinkenden Sonnen
in die aufgerissenen Himmel
werfen ihren…

von René Oberholzer

Brigitte hat eine Affäre mit Rolf
Peter hat eine mit Doris
Christine und Patrick wissen davon

Barbara hat eine Affäre mit Walter
Kurt hat eine mit Silvia
Sandra und Michael haben eine Vermutung

Gabi hat eine…

von Juliane Wiedenhöft

Was erwartest du vom Leben?
Was würdest du für die Erfüllung deiner Träume geben?
Wonach sehnt sich dein Herz am meisten?
Wie viele Fehler kannst du dir auf deinem Weg leisten?

Hast du den Sinn des Lebens schon gefunden?…

von René Oberholzer

Das Meer
Immer wieder das Meer
Dieses Kommen und Gehen
Wie ich
Dieses nur Sein
Wie ich
Dieses Werden und Vergehen
Wie ich
Ohne zu fragen

von René Oberholzer

Jeden Weg
2x gehen

Einmal nach links
Einmal nach rechts

Jede Liebe
2x gehen

Einmal nach oben
Einmal nach unten

Jedes Leben
2x gehen

Einmal zum Tod
Einmal zur Geburt

von * noé *

Ich seh dich vor mir stehen,
nur dieser Druck hält dich zusammen,
der von außen auf dich stößt,
von allen Seiten.
Ich hör dein inneres Flehen,
ein Zittern geht durch deinen Leib,
ein Schüttern.
Bleib!…

Rezitation:
noé/13.09.2015
von René Oberholzer

Zum Meer
Sagte sie
Und am Meer
Sagte sie
Noch mehr

Ich folgte ihr
Ins Meer
Und sagte
Nichts mehr
Und sie sagte

Noch mehr
Und ich wurde
Zum Meer
Immer mehr
Immer…

von Dieter Strametz

Das Leben ein Traum
Jugendträume
Blütenträume
Albträume

Der erste Versuch
ganz daneben
und der zweite
nicht viel besser

Bei Einbruch
der Unkenntnis
dunkle Welten
ferne Galaxien…

von D.R. Giller

Von Versen aus Verlangen zum Verdacht
In Missionen, zich Tausend voller Versionen
Verstanden und landen, vernommen
Verkommener Triebe,warnt die Diebe
Es bliebe viel übrig vom Schreiben vergeben

von René Oberholzer

Kürbissuppen schmecken immer nach Kürbis
Spargelsuppen immer nach Spargeln
Tomatensuppen immer nach Tomaten
Buchstabensuppen schmecken immer nach dir und mir

von Gebhard, Xaver Bock

Im Herbst

Begegnung und Abschied
sind im Herbst.
Frühlingslieder,
Lichter des Sommers
verinnern sich in Spuren.
So will ich sie ordnen
und mir darin begegnen.

©Gebhard Xaver Bock

von René Oberholzer

Die Frauen
An diesem Strand
Jassen um die Wette
Da muss ich weg
Sonst flippe ich aus

Ich schliesse mich
Den Tauchern an
Die mit ihren schweren
Sauerstoffmasken
Mehr Tiefe suchen

von * noé *

Einer kauft das Lachen ...
und streut es über leere Straßen,
in entseelte Häuser,
versteckt es unter Trümmerbergen ...

Wind weht durch die Fensterhöhlen,
wirbelt Staub auf
und verirrt sich im Labyrinth

von Klaus Mattes

Sigmar Gabriel schenkt Kurt Beck eine Lithografie von Willy Brandt,
Becks Leistungen würdigend.
Er sei ein ganz Großer.
Kurt Beck schenkt Peer Steinbrück die Pfeife von Helmut Schmidt,
Peers Leistungen würdigend.

von René Oberholzer

Die Sommerbluse meiner Ex-Frau
Ist so schön dass sie
Nun getragen wird
Von meiner jetzigen Frau

Und sollte meine jetzige Frau
Einst meine Ex-Frau sein
Will ich die Sommerbluse
Für die nächste Frau zurück…

von Frank Wartner

Zu Levi Strauss, dem Hosenschneider
Goldgräber meinten heiter: „Leider
ist bei unsrer tristen Tätigkeit
fürs Hosenstopfen wenig Zeit,
doch ständig feucht im Schritt zu sein
ist eher eine öde Pein;
denn wenn wir…

von René Oberholzer

Ich gehe
In Deckung
Vor den Strahlen
Deines tödlichen
Lächelns

von René Oberholzer

Er marschierte an den Strand
Eine Zeitschrift unter dem Arm
Die Augen zum Himmel gerichtet
Als ihm eine Stimme einflüsterte
Diese Tage sind geklont

Er marschierte an den Strand
In Sandalen und leicht…

von Uwe Röder

Wir laufen über Schnee.
So viele Spuren,
ungleich ist ihr Bild.

Wie viele Spuren
trägt mein Herz in sich,
tiefe, schon verwehte.

Du hast nur die
schönsten Spuren
in mir hinterlassen:

Spuren…

von René Oberholzer

Rosa Duft
Ist verduftet

Kein Duft
An ihrer Urne

Kein Duft
An ihrem Grab

Nur ihr Name
Duftet weiter

von Walter W Hölbling

pappeläste umklammern verzweifelt
blaudunkle wolken
sodass sie nicht
sturmgejagt
ihnen die arme ausreissen
getrieben von donner und blitz

die bäume ducken sich
beinahe waagrecht
und du…

von René Oberholzer

Ein Duft von Fritteuse
Ich stehe auf

Ein Duft von Schweiss
Ich gehe weg

Ein Duft von Scheisse
Ich biege ab

Ein Duft von Lavendel
Ich bleibe stehen

Und werde Mitglied
Der Provence

von bernd tunn tetje

Hältst es zärtlich,
befangen im Arm.
Spürst den Körper.
Ganz,ganz warm.

Ein weiches Gefühl
durchströmt dich nun.
Drückst es fester
zum sicher Ruh`n.

Wertvoll schmusig
das kleine Kind.

von René Oberholzer

Einer starb mit 40
Alle weinten

Einer starb mit 90
Niemand weinte

Alle haben nichts
Begriffen

von calypso dreams

Ich habe einen Brief gefunden. Es ist schon lange her, dass du ihn damals geschrieben hast.

Mit den Fingern fahre ich vorsichtig über deine Worte und plötzlich sehe ich dich vor mir stehen. Deine Schrift erschafft dich wieder, lässt dich…

von Heiner Brückner

Die Welt schläft
eben um die Kehre.
Abel liegt im grünen Zimmer.

Zitronenfalter fächern,
ein Specht spielt Xylophon
auf der hohlen Kiefer.
Das Mäandertau wippt
die Wiege, fädelt
ein stilles Netz.…

von Mara Krovecs

siebenseenweide
deine wurzeln
sind meine klanghöhle
seelenfluss
gebogen vom himmel
zur herzerde
deine wasserbilder
quellen aus oberland

unterlands schlafen
die wiesen und bäche

Rezitation:
von René Oberholzer

Über drei Brücken
Musst du gehen
Sagte ich zu ihr
Öffnete meinen Mund
Und brachte meine Zunge
Über der goldenen Krone
Schon einmal in Stellung

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