Tod ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer schwarzen Rose

Der Tod hat viele - auch grausame - Gesichter. Und doch gehört er zum Leben. Hier finden Sie Texte zu diesem Thema.

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Beitrag 36 - 70 von insgesamt 238 Texten in dieser Kategorie
von Angelika Wessbecher

Die
ersten Schritte
mit dem Sensenmann.
Mich wundert, dass ich
so fröhlich bin.

von Soléa P.

Ach Tod, du tust mir fast schon leid,
trägst so oft ein schwarzes Kleid.
Auch Lachen sieht man dich fast nie,
egal was auf der Welt geschieht.
Völlig ignoriert man deine guten Seiten,
darüber lässt sich natürlich…

von Soléa P.

Regen fällt in dichten Tropfen
fast schwarz die Wolken am Himmel stehen
vom Blechdach gegenüber hört man monotones Klopfen
alles Blau vom Firmament ist verdeckt, nicht zu sehen.

Verkrampft steht Sie mit weinenden Blick…

von Ralf Risse

Die Toten geborgen.
Ruine geplündert.
Ein klappernder Hund atmet Staub.

Am Vortag zerrissen,
das winzige Haus . . .
Davor eine Frau, sie ist taub.

Der Krieg nahm die Töne,
ihrem Sohn das Gesicht . . .…

von Luise Maus

Die Glocken läuten monoton
ich halte inne und schweige
ein Blick auf die Uhr verrät
es ist kurz vor Mittag ...

Die Glocken läuten bong, bong
dem Gevatter Tod zum Geleit
die Musik ihn stets erfreut nun

von Manfred Peringer

ein dumpfer schlag reißt dich aus schläfriger lethargie
beinahe hättest du vor schreck das steuer verrisssen
doch der blick in den rückspiegel bleibt ohne befund

es lässt dir keine ruh wendest an der nächsten abfahrt
wars…

von Sascha El Farra

Der Tod wird kommen,
mit einem Streich,
quer durch das Land,
ihm ist es gleich.

Der Tod wird kommen,
über das Meer,
ohne zu Fragen,
ihm fällt's nicht schwer.

Der Tod wird kommen
beendet…

von Sigrid Hartmann

Wie nah ist der Tod
Wann endet das Leben
Dem wir uns ergeben
Nach höchstem Gebot

Die Engel erfüllen
Den göttlichen Willen
Wenn sie uns rufen
Hinauf zu den Stufen

Die führen uns alle
In die…

von Annelie Kelch

Ach, wenn ich dereinst im Grabe liege
und bei Tag und Nacht von dir nur träume,
wirst du vielleicht wütend auf mich sein,
weil ich dir so einfach weggestorben bin …

Ach, ich will ja gar nicht wissen,
was ich alles…

von Jürgen Wagner

In der Mitte des Waldes:
ein seltsames Haus
Wer dieses erreicht,
den packt schon der Graus

Großmutter wohnt dort,
eine Frau mit viel Macht
mit ihren drei Reitern
Tag, Sonne und Nacht

Sie wohnt an…

von Soléa P.

Beißender Rauch steigt in Nase
in Schutt und Asche liegt die Welt.
Bitterlich war Gottes Strafe,
verkohlte Körper – gruselig entstellt

Schwarze Baumstümpfe gespenstig stehen,
es schwerfällt, heiße Luft zu atmen.…

von Walter W Hölbling

du bist gegangen
im spätherbst deiner jahre
unwillig

und mit bangen
dass deines lebens sorge
unvollendet bliebe
dass deine liebe
nicht erfüllt gewesen wäre

ruhe glücklich
in…

von Axel C. Englert

DIENSTANWEISUNG?! Für MICH?! Nein!
Das muss ein MissVERStändnis sein …
Schließlich bin ICH ja der TOD –
Kein blutiger Anfänger-Idiot …

Ewig schon bin ICH ein PROFI!
Und kein Amateur und Doofi!
Duch MICH würde…

von * noé *

Verführer des gehauchten Sprechgesangs,
bis tief unter die Haut bist du gedrungen,
zu sterben hattest du nicht mehr die Angst,
das hast zuletzt du uns sogar gesungen,
du warst bereit zu gehen, my Lord.

Closing Time…

von Rose Collister

Nichts hat für mich dieser Tag gezählt,
Ein Sonntag im November,
Man versteht ihn erst, wenn jemand fehlt.

Nichts hat für mich dieser Ort bedeutet.
Gräber – gepflegte, vergessene...
Eine Kirche – wo Sonntags die…

von Angélique Duvier

Du musst leben,
wenn ich eines Tages
nicht mehr bin.
Viel hast du gegeben,
durch dich
hatte mein Leben
einen tiefen Sinn.
Genieße die Zeit,
die deinem Leben bleibt,
sie hält noch vieles für…

von ulli nass

es ist ein Schnitter
groß seine Macht
kommt unverhofft
bei Tag, bei Nacht

denkt man an ihn
ans große Sterben
kann das
die Lebenslust
verderben

,vita brevis'
die Frist ist knapp

von Charlotte von Ahlefeld

Ist's Dein Schatten, der mit lindem Wehen
Leise oft, und flüsternd um mich schwebt,
Dass mir ahnungsvoll das Herz erbebt
Und mir Thränen in den Augen stehen?

