Tod ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer schwarzen Rose

Der Tod hat viele - auch grausame - Gesichter. Und doch gehört er zum Leben. Hier finden Sie Texte zu diesem Thema.

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Beitrag 36 - 70 von insgesamt 247 Texten in dieser Kategorie
von Soléa P.

Zwei Jahrzehnte, friedlich gesonnen,
dann wurde er zum Mörder.
Zog auf Befehl in den verhassten Krieg –
knallte auf alles, was sich bewegte …
so lange, bis sich nichts mehr regte.
Doch mit jedem Schuss starb auch er…

von Sigrid Hartmann

Wie nah ist der Tod
Wann endet das Leben
Dem wir uns ergeben
Nach höchstem Gebot

Die Engel erfüllen
Den göttlichen Willen
Wenn sie uns rufen
Hinauf zu den Stufen

Die führen uns alle
In die…

von Axel C. Englert

Ein Tod, der in Venedig war,
Kam mit dem Wasser wenig klar:
Von ROMANTIK keine Spur!
Seekrank und speiübel nur …

Schuld trägt jener Thomas Mann!
Der per Roman den Quatsch ersann …
(Wohl eigentlich mehr 'ne…

von Soléa P.

Ach Tod, du tust mir fast schon leid,
trägst so oft ein schwarzes Kleid.
Auch Lachen sieht man dich fast nie,
egal was auf der Welt geschieht.
Völlig ignoriert man deine guten Seiten,
darüber lässt sich natürlich…

von Annelie Kelch

Ach, wenn ich dereinst im Grabe liege
und bei Tag und Nacht von dir nur träume,
wirst du vielleicht wütend auf mich sein,
weil ich dir so einfach weggestorben bin …

Ach, ich will ja gar nicht wissen,
was ich alles…

von Jürgen Wagner

In der Mitte des Waldes:
ein seltsames Haus
Wer dieses erreicht,
den packt schon der Graus

Großmutter wohnt dort,
eine Frau mit viel Macht
mit ihren drei Reitern
Tag, Sonne und Nacht

Sie wohnt an…

von Annelie Kelch

Die Wellen schlagen oft ans Ufer der Vergessenheit.
Ich sitz' in einem Kahn und treibe orientierungslos dahin.
Wünsch mir ein unentdecktes Land, darüber still die Wolken ziehn.
Der Tod steigt ein und sagt mir leis: Es ist soweit…

von Sascha El Farra

Der Tod wird kommen,
mit einem Streich,
quer durch das Land,
ihm ist es gleich.

Der Tod wird kommen,
über das Meer,
ohne zu Fragen,
ihm fällt's nicht schwer.

Der Tod wird kommen
beendet…

von Marlene Busch

Komm mit mir, ich trag dich fort
lass und fliegen durch die Nacht
sanft entreiß ich dich den deinen
leis´ mit schwarzer Flügel Schlag.

komm mit mir, ich werd dich tragen
dorthin, wo kein Mensch gelangt
wenn…

von Michael Dahm

Laufe Reh, der Jäger späht
er weiß, von wo der Wind heut weht
scharf ist die Büchse
ganz still sind die Füchse.

Leise Reh, der Jäger pirscht
stille, dass kein Steinchen knirscht
bleibe dort im Knick doch…

von Soléa P.

Regen fällt in dichten Tropfen
fast schwarz die Wolken am Himmel stehen
vom Blechdach gegenüber hört man monotones Klopfen
alles Blau vom Firmament ist verdeckt, nicht zu sehen.

Verkrampft steht Sie mit weinenden Blick…

von Rose Collister

Nichts hat für mich dieser Tag gezählt,
Ein Sonntag im November,
Man versteht ihn erst, wenn jemand fehlt.

Nichts hat für mich dieser Ort bedeutet.
Gräber – gepflegte, vergessene...
Eine Kirche – wo Sonntags die…

von Soléa P.

Beißender Rauch steigt in Nase
in Schutt und Asche liegt die Welt.
Bitterlich war Gottes Strafe,
verkohlte Körper – gruselig entstellt

Schwarze Baumstümpfe gespenstig stehen,
es schwerfällt, heiße Luft zu atmen.…

von Angelika Wessbecher

Die
ersten Schritte
mit dem Sensenmann.
Mich wundert, dass ich
so fröhlich bin.

von Luise Maus

Die Glocken läuten monoton
ich halte inne und schweige
ein Blick auf die Uhr verrät
es ist kurz vor Mittag ...

Die Glocken läuten bong, bong
dem Gevatter Tod zum Geleit
die Musik ihn stets erfreut nun

von * noé *

Verführer des gehauchten Sprechgesangs,
bis tief unter die Haut bist du gedrungen,
zu sterben hattest du nicht mehr die Angst,
das hast zuletzt du uns sogar gesungen,
du warst bereit zu gehen, my Lord.

