Tod ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer schwarzen Rose

Der Tod hat viele - auch grausame - Gesichter. Und doch gehört er zum Leben. Hier finden Sie Texte zu diesem Thema.

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Beitrag 71 - 105 von insgesamt 247 Texten in dieser Kategorie
von Uwe Röder

Lass uns streifen
in der Nacht,
zu fühlen Wind
und dunkle Wege
bis zum Horizont.

Lass uns gehen
über diesen
Horizont hinaus.
Und immer weiter
lass uns streifen.

von Corinna Herntier

Zum letzten Geleit
(für eine Frau)

Nun lasst uns geh’n – zu folgen, ihr zum Grab.
Verstummt mit mir und haltet schweigsam inne
in einem Sinne – trauernd, weil sie starb.

Gedenkt der Spuren, die sie hinterlässt.…

von Soléa P.

Halte mich zart in deinem Arm
spüre dich sanft im schwach gewordenen Herz
Tod… er denn anklopft, hab ich`s warm
fühle keine Angst, will keinen Schmerz.

Friede und Halt wird liebe Geste schenken
und hoffe, mein…

von Anouk Ferez

Schlaf ein, mein Herz, dein letztes Beben
verebbte traulich. Und ganz leis.
Nimmt's himmelwärts mit sich sein Streben,
Gefühle um die niemand weiß?
Mich wähnt, mich dünkt dein ganzes Leben
war weiter nichts als ein…

von Almuth Wessel

Sucht nicht nach uns...
nicht auf dem kleinen Friedhof nah eurem Elternhause,
bei dem Grab mit dem schönen Stein, der unsere Namen trägt
und das unsere Asche birgt.
Dort sind wir nicht.
Sucht nicht nach uns...

von Jürgen Wagner

Wenn das letzte Lied verklungen
Wenn das schöne Glas zersprungen
Wenn die Stunde hat geschlagen
Wenn's uns geht an jenen Kragen

Wenn die Lampe ist erloschen
Wenn die Vase jäh zerbrochen
Wenn der Baum ist mal…

von Dami K.

Das Leben ist ein Räuber.
Es raubt dir Illusionen und Zeit.
Am Ende bleiben verlorene Illusionen und verlebte Zeit;
rückblickend sicher auch das ein oder andere erreichte Ziel,
glückliche Momente, wenn die Illusion zum…

von Marcel Strömer

Sie sagen
es gäbe keine Engel
die letzten wären 1945 ermordet
und in Stahlfederbetten in Liebe verblutet

Sie sagen
im Engel Drachen Streit
mußten sie dem gelben Stern folgen
sichtbar auf der linken…

von Axel C. Englert

DIENSTANWEISUNG?! Für MICH?! Nein!
Das muss ein MissVERStändnis sein …
Schließlich bin ICH ja der TOD –
Kein blutiger Anfänger-Idiot …

Ewig schon bin ICH ein PROFI!
Und kein Amateur und Doofi!
Duch MICH würde…

von Uwe Kraus

die Differenz des Spiegels
der Seelen
formiert sich zu leisem Lungenbrot
verspricht:
Heilung auf ewig –

Ich erzähle die Mär
vom Ostermaierschen Tattoo des Schmetterlings
der in meine Lungenflügel beißt…

von * noé *

Der Fährmann bin ich, mit dem Boot,
der Knochenmann, Gevatter Tod,
ich lösche jedes Lebenslicht,
doch ich vernichte Leben nicht.

Ich gebe jedem das Geleit
aus der gelebten Erdenzeit.
Die Glut trag ich mit mir…

von Michael Dahm

Was nützt was man im Leben macht
am Ende vor dem tiefen Schacht
in den wir alle fahren werden
nach unserem Aufenthalt auf Erden.

Wenn sich einst der Deckel schließt
und auf dem Grab der Rasen sprießt
dann…

von Uwe Röder

Wenn ich sterbe,
dann noch einmal
an dich denken
und verstehn
das Schönste
meines Lebens.

In die Kälte
mit hinüber
nehmen
deines Herzens Wärme.
Dann noch einmal
lächeln dürfen…

von Marcel Strömer

Wenn mich des Herzens Sonnenlicht verschattet
ganz welk und schwer, wie eine Rose die verblüht
die ihren allerletzten Wunsch gestattet
entlockter Treueschwur sanft Todesduft versprüht
dann will ich, jeder Bitterkeit…

von Manfred Peringer

ich spüre meine finger und zehen nicht mehr weiß nicht
wie lange ich den kopf noch über wasser halten kann
alle guten gefühle scheinen schon abgestorben zu sein

die tiefe unter mir zupft bereits an den hosenbeinen
saugt…

von Michael Dahm

Gib Dich mir,
denn Du bist mein,
mein' Werkes Zier,
im Mondenschein.

Die Lebenslust,
die Dir gehört,
mir geben musst,
hat mich betört.

Die junge Seel,
im frischen Hauch,
die ich mir…

von Walter W Hölbling

hast du dich jemals gefragt
wie der tod schmeckt

jetzt?

von Michael Dahm

Geduckt im Schutz der Düne,
gegerbt von Sturm und Sühne,
gepeitscht von Meer und Sand,
steht es am schroffen Rand.