Deinen Körper birgt das dunkle Grab;
Doch in lichte, höh'…

von Ella Sander

Ist Tod Untergang
oder trostvoll Übergang?
Rätselhaftigkeit

Endgültig' Abbruch
oder feierlich Aufbruch?
Bangvolles Hoffen

Angstallein* Ende
oder lichtvolle Wende?
Glaubenszuversicht

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Entrada heisst der Eingang,
Ich stehe still im Rahmen.
Espera un momento, warte einen Augenblick.
Ich denke, pienso.
Schritt für Schritt – paso a paso,
Que quieres tu aqui? Was willst du hier?
Du bist schon…

von Soléa P.

Halte mich zart in deinem Arm
spüre dich sanft im schwach gewordenen Herz
Tod… er denn anklopft, hab ich`s warm
fühle keine Angst, will keinen Schmerz.

Friede und Halt wird liebe Geste schenken
und hoffe, mein…

von Almuth Wessel

Sucht nicht nach uns...
nicht auf dem kleinen Friedhof nah eurem Elternhause,
bei dem Grab mit dem schönen Stein, der unsere Namen trägt
und das unsere Asche birgt.
Dort sind wir nicht.
Sucht nicht nach uns...

von Jürgen Wagner

Wenn das letzte Lied verklungen
Wenn das schöne Glas zersprungen
Wenn die Stunde hat geschlagen
Wenn's uns geht an jenen Kragen

Wenn die Lampe ist erloschen
Wenn die Vase jäh zerbrochen
Wenn der Baum ist mal…

von Michael Dahm

Geduckt im Schutz der Düne,
gegerbt von Sturm und Sühne,
gepeitscht von Meer und Sand,
steht es am schroffen Rand.

Runde Gläser sehen das Meer,
doch hindurch sieht niemand mehr,
altes Schilf auf salz´gen…

von Dami K.

Das Leben ist ein Räuber.
Es raubt dir Illusionen und Zeit.
Am Ende bleiben verlorene Illusionen und verlebte Zeit;
rückblickend sicher auch das ein oder andere erreichte Ziel,
glückliche Momente, wenn die Illusion zum…

von Wolfgang Borchert

Wenn ich tot bin,
möchte ich immerhin
so eine Laterne sein,
und die müßte vor deiner Türe sein
und den fahlen
Abend überstrahlen.

Oder am Hafen,
wo die großen Dampfer schlafen
und wo die Mädchen…

von J.W. Waldeck

filigrane Federbüschel -
sirrende Schneckenfühler
gesponn'nen Elfenbeins!
schimmernde Schneeflockensterne
aufkommender Mondpfade

eine Unterwasserwelt
der Schlafenden
wo bloß ein alter nackter Baum

von Uwe Röder

Lass uns streifen
in der Nacht,
zu fühlen Wind
und dunkle Wege
bis zum Horizont.

Lass uns gehen
über diesen
Horizont hinaus.
Und immer weiter
lass uns streifen.

von Anouk Ferez

Schlaf ein, mein Herz, dein letztes Beben
verebbte traulich. Und ganz leis.
Nimmt's himmelwärts mit sich sein Streben,
Gefühle um die niemand weiß?
Mich wähnt, mich dünkt dein ganzes Leben
war weiter nichts als ein…

von Marcel Strömer

Sie sagen
es gäbe keine Engel
die letzten wären 1945 ermordet
und in Stahlfederbetten in Liebe verblutet

Sie sagen
im Engel Drachen Streit
mußten sie dem gelben Stern folgen
sichtbar auf der linken…

von Tizian Arold

Wir sind ein Schemen in der Zeit
Wie eine zarte Blüte die vergeht
Ein Gedanke ist, was von uns bleibt
Schließlich wird auch er verweht

Es ist einzig das, was uns bestimmt
Das Alles mal ein Ende nimmt

von Michael Dahm

Was nützt was man im Leben macht
am Ende vor dem tiefen Schacht
in den wir alle fahren werden
nach unserem Aufenthalt auf Erden.

Wenn sich einst der Deckel schließt
und auf dem Grab der Rasen sprießt
dann…

von René Oberholzer

Um überleben zu können
Haben die Zeitungen beschlossen
Die Preise für Todesanzeigen
Drastisch zu erhöhen

von Corinna Herntier

Zum letzten Geleit
(für eine Frau)

Nun lasst uns geh’n – zu folgen, ihr zum Grab.
Verstummt mit mir und haltet schweigsam inne
in einem Sinne – trauernd, weil sie starb.

Gedenkt der Spuren, die sie hinterlässt.…

von Uwe Röder

Der Tod geht um
und schielt nach mir,
schon schmerzt er
in Gelenken,

bremst das Hirn
und schrumpelt Haut.
Sein “Wie”
gibt mir zu denken!

Die Liebste hat
mich ausgelacht,
sie zeigt mir…

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