Gedicht x) Mein gestricheltes Ich

von Klaus Mattes
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Durch so viele Torten geschnitten,
durch Sahne, Mandel, die Kuvertür.
Doch blieb man geschreddert
von immer der Frage: Wofür?

Das ist eine alte Weise.
Ich kenne ihn gut, diesen Sang.
Es gilt - und das ist halt Scheiße -
ein fremdbestimmtes „Du musst“.
Und dass es mir nie gelang!

Oh Rosen, oh Butter, oh Schnee, oh Sumpf,
alles, was floss, trocknete fest und ward verblachen.
Überblieb das geilste Lachen,
ein Druck im Magen und ein Loch im Strumpf.

(Nach Gottfried Benns „Nur zwei Dinge“)

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