Runde Gläser sehen das Meer,
doch hindurch sieht niemand mehr,
altes Schilf auf salz´gen…

von Manfred Peringer

regnet es schaue ich oft nachdenklich den tropfen zu
wie sie an den fensterscheiben herabrinnen
ähnlich den tränen die wir beim trauern vergießen

irgendwann ist die wassertonne voll und das nass
schwappt über wächst zu…

von Robert K. Staege

(Ein Nonsensgedicht)

Du empfahlst dem Fürsten,
nach dem Genuss von Würsten
die Zähne zu bürsten.
So weit, so gut.

Und er sollt‘ auch nicht schlafen
mit der Frau des Grafen.
Tatest dich brüsten,

von Alf Glocker

O Julius – du warst mein Freund.
O Julius, was hast du nur getan?!
Noch einmal seh ich alles an:
du hast's nicht gut mit dir gemeint,
wo bist du jetzt, verrat es mir –
denn meine dunkle Seele weint.
Du hattest…

von Robert K. Staege

Ich wachte auf in finstrer Nacht,
es strahlte hell die Dunkelheit
wie lichte, klare Morgenzeit
in wunderbarer Pracht.

Da so es mich in dieser Nacht
empor aus meinen Träumen riss,
hast Du, o Liebste, ganz…

von Annelie Kelch

Junges Herz in Not
Kerze – ausgeweht
Vormittags - schon spät
sprang sie in den Tod.

War kein schöner Tag:
diesig, leer und grau.
Wie sie auf dem Gehsteig lag
weiß ich noch genau.

Später die rote…

von Robert K. Staege

Leb wohl, mein liebes Kind!

Als man in schwerster Stund‘
Dich still hat fortgetragen,
da konnte ich‘s nicht sagen,
mein Herze war so wund.

Leb wohl, mein liebes Kind!

Du ruhst in Gottes Arm,
bist in…

von Sophie Albrecht

Am Grabe eines Mädchens,
das sich selbst den Tod gab

Im Mai 1781

Du – von deinen Schwestern längst vergessen,
Schlummernde! der Keine Thränen gab,
Fremde Hand umpflanzet mit Zypressen,
Armes Mädchen! dir dein…

von Marcel Strömer

Unter dem Eichenbaum
getrennt von jedem Trost
Hier endete
der kollektive Funkenflug
Was glimmend übrig blieb
erlosch taumelnd
im Tränensee

Da sie welkten
fluchten sie ins Unterholz
ihres…

von René Oberholzer

Zu Hause
Brennt eine Kerze
Seit 10 Uhr

Im Krematorium
Brennt der Sarg
Mit meinem Vater

Um 11 Uhr
Erlischt die Kerze
Wie von selbst

Es ist windstill
Die Sonne scheint
Ein…

von Robert K. Staege

Ich möchte dir die Stimmung nicht verderben,
doch würd‘ ich gern gemeinsam mit dir sterben!
Schau, sollte dermaleinst von uns nur einer geh‘n,
dann muss der andre trauernd dort am Grabe steh‘n!
Wir haben ja auch Kinder…

von Robert K. Staege

Du großer Gott, halt’ dieses Kind
voll Liebe und Erbarmen,
für Zeit und Ewigkeiten lind
in Deinen Vaterarmen!

Die Engel, die im Himmel sind,
die stell‘ ihm nun zur Seite,
und über unserm lieben Kind
die…

von Peter H. Carlan

Ich senke die Stirn
und mein Blick
ist schon erdwärts
gerichtet

versiegelt die Lippen
sie halten das Wort
auf der Zunge

es fallen die Lider
sie fangen das Licht
in den Augäpfeln

weit…

von Manfred Peringer

wenn der stapel der alten zeitungen zu hoch wird
das herbstlaub vorm fenster flammend leuchtet
weißt du das leben ist nur eine leihgabe ferner hügel

dabei nichts tun als deine hand zu halten die sich anfühlt
wie rohe…

von Willi Grigor

Auf felsigkarger Höh er steht,
die Wand fällt steil hinab.
Der Wind ihm kühl ins Antlitz weht,
der Aar setzt an, hebt ab.

Er folgt des Adlers Flug gebannt,
sein Schweben nach dem Fall.
Der Sturzflug längs der…

von Peter H. Carlan

er kam bei Nacht,
fischte die silberne Sichel
aus dem Sternenmeer
und schnitt mir das Wort ab

mein sei das Schweigen

er kam bei Nacht,
löschte das Licht der Gestirne
mit meinen Tränen
und löste…

von René Oberholzer

Kein Wort
Über das Familiengeheimnis
Kein Wort
Über den Krieg
Kein Wort
Über den Grossvater
Kein Wort
Über die Wehrmacht
Kein Wort
Über die jüdische Grossmutter
Kein Wort
Über die…

von Alf Glocker

Die Maske des Schreckens glotzt aus der Tiefe
einer bleischweren Stunde, direkt in mein Herz.
Der Horizont wabert und brennt, weit, lichterloh!
Das ist der Tod – er lockt und schreibt schiefe
Gedanken in Phantasien, wobei…

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