Closing Time…

von Manfred Peringer

ein dumpfer schlag reißt dich aus schläfriger lethargie
beinahe hättest du vor schreck das steuer verrisssen
doch der blick in den rückspiegel bleibt ohne befund

es lässt dir keine ruh wendest an der nächsten abfahrt
wars…

von Walter W Hölbling

du bist gegangen
im spätherbst deiner jahre
unwillig

und mit bangen
dass deines lebens sorge
unvollendet bliebe
dass deine liebe
nicht erfüllt gewesen wäre

ruhe glücklich
in…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Entrada heisst der Eingang,
Ich stehe still im Rahmen.
Espera un momento, warte einen Augenblick.
Ich denke, pienso.
Schritt für Schritt – paso a paso,
Que quieres tu aqui? Was willst du hier?
Du bist schon…

von Angélique Duvier

Du musst leben,
wenn ich eines Tages
nicht mehr bin.
Viel hast du gegeben,
durch dich
hatte mein Leben
einen tiefen Sinn.
Genieße die Zeit,
die deinem Leben bleibt,
sie hält noch vieles für…

von Ella Sander

Ist Tod Untergang
oder trostvoll Übergang?
Rätselhaftigkeit

Endgültig' Abbruch
oder feierlich Aufbruch?
Bangvolles Hoffen

Angstallein* Ende
oder lichtvolle Wende?
Glaubenszuversicht

von Charlotte von Ahlefeld

Ist's Dein Schatten, der mit lindem Wehen
Leise oft, und flüsternd um mich schwebt,
Dass mir ahnungsvoll das Herz erbebt
Und mir Thränen in den Augen stehen?

Deinen Körper birgt das dunkle Grab;
Doch in lichte, höh'…

von ulli nass

es ist ein Schnitter
groß seine Macht
kommt unverhofft
bei Tag, bei Nacht

denkt man an ihn
ans große Sterben
kann das
die Lebenslust
verderben

,vita brevis'
die Frist ist knapp

von Johanna Ambrosius

Der Kuss, der auf dem Mund dir lag,
Ich hab ihn mir genommen,
Nun jauchz‘ ich wie ein Vöglein froh,
Was kommen will, mag kommen!

Wem Götter bieten einen Trunk,
Der soll nicht lange zagen,
Sie könnten sonst in…

von Axel C. Englert

Ein See ist ja kein oller Tümpel -
Enthält er manchmal auch Gerümpel ...
Ehr scheint er echte Lebens-Form -
Fühlt ergo sich rundum enorm:

Dieses doofe Schotten-Loch!
Ich pfeif dir auf dein Monster doch …
Der…

von Dami K.

Das Leben ist ein Räuber.
Es raubt dir Illusionen und Zeit.
Am Ende bleiben verlorene Illusionen und verlebte Zeit;
rückblickend sicher auch das ein oder andere erreichte Ziel,
glückliche Momente, wenn die Illusion zum…

von * noé *

Mit stolzen 87 Jahren
verstarb heute Altkanzler Kohl,
politik- und welterfahren,
war für viele er Idol.

Der „schwarze Riese“ aus Rheinland-Pfalz
– in 16 Jahre Kanzlerschaft
fiel auch die Zeit des Mauerfalls –…

von Uwe Röder

Sind zwei Ungeheuer,
Alter und der Tod.
Siehst du rot das Feuer,
ist kein Abendrot!

Dicke Freunde sind sie,
aber deine nicht,
du bist nur ihr Schlachtvieh,
sind auf dich erpicht.

Schleichend ihr…

von Wolfgang Borchert

Wenn ich tot bin,
möchte ich immerhin
so eine Laterne sein,
und die müßte vor deiner Türe sein
und den fahlen
Abend überstrahlen.

Oder am Hafen,
wo die großen Dampfer schlafen
und wo die Mädchen…

von Soléa P.

Halte mich zart in deinem Arm
spüre dich sanft im schwach gewordenen Herz
Tod… er denn anklopft, hab ich`s warm
fühle keine Angst, will keinen Schmerz.

Friede und Halt wird liebe Geste schenken
und hoffe, mein…

von Anouk Ferez

Schlaf ein, mein Herz, dein letztes Beben
verebbte traulich. Und ganz leis.
Nimmt's himmelwärts mit sich sein Streben,
Gefühle um die niemand weiß?
Mich wähnt, mich dünkt dein ganzes Leben
war weiter nichts als ein…

von René Oberholzer

Um überleben zu können
Haben die Zeitungen beschlossen
Die Preise für Todesanzeigen
Drastisch zu erhöhen

von Tanja Grün

Sei uns ein großer Bruder!
Fang uns auf mit weiten Armen!
Komme zur rechten Zeit!
Als Freund, als Engel,
als Geschenk.
Lass uns lächeln
Zu deiner Begrüßung
Und gib uns mehr,
als du uns nimmst.…

von Thomas Brod

Ich traure still, weine wegen deines Todes

und ich segne weise WORT. Die stille Traene
lauert. Christs Ode – leise, gewinnend Weite –
windet einen Trauerweg, loest leises „dich“,
deine Seele – Geist. Adé tuscheln wir in…

von Oswald Petersen

Alle sterben.
Aber wenn du stirbst
Stirbt alles ausser dir
Und wenn ich sterbe
Stirbt alles ausser mir
Die Frage ist nur
Wann du aufwachst
Und wo?

Das Sterben feiern
Wäre daher angemessen…

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